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Dieser Text wurde veröffentlicht am 06.11.2009 um 15:58 Uhr 
Der Studie liegen die von Wissenschaftlern ausgewerteten Daten von fast 300.000 Männern und rund 200.000 Frauen zugrunde, die über einige Jahre hinweg regelmäßig zu ihren Ernährungsgewohnheiten und der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln befragt wurden. Die Forscher setzten die so gewonnenen Daten in den statistischen Vergleich zum staatlichen Krebsregister.
So ergab die Auswertung der Forscher, dass bei weiblichen Studienteilnehmerinnen die erhöhte Calciumzufuhr insgesamt ein niedrigeres Krebsrisiko ergab. Besonders deutlich erkennbar war der Zusammenhang zwischen der Calciumeinnahme und einem verringerten Risiko von Tumoren im Darmbereich. Insbesondere Dickdarmkrebs kam vergleichsweise selten vor.
Im Unterschied zu den Frauen zeigten die Männer lediglich Auswirkungen beim Erkrankungsrisiko für Tumore im Verdauungstrakt. Das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, wurde bei Männern durch die Einnahme von Calcium nicht minimiert.
Forscher verweisen auf ältere Studien, in denen erarbeitet wurde, dass Calcium offenbar einem übermäßigen Zellwachstum entgegen wirkt. Zudem bindet es Gallenflüssigkeit und Fettsäuren und schützt damit das Darmepithel, die Zellschicht, die den Darm auskleidet.
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