Diäten vergessen - Fett absaugen?
Essen, was und wie viel man möchte und dennoch schlank bleiben? Das verspricht die Fettabsaugung - eine Schönheitsoperation, die in Wirklichkeit, so scheint es, eher fett macht.
Veröffentlichung am 01.06.2011 um 11:04 Uhr / Aktualisierung am 08.03.2012 um 10:11 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Diäten vergessen und überflüssige Pfunde einfach absaugen lassen? Schön wär’s. Nach annähernd vier Jahrzehnten Fettabsaugung zeigen neue Forschungsergebnisse erst jetzt: Das abgesaugte Fett kehrt nach der beliebten Schönheitsoperation wieder zurück.
Die Fettabsaugung eignet sich nicht zur langfristigen Reduktion von unerwünschten PfundenSeit den 1970er Jahren wird - meist im Rahmen von Schönheitsoperationen - Fett abgesaugt. Nachdem die erste Fettabsaugung seinerzeit in Italien bei der betreffenden Patientin zu extremen Blutergüssen geführt hatte, so dass diese noch viele Wochen lang mit blauschwarzen Beinen durchs Leben ging, wurde das Verfahren mittlerweile enorm verfeinert. Inzwischen handelt es sich bei der Fettabsaugung (Liposuction) um eine nur noch minimale operative Maßnahme, der sich jährlich allein in Deutschland 250.000 und in den USA 750.000 Menschen unterziehen. Ungefährlich ist der Eingriff trotz seiner Beliebtheit keineswegs. Bei jeder zehnten Fettabsaugung soll es zu Problemen kommen. Allein in Deutschland rechnet man mit jährlich 5 Todesfällen, die sich aufgrund von Komplikationen nach der Fettabsaugung ereignen.
Die Sehnsucht nach einem ansehnlichen Äußeren, ohne dafür selbst besonders aktiv werden zu müssen, lässt die Risiken der Fettabsaugung offenbar verblassen. Frauen wünschen sich weniger Bauch, schlankere Beine, einen strafferen Po und weniger Fett an den Oberarmen, während sich Männer bevorzugt das Doppelkinn oder den Bierbauch entfernen lassen. Mit Kosten ab 2.500 Euro sollte man rechnen - je nach dem, wie viele Liter Fett an wie vielen Körperzonen entfernt werden sollen. Wer gerne reist, kann sich sein Fett auch in Polen, Tschechien oder Rumänien absaugen lassen. Dort kostet's nur die Hälfte und wer auch damit Probleme hat, kann bei den entsprechenden Vermittlern gleich online den Kreditantrag ausfüllen - und seine wieder erlangte Schönheit auf Raten bezahlen.
Bei der modernen sog. Tumeszenz-Anästhesie (lat. Tumescere: aufblasen) werden Fettzellen mit feinen Kanülen aus dem Körper gesaugt. Das jedoch gelingt erst, wenn zuvor eine Mischung aus Wasser, einem Narkosemittel, Natriumbicarbonat und etwas Cortison in das betreffende Unterhautfettgewebe gespritzt wurde. Dadurch wird einerseits eine lokale Betäubung erreicht, während sich andererseits die Fettzellen mit der injizierten Flüssigkeit voll saugen und infolgedessen besser aus dem Gewebe gelöst werden können.
Knapp vier Jahrzehnte Fettabsaugung ließen vermuten, dass plastische Chirurgen mittlerweile alles über die Fettabsaugung wissen und Patienten die Maßnahme deshalb durchführen lassen, weil sie so erfolgsversprechend ist. Offenbar ist das Gegenteil der Fall. Neue Forschungsergebnisse enthüllen, dass das abgesaugte Fett nach der Fettabsaugung wieder zurückkehrt.
Der Trick dabei ist, dass das Fett nicht wieder an den ehemaligen Rettungsring oder an die vormals dicken Oberschenkel zurückkehrt, sondern plötzlich an ganz anderen Stellen des Körpers auftaucht. Leider handelt es sich oft um solche Stellen, die beim Patienten zu noch größeren kosmetischen Problemen führen, als das zuvor der Fall war.
Die erste randomisierte Studie am Menschen zum Thema "Wiedereinlagerung von Fett nach Fettabsaugung" wurde von Teri L. Hernandez, Ph.D., R.N.(1) und Robert H. Eckel, M.D. vom medizinischen Institut der Universität in Colorado durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass das zuvor entfernte Fettgewebe schon innerhalb eines Jahres wieder auftauchte - und nicht nur das: Die vor der Fettabsaugung vorhandene Gesamtkörperfettmenge wurde in manchen Fällen bereits nach 12 Wochen sogar noch überschritten. In der Studie wurde gezeigt, wie sich die wiedergekehrte Fettmasse auf andere Körperbereiche verteilt. Möglicherweise also bleiben die zuvor abgesaugten Oberschenkel schlank. Statt dessen aber lagert sich das zurückgekehrte Fett plötzlich am Oberbauch, im Schulterbereich oder an den Oberarmen an.
Die Tatsache, dass das Fett zurückkehrt, ist für uns Wissenschaftler von großem Interesse. Es untermauert unsere Theorie, dass der Körperfett-Anteil durch Mechanismen streng gesteuert wird, die wir noch zu identifizieren haben
sagte Dr. Eckel in einer Presseerklärung.
Bei Nagetieren konnte beobachtet werden, dass abgesaugtes Fett zurückkehrte, und bei Menschen ist das Phänomen zu beobachten, dass sie nach dem Abnehmen schnell wieder das alte Gewicht erreichen. Wir glauben, dass das Gehirn weiß, wie viel Fett der Körper gespeichert hatte und entsprechende Signale aussendet, die dazu führen, dass dieses Fett nach der Fettabsaugung neu eingelagert wird.
Die Fettabsaugung eignet sich also leider nicht zur langfristigen Reduktion von Übergewicht und hat überdies noch andere ungünstige Folgen.
Die Wiedereinlagerung des Fettes an ungewöhnlichen Stellen kann nämlich zur Erhöhung des sog. Viszeralfett-Anteiles führen. Viszeralfett ist das optisch nicht sichtbare Fett, das sich in der freien Bauchhöhle anlagert. Je höher der Viszeralfett-Anteil jedoch ist, um so größer ist das Risiko, an Diabetes, Herzkrankheiten und Bluthochdruck zu erkranken. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die vor der Fettabsaugung praktizierten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten auch nach dem Eingriff beibehalten werden.
Nicht umsonst geben die Schönheits-Chirurgen neuerdings an, dass die Fettabsaugung besonders in Kombination mit einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise von wunderbaren Erfolgen gekrönt sei. Würden ihre Kunden letzteres erst einmal ohne Fettabsaugung probieren, wären sie vermutlich überrascht - weil sie letztendlich gar keine Fettabsaugung mehr benötigen würden.
Wir müssen energisch darauf hinweisen, dass die Fettabsaugung kein Verfahren zur Gewichtreduzierung darstellt
schlussfolgerte Dr. Hernandez. Wieder einmal wird klar, dass es mehr Sinn ergibt, durch eine grundlegende Ernährungsumstellung und Bewegung das überflüssige Körpergewicht zu verlieren, anstatt sich riskanter operativer Verfahren zu bedienen, die anscheinend sowieso keinen dauerhaften Nutzen haben.
Mit bereits wenigen Änderungen in den täglichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann eine Gewichtsreduktion ohne Kanülen und chirurgische Eingriffe auf gesunde Art und Weise erreicht werden. Eine Einführung in die gesunde basenüberschüssige Ernährung die automatisch dazu führt, dass das Idealgewicht erreicht wird - bietet beispielsweise eine Entschlackungskur über vier Wochen.
Falls Sie unter einem trägen Stoffwechsel leiden, bietet sich ferner eine Kur mit natürlichen Enzymen an. Enzyme kurbeln den Stoffwechsel an, fördern die Entgiftung und Ausleitung von Stoffwechselschlacken. Unsere heutige Ernährung ist meist sehr arm an enzymatisch aktiven Lebensmitteln (rohe Gemüse, Salate und Früchte), so dass sich im Laufe der Zeit ein Enzymmangel einstellt. Ein solcher lässt sich besonders leicht mit Hilfe enzymatisch aktiver Lebensmittelkonzentrate (z. B. Digevit von der ZDG GmbH) beheben. Werden diese Präparate über eine längere Zeit eingenommen, kann das bestehende Defizit ausgeglichen und der künftige Enzymbedarf dann wieder mit Hilfe einer enzymreichen Ernährung gedeckt werden. Informationen zu Enzymen und ihrer Wirkung finden Sie hier.
Viele Kräuter haben eine besondere Wirkung auf unseren Körper. Leider nehmen wir nicht nur wenige Enzyme, sondern auch kaum noch Kräuter und Wildpflanzen zu uns. Gerade bei der Gewichtsabnahme ist die reinigende Kraft bestimmter Kräuter und Wildpflanzen jedoch nahezu unverzichtbar - zumindest dann, wenn die Gewichtsreduktion nicht nur zu einer schlankeren Silhouette, sondern zu einer insgesamt gesünderen Verfassung und einer entsprechend vitalen Ausstrahlung führen soll. Fisio Diur beispielsweise (z. B. bei der ZDG GmbH) enthält eine synergetisch wirksame Kräuterkombination aus Habichtskraut, Birke, kriechender Quecke, Katzenbart, Ginkgo, Ackerschachtelhalm, Goldrute, Löwenzahn und Steinklee. Diese Kräuter gelten als u. a. nieren- und blutreinigend, als galle- und leberstärkend und als harnsäureausleitend und unterstützen damit jede Ernährungsumstellung, die zu einer Gewichtsreduktion führen soll.
Beliebt ist inzwischen der Slogan "Sie sind nicht dick, sondern übersäuert", was bedeutet, dass nicht unbedingt übermäßig fettes Essen oder mangelnde Bewegung zu Ihrem Übergewicht geführt hat, sondern eine insgesamt säureüberschüssige Ernährungsweise. Die bei der Verstoffwechslung von ungesunden Nahrungsmitteln entstehenden Säuren belasten den Organismus. Säuren sind ätzend. Der Körper schützt sein Gewebe vor ihnen, indem er verstärkt Fett und Wasser einlagert. Werden die Säuren entfernt, sieht der Organismus keine Veranlassung mehr, das überschüssige Fett und Wasser weiterhin zu behalten. Er scheidet flugs alles wieder aus - und wird ganz nebenbei schlank. Informationen zu einer gründlichen und wirkungsvollen Entsäuerung finden Sie hier.
Weitere wirkungsvolle Maßnahmen zur gesunden und dauerhaften Gewichtsreduktion finden Sie hier:
(1)R.N.: Abkürzung für Registered Nurse, zu dt. registrierte Krankenschwester bzw. registrierter Krankenpfleger
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