Wer warnt uns vor Strahlung?
Die Atomkatastrophe in Japan scheint sich auf die ganze Welt auszuwirken. Werden wir richtig informiert, oder werden uns Informationen verschwiegen, um keine Panik zu verbreiten?
Veröffentlichung am 17.01.2012 um 13:06 Uhr / Aktualisierung am 24.01.2012 um 10:29 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Wissenschaftliche Untersuchungen der Sterberaten lassen vermuten, dass die Atomkatastrophe von Fukushima bereits 14.000 Todesopfer in den USA gefordert hat. Es verwundert, dass die Kindersterblichkeit vor allem in den USA nach Fukushima auffällig anstieg. Stehen diese Todesfälle in direktem Zusammenhang mit dem Atomunfall?
Laut wissenschaftlichen Studien forderte die Atomkatastrophe in Fukushima bereits die ersten ToteIn einer wissenschaftlichen Studie, die in der Fachzeitschrift International Journal of Health Services veröffentlicht wurde, wurden erstmals Schätzungen zur allen Todesfälle in den USA nach der Atomkatastrophe in Fukushima abgegeben. Die Verfasser der Studie - Joseph J. Mangano und Janette D. Sherman - stellten nach dem Reaktorunglück einen unerwarteten Anstieg der US-Sterberaten fest. In den ersten 14 Wochen nach der Katastrophe in Fukushima sind mindestens 14 000 Menschen in den USA gestorben. Der Grossteil dieser Todesfälle betraf Kinder im Alter von unter einem Jahr.
Joseph J. Mangano und Janette D. Sherman untersuchten die Sterbefälle jedoch nicht nur nach der Katastrophe in Fukushima, sondern bereits in den Monaten und Jahren zuvor. Nur so waren die Wissenschaftler dazu in der Lage, fundierte Vergleiche zwischen Vorher und Nachher zu ziehen und mögliche Folgen des Atomunfalls. Interessanterweise war die Kindersterblichkeitsrate vor der Katastrophe um 8,37 Prozent gesunken, während sie in den Wochen danach um 1,8 Prozent anstieg. Bei den Erwachsenen wurde in den Wochen nach Fukushima eine Sterblichkeitsrate von 4,4 Prozent festgestellt. Im Vergleich dazu betrug die Sterblichkeitsrate im Jahr zuvor 2,34 Prozent, was ungefähr die Hälfte ist.
„Todesfälle wurden in allen Altersgruppen festgestellt. Wir stellen allerdings zum wiederholten Male fest, dass Kinder am stärksten betroffen sind. Der Grund dafür liegt darin, dass ihr Gewebe sich schnell vervielfacht, ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist, und dass die Dosis der Radioisotope im Verhältnis zu Erwachsenen grösser ist.“
fügte Mangano hinzu.
Während der ersten Monate, in denen sich die Katastrophe in Fukushima ereignete, berichteten wir bereits von Strahlungshöchstwerten in Milch, Regenwasser und in allgemeinen Lebensmittelvorräten in den USA und im Ausland. Zu diesem Zeitpunkt konnte man noch keine konkreten Schädigungen an Menschen ausserhalb Japans feststellen. Zeigen sich nun - etwa 10 Monate nach der Katastrophe - die ersten Auswirkungen? Ist das nur die Spitze des Eisbergs? Welche Gefahr erwartet uns noch?
„Diese Studie über die gesundheitlichen Schäden durch Fukushima ist die erste dieser Art. Sie ist besorgniserregend und gibt deutlich zu erkennen, dass die Untersuchungen über die Gesundheit fortgesetzt werden sollten, um den wahren Einfluss von Fukushima in Japan und auf der ganzen Welt festzustellen. Solche Ergebnisse sind wichtig für die aktuelle Debatte über die Errichtung von neuen Reaktoren und darüber, wie lange die alten Reaktoren in Benutzung bleiben sollten.“
sagte Mangano.
Doch all diese Untersuchungen bringen den bereits Verstorbenen nichts mehr. Es wäre eigentlich Aufgabe unserer Regierungen, uns Menschen rechtzeitig vor eventuellen Gefahren zu warnen, anstatt die Katastrophe totzuschweigen, um Panik in der Bevölkerung zu vermeiden.
Die Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist nach dem Erdbeben vom 11. März nach wie vor außer Kontrolle oder sollten wir besser sagen, endgültig außer Kontrolle? Nachdem wir tagelang glaubten, Japan kämpfe mit allen Mitteln gegen eine Kernschmelze, erfahren wir nun ganz nebenbei, dass es längst eine (partielle) gegeben habe. Die Hoffnung auf das nahende Ende der atomaren Krise in Japan bleibt also vorerst unerfüllt. Das Risiko einer unkontrollierten radioaktiven Strahlung wird täglich größer.
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Während wir schon von Anfang an auf die wirklichen Gefahren aufmerksam machten, die der Welt aufgrund des havarierten Kernkraftwerkes im japanischen Fukushima drohen könnten, wurde die Situation von den Regierungen deutlich weniger dramatisch eingeschätzt. Doch auch sie konnten nicht dauerhaft die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Letztendlich rief Japan die höchste Gefahrenstufe aus. Der Störunfall im Reaktor 2 von Fukushima wandelte sich vom GAU zum Super-GAU.
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Die Lage in Fukushima ist immer noch sehr brenzlig, auch wenn mittlerweile das Interesse der Medien für die Atomkatastrophe stark nachgelassen hat. In den letzten Tagen ist anscheinend die Südwand des Reaktors 4 im Kernkraftwerk in Fukushima eingestürzt. Keiner weiss genau, wie es um die Stabilität der Schalungskonstruktion wirklich bestellt ist und welche Folgen ein solcher Einsturz hat. Die Mainstreammedien haben absolut nichts über diese besorgniserregende Entwicklung berichtet - sie folgen offenbar weiterhin der Devise, Neuigkeiten aus Fukushima klein zu reden und zu ignorieren.
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Erdbeben, Tsunami, Atomalarm, dazu Tausende Tote und unzählige Vermisste. Das Erdbeben der Stärke 9,0 hat Japan in eine gefährliche Krise gestürzt. Menschen auf der ganzen Welt hoffen, dass die beschädigten Kernkraftwerke unter Kontrolle gebracht werden und eine nukleare Katastrophe globalen Ausmaßes verhindert werden kann. Leider lässt die Berichterstattung in vielen Ländern zu wünschen übrig, Menschen werden in Unwissenheit belassen und kaum über mögliche Sicherheitsmaßnahmen aufgeklärt.
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Das Problem "gefährliche Strahlenbelastung" wird derzeit mit der Vogel-Strauß-Taktik angegangen. Die Behörden erhöhen die Grenzwerte oder noch besser: Sie schalten ihre entsprechenden Messgeräte ab. Und so wird aus der Bedrohung einer ehemals höchst gefährlichen Strahlenbelastung eine vollkommen unbedenkliche Dosis, die keinen Grund zur Beunruhigung bieten soll. Die Frage ist jetzt nur noch: Weiß auch die radioaktive Strahlung davon, dass sie jetzt nicht mehr gefährlich ist?
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Das Risiko radioaktiver Verstrahlung von Lebensmitteln aufgrund des nuklearen Unglücks im japanischen Fukushima sei nicht länger ignorierbar, so die unabhängige französische Kommission für Radioaktivitätsforschung CRIIRAD. Bereits Ende März habe die Kommission im Südosten Frankreichs radioaktives Jod im Regenwasser entdeckt. Gleichzeitig wies das französische Institut für Strahlensicherheit IRSN Jod131 in Milch nach. Normalerweise dürfen nicht einmal Spuren radioaktiven Jods weder in Milch noch in Regenwasser enthalten sein.
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Die Strahlenbelastung auf unserem Planeten nimmt stetig zu - nicht zuletzt aufgrund der nuklearen Katastrophe im japanischen Fukushima. Es kann lebenswichtig sein, diesem Strahlen-Beschuss entgegen zu wirken, die Strahlenbelastung zu beseitigen und die daraus resultierenden Schäden an unserem Körper so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck gibt es nichts Besseres als die regelmäßige - möglichst tägliche - Anwendung einer qualitativ hochwertigen Bentonit-Erde.
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