H5N1-Virus


Seit dem 12. Mai 2006 sei bei keinem Vogel in Deutschland mehr das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus festgestellt worden.

Seit Anfang Mai keine neuen Fälle der Vogelgrippe

Veröffentlichung am 01.08.2006 um 12:22 Uhr / Aktualisierung am 13.09.2011 um 15:27 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Das warme Sommerwetter hat die Vogelgrippe in Deutschland eingedämmt. Seit dem 12. Mai sei bei keinem Vogel in Deutschland mehr das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus festgestellt worden, sagte die Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts, Elke Reinking, am Freitag auf der Insel Riems. Das Virus könne durch die hohe UV-Strahlung und die schnelle Austrocknung nicht lang außerhalb des Tierkörpers - etwa in Kot oder anderen Sekreten überleben. Dies habe die Ansteckungsgefahr gemindert. Zudem gebe es derzeit anders als in den Wintermonaten kaum Massenansammlungen von Vögeln.

Vogelgrippe Seit Mai kein Virusfund bei Vögeln

Trotzdem betonte Reinking, bei der Vogelgrippe könne nach wie vor keine Entwarnung gegeben werden. "Wir haben das Virus in Europa." Die Expertin verwies darauf, dass Ende Mai die Seuche völlig unerwartet bei Nutzgeflügel in Dänemark aufgetreten sei. Im Juni war in Ungarn in einer großen Gänsehaltung die Vogelgrippe ausgebrochen. Auch in der Ukraine und in Rumänien gab es jüngst neue Nachweise bei Wildvögeln. Daher sei Vorsicht geboten.

(Quelle: Die Welt 29.07.2006)

Akademie der Naturheilkunde
 

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