Krillöl gegen Prostatakrebs


Omega-3-Fettsäuren hemmen das Wachstum von Prostatakrebs. Krill-Öl enthält Omega-3-Fettsäuren in Spitzenqualität.

Omega-3-Fettsäuren hemmen Prostatakrebs

Veröffentlichung am 07.12.2011 um 17:01 Uhr / Aktualisierung am 12.12.2011 um 12:44 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Bei Prostatakrebs kann bereits die Umstellung auf eine fettreduzierte Ernährungsweise und die konsequente Einnahme von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren zu einer Besserung führen. In einer Studie bremste dieses Vorgehen das Wachstum des Prostatatumors bei über 50% der Testpersonen, die sich bereits kurz vor einer Prostata-Operation befanden.

Omega-3-Fettsäuren hemmen Prostatakrebs Omega-3-Fettsäuren hemmen das Wachstum von Prostatakrebs

Omega-3-Fettsäuren wirken gegen Prostatakrebs

Forscher um William J. Aronson vom Department of Urology an der School of Medicine der University of California-Los Angeles führten unlängst eine Studie mit 55 Männern durch, die an einem Prostatakarzinom litten. Das Ergebnis der Studie(1) wurde in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Cancer Prevention Research vom 25. Oktober 2011 veröffentlicht.

Die Untersuchung zeigte, dass bereits eine Reduktion des Fettanteils in der Ernährung und die Veränderung des Omega-6-Omega-3-Fettsäuren-Verhältnisses zugunsten der Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Weiterentwicklung des bestehenden Prostatakrebses senken kann.

Normale Kost gegen fettreduzierte Omega-3-Kost

55 Prostatakrebspatienten, denen in vier bis sechs Wochen eine operative Prostata-Entfernung bevorstand, wurden ausgewählt, 48 von ihnen führten das Experiment bis zu dessen Ende durch. Die Hälfte der Männer erhielt die übliche US-amerikanische Kost, deren Kalorienmenge zu 40 Prozent aus Fett bestand. Das Verhältnis der Omega-6-Fettsäuren zu den Omega-3-Fettsäuren betrug hierbei 15 zu 1. Die andere Hälfte der Testpersonen bekam eine fettreduzierte Kost, die ihre Kalorien nur zu 15 Prozent aus Fetten bezog. Zusätzlich erhielten sie täglich fünf Gramm Fischöl. Das Omega-6-Omega-3-Verhältnis verschob sich daraufhin zugunsten der Omega-3-Fettsäuren auf nur noch 2 zu 1.

Omega-3-Kost dezimiert Teilungsrate der Krebszellen

Beide Gruppen behielten die ihnen servierte Kost für vier bis sechs Wochen bei. Dann wurde ihnen die Prostatadrüse entfernt. Anschliessend untersuchten die Forscher das Prostatagewebe beider Gruppen und stellten Erstaunliches fest:

Die Prostatazellen der Omega-3-Gruppe wiesen ein anderes Fettsäuremuster in ihren Zellmembranen auf als die Normalkost-Gruppe. In den Zellmembranen hatten sich - ihrer Ernährung gemäss - verstärkt die Omega-3-Fettsäuren eingelagert. Gleichzeitig konnten die Forscher beobachten, dass die Krebszellen-Teilungsrate bei den Omega-3-Männern um ein Drittel geringer war als bei den Normalos.

Niedrige Teilungsrate – günstige Prognose

Die Teilungsrate beschreibt die Geschwindigkeit, mit der sich die Krebszellen teilen. Je höher die Teilungsrate ist, um so schneller wächst der Tumor, um so höher ist das Risiko der Metastasenbildung und um so wahrscheinlicher ist es, dass der Krebs auch nach einer Operation weiter machen wird. Folglich führen geringe Teilungsraten zu hoffnungsvollen Prognosen.

Blut der Omega-3-Patienten hemmt Krebswachstum

Die fettreduzierte Omega-3-Kost hatte innerhalb der wenigen Wochen, in der sie praktiziert wurde, bereits so weitreichende Auswirkungen, dass selbst in vitro Versuche mit dem Blutserum der Testpersonen zu beeindruckenden Ergebnissen führten. Die Wissenschaftler gaben Krebszellen in ein Reagenzglas mit dem Blutserum der Omega-3-Männer und stellten fest, dass allein dieses Serum schon die Teilung der Krebszellen hemmen konnte. Das Blutserum der Normalkost-Männer hatte keinen derartigen wachstumshemmenden Effekt auf die Krebszellen.

Noch ist den Forschern der konkrete Wirkmechanismus der Omega-3-Fettsäuren auf Prostatakrebs nicht bekannt. Für den Patienten ist jedoch schon allein das Ergebnis ausschlaggebend - auch ohne Erklärung, wie es dazu kam. Wichtig ist, dass Omega-3-Fettsäuren - kombiniert mit einer insgesamt fettreduzierten und gesunden Ernährungsweise - das Krebswachstum ganz signifikant hemmen können.

Krill-Öl liefert hochwertige Omega-3-Fettsäuren

Die Testpersonen erhielten als Omega-3-Fettsäuren-Lieferant Fischöl. Wenn jedoch bereits Fischöl derart vorteilhafte Auswirkungen auf Prostatakrebs haben kann, könnte Krill-Öl noch sehr viel besser wirken. Krill-Öl enthält Omega-3-Fettsäuren in einer besonders leicht verwertbaren Form und zeigte in etlichen Studien deutlich beeindruckendere Ergebnisse als Fisch-Öl. Detaillierte Informationen über Krill-Öl finden Sie hier: Krillöl - Das perfekte Rezept der Natur

Quellen:

  • Aronson WJ et al., „Phase II Prospective Randomized Trial of a Low-Fat Diet with Fish Oil Supplementation in Men Undergoing Radical Prostatectomy.“ Cancer Prev Res (Phila). 2011 Oct 25. [Epub ahead of print]
    (Phase II einer prospektiven randomisierten Studie über eine fettarme Ernährung mit Fischöl als Nahrungsergänzung bei Männern mit radikaler Prostatektomie)
    [Quelle als Link]  [Quelle als PDF]
  • ÄRZTE ZEITUNG.DE „Fischöl bremst Prostatakrebs aus“ 06.11.2011
    [Quelle als Link]  [Quelle als PDF]


 


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