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Milchkonsum

Frage:
Liebes Zentrum der Gesundheit, als ich diesen Artikel gelesen habe war mein erster Gedanke: Traurig! Weniger wegen der Tatsache dass Milch eventuell schlecht sein kann (oder auch nicht), sondern vielmehr wegen des Artikels selbst. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man zum
1. ein wissenschaftliches Thema ohne jegliche Wissenschaft angehen kann, ich habe in dem ganzen Artikel nicht eine Erläuterung finden können, warum denn nun die Milch so schlecht sein soll. Die Evolution als Beispiel zu nehmen ist doch mehr als fehl am platze heutzutage, mit dieser "These" kann man alles schlecht reden, aber Hintergrund hat das nicht.
2. rein populistische Kurzgeschichten dienen zwar durchaus der Unterhaltung, haben aber hier in sofern keinen praktischen Wert, als das sie nichts anderes sind als das was der Artikel selbst verteufelt. Populismus (und Werbung gehört dazu) gibt es von zwei Seiten, die Milch besser zu reden als sie ist (oder auch nur sie gut zu reden sollte sie schlecht sein) ist genauso schwachsinnig, wie zu behaupten sie sich schlecht und würde uns alle über kurz oder lang umbringen.

Der Name Zentrum der Gesundheit lässt vermuten, dass es sich um ein ernst zu nehmendes Unternehmen, Vereinigung, etc handeln könnte, dass sich der Gesundheitlichen Aufklärung verschrieben hat. Dieser Artikel zeigt das genaue Gegenteil! Aufklärung ist auf diesem Wege nicht möglich! Genauso gut könnte man versuchen das Rauchen mittels "Rauchverboten" einzudämmen :-)

Wirklich schade, vor allem weil ich es mir prinzipiell vorstellen kann, dass es stimmt, dass Milch nicht gesund ist.

Antwort:
Herzlichen Dank für Ihren Kommentar.

Wir hatten mit unserem Milchtext "Gesund ohne Milch" nicht beabsichtigt, die Unsinnigkeit des Kuhmilchverzehrs durch den Menschen wissenschaftlich zu belegen. Im Gegenteil, gerade mit Hilfe "populistischer Kurzgeschichten" hofften wir, das Thema Milch so darstellen zu können, dass jedem automatisch das Paradoxe und Absurde am heute leider völlig gedankenlosen, weil üblichen Milchkonsum auffallen möge.

Im Text war übrigens von Milchverbot nicht die Rede. Im Gegenteil, wir haben sogar aufgezeigt, unter welchen Umständen Milch mit relativ gutem Gewissen genossen werden könnte.

Der wichtigste Absatz des Milchtextes ist dieser: "Ich hoffe, diese Geschichten konnten Ihnen die Widersinnigkeit des menschlichen Tiermilch-Konsums verdeutlichen. Aufgrund dieser Widersinnigkeit erübrigen sich alle weiteren Gedanken über irgendwelche nützlichen Dinge, die in der Milch vorhanden sein könnten. Das was in der Kuhmilch oder der Schafmilch enthalten ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber wirklich nur und ausschließlich für das Kalb oder das Lamm, nicht für den Menschen. Wenn es also absolut widersinnig ist, Kuhmilch zu trinken, dann werden wir die Kuhmilch auch nicht zur Deckung unseres Calciumbedarfes oder unseres Eiweißbedarfes benötigen. Dann muss es für Menschen - von Natur aus - eine andere Calcium- und eine andere Eiweißquelle geben. Und die gibt es!!! Es sind grüne Blattgemüse, Wildpflanzen, Samen und Nüsse!"

Wenn Sie außerdem noch das unendliche Leid der Tiere betrachten, die für unseren Milchverzehr - der offensichtlich für unsere Gesunderhaltung gar nicht nötig ist - sowohl auf körperliches als auch auf seelisches Wohlbefinden verzichten müssen, dann fragen wir uns wirklich, was ist es, das die Menschen noch nach wissenschaftlichen Beweisen rufen lässt?

Das Thema Milch ist also nicht zwingend ein wissenschaftliches. Es kann auf verschiedene Arten angegangen werden. Nichtsdestotrotz haben wir Ihre Anregung zum Anlass genommen und werden in Kürze unsere Textesammlung zum Thema Milch mit einer wissenschaftlich fundierten Abhandlung vervollständigen - um gerade bei diesem wichtigen Thema auch Menschen zu erreichen, die grundsätzlich eine wissenschaftliche Herangehensweise - bei welchen Themen auch immer - bevorzugen.

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