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Dieser Text wurde veröffentlicht am 30.10.2007 um 14:32 Uhr
Greenpeace-Aktivisten aus Großbritannien sagten, dass Ergebnisse aus russischen Untersuchungen, die nach einem achtjährigen Gerichtskampf mit
der Biotech-Industrie frei gegeben wurden, die Forschungen von Dr. Arpad Pusztai bestätigten, der zuvor heftig von der Royal Society und dem
Netherlands State Institute for Quality Control kritisiert worden war.
Graham Thompson, ein Greenpeace-Aktivist erklärte, die Beweise "unterstützten die Forschungen von Pusztai, dessen Ergebnisse zu jener Zeit vor
der Industrie verschleiert wurden".
Brian John von GM Free Cymru in Wales gab bekannt, die Untersuchungen seien 1998 vom Ernährungsinstitut der Russian Academy of Medical Science durchgeführt und der Öffentlichkeit seit acht Jahren vorenthalten worden. Bei dieser Studie entwickelten Ratten, die mit gentechnisch veränderten Kartoffeln gefüttert worden waren, Tumore und litten an ernsthaften Schäden an Leber, Nieren und Dickdarm. Die Kartoffeln enthielten ein Antibiotikaresistenz-Gen.
Das russische Institut weigerte sich zunächst, seine vollständigen Ergebnisse zu veröffentlichen. Greenpeace und andere Gruppen zogen jedoch eine langwierige juristische Kampagne auf, um den Bericht zu erhalten. Im Mai 2004 entschied das Nikulinski-Landgericht in Moskau, dass Informationen, die mit der Sicherheit genetisch veränderter Nahrung zusammenhängen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen. Das Institut hielt den Bericht jedoch weiterhin unter Verschluss. Greenpeace und russische Aktivistengruppen brachten das Institut erneut vor Gericht und erzwangen im September 2005 per gerichtlichem Beschluss die Veröffentlichung des Berichts.

Irina Ermakova, eine Greenpeace-Beraterin, die selbst Tierversuche mit gentechnisch verändertem Futter durchgeführt hatte, analysierte die Ergebnisse. sie sagte, die GV "Russen Burbank" Kartoffeln seien "die gefährlichsten" aller bei der Untersuchung verwendeter Futtermittel und kämen "aufgrund dieser Beweislage unmöglich als menschliche Nahrung in Frage".
Quellen: The Independent
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