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Blei im Trinkwasser

Dieser Text wurde veröffentlicht am 11.02.2008 um 09:41 Uhr

Untersuchung des Trinkwassers durch das Umweltbundesamtes ergab hohe Schwermetallbelastungen. Schwermetalle verursachen vor allem bei Kindern schwere Gesundheits-Schäden.

Trinkwasser mit Vorsicht genießen

Trinkwasser

Rund drei Prozent der Haushalte mit Kindern in Deutschland haben einer Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge zu viel Blei im Trinkwasser. Dies könne Intelligenz und Motorik der Kinder hemmen, sagte ein UBA-Sprecher am Dienstag in Dessau-Roßlau unter Berufung auf die Kinder-Umwelt-Studie. Das Schwermetall gilt bei Säuglingen und Kleinkindern als gesundheitsgefährdend. Das Zentrum der Gesundheit berichtete bereits im Jahre 2006 über verseuchtes Trinkwasser.

Umfangreiche Untersuchungen

In bundesweit 150 Orten haben die Wissenschaftler das Lebensumfeld von 1790 Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren untersucht. Unter anderem wurden in ihrer Wohnung Trinkwasserproben genommen. In drei Prozent der Fälle lag der Messwert über zehn Mikrogramm Blei pro Liter Trinkwasser. Unterhalb dessen gebe es keine messbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen mehr, erklärte der Sprecher. Dieser Wert gilt allerdings erst von 2013 an als offizieller Grenzwert. Derzeit ist laut Trinkwasserverordnung ein Maximum von 25 Mikrogramm erlaubt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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