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Handys gefährlicher als Asbest

Dieser Text wurde veröffentlicht am 31.03.2008 um 17:59 Uhr

In einer aktuellen Studie, die einer der weltweit führenden Krebsexperten Dr. Vini Khurana in Kürze veröffentlichen wird, wird eindringlich auf die erheblichen Risiken der Strahlung durch Mobilfunkgeräte hingewiesen. Sowohl die politischen Verantwortlichen als auch die Industrie wird dazu aufgefordert, die Strahlungsemissionen umgehend zu reduzieren.

Mobiltelefone können, so Khurana, mehr Menschen töten als Rauchen oder Asbest. Die Menschen sollten versuchen, Handys so wenig wie möglich zu verwenden. Damit, so berichtet der englische "Independent", ist die Studie die bislang verheerendste Anklageschrift über die Risiken von Mobilfunk.

Über 100 Studien sprechen eine deutliche Sprache

Dr. Khurana begründet seine Darlegungen auf der Analyse von über 100 früheren Studien und ersten Langzeitstudien, wonach der tägliche Gebrauch nach 10 Jahren das Risiko von Hirntumoren (die meist selbst etwa zehn Jahre benötigen, um sich auszubilden) verdoppele.

Auch die Regierungen warnen

Mit der Besorgnis über die möglichen Folgeschäden steht der weltweit anerkannte und mit bislang 14 Wissenschaftspreisen ausgezeichnete Krebsforscher und Neurochirurg nicht alleine dar. Erst Anfang des Jahres hat auch die französische Regierung offiziell vor unbedachtem Gebrauch von Mobiltelefonen - besonders bei Kindern - gewarnt.

Auch Deutschland empfiehlt den Gebrauch auf das Nötgste zu minimieren und die "Europäische Umweltagentur" hat dazu aufgerufen, die Strahlung der Geräte zu reduzieren.

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