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Dieser Text wurde veröffentlicht am 22.04.2008 um 18:16 Uhr
Gemüse-Produkten aus Holland wird ungenügende Qualität bescheinigt. Dies betrifft Blumenkohl, Chicorée, Spinat, Gurken, Eisberg-Salat und Champignons und andere Arten von Gemüse.
Aufgrund der ausgelaugten Böden kann das Gemüse nicht mehr mit genügend Mineralien versorgt werden, sodass während des Pflanzenwachstums nur unzureichend Vitamine gebildet werden können.
Die Auswirkungen: Die Zeitung "de Telegraaf" veröffentlichte vor kurzem Ergebnisse, die Wissenschaftler der angesehenen Agrar-Universität Wageningen herausfanden. Demnach ist der Vitamin C Gehalt bei holländischen Gurken aus Treibhausanbau um ganze 99 % in den letzten sieben Jahren zurückgegangen.
Ähnliche Folgen traten bei holländischem Blumenkohl und Brokkoli auf. Hier ist der Vitamingehalt seit dem Jahre 2001, um 64 % bzw. 84 % zurückgegangen.
Noch gravierender sind die Auswirkungen bei dem beliebten Chicorée. Dieses wohlschmeckende Gemüse, das ursprünglich aus Belgien stammt, weist keinerlei Vitamin C Gehalt mehr auf, wenn es aus holländischem Anbau kommt.
Die positive Nachricht: Die rote Paprika ist die einzige Gemüsesorte aus holländischem Anbau, die im Gegensatz zu den anderen Gemüsearten ihren Vitamin C Gehalt steigern konnte. Sie enthält heute 3,6 % mehr Vitamin C, als sieben Jahre zuvor.
Im Zusammenhang mit diesen alarmierenden Meldungen werden Erinnerungen an frühere Berichte über Tomaten aus Holland wach.
So wurden Tomaten aus holländischer Treibhaus-Produktion vor einigen Jahren abschätzig als „Wasserbombe“ oder „schnittfestes Wasser“ von den Konsumenten bezeichnet, da sie aufgrund ihrer Massenproduktion und ihrer Überzüchtung den authentischen Wohlgeschmack fast gänzlich verloren hatten.
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