News des ZDG
Herzlich willkommen in unserem News-Zentrum!
Hier finden Sie News rund um die Gesundheit.
Dieser Text wurde veröffentlicht am 21.05.2008 um 15:03 Uhr
In den USA werden pro Jahr etwa 100.000 Tonnen Diethanolamin (DEA) eingesetzt. Diethanolamin (DEA) ist ein farbloser Alkohol, der in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln Anwendung findet. Dieser gefährliche Stoff wird wird jedoch auch in Seife, Haarspray und Sonnencreme verwendet.
Mehrere Studien haben auf das Krebs erregendes Potenzial der Substanz Diethanolamin (DEA) hingewiesen, die Forscher der Universität von North Carolina in Chapel Hill untersuchten erstmals den Einfluss auf die Hirnentwicklung. Trugen sie DEA auf die Haut trächtiger Mäuse auf, so zeigten sich bei den Föten Schäden in der Hirnregion des Hippocampus, die für das Gedächtnis zuständig ist. Dort stellten die Forscher ein vermindertes Zellwachstum und ein verstärktes Absterben von Zellen fest.
Der Wissenschaftler Steven Zeisel warnt jedoch vor übertriebener Beunruhigung, weil die der Studie verwendete Dosis mindestens zehn Mal höher sei, als die Menge, die man beim Duschen verwende. Verbraucher sollten jedoch den Kontakt zu dem Stoff begrenzen oder besser vermeiden. Der Forscher vermutet in dem Fachblatt FASEB, dass DEA die Fähigkeit des Körpers hemmt, den für das Gehirn wichtigen Nährstoff Cholin aufzunehmen.
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

