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Prostatakrebs durch Milch?

Dieser Text wurde veröffentlicht am 27.05.2008 um 11:20 Uhr

Die Ursachen von Prostatakrebs scheinen bisher nicht bekannt zu sein. Offensichtlich haben Forscher eine erschreckende Erekenntnis gewonnen. Prostatakrebs scheint durch das in Milchprodukten enthaltene Kalzium begünstigt zu werden.

Die umfangreiche Studie scheint darauf hinzudeuten, dass Eiweiße tierischen Ursprungs sowie das in Milchprodukten enthaltene Kalzium den Prostatakrebs zu fördern. In einer Multicenterstudie der European Prospective into Cancer and Nutrition (EPIC), wurden diese Erkenntnisse ermittelt. Eine Multicenterstudie beschäftigt sich mit dem Wechselspiel von Lebensführung, Umwelteinflüssen, Ernährung und Krebs.

Umfangreiche Teilnehmerzahl

Mit Hilfe dieser Studie sollten mögliche Ursachen von Prostatakrebs ermittelt werden. In der langjährigen Studie wurden die Angaben von rund 143.000 Männern, um die 50 Jahre untersucht. Nach einem Zeitraum von etwa neun Jahren entwickelte sich bei 2.727 Studienteilnehmern Prostatakrebs.

Die Menge macht das Gift

Wissenschaftler erklärten, dass das Erkrankungsrisiko davon abhing, wie viele Eiweiße und wie viel Kalzium aus Milchprodukten täglich verzehrt wurden. Schon bei einer verzehrten Milchproteinmenge von etwa 35 Gramm täglich, erhöhte sich das Risiko um 32 Prozent.

Ein Anstieg der Kalziummenge aus Milchprodukten, jedoch nicht aus anderen Quellen, steigerte das Prostatakrebs-Risiko der Probanden um 9 Prozent.

Es wird vermutet, dass ein zu hoher Ernährungsanteil von Eiweiss und Kalzium aus Milch und Milchprodukten die Möglichkeit eines Prostatakarzinoms erhöht.

Quelle: Web.de - Artikel wurde zwischenzeitlich dort gelöscht

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