News des ZDG
Herzlich willkommen in unserem News-Zentrum!
Hier finden Sie News rund um die Gesundheit. Durchstöbern Sie unser interessantes News-Archiv.
Dieser Text wurde veröffentlicht am 06.07.2010 um 16:04 Uhr
Die Studie stellt den Fall einer zuvor vollkommen gesunden Teenagerin dar, die plötzlich über starke Kopfschmerzen in der linken Kopfhälfte klagte und nur acht Tage nach der zweiten HPV-Impfung plötzlich einen Teil der Sehkraft ihres rechten Auges einbüßte. Im Laufe der darauf folgenden 48 Stunden verteilte sich der Schmerz auf den gesamten Kopfbereich, und auch die Sehkraft ihres anderen Auges nahm drastisch ab.
Zu diesem Zeitpunkt begab sich das Mädchen in die Notaufnahme, wo die behandelnden Ärzte ihr bescheinigten, dass ihre Vitalfunktionen einen normalen Level aufweisen würden, und es keine Anzeichen auf eine Infektion oder eine systemische Erkrankung bei ihr gäbe.
Noch während sie unter ärztlicher Beobachtung stand, verschlechterte sich Ihre Sehkraft immer weiter, bis sie nur noch auf dem linken Auge in der Lage war, Lichtunterschiede und Bewegungen zu identifizieren – und das auch nur teilweise. Bevor sich die Kopfschmerzen und die Sehprobleme einstellten, hatte sie keinerlei Symptome und litt auch nicht unter anderen Erkrankungen oder einem Trauma.
Eine weitergehende Untersuchung des Mädchens ergab, dass sowohl im Gehirn als auch in ihren Sehnerven eine Demyelinisierung (krankhafter Prozess des Verlustes der Nervenscheiden) aufzufinden war. Bei der Demyelinisierung – die für Multiple Sklerose und ähnliche Erkrankungen typisch ist – bilden sich die schützenden Markscheiden um die Nervenzellen zurück. Das dazu führt, dass der Signalfluss unterbrochen wird.
Achtzehn Monate nach ihrem ersten Arztbesuch war die Teenagerin zwar körperlich auf dem Weg der Besserung, aber ihre Sehkraft hatte sich nicht verbessert.
Obwohl die HPV-Impfung flächendeckend vielen jungen Frauen gegeben wird, wurde ihre Unbedenklichkeit nur bei Frauen im Alter von über 18 Jahren erprobt. Bis heute existiert kein Hinweis darauf, dass die Impfung die Erkrankungsraten an Gebärmutterhalskrebs sowie die Ausbildung von Genitalwarzen reduziere. Auch eine Absenkung der Sterblichkeitsrate auf Grund von Gebärmutterkrebs konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

