Reisprotein - Das natürliche Proteinpulver


Reisprotein ist DAS Proteinpulver für aktive und gesundheitsbewusste Menschen, für Allergiker, für Vegetarier und für Veganer.

Reisprotein - Das Proteinpulver der Zukunft

Veröffentlichung am 20.01.2011 um 12:05 Uhr / Aktualisierung am 20.02.2012 um 16:38 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Das Reiskorn steckt voller Überraschungen. Besonders seine Randschichten, die sog. Reiskleie enthält nicht nur ein besonders hochwertiges Eiweiß (das sich hervorragend für den Muskelaufbau eignet), sondern außerdem eine Fülle lebenswichtiger Vitalstoffe. Im Vergleich zu manch anderem Proteinprodukt ist Reiskleie als Proteinpulver zudem äußerst wohlschmeckend.

Reisprotein Reiskleie - Proteine für Sportler, Allergiker und Veganer

Reiskleie, das wertvolle und zugleich leckere Proteinpulver

Unter all den heutzutage erhältlichen Superfoods (= besonders nährstoff- und vitalstoffreiche Lebensmittel) sind einige inzwischen sehr bekannt wie zum Beispiel die Mikroalge Spirulina, die Afa-Alge, die Lupine, Weizengras, Ginseng oder die südamerikanische Wurzel Maca.

Andere hingegen sind weniger verbreitet, auch wenn sie eine bemerkenswerte Nährstoffdichte aufweisen. Eines dieser (noch) wenig bekannten Proteinpulver ist die Reiskleie. Sie ist nicht nur extrem nahrhaft, sondern überdies sehr lecker.

Die drei Teile des Reiskorns

Ein Reiskorn besteht aus drei Teilen. Der größte Teil ist das sog. Nährgewebe. Es besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Dieses Gewebe gibt dem Reis seine Kalorien und dem Keimling die Kraft zum Keimen.

Der Reiskeim oder Embryo ist der zweite Teil des Reiskorns. Daraus entwickelt sich die kleine Pflanze, wenn der Samen keimt. Der dritte Teil besteht aus den Randschichten des Korns und ist der wirklich interessante Teil für uns: Die Reiskleie.

Die Reiskleie

In der Reiskleie befinden sich die wichtigen Nährstoffe des Reiskorns: Hier finden wir unzählige Mineralien, Vitamine, gesunde Pflanzenfette und - je nach Marke zwischen 15 und 80 Prozent - Proteine. Bei der Kleie handelt es sich also um das "Nährstofflager" des Reiskorns.

Dort werden die wichtigsten Nährstoffe und Mikronährstoffe bereitgestellt, die von der künftigen Reispflanze benötigt werden, um ihr Immunsystem aufrecht zu erhalten, ihr Wurzel- und Kreislaufsystem versorgen zu können und um andere wichtige Stoffwechselfunktionen der Pflanze zu ermöglichen.

Kommerziellem Reis fehlen seine natürlichen Nähr- und Vitalstoffe

Gewöhnlicher weißer Reis wird geschält. Kleie und Keim fehlen ihm. Er besteht fast nur noch aus Kohlenhydraten. Alles andere - all die wertvollen Proteine und Vitalstoffe - wurde ihm mit der Kleie und dem Keim genommen. Beides wird dem herkömmlichen weißen Reis deshalb entzogen, weil Keim und Kleie nicht lange haltbar sind.

Die hochwertigen Öle vor allem in der Kleie neigen dazu, schnell ranzig zu werden, was nur natürlich ist. Ein echtes Lebensmittel ist keine Konserve und hat daher eine beschränkte Lebenszeit (Haltbarkeit). Die moderne Lebensmittelindustrie aber braucht Nahrungsmittel, die möglichst jahrelang gelagert werden können, ohne zu verderben.

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Weißer Reis ist ein solches Nahrungsmittel. Es macht satt, versorgt aber nicht annähernd mit allen nötigen Nähr- und Vitalstoffen. In den 1990er Jahren jedoch wurde eine Methode entwickelt, die Reiskleie länger haltbar machen konnte, ohne ihre Vitalität nennenswert zu beeinflussen. Man nennt sie "stabilisierte Reiskleie" oder auch "lösliche Reiskleie".

Reiskleie ist voller Vitalstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente

Reiskleie enthält natürliches Vitamin A (Betakarotin), Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin). Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin D, Vitamin E, Folsäure, Biotin, Cholin und Inosit. Die beiden letzteren schützen unter anderem die Leber und sind an der Regelung des Cholesterinspiegels beteiligt.

Außerdem sind in der Reiskleie natürliches Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Jod und noch weitere Spurenelemente enthalten. Alle diese Mikronährstoffe sind natürlicherweise in der Reiskleie vorhanden, werden ihr also nicht nachträglich zugesetzt.

Alle Vitalstoffe und Mineralstoffe der Reiskleie liegen in natürlicher Form und außerdem im natürlichen Verbund vor, das heißt, sie sind biologisch hochwertig und liegen im idealen Verhältnis zueinander vor, so dass sie vom Körper optimal aufgenommen und verwertet werden können - was bei synthetischen Formen oder isolierten Vitalstoffen bezweifelt werden darf.

Reiskleie ist reich an Vitamin E

Reiskleie kann regelrecht als übersprudelnde Vitamin-E-Quelle bezeichnet werden. Viele Superfoods sind reich an Vitamin C oder Eisen oder etwa Chlorophyll, aber nur sehr wenige enthalten - wie die Reiskleie - große Mengen Vitamin E. In Reiskleie finden sich alle Formen des Vitamin E.

Synthetisches Vitamin E besteht aus einer einzigen Form. Ihm fehlen die faszinierende Vielfalt und Lebendigkeit des natürlichen Vitamin E. Vitamin E ist die Schutzpolizei des Körpers. Es arbeitet als hochwirksames Antioxidant und fängt all die vielen tausend Attacken freier Radikale ab, bevor sie unseren Zellen Schaden zufügen können. Altersflecken, fahle Haut und Konzentrationsschwäche beispielsweise deuten auf einen Vitamin-E-Mangel hin.

Reiskleie ist frei von Kohlenhydraten

Während herkömmliche Reiskleie bis zu 50 Prozent Kohlenhydrate enthalten kann, ist qualitativ hochwertige Reiskleie fast kohlenhydratfrei. In hochwertiger Reiskleie drängen sich bis zu 80 Prozent Proteine und eine Fülle von Nähr- und Mikronährstoffen.

Reiskleie eignet sich daher ganz besonders für eine gesunde Ernährungsweise, die natürlicherweise arm an konzentrierten Kohlenhydraten und gleichzeitig reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen sein soll.

Reiskleie - Proteinpulver für Sportler, Allergiker und Veganer

Die meisten bei Sportler beliebten Proteinpulver bestehen aus Hühnereiprotein, Milchproteinen, Weizenprotein oder Sojaprotein. Alle diese Proteine haben ein außergewöhnlich hohes Allergiepotential und nicht selten wissen manche Sportler nicht mehr, welches Protein sie ohne Allergiegefahr nehmen können.

Reiskleie ist als Proteinpulver die Lösung und kann auch von Allergikern wunderbar vertragen werden. Selbstverständlich ist Reiskleie rein pflanzlich und so auch für Veganer eine Alternative zum bedenklichen Sojaprotein. Allerdings muss beim Kauf von Reiskleie unbedingt auf Qualität und Proteinanteil geachtet werden.

Viele Reiskleie-Produkte enthalten lediglich 15 Prozent Protein, dafür umso mehr unerwünschte Kohlenhydrate. Fragen Sie nach Reiskleie mit 80prozentigem Proteinanteil und einer für den Menschen perfekt ausgewogenen Aminosäurebilanz. So ähnelt die Aminosäurezusammensetzung optimaler Reiskleie der menschlichen Muttermilch zu über 98 Prozent.

Reiskleie ist nicht gleich Reiskleie

Auf dem Markt befinden sich verschiedene Reiskleie-Produkte. Natürlich können Sie sich mit einem 20-Kilo-Sack Reiskleie für wenige Euros aus dem Pferdehandel eindecken. Allerdings werden sie dort nur niedrige Proteinwerte (ca. 15 Prozent) finden.

Hochwertige Reiskleie zeichnet sich - neben ihrem Proteinreichtum – durch viele weitere Qualitätsmerkmale aus. Die Kleie wird bei Temperaturen gewonnen, die 46 Grad nicht übersteigen. Auf diese Weise bleiben ALLE Vitalstoffe und Enzyme erhalten.

Billige Reiskleie stellt das Abfallprodukt dar, das bei der Herstellung polierten Reises entsteht. Hochwertige Reiskleie jedoch wird aus dem GEKEIMTEN Reiskorn gewonnen und mit Hilfe eines natürlichen enzymatischen Fermentationsprozesses in eine hochverdauliche Form gebracht.

Proteinpulver aus Reiskleie hat tausend Einsatzmöglichkeiten

Neben dem fast unglaublichen Nährwert schmeckt hochwertige Reiskleie auch noch fantastisch. Sie können sie buchstäblich direkt aus dem Behälter löffeln. Oder Sie mischen die Reiskleie unter einen (grünen) Smoothie, in Shakes, in Säfte, in Nussdrinks oder auch in Suppen (nach dem Kochen).

Sie können einen Joghurt oder sogar Eiscreme damit veredeln. Geben Sie einen Löffel zu Ihren Frühstücksflocken, in Ihr basisches Müsli oder in ein beliebiges Dessert. Sie können Reiskleie sogar als Brotaufstrich nehmen. Es gibt also unendlich viele Möglichkeiten, Reiskleie zu genießen, um so auf einfache und geschmackvolle Weise von ihren wunderbaren Vorteilen zu profitieren.

Reiskleie besser nicht kochen

Zwar könnten Sie die Reiskleie auch kochen, wenn Sie das wollten, doch würden Sie dadurch verständlicherweise einen Teil der Nährstoffe verlieren, so dass die bevorzugte Form, die Reiskleie zu nutzen, die unerhitzte sein sollte.

Reiskleie mit anderen Superfoods kombinieren

Bei Reiskleie handelt es sich tatsächlich um eine der eindrucksvollsten natürlichen Nahrungsquellen mit einer sehr hohen Nährstoffdichte. Es ist ein echtes "Nährstoffkraftwerk", das in der Natur wuchs und daher aus einem "echten" LEBENSmittel gewonnen wird.

Wenn dieses Superfood jetzt mit anderen Superfoods wie Spirulina, Afa-Algen, Weizengras etc. kombiniert wird, dann erhalten Sie eine unglaubliche Mischung an Nähr- und Mikronährstoffen, die sich gemeinsam für Ihre Gesundheit einsetzen.



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(5)

Alexus
geschrieben am: Freitag, 27. Januar 2012, 12:49
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Ich möchte Ihnen zuerst ein großes Lob für diese tolle und informative Homepage aussprechen. Ich bin 20 und interessiere mich leider erst seit kurzem für eine gesunde Ernährung und bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mir bei so vielen Inhalten die Augen geöffnet haben. Meine Frage: Ich treibe sehr viel Sport und möchte nun ein gesundes Eiweiß zu mir nehmen. Mich spricht das Reisprotein soweit auch an, nur habe ich bei den Inhaltsstoffen \"Aspartat\" gelesen. Da muss ich sofort an \"Aspartam\" denken und das soll überaus schädlich für unseren Körper sein... Wie hängen die beiden Dinge zusammen und kann ich das Reisprotein trotzdem ohne Bedenken zu mir nehmen? Viele Grüße, Alexus




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alexus,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-).
Bei Aspartat handelt es sich hier um eine Aminosäure, die - wie viele andere Aminosäuren auch - natürlicher Bestandteil des Proteins im gekeimten Reiskorn ist. Im Reisprotein liegt Aspartat also im natürlichen Verhältnis und Verbund mit vielen anderen Aminosäuren, Mineralstoffen, Enzymen etc. vor. Es handelt sich folglich nicht um die synthetische und isoliert vorkommende Asparaginsäure aus Aspartam.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Rosi
geschrieben am: Montag, 28. Februar 2011, 16:40
eMail-Adresse hinterlegt
Bei Ihrem Artikel über Reisprotein wird auch über Reiskleie gesprochen. Gibt es einen Unterschied, wenn ja welcher?
Welches ist das gesündere Produkt?
Vielen Dank

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Rosi,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Reiskorn besteht aus dem Stärkekörper (das ist jener Teil, der bei weißem, poliertem Reis übrig bleibt), den Randschichten (Frucht- und Samenschale und der sog. Aleuronschicht) und dem Keim. Herkömmliche Reiskleie besteht aus den Randschichten und dem Keim des trockenen, inaktiven Reiskorns. Diese Kleie ist ballaststoffreich und weist einen Proteingehalt von etwa 15 Prozent auf.

Auch das Reisproteinpulver von Sunwarrior wurde aus dem Keim und den Randschichten, also der Kleie des Reiskorns hergestellt - mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Sunwarrior Reisprotein aus dem aktivierten, weil angekeimten Reiskorn gewonnen wurde und ferner einem speziellen Fermentationsprozess unterzogen wurde, was die Bioverfügbarkeit seiner Nährstoffe noch erhöhte. Dadurch ist es äußerst kohlenhydratarm, enthält relativ wenige Ballaststoffe und liefert über 80 Prozent hochwertige Proteine.

Obwohl beide Produkte also denselben Ausgangsstoff haben, sind die Unterschiede enorm. Gewöhnliche Reiskleie könnte also u. U. als Ballaststofflieferant dienen (wobei wir zu diesem Zweck andere Möglichkeiten bevorzugen, siehe diese Info

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ballaststoffe.html

Während das Sunwarrior Reisprotein eine hervorragende Quelle bioverfügbaren, pflanzlichen Proteins darstellt, das sich außerdem durch eine besonders perfekte Verdaulichkeit und seine vielfältigen im betreffenden Text beschriebenen gesundheitlichen Vorteile auszeichnet.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karin
geschrieben am: Samstag, 05. Februar 2011, 11:18
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe das Proteinpulver von Sunwarrior probiert. Dieses Proteinpulver hat mich überzäugt. danke
gudrun
geschrieben am: Donnerstag, 03. Februar 2011, 17:01
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,

aus meinem Umfeld habe ich gehört, dass Reis verschleimt und dass man Reis nicht oft essen soll.
Was ist dran an dieser Aussage?

Herzliche Grüße
Gudrun


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gudrun,
vielen Dank für Ihre Mail. Reis kann in der Tat verschleimen, jedoch insbesondere die Stärke im Reis. Reisprotein aber wird nicht aus Reisstärke, sondern aus der Reiskleie und dem gesprossten Reiskeim gewonnen, verschleimt also nicht.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Konstantin Waack
geschrieben am: Freitag, 21. Januar 2011, 13:42
eMail-Adresse hinterlegt
Sorry aber ich bin jetzt ein wenig verwirrt.
War es nicht mal so das Lupineiweiß das einzig gesunde Eiweiß ist und wenn nicht so, wo ist dann der Unterschied zwischen Reiseiweiß und Lupineiweiß?

Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Waack,
vielen Dank für Ihre Mail.

Gesunde Proteine finden Sie in vielen Lebensmitteln z. B. in Gemüse, in Sprossen, in Keimlingen, in Salaten, in Nüssen, in Samen, in Ölsaaten und auch in der Lupine. Im Bereich der konzentrierten Proteinpulver jedoch ist es äußerst schwierig ein gesundes, hochwertiges und basisches Produkt zu finden. Bislang war das Lupineneiweiß hier das einzige Proteinpulver, das wir empfehlen konnten. Beim Reisprotein müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit es ebenfalls zu den hochwertigen konzentrierten Proteinen gezählt werden kann. Diese Qualitätskriterien werden im Text unter Reiskleie ist nicht gleich Reiskleie erklärt (Herstellung aus gekeimtem Naturreis und Herstellung bei niedrigen Temperaturen).

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit