Darmerkrankung


Eine Darmerkrankung ist in erster Linie auf eine ungesunde Ernährung, auf fortwährender Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Belastungen zurückzuführen. Nahezu jeder Menschen leidet heute an einer der vielen Darmerkrankungen.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeit und Darmproblem

Frage:

Liebes ZdG-Team, seit etwa 17 Jahren leide ich unter dem Problem, dass ich nach Verzehr verschiedener Nahrungsmittel wie benommen bin. Kaffee, Rotwein, Sekt, Tomaten usw. Vor allem auf nüchternen Magen eingenommen, werde ich plötzlich schlapp und es fällt mir schwer, meine Augen auf einen Punkt zu richten - ähnlich wie nach zu viel Alkohol.

Ein Laborbericht hat Histaminintoleranz ausgeschlossen, auch bereiten mir gereifter Käse u.ä. keine Probleme. Darüber hinaus leide ich unter einem teilweise schmerzenden, verhärteten Darm, weswegen mir die Zwerchfellatmung schwer fällt. Und: ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

Im Herbst 2010 habe ich mich entschlossen, verschiedene Organge zu reinigen. Begonnen habe ich mit einer Nierenkur (mit ordentlich Nebenwirkungen, vermutlich wg Übersäuerung), danach eine Parsitenkur und anschliessend eine Leberkur - alles nach Dr. Clark. Nachdem mir das alles gut tat, habe ich mich für eine Darmkur mit Psyllium, Bentonit und Combi Flora entschlossen. Dem folgte eine Darmkur nach Dr. Clark mit anschliessender Einnahme von Darmfit.

Danach - im Frühjahr - hatte ich es wohl geschafft! Endlich konnte ich morgens einen Kaffee trinken ohne jegliche Nebenwirkungen, sogar auf nüchternen Magen! Das Atmen fiel mir leicht und meine Nasennebenhöhlenentzündung war wesentlich besser. Leider hatte der Zauber aber etwa nach einem viertel Jahr auch schon wieder ein Ende. Ein weiteres viertel Jahr später hat ein Laborbericht eine Hühnereiallergie angezeigt, was ich seither konsequent meide.

Seither sind meine Muskelverspannungen, die nach Verzehr von Ei große Probleme gemacht haben, eindeutig besser. Da ich nun bereits eine weitere Flasche Darmfit+Psyllium+Bentonit eingenommen habe, sich aber keine Besserung zeigt und ich nicht wieder von vorne beginnen möchte, bitte ich Sie um Rat. Habe ich ein Darmproblem? Was soll ich tun? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort!! H.R.

Antwort:

Hallo,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.

Sie schreiben, dass es Ihnen nach einigen Reinigungskuren recht gut ging. Doch dann hätte "der Zauber aber etwa nach einem viertel Jahr auch schon wieder ein Ende" gehabt. Möglicherweise führte Ihre Ernährungs- und Lebensweise in diesem Vierteljahr wieder dazu, dass sich der ursprünglich schlechte Zustand einstellte. Die Reinigungskuren konnten die körpereigenen Entgiftungskapazitäten erhöhen und die Verdauung fördern, so dass sich in der Zeit der Kuren eine Besserung ergab. Wenn Sie daraufhin nichts an Ihrer ursprünglichen Lebens- und Ernährungsweise änderten, sondern alles mehr oder weniger beim Alten beliessen, wundert es nicht, wenn die Besserung nicht von Dauer war.
 
Uns fällt ferner auf, dass Sie den Wunsch verspüren, gewisse Nahrungsmittel, wie z. B. Kaffee, Rotwein, Sekt, etc. verzehren zu können (und das womöglich noch auf leeren Magen), ohne körperliche Probleme erleiden zu müssen. Sie könnten jedoch auch den (verständlichen) Wunsch Ihres Körpers akzeptieren und künftig die unverträglichen Produkte einfach meiden. Falls sich Ihre Unverträglichkeit auf ausschliesslich die genannten Nahrungsmittel bezieht, erscheint uns das machbar. Es gibt eine Vielzahl feiner und gleichzeitig gesunder Getränke, die statt Bohnenkaffee getrunken werden könnten.
 
Falls noch nicht geschehen, empfehlen wir Ihnen ausserdem eine Milchkarenzzeit von mindestens drei Monaten, in der Sie alle Milchprodukte konsequent aus Ihrer Ernährung streichen und dann beobachten, wie sich Ihre Nasennebenhöhlen anfühlen.
 
Zusätzlich achten Sie bitte darauf, täglich viel reines Wasser zu trinken - in regelmässigen Abständen ein Glas, so dass Sie auf mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag kommen. Dies ist insbesondere dann von extremer Wichtigkeit, wenn Sie Psyllium und Bentonit einnehmen.
 
Die Verhärtung Ihres Verdauungssystems kann darüber hinaus auch auf ein seelisches Problem hinweisen und z. B. eine Auswirkung von Stress, Sorgen etc. sein. Neben entsprechenden Entspannungstechniken und Bauchmassagen, die Sie selbst durchführen können (jeden Morgen vor dem Aufstehen 10 Minuten im Uhrzeigersinn mit Kreisen rund um den Nabel den Verdauungstrakt massieren), könnten Sie auch einen Osteopathen aufsuchen, dessen Behandlung bei der Lösung von starken Verspannungen sehr gut helfen kann.
 
Natürlich gehen wir davon aus, dass Sie vorab bei einem Therapeuten mögliche ernsthafte Probleme ausschliessen liessen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit


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