Trauben bringen Gesundheit


Trauben enthalten hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Resveratrol, Quercetin und OPC, die der Gesundheit des Menschen in nahezu allen Bereichen einen hervorragenden Nutzen bringen.



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Resveratrol in Trauben

letzte Aktualisierung am 14.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Trauben werden gerne unterschätzt. Dabei vereinen Trauben in ihren köstlichen Beeren derart zahlreiche und wunderbare Eigenschaften für die menschliche Gesundheit, dass man sie in der Traubensaison am besten täglich essen sollte. Trauben enthalten besonders in ihren Kernen und in ihrer Haut wertvolle Pflanzenstoffe, wie z. B. Quercetin und Resveratrol. Diese hochwirksamen Substanzen können den Blutdruck senken, das Cholesterin regulieren, das Blut verdünnen, sogar Krebs und HIV entgegenwirken und selbst bei Gichtanfällen die Schmerzen lindern.

Resveratrol in Trauben © Yasonya - Fotolia.com

Trauben – Die Nahrung langlebiger Völker

Die Weintraube wuchs laut der Bibel schon im Garten Eden Seite an Seite mit Datteln, Oliven, Feigen und Granatäpfeln. Auch bei den alten Essenern, einer Glaubensgemeinschaft, zu der Jesus gehört haben soll, waren Weintrauben ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

Die Essener waren bekannt für ihre naturnahe vegetarische Lebensweise, ihre hoch entwickelte Weisheit und ihre bemerkenswerte Langlebigkeit. Heute nun wird nach und nach mit grossem Aufwand wissenschaftlich bewiesen, was die weisen Völker in alten Zeiten offenbar längst wussten: Früchte sind nährend und heilsam zugleich – ganz besonders die Traube.

Trauben lindern Gicht und Rheuma

Erst kürzlich fanden Wissenschaftler heraus, dass Trauben den pH-Wert von Blut und Urin heben, also basischer machen können. In einem basischen Milieu können jedoch saure Stoffwechselschlacken wie z. B. die für Gichtanfälle verantwortlichen Harnsäurekristalle aufgelöst und leichter ausgeschieden werden.

Harnsäurekristalle entstehen einerseits durch eine eingeschränkte Nierenfunktion, andererseits aber hauptsächlich durch eine Ernährung, die reich an Zucker und tierischen Nahrungsmitteln ist. Weitere Risikofaktoren für die Bildung von Harnsäurekristallen sind Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, ein hoher Insulinspiegel, Wassermangel sowie der regelmässige Genuss von alkoholischen Getränken.

Stellt man nun seine Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung um, isst man also viel Obst und Gemüse – unter anderem Trauben – dann können sich die Harnsäurekristalle wieder auflösen, die Harnsäuremenge im Blutstrom wird verringert, Ablagerungen in den Gelenken kommen erst gar nicht zustande und folglich entstehen auch keine Gichtschmerzen oder Rheumaschmerzen.

Auch andere rheumatische Erkrankungen wie Arthrose können vermieden werden, wenn dem Körper verstärkt basische Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden.

Manche Leute haben gar die Erfahrung gemacht, dass der Verzehr von Trauben nicht nur präventiv wirksam ist, sondern sogar bei akuten Gichtschmerzen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen soll, so dass keine oder nur noch wenige Medikamente nötig waren.

Diese erstaunliche Anti-Gicht-Wirkung kommt jedoch nicht nur durch die basischen Eigenschaften der Traube zustande, sondern sind vermutlich eher auf die sekundären Pflanzenstoffe in der Frucht zurück zu führen.

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OPC senkt Harnsäurespiegel

In einer chinesischen Studie aus dem Jahr 2004 sowie in einer indonesischen Untersuchung aus dem Jahr 2010 stellte man fest, dass OPC – ein sekundärer Pflanzenstoff insbesondere in den Traubenkernen oder in Traubenkernextrakt-Präparaten – den Harnsäurespiegel innerhalb von drei Tagen normalisieren konnte (zumindest bei gichtkranken Mäusen und Hühnern). Besonders vielsagend war hier, dass jene Mäuse, deren Harnsäurespiegel mit dem üblichen Gicht-Medikament (Allopurinol) gesenkt wurde, Nebenwirkungen zeigten, während es den OPC-Mäusen rundherum prima ging.

Details zu OPC (Oligomeren Proanthocyanidine) und seinen weiteren herausragenden Leistungen für die menschliche Gesundheit lesen Sie hier: OPC

Sekundäre Pflanzenstoffe mit starker Wirkung

In Trauben ist nicht nur OPC enthalten. Im Gegenteil. In den köstlichen Früchten sind unglaublich viele Stoffe enthalten, die für den Menschen und seine Gesundheit von Nutzen sind. Zwar wird ihr Vitamin-A- und Vitamin-C-Gehalt von vielen anderen Früchten übertroffen. Dafür enthalten Weintrauben – vor allem rote Sorten – besonders viele sog. sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide (z. B. Quercetin und Resveratrol) sowie den natürlichen Radikalfänger Pycnogenol und natürlich das bereits erwähnte weltberühmte OPC.

Die meisten dieser Stoffe sind insbesondere in den Kernen der Trauben sowie in ihrer Haut enthalten.

Quercetin gegen Viren und Herz-Kreislauf-Probleme

Schon im Jahr 1995 wurde im Fachmagazin Food and Chemical Toxicology eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit von Wissenschaftlern der Virginia Commonwealth University in Richmond veröffentlicht. Mittelpunkt der Studie war das Quercetin, das sich in erheblichen Mengen in der Traubenhaut befindet.

In ihrer Zusammenfassung berichteten die Forscher rund um Dr. Formica, dass Quercetin als das am besten erforschte Flavonoid die unterschiedlichsten positiven Wirkungen auf die menschliche Gesundheit habe:

  • Quercetin und andere Flavonoide wirken entzündungshemmend.
  • Quercetin schützt das LDL-Cholesterin vor oxidativen Prozessen (was die Bildung von arteriosklerotischen Ablagerungen verhindern kann).
  • Quercetin hat antithrombotische Wirkung, beugt also Thrombosen vor, weil es das Blut schön dünnflüssig hält.
  • Quercetin fördert ausserdem die Entspannung der Blutgefässmuskulatur, was den Blutdruck senkt und Herzrhythmusstörungen entgegen wirkt.
  • Quercetin und andere Flavonoide sind sogar im Kampf gegen Krebs und Viren recht gut bewandert. Selbst gegen Retroviren wie das HI-Virus (AIDS) kann das Quercetin vorgehen, indem es ein bestimmtes Enzym hemmt, das andernfalls der Vermehrung des Virus dienen würde.

Aufgrund dieser sagenhaften Wirkung des Quercetins und verwandter Flavonoide kamen die Wissenschaftler zum Schluss, dass die zu den Polyphenolen gehörenden Pflanzenstoffe eindeutig als Material für die Entwicklung neuer Arzneimittel dienen sollten.

Quercetin ist natürlich nicht nur in Trauben enthalten, sondern auch in grossen Mengen in Kapern, Liebstöckel, Sauerampfer, Dill, roten Zwiebeln, Buchweizen, Süsskartoffeln und in nahezu allen Beerensorten.

Pycnogenol gegen Entzündungen

Die Kerne der Trauben enthalten eine Substanz, die sich Pycnogenol nennt. Dabei handelt es sich um ein kraftvolles Antioxidans. Auch Pycnogenol hilft dabei, alle Formen von Arthritisschmerzen, aber genauso Herz- und Gefässprobleme, Stress und Allergien aufzulösen.

Pycnogenol hemmt einerseits Enzyme, die an der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind, andererseits reduziert es vorbeugend oxidative Schäden an lebenswichtigem Gewebe und kann nebenbei bereits bestehende Schäden reparieren helfen. In Versuchen zeigte sich, dass Pycnogenol in seiner Funktion als Antioxidans doppelt so wirkungsvoll war wie Vitamin E.

Auch wird vermutet, dass Pycnogenol die Blut-Hirn-Schranke passieren kann, und daher Gehirn- und Nervengewebe vor zerstörerischen Oxidationsprozessen bewahren kann. Ausserdem kann Pycnogenol die Blutzirkulation verbessern, was besonders für Raucher, Diabetiker, Arthrose-Patienten, Schlaganfall-Opfer und für Personen, die oft an geschwollenen Beinen leiden, wichtig ist.

Resveratrol – Powerstoff in der Traubenhaut

Resveratrol ist ein weiterer heilkräftiger Stoff, der in Weintrauben – besonders in deren Haut - zu finden ist. Resveratrol gehört zu den sog. Phytoalexinen. Das sind Substanzen, die von der Pflanze zum Selbstschutz gebildet werden. Sie stellen sozusagen das Immunsystem der Pflanze.

Die Hauptaufgabe von Resveratrol in der Frucht ist der Schutz derselben vor Pilz-, Bakterien- und Virusinfektionen sowie vor schädlichen Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Ozonbelastung und Toxinen.

Erst dann, wenn die Pflanze oder Frucht von Pilzen oder anderen Erregern bedroht wird, bildet sich das Resveratrol. Hohe Resveratrol-Konzentrationen finden sich daher natürlich nur in solchen Trauben, die mit Pilzen oder anderen Erregern Kontakt hatten, deren Immunsystem also stark gefordert wurde.

Wenn jedoch Fungizide gespritzt werden – wie in der konventionellen Trauben- und Weinerzeugung üblich – dann bildet sich deutlich weniger Resveratrol in der Pflanze, weil sie sich in diesem Fall seltener gegen Pilze zur Wehr setzen muss. Daher befinden sich in biologisch angebauten Trauben viel mehr Resveratrol (und auch andere sekundäre Pflanzenstoffe) als in gespritzten Früchten.

Resveratrol in Trauben stoppt das Tumorwachstum

Wissenschaftler an der Universität von Illinois berichteten, dass Resveratrol, so wie es in Weintrauben vorliege, das Wachstum gutartiger und bösartiger Tumore verlangsamen oder sogar stoppen könnte. Ihre Studien zeigten, dass Resveratrol das Tumorwachstum nicht nur im Anfangsstadium, sondern auch in fortgeschrittenen Stadien unterbinden konnte.

Ausserdem fand man heraus, dass Resveratrol die Entwicklung eines Enzyms stoppe, das mit Brustkrebs in Verbindung gebracht werde.

Resveratrol verjüngt Haut und schützt die Leber

Ganz nebenbei soll Resveratrol den Alterungsprozess der Haut aufhalten können. Es mache jede Haut geschmeidiger und lasse sie deutlich jünger erscheinen.

Französische Wissenschaftler, die sich hauptsächlich der Erforschung von Lebererkrankungen widmeten, teilten darüber hinaus mit, dass Resveratrol dabei helfen könne, Leberzirrhosen vorzubeugen.

Resveratrol ist ausserdem dafür bekannt, DNA-Schäden zu reparieren, den Insulinspiegel bei Diabetikern zu normalisieren, vor Oxidationsprozessen zu schützen und Entzündungen zu unterdrücken.

Keine Chance für Zweifel an Resveratrol

Lange Zeit hatten Forscher viele dieser Eigenschaften von Resveratrol jedoch bezweifelt, da der Stoff im Verdauungssystem ziemlich schnell in seine Bestandteile aufgespalten wird. Die Expertenwelt war daher der Ansicht gewesen, dass jene Resveratrolmengen, die mit der Nahrung aufgenommen werden, kaum wirksam sein könnten.

Britischen Forschern vom Department of Cancer Studies and Molecular Medicine der University of Leicester gelang nun jedoch der Durchbruch. Sie fanden heraus, dass Resveratrol auch dann noch aktiv Krebs und andere Krankheiten bekämpfen kann, wenn er im Körper längst in seine Bestandteile gespalten wurde (in Sulfate und Glucuronide).

Resveratrol wird im Körper aktiviert

Resveratrol kann sich nämlich nach seiner Aufspaltung wieder in eine wirksame Form zurückverwandeln, was man zuvor nicht gewusst hatte. Mit Hilfe von bestimmten Zellenzymen kann sich Resveratrol aus seinen Bestandteilen wieder regenerieren.

Das Ergebnis sei – so die Forscher – nicht nur ein Resveratrol-Typ, der deutlich effektiver sei als der ursprünglich mit der Traube verzehrte. Auch die Resveratrol-Konzentration im Körper sei nach dieser enzymatischen Regeneration wundersamerweise höher als jene Dosis, die zuvor verspeist worden war.

Diese neue aktive Resveratrol-Form kann nicht nur das Krebswachstum verlangsamen helfen, sondern auch die Apoptose (programmierter Zelltod) von Krebszellen in die Wege leiten.

Mitautorin der Studie, Professor Karen Brown, berichtet:

Es liegen überzeugende Beweise vor, dass Resveratrol eine Menge Vorteile haben kann – ob es sich nun um den Schutz vor Krebs und Herzkrankheiten handelt oder einfach nur um die Verlängerung des Lebens. Unsere Studie ist jedenfalls die erste, die zeigt, dass Resveratrol im Körper wieder aus seinen Einzelteilen neu zusammengesetzt wird und dann über eine biologische Aktivität verfügt, die gegen eine breite Vielfalt menschlicher Krankheiten vorgehen kann.

Künstliches Resveratrol nicht nötig

Jenes Resveratrol, dass von Natur aus in Früchten wie Trauben enthalten ist, sei laut Professor Brown übrigens in seiner Wirkung ganz hervorragend. Zwar bestehe natürlich ein nicht unbeträchtliches kommerzielles Interesse daran, eine Resveratrolart herzustellen, die im Körper gar nicht erst aufgespalten wird. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sei es jedoch keinesfalls nötig, eine solche neue synthetische Resveratrolform zu entwickeln oder gar einzunehmen.

Trauben: Worauf Sie beim Einkauf achten sollten

Die süssen Früchtchen sind also – in der Erntezeit regelmässig verzehrt – nicht nur ein natürliches Gichtheilmittel und ein sanftes Schmerzmittel bei rheumaähnlichen Beschwerden, sondern ausserdem grossartige Wegbereiter für eine rundum phantastische Gesundheit.

Kaufen Sie möglichst keine kernlosen Trauben und – falls auffindbar - auch keine kernlosen getrockneten Sultaninen. Kernlose Trauben sind hybride Zuchtsorten, die besonders viel Zucker enthalten, was Ihren Blutzuckerspiegel gehörig irritieren kann – insbesondere, wenn Sie gerne zwecks der erwünschten antirheumatischen Wirkung viele Trauben essen möchten.

Wählen Sie also in jedem Falle kernhaltige Sorten und kauen Sie die Kerne und die Haut ausgiebig. Dann kommen Sie nämlich gleichzeitig in den Genuss all der sekundären Pflanzenstoffe, die sich bekanntlich besonders in den Kernen und der Haut aufhalten.

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Bio-Trauben sind besser

Da sich Trauben schlecht einzeln abrubbeln lassen, bekäme man – beim Verzehr konventionell angebauter Trauben – mit jeder Traube eine Ladung Gratisgifte ab. Trauben gehören in konventionellen Betrieben zu denjenigen Früchten, die mit am häufigsten gespritzt werden. Gleichzeitig nehmen sie im Vergleich zu manch anderen Früchten deutlich grössere Mengen der Spritzgifte durch ihre Haut auf.

Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass Früchte und Gemüse aus biologischer Landwirtschaft immer einen deutlich höheren Gehalt an Vitalstoffen und insbesondere an sekundären Pflanzenstoffen aufweisen (siehe Resveratrol-Kapitel) als konventionell erzeugte Ware.

So stellte man beispielsweise bei einer zehnjährigen Untersuchung der University of California fest, dass die Quercetingehalte von Bio-Tomaten um 79 bis 97 Prozent höher waren als die von konventionell erzeugten Tomaten. Die beteiligten Forscher konnten beobachten, dass die Flavonoidmenge in den Bio-Tomaten von Jahr zu Jahr wuchs, während sie in den konventionellen Tomaten immer gleich niedrig blieb. Der Grund für die Zunahme an Flavonoiden sind die jährlich zunehmende Bodenfruchtbarkeit auf Bio-Feldern sowie der dort übliche niedrige Düngemitteleinsatz.

Und da höchstwahrscheinlich das, was für Tomaten gilt, auch für andere Früchte und Gemüse denkbar ist, sollten Sie Trauben oder auch Traubensaft und sogar Rotwein besser aus biologischem Anbau in Ihrem Bioladen kaufen.

Der grüne Trauben-Smoothie – Ein Anti-Rheuma-Drink

Als Zwischenmahlzeit oder wenn Sie gerade Lust auf Süsses haben und gleichzeitig etwas gegen Ihre Gicht bzw. für Ihre Gelenke tun möchten, eignet sich ganz hervorragend ein Traubensmoothie:

Nehmen Sie Weintrauben, einen Esslöffel Brennnesselpulver und mixen Sie beides zusammen mit anderen Beeren wie z. B. Blaubeeren (Heidelbeeren), Himbeeren oder Brombeeren sowie Wasser (Menge ganz nach Wunsch) zu einem frischen, vitalstoffreichen Anti-Rheuma-Smoothie.

Normalerweise sind die Früchte süss genug und ein zusätzliches Süssungsmittel ist nicht nötig. Sollten die Beeren eher säuerlich sein, dann können Sie mit etwas Bio-Honig oder Ahornsirup nachhelfen.

Das Brennnesselpulver unterstützt die antirheumatische Wirkung der Trauben – wie eine Studie ergeben hat. In dieser Untersuchung hatte sich gezeigt, dass täglich 50 mg Brennnesselmus die Wirkung von 150 mg Diclofenac ersetzen kann bzw. dazu verhilft, die nebenwirkungsreiche Medikation um 75 Prozent zu reduzieren.

Da es nicht immer einfach ist, täglich Brennnesselblätter für das Kochen von Mus zu besorgen, ist es praktisch, wenn man als Alternative Brennnesselblattpulver vorrätig hat, das man dann wie oben erklärt, einfach in Smoothies oder Shakes mixen kann.

Anstatt also irgendwann einmal schädliche Arzneimittel und Medikamente mit möglichen Nebenwirkungen einnehmen zu müssen, ist es deutlich angenehmer, vorbeugend regelmässig einige Weintrauben zu essen und sich generell an den Richtlinien einer basenüberschüssigen und gesunden Ernährung zu orientieren.

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(1)

Daniele Wedadi
geschrieben am: samstag, 11. september 2010, 10:11
eMail-Adresse hinterlegt
Danke für den immerwieder informativen news-letter.Zum Thema "Trauben" hätte ich eine Frage: Habe öfters Probleme mit Darmpilz und habe gelesen, in diesem Falle wäre der Verzicht auf Weintrauben angesagt. Stimmt das wirklich? Danke für ihre Antwort! Mit freundl. Grüßen

Hallo Daniele,
vielen Dank für Ihre Frage :-)
Wie im Text erwähnt, gibt es Traubensorten, die besonders zuckerreich sind. Das sind in der Hauptsache die kernlosen Sorten. Aber auch andere Sorten, z. B. die Muskateller-Trauben sind extrem süß. Wer davon dann große Mengen verzehrt, kann einen bereits vorhandenen Pilz (bei Frauen auch Vaginalpilz) mit dem Trauben-Zucker tatsächlich füttern und zur Vermehrung anregen. Der Rat, keine Trauben zu essen, sollte bei massivem Pilzbefall erst einmal befolgt werden. Doch führt allein diese Maßnahme noch zu keinem Rückgang der Pilze. Pilzbefall kann mit einer grundsätzlichen Ernährungsumstellung, hin zu ballaststoffreicher, basischer und kohlenhydratarmer Kost (wie im Text "Gesunde Ernährung" oder "Basische Ernährung" beschrieben) sowie einer intensiven Darmreinigung und dem konsequenten Aufbau einer gesunden Darmflora aufgehoben werden. Sobald im Körper wieder ein gesundes mikrobielles Gleichgewicht herrscht, können nicht-hybride, also kernhaltige Traubensorten wieder problemlos verzehrt werden.
Mit den besten Grüßen
Ihr ZDG-Team

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