Sägepalme


Die Wirkstoffe der Sägepalme stellen bei leichten Prostatabeschwerden eine interessante natürliche Alternative dar.

Sägepalme

Veröffentlichung am 22.09.2009 um 16:08 Uhr / Aktualisierung am 04.01.2012 um 16:21 Uhr  Drucken Sie diese Seite

Die Sägepalme, wissenschaftlich als Serenoa repens oder Sabal serrulata bezeichnet, stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sowie den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas und ist in Europa bislang noch kaum bekannt. So lassen sich auch noch keine ganzen Früchte der Sägepalme kaufen.

cc by Bastique

Die Wirkung der Sägepalme

Die Beeren der Sägepalme sind purpurfarben bis schwarz. Jede von ihnen enthält ein Samenkorn, in welchem sich neben Flavonoiden und Öl auch Sterole befinden. Diese Sterole bewirken, dass die Pflanze bei einer gutartigen Vergrößerung (Prostatahyperplasie) der Prostata (Vorsteherdrüse) regulierend auf diesen Bereich einwirkt und so zur Normaliiserung der Drüse beitragen kann. Diese Wirkung tritt jedoch nicht sofort, sondern erst nach regelmäßiger Einnahme über einen längeren Zeitraum auf.

Interessante pflanzliche Alternative

Der regelmäßige Verzehr der Sägepalmbeeren kann bewirken, dass die Wassereinlagerungen in der Prostata ebenso zurückgehen wie ihre Entzündungen.
Die Pflanze stellt daher bei leichten Prostatabeschwerden eine interessante Alternative zu chemischen Medikamenten dar. Bei manifesten Beschwerden reicht ihre Wirkung alleine jedoch nicht aus.

Keine Nebenwirkungen bekannt

Da es bislang noch keine ganzen Früchte der Sägepalme zu kaufen gibt, muss auf Nahrungsergänzungsprodukte ausgewichen werden. Auf dem Markt sind unterschiedliche Präparate erhältlich, die sich in ihrer Wirkstoffzusammensetzung sowie in ihrer Wirksamkeit unterscheiden. Unerwünschte Begleit- oder Nebenwirkungen sind bei der Verwendung der Sägepalmbeeren nicht bekannt. Die Wirksamkeit der Pflanze ist auch von der Schulmedizin anerkannt, viele aus ihr hergestellte Produkte sind in der "Roten Liste" der Arzneimittel aufgeführt.

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