Die richtige Ernährung


Bei einer gesunden Ernährung kommt es auf wichtige Regeln an die man beachten sollte. Egal wie gesund man sich ernährt, richtig kombiniert erweckt dies ungeahnte Heilkräfte.

 

Ursachen für starke Schmerzen

Frage:

Nach Hilfe suchend um endlich zu einem Ergebnis zu gelangen, habe ich mich durch das Internet geforstet und mich nun dazu entschieden diesen Beitrag zu schreiben. Im Jahr 2009 erkrankte meine Schwiegermutter auf einmal. Sie litt, nachdem sich irgendwas in ihrem Körper veränderte, an sehr starken Schmerzen die sie einige Male dazu veranlassten sich in ein Krankenhaus einweisen zu lassen. Durchfall, Unwohlsein, Magenkrämpfe und eine rapide Gewichtsabnahme (sie wiegt nur noch 48Kg), ließen die Ärzte nach zahlreichen Tests, Sonographien; Tomographien, Magen- und Darmspiegelungen dazu schließen sie habe eine Lactose-, Galactose- und Glucoseintoleranz.

Da eine Ernährung ohne eines dieser Substanzen in unserer heutigen Lebensmittelproduktion allerdings nicht möglich ist und auch der Körper an diese Stoffe gebunden ist, kann ich diese Diagnose einfach nicht mit mir vereinbaren. Durch die fehlende Energiezufuhr, fühlt sie sich nicht mehr in der Lage eine ausgiebige Runde mit ihrem Hund zu führen, weil sie zu schwach geworden ist. Die Nahrung die sie überhaupt zu sich nehmen kann, wird von ihrem Körper regelrecht aufgesogen, aber nichts gibt ihr ein Stück Lebenskraft zurück. Organische Schäden wie ein Tumor oder anderes ist auszuschließen, da dieses sonst erkannt worden wäre, so hoffe ich es doch zu mindestens.

Ich persönlich denke, dass es eine Störung des Hormonhaushaltes sei. Aber ich bin ein Laie und habe keinerlei Wissen über die Medizin. Ich finde es deprimierend, dass zahlreiche Ärzte, mittlerweile auch Homöopathen nicht zu einem Ergebnis gelangen, die ihrer Gesundheit wieder auf die Beine helfen.

Von der Diagnose der Intoleranz der Ärzte, über eine mit Jod behandelnde Kur des Homöopathen, hat sie sich wohl schon gut als Versuchskaninchen der Mediziner zur Verfügung gestellt. Seitdem die Krankheit sie befallen hat, welches vor über zwei Jahren begann, konnte sie alles Mögliche essen. Nicht eine kleine Allergie oder Intoleranz begleitete sie durchs Leben, Zucker gehörte mit zum Alltag, und nun soll sie auf alles verzichten und Knäckebrot zu sich nehmen? Selbst Salami kann sie nicht mehr konsumieren, da in der Salami Zucker zur Konservierung und als Geschmacktsträger zu Nutzen genommen wird.

Stellt euch mal ein Leben ohne Zucker vor, egal in welcher Form. Sei es ein Schokoriegel, ein Stück Brot, Wurst oder die heiß geliebte Erdbeere. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Natur vorgesehen hat uns überall mit Zucker zu umgeben um uns dann von diesen fern zu halten. Ich halte das von den Medizinern für eine schnelle Lösung des Problems, da jeder Patient schnellstmöglich ein Ergebnis erfahren möchte. Somit wäre ihre Akte geschlossen und man kann sich wieder anderen Leuten widmen die mal wieder einen blauen Schein benötigen, wo man nicht so viel Arbeit beanspruchen muss, wie für die, eine Krankheit ausfindig zu machen und diese zu behandeln.

Sie lebt nun seit dieser Diagnose ohne Zucker, konsumiert ab und an ein wenig, denn der Körper muss irgendwoher seine Energie nehmen. Und wenn es nur das Gehirn ist, welches Zucker benötigt. Nun komme ich nach einem langen Text zu meiner eigentlichen Frage. Ich gehe wie gesagt nicht davon aus, dass es mit dieser Krankheit sich auf die täglich benötigte Zuckereinnahme handelt, ich denke eher dass es nur ein Symptom einer anderen Krankheit darstellt.

Meine Frage besteht darin, ob ihr die Meinung mit den Medizinern teilt und ob wir dieses nun so hinnehmen sollen und sie ein Leben mit Schmerzen, die ja trotz des ja geringen, eine halbe Banane im Monat, Zuckerkonsums aufrecht blieben oder ob ihr das Problem woanders vermutet und wenn wo? Wir wären über jeden Ratschlag sehr dankbar, denn nur diese können sie und uns immer weiter einen Schritt nach vorn bringen, mit der Hoffnung, dass sie ihr Leben bald wieder genießen kann, ohne Schmerzen. Ich danke euch... Sandra

Antwort:

Hallo Sandra,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.

Natürlich sind auch wir nicht hellseherisch veranlagt und können daher aus der Ferne keine Diagnose stellen, was Ihrer Schwiegermutter nun tatsächlich fehlen könnte. Doch gehen wir Ihre Angaben der Reihe nach durch:

Mit einer Glucoseintoleranz ist normalerweise das Unvermögen des Körpers gemeint, Glucose in die Körperzellen einzuschleusen, was im allgemeinen auf eine Insulinresistenz der Zellen schliessen lässt. Das jedoch gilt als eine Vorstufe von Diabetes und hat mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit eher wenig zu tun. Nichtsdestotrotz ist hier eine gesunde Ernährung mit deutlich reduziertem Kohlenhydratanteil Voraussetzung dafür, dass sich die Glucoseintoleranz wieder bessert. Bezüglich der Glucoseintoleranz besteht also offensichtlich ein Missverständnis, das Ihre Schwiegermutter mit ihren Ärzten abklären sollte.

Eine Lactoseintoleranz ist einfach zu handhaben, da in diesem Fall lediglich Milchprodukte gemieden werden.

Die Galactoseunverträglichkeit erfordert ebenfalls Milchprodukteverzicht. Da Galactose überdies in Hülsenfrüchten, milchsauer vergorenen Gemüsearten (z. B. Sauerkraut) und in Sojasoße enthalten ist, werden auch diese Lebensmittel gestrichen.

Das bedeutet jedoch, dass Ihre Schwiegermutter - wenn die Diagnose stimmig wäre - sehr viele Lebensmittel problemlos vertragen müsste, wie z. B. Gemüse, Nüsse, Kartoffeln, Hirse, Quinoa, Vollkornprodukte (in kleinen Mengen und möglichst keine Weizenprodukte, sondern eher Dinkel, Kamut, Gerste,...), Früchte (in kleinen Mengen, sicher jedoch nicht nur eine halbe Banane im Monat), Pflanzenöle, Kakao, Reis, Eier, Fleisch und Fisch. Auch alternative Süssungsmittel wie Stevia und Xylit sind möglich. Mit all diesen Lebensmitteln lässt sich ein hervorragender, gesunder, abwechslungsreicher und nicht zuletzt genussvoller Speiseplan gestalten.

Ein gewisses Umdenken und bewussteres Auswählen der Lebensmittel (Lesen der Inhaltsstoffe), insbesondere von Fertigprodukten, ist jedoch Voraussetzung. Doch wird ein solches Verhalten von vielen gesundheitsbewussten Menschen (ob krank oder gesund) praktiziert, die Wert auf qualitativ hochwertige Lebensmittel legen und sich von der Lebensmittelindustrie nicht jeden Müll andrehen lassen möchten. (So enthält z. B. Bio-Salami in den meisten Fällen keinerlei Zuckerzusätze).

Sie schreiben: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Natur vorgesehen hat uns überall mit Zucker zu umgeben um uns dann von diesen fern zu halten." Die Natur hat uns ganz sicher nicht "überall" mit Zucker umgeben. Der reichliche Zucker in unserer heutigen Ernährung ist das Ergebnis der Bemühungen der Lebensmittelindustrie. Auch braucht das Gehirn sicher keinen Zucker in Form von Haushaltszucker, Schokolade etc. Gesunde Lebensmittel (siehe oben) enthalten ausreichend Kohlenhydrate, die der Körper in Glucose abbauen kann.

Vorab empfehlen wir Ihrer Schwiegermutter jedoch, mit ihren Ärzten abzuklären, was sich hinter der angeblichen Glucoseintoleranz verbergen soll. Wenn ferner die den Intoleranzen angepasste Ernährung keine merkliche Besserung bringt, können die Intoleranzen als alleinige Ursache für die Beschwerden ausgeschlossen werden, was bedeuten würde, dass nach anderen Ursachen gesucht werden muss.

Abgesehen davon haben auch Intoleranzen ihre Ursachen. Dazu gehört in erster Linie eine Schädigung der Darmschleimhaut. Diese kann z. B. die Folge einer Antibiotika-Therapie sein. Hatte Ihre Schwiegermutter vor Ausbrucht der Intoleranzen evtl. einen Infekt, der mit Antibiotika behandelt wurde? In diesem Fall müsste die Darmschleimhaut wieder aufgebaut und die Darmflora saniert werden. Informationen dazu finden Sie hier:

Oder gab es eine Zahnbehandlung, einen Sturz? Wie sind die Schilddrüsenwerte Ihrer Schwiegermutter? Sie sehen, es gäbe sehr viele Dinge abzuklären, was aber nur ein ganzheitlicher Therapeut tun kann, der Ihre Schwiegermutter kennt. Auch müsste dieser Therapeut dafür Sorge tragen, dass Ihre Schwiegermutter - bis zu einer deutlichen Besserung der Symptome - hochwertige Nahrungsergänzungen erhält, da die bis jetzt praktizierte Ernährung (Knäckebrot) mit Sicherheit zu Mangelzuständen führte oder führen wird.

Wir wünschen Ihrer Schwiegermutter alles Gute und dass sich bald klären möge, woher ihre Beschwerden wirklich rühren.

Viele Grüsse
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit


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