Vier Vorteile von Stevia
Stevia erfreut uns mit vielen Vorteilen für unsere Gesundheit. Vier dieser Vorteile stellen wir Ihnen heute vor.
Veröffentlichung am 04.02.2011 / Aktualisierung am 28.09.2012 
Stevia ist 30 mal süsser als ZuckerEine der Hauptbeschäftigungen der Menschheit ist die Suche nach Lebensmitteln, die zwar süss schmecken, aber nicht dick machen sollen. Ausserdem wäre es praktisch, wenn diese süssen, aber kalorienarmen Nahrungsmittel die Zähne schonten und den Blutzuckerspiegel schön brav in Ruhe liessen. Natürlich sollten sie auch bei regelmässigem Verzehr keinesfalls krank machen, sondern sich möglichst positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken wie der Süssstoff aus Stevia.
Mittlerweile gibt es viele Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe, doch keiner ist so natürlich und gleichzeitig so vorteilhaft für unsere Gesundheit wie Stevia (Stevia rebaudiana).
Die kleine Pflanze namens Stevia rebaudiana, die auch Honigkraut genannt wird, stammt aus Südamerika und schmeckt von Natur aus extrem süss. Im Vergleich zu unserem heimischen Rübenzucker ist die Stevia-Pflanze 30mal süsser. Dabei enthält sie weder Kalorien noch Zucker. Die konzentrierte Süsse, die aus Stevia gewonnen wird, heisst Steviosid und ist etwa 300mal süsser als gewöhnlicher Haushaltszucker. Der Süssstoff, der aus Stevia gewonnen wird, heisst Steviosid und ist sogar etwa 300mal süsser als gewöhnlicher Haushaltszucker.
Wenn Sie Gewicht verlieren wollen, dann geht es bekanntlich darum, einerseits weniger Kalorien zu essen und andererseits mehr Kalorien zu verbrennen als zu sich zu nehmen. Leichter gesagt als getan, nicht wahr? Wenn der erste Teil dieses Tipps aber realisiert werden kann, dann ist der zweite schon nicht mehr so schwer.
Wie also reduziert man am besten und vor allem am gesündesten (was die Wahl des Süssmittels angeht) die tägliche Kalorienzahl? Mit Stevia. Die gesunde Stevia-Pflanze enthält praktisch keine Kalorien, ist u. a. aus diesem Grunde in Japan seit den 70er Jahren als Süssungsmittel beliebt und nimmt dort 40 Prozent des Süssstoffmarktes ein.
Das Abnehmen gelingt mit Stevia nicht zuletzt deshalb so reibungslos, weil die Pflanze den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Allein die Beibehaltung eines stabilen Blutzuckerwertes kann vielen Menschen bereits den Weg zu einem gesunden Gewicht weisen. WebMD.com (ein englischsprachiges Informationsportal im Bereich Gesundheit und Medizin) berichtet von Studien, die zeigten, dass 1000 Milligramm Steviosid den Blutzuckerwert um 18 Prozent verringern könnten.
Zucker ist nicht gerade das Beste für unsere Zähne. Wer nicht das Glück hatte und abwehrstarke Zähne vererbt bekam, wird bei einer zuckerhaltigen Ernährung in seinem Zahnarzt längst einen guten Bekannten gefunden haben. Auch mühselige Zahnhygienemassnahmen können den durch Zuckerverzehr früher oder später einsetzenden Zahnverfall kaum aufhalten. Der durchschnittliche Zuckerkonsum beträgt in Deutschland pro Person etwa 35 bis 40 Kilogramm pro Jahr, in der Schweiz und den USA knapp das Doppelte.
Bedenken Sie, dass mit "Zucker" nicht nur derjenige Zucker gemeint ist, den sie in Ihren Kaffee oder in den Kuchenteig schütten, sondern auch jener Zucker, der im Kakaogetränk, in der Marmelade, der Nutella, den Frühstücksflocken, den Keksen, dem Schokoriegel und in Säften oder Soft Drinks steckt sowie all der Zucker, der in Ihrem Ketchup, im Salatdressing, in manchen Wurstdelikatessen, in Chips, in der Mayo, in Tomatensossen, in Fertigsuppen, Gewürzmischungen, den Essiggurken und in vielen weiteren Lebensmitteln vorhanden ist – also in Lebensmitteln, denen kaum jemand ansieht, dass sie irgendetwas mit Zucker zu tun haben könnten.
Stellen Sie sich jetzt vor, wenn Sie nur einen Teil dieses Zuckers durch einen gesunden Süssstoff wie Stevia ersetzen könnten, welche Erleichterung dies für Ihre Zähne bedeuten würde. Stevia gilt nicht nur als anti-kariogen (karieshemmend), sondern soll ausserdem die Entwicklung von Plaque (Zahnbelag) verhindern.
WebMD.com schreibt von Forschungsergebnissen, die darauf hinwiesen, dass Stevia hohen Blutdruck senken könne – und zwar bei einer Dosierung von 750 bis 1500 Milligramm Steviosiden pro Tag. Der Nachrichtensender CNN berichtete kürzlich, dass Forscher einen hohen Verzehr von Fruktose (einem weiteren in vielen Lebensmitteln versteckt vorkommenden Industriezucker) mit einem um 30 Prozent erhöhten Risiko für Bluthochdruck in Verbindung bringen konnten.
Tatsächlich brauchen Sie nur 2 ½ Dosen oder mehr irgendeiner mit Zucker oder Fruktose gesüssten Limonade am Tag zu trinken und schon erhöhen Sie Ihr Bluthochdruckrisiko um den erwähnten Prozentsatz. Angenommen Sie würden allein Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten ändern und Ihren Kaffee, Tee, Ihre selbst gemachte Limonade oder Desserts künftig nur noch mit Stevia süssen, dann könnten Sie Ihrem Blutdruck eine deutlich positivere Zukunft in Aussicht stellen.
Stevia ist also eine Pflanze, die Lebensmittel süssen kann und gleichzeitig der Gesundheit des Menschen dient – was bekanntlich eine ganz ungewöhnliche Kombination ist. Dennoch war Stevia in der EU für den Einsatz in Lebensmitteln jahrzehntelang verboten.
Der Grund dafür soll eine höchst umstrittene Studie an Ratten gewesen sein, die mit völlig unrealistischen Überdosen extrahierter Stevia-Süssstoffe gefüttert worden waren und daraufhin DNA-Veränderungen gezeigt hätten. Umstritten nicht zuletzt darum, weil die Studie vom damaligen Aspartam-Hersteller Monsanto höchstpersönlich finanziert worden sein soll.
Stevia wurde daraufhin von der Europäischen Kommission als Novel Food abgelehnt – und zwar völlig ungeachtet der Tatsache, dass Stevia in vielen anderen Ländern der Welt bereits seit Jahrzehnten schadlos verzehrt wurde.
Doch ging es vermutlich niemandem darum, einen gesunden Süssstoff für alle Menschen dieser Welt zu finden, sondern darum, den Süssstoffmarkt für Aspartam und Co zu sichern und jedes potentielle Konkurrenzprodukt gleich im Vorfeld auszuschalten.
In der EU gab es Stevia natürlich auch in der Zeit des Verbots. Da die gesunde Süsse aber nicht unter dem Begriff "Lebensmittel" verkauft werden durfte, musste sie – obwohl sie selbstverständlich in reinster Lebensmittelqualität vorlag – anders deklariert werden, beispielsweise als "Stevia zur Herstellung von Kosmetik", als "Badezusatz" oder als "Zahnpflegemittel".
Inzwischen sind die Patente für viele synthetische Süssstoffe ausgelaufen, und China liefert sie zu Billigstpreisen. Die grossen Konzerne sind folglich auf der Suche nach gewinnträchtigeren Projekten und peilen Stevia an. Eine Pflanze kann jedoch nicht patentiert werden.
Bestimmte Methoden aber, mit denen gewisse Substanzen aus der Pflanze extrahiert werden können und die auf spezielle (chemische) Weise behandelten Substanzen selbst, lassen sich sehr wohl patentieren. Und so meldete Coca Cola bereits 24 Patente auf chemisch behandelte Süssstoffe aus Stevia an. Der neue Coca-Cola-Süssstoff heißt Rebiana und soll in verschiedene Coca-Cola-Produkte gemischt werden bzw. wird das bereits.
Während jedoch der in Japan seit Jahrzehnten eingesetzte Stevia-Süssstoff Steviosid die erwähnten gesundheitlichen Vorteile bietet, fehlen für Rebiana einerseits aussagefähige Studien, während andererseits die wenigen vorhandenen Studien zeigen, dass Rebiana offenbar keinen positiven Einfluss auf den Blutdruck hat.
Es kommt also nicht nur darauf an, einfach irgendein Steviaprodukt zu verwenden, sondern auch darauf, WELCHEN der vielen aus Stevia hergestellten Süssstoffe man verwendet. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, wählt die natürliche Variante, nämlich entweder die getrocknete oder pulverisierte Pflanze (ideal für Tees, Limonaden und Smoothies) oder einen natürlichen Stevia-Extrakt aus dem ganzen Blatt der Pflanze.
Es gibt viele Nahrungsmittel, die Sie täglich zu sich nehmen und die Sie – statt sie mit synthetischen Süssstoffen oder Zuckeraustauschstoffen – mit Stevia süssen können. Zum Beispiel können selbst gemachte Tomaten-Saucen ohne Probleme mit Stevia die gewünschte süsse Note erhalten.
Oder pressen Sie etwas Zitronensaft in ein Glas Wasser und fügen Sie der Flüssigkeit ein wenig Stevia hinzu – und schon haben Sie eine erfrischende und dabei zuckerfreie, kalorienarme Limonade.
Auch Smoothies sind eine hervorragende Idee, wenn man Lust auf süsse Getränke hat, aber Zucker vermeiden möchte. Smoothies sättigen ausserdem und versorgen mit einer Vielzahl wunderbarer Vitalstoffe, so dass Hungerattacken oder Fressanfällen auf gesunde Weise vorgebeugt wird.
Wenn Sie mit Stevia backen möchten, dann sollten Sie sich an Rezepte halten, die speziell für den Einsatz von Stevia konzipiert wurden. Rezepte mit Stevia gibt es in der entsprechenden Literatur oder auf den einschlägigen Stevia-Internetseiten.
CSPI Newsroom "Sugar Intake Hit All-time High in 1999" (Höchster Zucker Verzehr aller Zeiten 1999) [Quelle als PDF]
Nutrition Wonderland Feb 23, 2009 "The Science Behind Truvia and PureVia Sweeteners (Rebiana)" by John Serrao (Die Wissenschaft hinter Truvia und PureVia Süssstoffen (Rebiana)) [Quelle als PDF]
Jalal DI et al., "Increased fructose associates with elevated blood pressure." J Am Soc Nephrol. 2010 Sep;21(9):1543-9. Epub 2010 Jul 1. (Erhöhte Fructose steht mit gesteigertem Blutdruck in Verbindun [Quelle als PDF]
Chan P et al., "A double-blind placebo-controlled study of the effectiveness and tolerability of oral stevioside in human hypertension." Br J Clin Pharmacol. 2000 Sep;50(3):215-20. (Eine Placebo-kontrollierte Doppel-Blind-Studie über die Wirksamkeit und Verträglichkeit von oral verabreichtem Steviosid bei der menschlichen Hypertonie.) [Quelle als PDF]
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Fruchtzucker wird nicht aus Früchten gewonnen, sondern aus Inulin. Das ist ein stärkeähnlicher Stoff, der wiederum von speziellen Enzymen zu Fruchtzucker verarbeitet wird. Süße Diabetikerprodukte enthalten statt gewöhnlichem Haushaltszucker ausschließlich Fruchtzucker.
(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.
(Zentrum der Gesundheit) - Der natürliche Süssstoff aus der Stevia-Pflanze war lange Zeit ein umstrittenes Thema. In einigen Ländern wie der Schweiz und den USA waren Stevia-Stüssstoffe längst zugelassen - nur in der EU war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln bis zum Dezember 2011 verboten. Doch dann gab es Hoffnung für Stevia-Fans: Im September 2011 hatte ein Gericht in Bayern entschieden, dass Stevia-Tee in Joghurts sehr wohl verwendet werden durfte. Das war der Anfang vom Ende des jahrzehntelangen Stevia-Verbots.
(Zentrum der Gesundheit) - In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen (unbewussten) Sucht geworden. Man kippt Sirup oder Zucker über Pfannkuchen, rührt Zucker in Kaffee und Tee, schmiert sich Zucker in Form von süßen Aufstrichen aufs Brot, vertilgt Unmengen Kuchen, Kekse und sonstigen Süßkram und schüttet sich unentwegt gesüßte Getränke in den Hals - von all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Dippsaucen, Backwaren, Konserven, Milchprodukten etc. einmal ganz abgesehen. Mit dieser absolut üblichen Ernährungsweise schafft es der deutsche Durchschnittsbürger auf gut 36 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr, was früher oder später zu Fettleibigkeit und einer langen Liste mit gesundheitlichen Problemen führt.
(Zentrum der Gesundheit) - Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker.
Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendes Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...
Traubenzucker wird nicht etwa - wie man meinen sollte - aus süßen Trauben gewonnen, sondern aus Maisstärke, Kartoffeln oder Weizen. Stärke an sich besteht aus zahllosen aneinander-geketteten Traubenzuckermolekülen, die dann mit Hilfe von Enzymen in einzelne Teilchen gespalten werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der in den meisten Ländern bis vor wenigen Jahren nahezu völlig unbekannt war. Dann wurden die faszinierenden Ergebnisse finnischer Studien veröffentlicht, die sich mit der kariesfeindlichen Wirkung des Xylits beschäftigt hatten. Die skandinavischen Forscher verkündeten, dass Xylit die Zahngesundheit enorm verbessern könne - und zwar auch dann (zur Freude aller Naschkatzen), wenn die Ernährung kaum geändert wurde. Wie Sie mit Xylit Ihre Zähne vor Karies schützen können, erfahren Sie jetzt.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.
Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.
(Zentrum der Gesundheit) - Damit Sie möglichst viel Zucker essen, lässt sich die Lebensmittelindustrie einiges einfallen. Lassen Sie den (Zucker-)Köder am Haken! Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln in ausgewogener Menge und im Verbund mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist wichtig und gesund. Raffinierter Industriezucker jedoch, der nur noch vernachlässigbare Spuren von Vitalstoffen enthält, wird von der Lebensmittelindustrie mittlerweile in nahezu alle Fertigprodukte gemischt – aus nur einem Grund: um Käufer anzulocken.
Gesund abnehmen, ohne zu hungern, ist der Wunsch vieler übergewichtiger Menschen. Jeder Übergewichtige ist bestrebt, auf gesunde Art und Weise dauerhaft Gewicht zu reduzieren. Wie Sie Ihr Gewicht reduzieren, ohne Hungergefühle zu bekommen, und dabei gesund und fit bleiben, erfahren Sie hier.
(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt Menschen, die sich jahrzehntelang übergewichtig durch ihr Leben schleppen. Plötzlich geschieht mit ihnen eine Verwandlung. Sie werden schlank und bleiben es auch. Doch werden sie nicht nur schlank. Die Verwandlung geschieht auf allen Ebenen ihres Seins. Diese Menschen strahlen von innen heraus. Sie sind plötzlich selbstbewusst, erfolgreich, sportlich und sexy. Kennen Sie deren Geheimnis? Wir verraten es Ihnen.
(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt verschiedene Modediäten und zahlreiche Meinungen darüber, wie man abnehmen kann. Die meisten Menschen verspüren Hungergefühle, wenn sie auf Diät sind.

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Ich habe ein Stevia Produkt aus dem Reformhaus (Stevia Plus von Naturata), was man 1:1 wie Zucker verwenden kann. Es besteht jedoch zu 99% aus Maisdextrin und 1 % sind die Stevioglycoside (mit 97% Rebaudiosid A). Maisdextrin wird auf der Verpackung als reiner gesunder Ballaststoff bezeichnet der hervorragend verträglich sein soll. Ich bin hier skeptisch und bezweifle dass Maisdextrin wirklich ein Ballaststoff ist, denn schließlich hat das Produkt auch Kalorien (100g = 222 kcal) und das ist für Ballaststoffe doch nicht typisch, oder? Was wissen Sie über Maisdextrin? Ist das auch nur wieder eine Form von Zucker und nicht zu empfehlen? liebe Grüße, Anne
Hallo Anne,
Dextrin kann industriell so hergestellt werden, dass es von den menschlichen stärkespaltenden Verdauungsenzymen nicht mehr verdaut werden kann und daher tatsächlich wie ein Ballaststoff eingestuft werden kann. Warum das von Ihnen genannte Produkt dann doch einen so hohen Kaloriengehalt aufweist, sollten Sie den Hersteller des Produktes fragen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo! Was ist dran an dem Argument: ein Bekannter behauptet, dass bei Steviaverzehr das Gehirn Süßes erwartet, (aber kein Zucker kommt und somit "veräppelt" wird) und demzufolge die Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet. Er behauptet, dies könne sogar Diabetes zur Folge haben wegen Überlastung des Pankreas... Demzufolge meint er, Zucker wäre gesünder! Können Sie dieses Argument widerlegen?
Hallo Pogona,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Gerücht, von dem Ihr Bekannter spricht, hält sich hartnäckig, entspricht aber nicht der Wahrheit. Stellen Sie sich vor, Süssstoffe würden generell aufgrund ihres süssen Geschmacks die Bauchspeicheldrüse BSD zur Insulinausschüttung anregen. Kein Diabetiker könnte mehr Süssstoffe verzehren. Diabetiker verzehren aber Süssstoffe und müssen NICHT gleichzeitig Insulin spritzen, eben weil die BSD auf Süssstoffe nicht reagiert. Und Stevia ist ebenfalls ein Süssstoff. Der Organismus ist also definitiv sehr viel schlauer als wir glauben und lässt sich ganz sicher nicht nur von Geschmacksreizen zu gefährlichen Fehlreaktionen hinreissen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sie haben STEVIA als akzeptabeles Süßmittel empfohlen. Zum Kaffeesüßen nehme ich z.Z. \"ACESULFAM mit ASPARTAM\" und möchte auf STEVIA umsteigen. Zwei m.E. brauchbare Produkte sind 300 TAB-PACK mit den PZN 7239997 und 9614896. Da meine Kenntnisse zu Stevia sehr spärlich sind, frage ich Sie nach Ihrer Meinung. Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen
Vielen Dank für Ihre Fail.
Von höchster Qualität (im Sinne von "am naturbelassensten) sind Steviablätter und das grüne Steviapulver. Beides eignet sich zum Süssen von Tee.
Werden die Süssstoffe aus der Steviapflanze extrahiert, entsteht das weisse Pulver aus zumeist Steviolglykosiden, welches sich für alle anderen Zwecke (aber natürlich auch für Tee) eignet.
Hier sollten Sie darauf achten, dass keine anderen Süssstoffe dazu gemischt werden, sondern es sich um 100 Prozent Steviosid handelt. Erkundigen Sie sich nach dem Rebaudiosid-Anteil. Dabei handelt es sich um jenes Steviolglykosid, das nicht bitter schmeckt. Der Rebaudiosid-Anteil sollte beim Pulver bei mindestens 40 Prozent liegen.
Bei Tabs gibt es Produkte, deren Rebaudiosid-Anteil bei 97 Prozent liegt (z. B. von Govinda). Der Gesamtsteviolglykosid-Anteil bei Tabs sollte höher als 95 Prozent sein.
Darüber hinaus raten wir zu Steviaprodukten, die nachweislich rückstandsanalysiert auf Pestizide und andere Schadstoffe sind.
Bitte überprüfen Sie anhand dieser Kriterien die von Ihnen genannten Produkte.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo Ihr Bericht über Stevia gefiel mir außerordenlich gut. Nachdem ich gelesen habe, wie gesund Stevia ist, kann ich nachvollziehen, warum manche Tabletten überflüssig werden. Nachdem ich Stevia in Tabs und loser Form zu mir nehme, werde ich von Zucker- und Bluthochdrucktabletten immer total müde. Jetzt habe ich sie seit einer Woche abgesetzt und mir geht es wieder richtig gut. Also muß an ihrem Bericht etwas Wahres sein. Aber Stevia ist seit dem 1. Januar auch in Deutschland zugelassen! Vielen Dank für ihre guten Informationen.
Bitte teilen Sie mir mit, wie hoch ich Stevia Pulver beim Backen dosieren muss. In den Rezepten sind meistens Zuckermengen von 100 bis 250 g angegeben. Was muß ich bei der Dosierung beachten und wie hoch sollte sie sein ? Herzlichen Dank für Ihre Aufklärung u. viele Grüsse sagt Ihnen G
Liebe Frau Bellmann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das einfache Ersetzen von Zucker mit Stevia gelingt nicht immer, da die richtige Dosierung nicht nur von der eingesetzten Zuckermenge, sondern auch von der Mehl- und Flüssigkeitenmenge abhängt. Auch ist zu beachten, dass manche Rezepte Zucker für das Volumen benötigen und das Rezept daher für einen Einsatz mit Stevia oft insgesamt verändert werden muss, damit ein passables Ergebnis dabei herauskommt. Gelegentlich wird empfohlen pro 100 Gramm Zucker einfach 1 bis 2 Teelöffel Stevia zu verwenden. Davon möchten wir unbedingt abraten.
Erstens aus den bereits genannten Gründen und zweitens, da man einen Süssstoff nicht in derart ungenauen Dosierungen wie "1 bis 2 Teelöffel" einsetzen kann. Zwischen einem und zwei Teelöffeln Stevia besteht ein extremer Geschmacksunterschied. Zwei Teelöffel dürften die meisten Menschen als ungeniessbar empfinden. Wenn Sie experimentierfreudig sind, könnten Sie natürlich einfach einen Versuch wagen. Grundsätzlich jedoch empfehlen wir, nur solche Rezepte umzusetzen, die konkret für Stevia entwickelt wurden und sich in der Praxis bewährt haben. Dazu gibt es bereits viele Rezeptbücher, z. B. "Stevia: Süßes Kochen und Backen mit Stevia" von T. Janssen oder "Das Stevia-Backbuch" von Gina Martin-Williams.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
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