Chemische Kosmetik macht unfruchtbar
In einer Studie, die an Ratten durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden, dass die männlichen Hormone während der Zeit im Mutterleib blockiert waren. Diese Ratten litten später unter Unfruchtbarkeit.
Veröffentlichung am 17.11.2008 um 10:00 Uhr / Aktualisierung am 25.02.2011 um 10:02 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Die ersten drei Monate der Schwangerschaft haben einen bedeutenden Einfluss auf die künftige Fruchtbarkeit von männlichen Nachkommen. Viele Chemikalien, die sich in herkömmlichen Kosmetikprodukten befinden, können später zu Unfruchtbarkeit führen.
Forscher an der Univercity of Edinburgh fanden heraus, dass eine Chemikalienbelastung während der ersten 12 Wochen der Schwangerschaft, die Spermienproduktion im Erwachsenenalter beeinflussen kann. Viele solcher belasteten Körperpflegeprodukte werden von der Mehrheit der Frauen tagtäglich verwendet.
Daher ist es wichtig, ausschließlich natürliche, gesundheitsfördernde Körperpflegeprodukte zu verwenden. Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers, und alles was mit ihr in Kontakt kommt, wird absorbiert und gelangt in den Blutstrom. Auf diese Weise kommen die Chemikalien dann in Kontakt mit dem ungeborenen Kind.
Einige der in Kosmetikprodukten verwendeten Chemikalien können die Hormone blockieren. In einer Studie, die an Ratten durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden, dass die männlichen Hormone während der Zeit im Mutterleib blockiert waren. Diese Ratten litten später unter Unfruchtbarkeit.
Zusätzlich stellten die Wissenschaftler fest, dass diese Chemikalien das Risiko für weitere Fortpflanzungsstörungen bei den männlichen Nachkommen, wie z.B. Hodenkrebs, deutlich erhöhten. Sie warnten insbesondere Frauen, die vorhatten schwanger zu werden eindringlich davor, diese schädlichen kosmetischen Produkte zu verwenden.
Es ist grundsätzlich für jeden Menschen wichtig, möglichst alle chemischen Substanzen zu vermeiden - auch jene, die über die Haut aufgenommen werden. Ganz besonders relevant ist diese Empfehlung jedoch für Schwangere, da die chemischen Substanzen insbesondere dem Fötus in seiner Entwicklung erhebllichen Schaden zufügen können.
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