Neun Lebensmittel, die Sie nie wieder essen sollten

Lesen Sie, welche neun Lebensmittel so ungesund sind, dass Sie diese konsequent meiden sollten.

x
schliessen
Bleiben Sie immer aktuell informiert über die
neusten Artikel vom Zentrum der Gesundheit.
WERDEN SIE FAN:
und lesen Sie diesen kostenlosen Artikel
(Fenster schliessen)
 

Veröffentlichung am 23.01.2013 / Aktualisierung am 16.02.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Die neun ungesündesten Lebensmittel

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Ernährung

(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt gesunde, weniger gesunde und eindeutig ungesunde Lebensmittel. Wenn Sie die gesunden bevorzugen und von den weniger gesunden nur ab und zu etwas essen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Die eindeutig ungesunden Lebensmittel jedoch sollten Sie grundsätzlich links liegen lassen. Streichen Sie jetzt die neun ungesündesten Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan. Sie werden sich nicht nur wohler fühlen, sondern auch automatisch überflüssiges Gewicht verlieren.

Ungesunde Lebensmittel, die der Gesundheit schaden. Ungesunde Lebensmittel, die der Gesundheit schaden.

Die schwarze Liste der ungesündesten Lebensmittel

Heute gilt dies als ungesund und morgen das. Und nicht selten wird behauptet, dass jenes, was gestern noch ungesund war, plötzlich äusserst gesund sei oder umgekehrt. Lassen Sie sich nicht mehr verwirren. Und vor allem, lassen Sie sich nicht mehr weismachen, dass Sie – um Genuss erleben zu können – „sündigen“, also ungesunde Produkte essen müssten. Wahrer Genuss ist nur mit solchen Lebensmitteln möglich, die Ihrem Körper Kraft und Energie schenken und nicht mit industriellen Kreationen, die Ihren Organismus belasten und schwächen.

Der vermeintliche Genuss, den wir beim Verzehr mancher ungesunder Lebensmittel zu verspüren glauben, ist lediglich die Befriedigung einer Sucht – ganz ähnlich wie das Glück eines Rauchers beim Lungenzug oder die Seligkeit eines Alkoholikers in der Erwartung seines nächsten Rausches.

Doch gibt es auch ungesunde Lebensmittel, die im Grunde nicht einmal übermässig gut schmecken. Sie werden nur gegessen, weil Werbestrategen behaupten, sie seien gesund (z. B. Proteinriegel), was sie aber beim genaueren Hinsehen gar nicht sind. Das Opfer eines scheusslichen Geschmacks wird also ganz umsonst gebracht. Der Lohn ist nicht die grossartige Gesundheit, auch nicht umwerfende Schönheit, sondern eher das Gegenteil…

Die neun ungesündesten Lebensmittel

Während es also Lebensmittel gibt, die trotz ihrer Nachteile durchaus auch Vorteile für unsere Gesundheit haben können (Eier, Fleisch, Vollkornprodukte etc.), gibt es neun Lebensmittel, die ausschliesslich Nachteile mit sich bringen – ausser für den Hersteller, dem bringen sie natürlich auch ein paar Vorteile.

Die folgende Hit-Liste der neun ungesündesten Lebensmittel sollten Sie sich einprägen. Und wenn Sie ein gesteigertes Interesse daran haben, gesund zu bleiben, dann essen Sie diese Lebensmittel am besten nie wieder:

1. Weissmehl und Weissmehl-Produkte

Weissmehl, Weissbrot, Nudeln aus Weissmehl, Kekse aus Weissmehl etc. sind völlig frei von Vitaminen und auch annähernd frei von Mineralstoffen. Gleichzeitig sind sie recht energiereich, also kalorienreich. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von leeren Kalorien. Sie füllen unseren Bauch, ohne uns die so dringend benötigten Mikronährstoffe zu liefern. Gleichzeitig braucht unser Körper Vitamine und Mineralstoffe, um Weissmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln zu können. Da die Weissmehlprodukte diese nicht liefern, müssen die erforderlichen Mikronährstoffe aus den körpereigenen Vorräten entwendet werden, was langfristig – abhängig von der übrigen Ernährungsweise – eine Mangelsituation entstehen lassen kann.

Weissmehl stammt ferner in den meisten Fällen aus glutenhaltigen Getreidearten, bevorzugt aus Weizen. Gluten jedoch hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, nicht zuletzt auf den Darm, aber auch auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.

Details zu Weizen und Gluten lesen Sie hier:

Zuguterletzt handelt es sich bei Weissmehl um ein konzentriertes Kohlenhydrat, das im Körper zu nichts anderem als reinem Zucker umgewandelt wird. Dieser Umstand setzt die Bauchspeicheldrüse massiv unter Druck, da sie immer wieder hohe Mengen Insulin freisetzen muss, um den Zucker in die Zellen zu schaffen und den Blutzuckerspiegel zu senken. Diabetes könnte die Folge sein.

Es kommt ferner zu häufigen Schwankungen des Blutzuckerspiegels mit einerseits hohen Werten und dann wieder mit Unterzuckerphasen. Blutzuckerschwankungen gelten jedoch als Mitursache für Heisshungerattacken, für Übergewicht, für Akne, für Hormonstörungen und für vieles andere mehr.

Wählen Sie statt Weissmehl also grundsätzlich Vollkornmehl, im Idealfall frisch gemahlen. Bevorzugen Sie Dinkel statt Weizen und probieren Sie häufiger einmal glutenfreie Beilagen aus. Praxistipps zur glutenfreien Ernährung finden Sie hier: Glutenfrei leben

2. Weisser Reis

Auch beim weissen Reis handelt es sich um fast reine, also isolierte und konzentrierte Kohlenhydrate, denen ein Grossteil der wertvollen Mikronährstoffe beim Schälen des Reiskorns entzogen wurde. Die Verstoffwechslung des weissen Reises bringt daher auch ähnliche Probleme mit sich wie jene, die wir beim Weissmehl beschrieben haben.

Vollkornreissorten sind also in jedem Fall die intelligentere Wahl. Brauner Reis versorgt mit Mineralstoffen, Vitaminen und einem ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

3. Herkömmliche Fertiggerichte

Die meisten kommerziellen Fertigprodukte enthalten eine Vielzahl von Zusatz- und Inhaltsstoffen, die das identische Gericht, würde man es frisch zubereiten, nicht einmal im Ansatz benötigen würde. Das ist ganz normal. Schliesslich müssen Fertiggerichte über einen langen Zeitraum unverändert gut aussehen und lange haltbar sein.

Gleichzeitig werden industrielle Fertiggerichte meist nicht aus jenen hochwertigen Rohstoffen zubereitet, die vielleicht Sie verwenden würden, wenn Sie dasselbe Gericht frisch kochen würden. Sicher kaufen Sie für ein Kartoffelgericht frische Kartoffeln und kein Kartoffelmehl, und für Desserts nehmen Sie frische Eier und kein Flüssig-Ei. Auch industriell verarbeitete und gehärtete Öle und Fette werden Sie in Ihrer Küche nicht einsetzen, weil Sie natürlich Transfette vermeiden möchten. Stattdessen nehmen Sie hochwertiges und kaltgepresstes Olivenöl, Leinöl und Kokosöl aus biologischer Erzeugung. Öle und Fette dieser Art gibt es in herkömmlichen Fertiggerichten jedoch nicht.

Sicher wissen Sie auch, dass das Vorkochen und Aufwärmen von Speisen für deren Vitalstoffpotential nicht unbedingt ideal ist. Fertiggerichte aber sind in der Regel vorgegart, damit sie nur noch rasch aufgewärmt werden müssen.

Herkömmliche Fertiggerichte sind also nichts für die gesunde Küche. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten lieber selbst aus frischen Zutaten zu. Notfalls – für Tage, an denen es schnell gehen muss – wählen Sie hochwertige Fertig- oder Halbfertiggerichte aus dem Bio-Handel.

Details zu diesem Thema finden Sie hier: Qualität von Fertiggerichten

4. Mikrowellenpopcorn

Dieses Fast-Food-Produkt gilt bei Filmfans und anderen Naschkatzen als eine der beliebtesten Knabbersachen – dabei ist Mikrowellenpopcorn eines der ungesündesten Lebensmittel, die Sie überhaupt essen können. Nahezu jede Komponente des Mikrowellenpopcorns, vom möglicherweise genetisch veränderten Mais und dessen hohem Kohlenhydratgehalt über das industriell verarbeitete Salz (bei salzigem Popcorn), den hohen Zucker- oder Süssstoffgehalt (bei süssem Popcorn) bis zu den Konservierungsmitteln ist schädlich für Ihre Gesundheit und steigert Ihr Erkrankungsrisiko. Hinzu kommt ausserdem, dass derartiges Popcorn eine aromatisierende Chemikalie namens Diacetyl enthält, die Ihre Lunge angreifen kann.

Wenn Sie ab und an gerne Popcorn essen, dann greifen Sie am besten auf biologisch angebauten Mais zurück, den Sie zu Hause selbst in der Pfanne zu Popcorn verwandeln können, und veredeln Sie dieses Popcorn dann mit gesunden Zutaten wie zum Beispiel Kokosöl, Bio-Butter und naturbelassenem Salz.

Details zu diesem Thema finden Sie hier: Mikrowellenpopcorn

5. Wurst- und Fleischwaren mit Nitriten

Aufschnitt, Dauerwurst, Hot Dogs, Bacon und viele andere Fleisch- und Wurstsorten, die Sie im Supermarkt bekommen, enthalten sehr häufig grosse Mengen an Natriumnitrit und anderen chemischen Konservierungsmitteln, die Herzerkrankungen und Krebs verursachen können. Wenn Sie Fleisch essen wollen, dann halten Sie sich vor allem an ungepökeltes Fleisch, das frei von Nitriten ist. Am besten wäre es in diesem Fall, wenn Sie ausserdem auf Fleischprodukte aus Biobetrieben (Grasfütterung) zurückgreifen könnten.

6. Seitan

Seitan ist ein anderer Begriff für Gluten. Bei Seitan handelt es sich also um das reine Gluten, das aus Weissmehl hergestellt wird, indem man aus diesem die Stärke entfernt und letztendlich nur noch das Gluten übrig bleibt. Seitan wird oft zur Herstellung von Fleischersatzprodukten verwendet, z. B. zu vegetarischem Gulasch, vegetarischem Aufschnitt, vegetarischen Würstchen etc. Die Nachteile des Seitans haben Sie schon weiter oben unter Punkt 1 erfahren.

Wenn Sie vegetarische Fleischersatz-Produkte kaufen, dann wählen Sie besser solche aus Lupinenprotein, aus Gemüse oder auch aus Bio-Tofu.

7. Herkömmliche Protein- und Energieriegel

Angesichts der Art und Weise, wie Energie- und Proteinriegel häufig beworben werden, könnte man fast der Meinung sein, diese Produkte seien hervorragende Ergänzungen zu einer gesunden Ernährung. Leider enthalten diese Riegel aber in den allermeisten Fällen nichts Natürliches mehr. Sie bestehen vorwiegend aus industriell verarbeiteten Soja- oder Milch-Proteinen, raffiniertem Zucker, Süssstoffen, hydrierten Fetten (Transfetten), künstlichen Aromen und anderen schädliche Zusatzstoffen, die allesamt zur Entstehung chronischer Erkrankungen beitragen können.

Steigen Sie daher besser auf Energieriegel oder Energiekugeln aus dem Bio-Handel um. Diese bestehen in den meisten Fällen bevorzugt aus Nüssen, Saaten, Trockenfrüchten und sonst nichts weiter. Riegel dieser Art können auch sehr gut selbst gemacht werden. Und wenn Sie glauben, Sie bräuchten eine Extra-Portion Eiweiss, dann mischen Sie in Ihre selbst gemachten Proteinriegel noch etwas biologisches und rein pflanzliches Reis- oder Hanfprotein oder auch das basische Lupinenprotein – und schon sind Sie rundum mit hochwertigem Eiweiss versorgt.

Details dazu finden Sie hier:

8. Herkömmliche Süssigkeiten

Ähnlich wie bei den Proteinriegeln verhält es sich bei allen herkömmlichen Süssigkeiten. In Süssigkeiten ist – ausser der einen oder anderen Nuss – tatsächlich nichts enthalten, was auch nur annähernd nützlich oder gesund für uns sein könnte.

Die Inhaltsliste eines beliebten Riegels könnte in etwa so aussehen:

Zucker, Erdnüsse, Glukosesirup, Magermilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Sonnenblumenöl, Milchzucker, Butterreinfett, Pflanzenfett, Molkenpulver, Salz, Emulgator Sojalecithin, Eiweisspulver, Vanilleextrakt, hydrolisiertes Milcheiweiss.

Wir haben also isolierte Kohlenhydrate (Zucker, Sirup, Milchzucker), industriell aufbereitete Eiweisse, höchstwahrscheinlich Lecithin aus gentechnisch veränderten Sojabohnen und Fette, die aus produktionstechnischen Gründen stark verarbeitet wurden, woraufhin sich ein gewisser Teil Transfette bildete. Wer sollte so etwas essen wollen?

Wenn Sie sich diesen Schokoriegel weiter betrachten, dann werden Sie feststellen, dass dieser mit knapp 60 Gramm Gewicht gut 500 Kalorien hat, also so viel wie ein üppiges, aber gesundes Frühstück. Während das Frühstück Sie für die nächsten Stunden sättigt und Ihnen alles liefert, was Sie für einen halben Tag benötigen, bringt Ihnen der Riegel nichts ausser schädlicher und den Körper belastender Stoffe sowie eine Heisshungerattacke binnen einer Stunde.

Herkömmliche Süssigkeiten sind also äusserst ungesund. Das bedeutet aber nicht, dass Sie ab sofort nichts Süsses mehr geniessen dürften. Keinesfalls! Es geht darum, dass Sie Ihre Süssigkeiten sorgfältig auswählen (im Bio-Handel) oder diese künftig aus hochwertigen Zutaten selbst herstellen. So ist beispielsweise gesunde Schokolade aus Kakaobutter, Bio-Kokosöl, Kakaopulver, Honig (oder einem anderen unbedenklichen Süssungsmittel), etwas Vanille und nach Wunsch mit Nüssen binnen einer halben Stunde hergestellt. Ideen zu gesunden Riegeln und Kuchen finden Sie z. B. hier: Basischer Kuchen

Über die Auswirkungen von Zucker, der einen Hauptbestandteil herkömmlicher Süssigkeiten darstellt, finden Sie alle Details in den folgenden Artikeln. Dort finden Sie auch Tipps für den Ausstieg aus der Zucker- und Süssigkeitensucht:

9. Softdrinks

Softdrinks enthalten entweder Zucker, künstliche Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe oder Glucose-Fructose-Sirup (siehe Krebs liebt Zucker). Zusätzlich sind sie – je nach Sorte – voller künstlicher Aromen und aufputschendem Koffein. Mit der enthaltenen Phosphorsäure schaden sie ausserdem zunächst den Zähnen und anschliessend dem Säure-Basen-Haushalt und damit Ihrem gesamten Organismus.

Details zu Softdrinks erfahren Sie hier:

Ändern Sie Ihr Leben!

Schon wenn Sie nur Ihre tägliche Softdrink-Menge durch stilles Wasser ersetzen, können Sie eine spürbare Besserung Ihres Befindens erleben, da Ihrem Körper auf diese Weise eine Menge schädlicher Stoffe erspart bleibt und er stattdessen plötzlich reichlich Wasser zur Verfügung hat, das er zur Ausschwemmung von Giften und Schlacken nutzen kann. Und wenn Sie die übrigen acht ungesunden Lebensmittel ebenfalls kontinuierlich reduzieren, werden Sie erstaunt sein, wie sich Ihr Leben plötzlich verändern wird :-).


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Gesundheit | Lebensmittel |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Endlich: Es wird Frühling...

Auch unsere Redakteure haben sich eine Auszeit verdient.
Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

(3)

korokoro
geschrieben am: thursday, 27. june 2013, 10:05
eMail-Adresse hinterlegt

Ich finde diese Seite klasse! Hilfreich und interessant! Ich habe soeben im Internet gelesen, Soja und Sojaprodukte seien hochgradig giftig! Was kann ich davon halten? Stimmt das?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Korokoro,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Thema Soja werden wir in einem baldigen Artikel detailliert beleuchten, weshalb wir uns heute kurz fassen und uns auf die wichtigsten Informationen beschränken.

1. Nur 2 Prozent der Sojaernte wird vom Menschen direkt verzehrt. 98 Prozent hingegen wird an das Nutzvieh verfüttert bzw. zu Öl und Treibstoff verarbeitet. Diese Mengenverteilung der Sojaernte zeigt, dass nicht nur Sojaprodukte kritisch beäugt werden sollten, sondern dass jeder, der Fleisch, Milchprodukte und Eier isst, sich um die Herkunft seiner Lebensmittel Gedanken machen sollte. Schliesslich stammen diese wohl fast ausnahmslos (ausser Bio-Produkte) von Tieren, die gerade das so verdammte Gen-Soja erhalten.

2. Wenn Sojaprodukte gegessen werden, dann sollten diese unbedingt von namhaften Bio-Herstellern stammen (z. B. Taifun/Life Food), die Wert auf (teilweise) europäische Herkunft der Sojabohnen, auf Non-GMO-Sojabohnen und auf eine Sojabohnen-Verarbeitung legen, die frei von Chemikalien ist. Mit der Wahl der richtigen Produkte könnten Sie also bereits einige Gesundheitsrisiken ausschalten, die im Zusammenhang mit Sojabohnen gerne genannt werden.

3. Die oft so gescholtenen sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne können - wie wohl jeder Stoff, wenn er isoliert für sich betrachtet und in hohen Dosen gegessen wird - langfristig Probleme bereiten. Werden Sojaprodukte jedoch aus einwandfreier Produktion (siehe Punkt 2) in kleinen Mengen in einen Speiseplan eingebaut, der reich an vitalstoffreichen Lebensmitteln (Gemüse, Salate, Nüsse etc.) ist, dann dürfen die zurzeit kursierenden Artikel, welche die Sojabohne als Gift bezeichnen, getrost als Panikmache bezeichnet werden.

4. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei Sojaprodukten wie z. B. Tofuprodukten und Sojamilch um Lebensmittel, die sehr stark industriell verarbeitet sind, die aus konzentrierten und darüberhinaus leicht allergenen Proteinen bestehen (was nicht bei jedem Gesundheitszustand empfehlenswert ist) und die von Natur aus nicht zu einer optimalen Ernährung des Menschen gehören.

5. Gerne machen wir Sie jedoch auf wunderbare Rezepturen aufmerksam, die einen Verzehr von Sojaprodukten überflüssig machen. Gerade Sojamilch kann z. B. sehr gut mit Mandelmilch ausgetauscht werden: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandel-milch-ia.html
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

sillycat
geschrieben am: monday, 13. may 2013, 10:06
eMail-Adresse hinterlegt

Eure Seite ist echt der Wahnsinn! Ich lebe seit Februar vegan und Eure Seite ist mir wirklich eine grosse Hilfe! Nun meine Frage: Da ich direkt vom Omni- bzw. sogar eher Carnivor zum Veganer geworden bin, nutze ich recht viele Fleischersatzprodukte und bin eben von Seitan sehr begeistert. Jetzt wollte ich gerne wissen, ob denn Dinkel-Seitan etwas unproblematischer ist als der herkömmliche aus Weizenmehl? Vielen Dank vorab für Eure Antwort und herzliche Grüsse aus der Schweiz




Zentrum der Gesundheit:

Hallo sillycat,
lieben Dank für Ihre netten Worte :-)
Produkte aus Dinkel sind aufgrund der verträglicheren Dinkelproteine und der - im Vergleich zum Weizen - weniger problematischen sekundären Pflanzenstoffe grundsätzlich empfehlenswerter als solche aus Weizen. Ausserordentlich gesund ist Seitan aus Dinkel jedoch deshalb noch nicht, eher weniger ungesund :-) Nichtsdestotrotz kann er im Rahmen einer insgesamt hochwertigen und vitalstoffreichen basenüberschüssigen Ernährungsweise in den wöchentlichen Speiseplan ab und an integriert werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lara
geschrieben am: thursday, 24. january 2013, 09:11
eMail-Adresse hinterlegt

Super Artikel, vielen Dank. Jetzt wuerde ich mich sehr freuen eine Liste der neun gesuendesten Lebensmittel zu lesen. Und die Begruendung, warum sie so gesund sind. Das waere toll :-) Herzlichst, Lara




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lara,
das machen wir :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Glutenfreie Ernährung: Leicht und lecker!

Glutenfreie Ernährung: Leicht und lecker!

(Zentrum der Gesundheit) – Viele verbinden eine glutenfreie Ernährung mit einem Verzicht auf alles, was besonders gut schmeckt. Doch im Grunde müssen Sie auf gar nichts verzichten. Wichtig ist nur zu wissen, welche Produkte Gluten enthalten. Diese werden nun vermieden und durch glutenfreie Produkte ersetzt. Wir verraten Ihnen, auf welche versteckten Glutenfallen Sie achten müssen, wie Sie die glutenfreie Ernährung in Ihren Alltag umsetzen können und zeigen Ihnen viele leckere und einfache Rezepte, damit die Ernährungsumstellung kinderleicht und köstlich zugleich wird.

weiterlesen

 

Sechs Zeichen für Glutenintoleranz

Sechs Zeichen für Glutenintoleranz

(Zentrum der Gesundheit) - Medizinische Tests scheitern oft genug, wenn es um die Feststellung einer Glutenintoleranz geht. Das Ergebnis ist nicht selten negativ, während die Betroffenen weiterhin an einer Fülle von Symptomen leiden und häufig zu Psychosomatikern abgestempelt werden. Leiden auch Sie an einer Glutenunverträglichkeit? Vielleicht ohne dass Sie es wissen? Wir stellen sechs weit verbreitete Symptome vor, die häufig mit einer Glutensensitivität einhergehen, aber gar nicht als solche erkannt werden und infolgedessen falsch oder gar nicht behandelt werden.

weiterlesen

 

Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an

Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an

(Zentrum der Gesundheit) – Autoimmunerkrankungen lassen viele Ärzte noch immer im Dunkeln tappen und Patienten mit vielen Fragezeichen zurück. Eine der häufigsten Störungen des Immunsystems resultiert in der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis. Für Betroffene hüllt sich der Alltag oftmals in einen nebeligen Schleier: Müdigkeit, Gewichtszunahme, Depression, Haarausfall und Unfruchtbarkeit sind nur einige Beschwerden aus dem Leidenskatalog von Hashimoto-Kranken. Vorreiter der Autoimmunforschung glauben nun, einen wichtigen Schlüssel zu den Ursachen von Hashimoto Thyreoiditis gefunden zu haben: Gluten.

weiterlesen

 

Neun versteckte Glutenquellen

Neun versteckte Glutenquellen

(Zentrum der Gesundheit) - Glutenunverträglichkeiten sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen sind glutensensitiv und möchten glutenfrei leben. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn Gluten steckt schon lange nicht mehr nur im Weizenbrot und Kuchenteig. Wir stellen Ihnen neun versteckte Glutenquellen vor: Gerichte, die auf Anhieb niemand mit Getreide oder Gluten in Zusammenhang bringen würde, werden zur überraschenden Glutenquelle.

weiterlesen

 

Gluten vernebelt die Sinne

Gluten vernebelt die Sinne

(Zentrum der Gesundheit) - Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen – das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.

weiterlesen

 

Weizengluten fördert Übergewicht

Weizengluten fördert Übergewicht

(Zentrum der Gesundheit) – Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. In eher seltenen Fällen steckt hinter dieser Entscheidung eine diagnostizierte Zöliakie. Häufiger ist es das allgemeine Unwohlsein, das Verbraucher nach dem Verzehr von Weizenprodukten verspüren. Das blähende und "verkleisternde" Gefühl im Verdauungstrakt, das vom Klebereiweiss Gluten ausgeht, ist nur ein Symptom für die zunehmende Glutenunverträglichkeit in den Industrienationen. Mehr als 200 klinisch bestätigte Zusammenhänge zwischen Gluten und gesundheitlichen Beschwerden stellen den modernen Weizen an den Pranger.

weiterlesen

 

Volksdrogen Milch und Weizen

Volksdrogen Milch und Weizen

(Zentrum der Gesundheit) – Ein simples Käsebrot schmeckt gut und tut gut! Meinen Sie auch? Viele können sich ein Leben ohne Milch- und Weizenprodukte nicht vorstellen. Wissenschaftler haben hinter diesen Nahrungsmittelsüchten erklärende Zusammenhänge zwischen unserem Darm und dem Nervensystem entdeckt. Unglaublich aber wahr: Milch- und Weizenproteine bergen ein Suchtpotential, das durch die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen im Gehirn freigesetzt wird. Kasein- und gliadinfreie Ernährungstherapien zeigen sich hingegen wirkungsvoll bei symptomatischen Verhaltensstörungen von Autisten und Schizophreniekranken.

weiterlesen

 

Kokosmehl – cholesterinfrei und glutenfrei

Kokosmehl - cholesterinfrei und glutenfrei

(Zentrum der Gesundheit) - Kokosmehl ist die gesunde Zutat nicht nur für eine glutenfreie und natürliche Backsaison, sondern für eine ganzjährig schlanke und exquisite Küche. Wer sich gesund ernährt, wählt auch für Kuchen und Gebäck nur die hochwertigsten Zutaten aus. Kokosmehl ist glutenfrei, ballaststoffreich, kohlenhydratarm, geschmackvoll, leicht zu verarbeiten und eignet sich daher hervorragend als köstlicher Bestandteil für die gesunde Küche.

weiterlesen

 

Neun gesunde Kokos-Tipps

Neun gesunde Kokos-Tipps

(Zentrum der Gesundheit) - Die Kokosnuss und ihr Kokosöl sind überaus gesund. Ob Demenz, Diabetes, Übergewicht, Pilzinfektionen oder sogar Krebs, Kokosprodukte helfen Ihnen, all diesen Problemen wirksam Paroli zu bieten. Erfahren Sie heute bei uns, wie man Kokosmilch selbst herstellt, was sich hinter dem Kokos-Lubrikator verbirgt, wie eine glutenfreie Beerentorte gezaubert wird, warum Kokosmakronen mit Kokosblütenzucker gebacken werden, wie Sie sich ein gesundes Deo aus Kokosöl machen können und noch viele weitere Ideen rund um die Kokosnuss mehr.

weiterlesen

 

Neun Dinge, die Ihren Schlaf stören können

Neun Dinge, die Ihren Schlaf stören können

(Zentrum der Gesundheit) – Schlafstörungen sind weit verbreitet. Man liegt nachts im Bett und das Gedankenkarussell dreht sich endlos - trotz Schäfchenzählens und Hörbuch. Und kaum ist man endlich eingeschlafen, wird man vom Wecker aus dem lang ersehnten Schlaf gerissen. Stress und Sorgen im Job verursachen bei immer mehr Menschen regelmässig Schlafstörungen. Doch gibt es auch bestimmte Lebensmittel, die echte Schlafräuber sind. Und es gibt viele natürliche Möglichkeiten, die Schlafstörungen ausschalten können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schlafstörungen besiegen und sich bald wieder in einen erholsamen Schlummer wiegen können.

weiterlesen

 

Getreide verhindert Gesundheit

Getreide verhindert Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Getreide ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins. Ein Leben ohne Brot, ohne Kuchen, ohne Nudeln? Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Und doch gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Anfangs war das Urkorn sicher eine Bereicherung für den steinzeitlichen Speisezettel. Heute trägt Getreideverzehr jedoch maßgeblich, gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise, zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, zu früher Alterung und zur Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen bei.

weiterlesen

 

Hirse

Hirse

(Zentrum der Gesundheit) - In Europa hält die Hirse, eine Getreideart aus der Familie der Süssgräser, wieder Einzug. Nicht zuletzt liegt dies daran, dass Ernährungswissenschaftler herausgefunden haben, dass die Hirse hervorragende positive Eigenschaften beinhaltet und so einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung des Körpers leisten kann. Damit steht die Hirse an der Spitze der Getreidesorten, bezüglich der gesundheitsfördernden Charakteristiken. Im nachfolgenden Artikel ist von der Goldhirse die Rede.

weiterlesen

 

Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

weiterlesen