Vitamin- und Mineralstoffmangel


In der Europäischen Union deuten viele Anzeichen auf einen weit verbreiteten Vitamin- und Mineralstoffmangel hin. Künstlichen Vitamine und künstliche Mineralstoffe werden in einigen Nahrungsmitteln zugesetzt doch kann der Körper diese nicht weitgehenst verstoffwechseln.

Vitamin- und Mineralstoffmangel

Veröffentlichung am 12.02.2008 um 14:21 Uhr / Aktualisierung am 27.10.2011 um 14:28 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Mehr und mehr Anzeichen weisen auf einen weit verbreiteten Vitamin-und Mineralstoffmangel in der Europäischen Union hin. In einem kürzlich erschienenen Bericht heißt es zum Beispiel, dass in Großbritannien mittlerweile 3,6 Millionen Menschen an Mangelernährung leiden.

Vitamin und Mineralmangel

Fehlernährung kostet Geld und Gesundheit

Laut Angaben der britischen Vereinigung für parenterale und enterale Ernährung kostet die Fehlernährung die staatliche Krankenversorgung pro Jahr mehr als 7,3 Milliarden Pfund (ro,8 Milliarden Euro).

Angesichts der Schätzung, dass bis zu sechs Prozent der britischen Bevölkerung an ernsthaftem Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden. Aufgrund der Krankendaten, die zeigen, dass die Mangelernährung in allen Altersgruppen, selbst bei Neugeborenen auftritt, stellt sich die Frage, wie weise die von der Eu-Kommission getroffene Entscheidung ist, tausende von Vitamin- und Mineralstofftabletten aus dem Handel zu nehmen. Dabei ist das Problem nicht auf Großbritannien beschränkt.

Gefährdete Bevölkerungsgruppen

1997 zum Beispiel stellte die Eu-Kommission in einer Studie zur Ernährung in den Mitgliedstaaten fest, dass es "für fast alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente eine oder mehrere Bevölkerungsgruppen gibt, die weniger als die empfohlene Mindestmenge zu sich nehmen". Zu den Menschen, die besonders gefährdet waren, gehörten Frauen, Heranwachsende und Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Menschen, die gerade eine Diät zur Gewichtsabnahme machen, Vegetarier, Menschen mit Nahrungsmittelallergien und Menschen, die viel Fast Food essen.

Nährstoffe, die am häufigsten fehlen

Die Nährstoffe, die am häufigsten fehlten, waren Eisen, Jod sowie die Vitamine B2, B6 und Vitamin D - und das, obwohl diese Stoffe bereits in vielen Fällen einigen Nahrungsmitteln zugesetzt werden müssen. Die zugesetzten künstlichen Vitamine und künstliche Mineralstoffe können zudem vom Körper überhaup nicht verstoffwechslt werden.

Höchstmengen sollen weiter reduziert werden

Angesichts dieser Verbreitung von Mangelernährung in Europa sind Naturheilärzte, Heilpraktiker und Millionen empört, dass die Eu-Kommission plant, die Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln jetzt noch weiter zu begrenzen. So wurde unlängst die Tagesdosis von Magnesium, ein Mineralstoff neben dem Sango Calcium, der in der Sango Koralle ist, von 400mg auf 250mg herabgesetzt.

Dabei werden unabhängige Studien ignoriert, die beweisen, dass der Gehalt an Nährstoffen in unserer Nahrung in den letzten Jahrzehnten rapide gesunken ist. Zudem gibt es Unmengen an wissenschaftlichen Daten zu Vitaminen und Ernährung, die bereits seit 50 oder gar 8o Jahren zugänglich

Vielen Krankheiten wird der Weg bereitet

Es wird angenommen, dass die von der EU-Kommission angestrebten Höchstmengen weit unterhalb der Grenzen liegen werden, welche für die Gesunderhaltung nötig sind. Sollten diese Vorhersagen zutreffen, wird es das Ende für tausende von Nahungsergänzungsmitteln sein, von denen einige seit Jahrzehnten auf dem Markt sind, ohne dass es Komplikationen gegeben hätte.

Versprechungen werden von Politikern nicht eingehalten

Nicht zum ersten Mal widersprächen die Pläne der Eu-Kommission ihren in der Vergangenheit gemachten Versprechungen. Als es bei spielsweise im Jahr 2002 im Europäischen Parlament um die umstrittene Vorschrift zu Nahrungsergänzungsmitteln ging, veröffentlichte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Eu-Kommissar David Byrne im Auftrag der Kommission eine Mitteilung im Internet, in der er behauptete, es ginge "nicht darum, Nahrungsergänzungsmittel zu verbieten, wie manche behauptet haben".

Byrnes Nachricht war die Antwort auf eine große Zahl von Briefen, die besorgte Bürger an die Eu-Kommission geschickt hatten. Es ist also bemerkenswert, dass Byrne damals ausdrücklich schrieb: "Es gibt keinen Zweifel, dass die meisten der heute auf dem Markt erhältlichen Produkte sicher und von angemessener Qualität sind." Wenn also die Höchstwerte für Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich so weit gesenkt werden, wie einige Beobachter annehmen, werden viele Verbraucher verständlicherweise daraus schließen, dass die Eu-Kommission Produkte verbieten will, die sie selbst für sicher eingestuft hatte.

Vielleicht dachte Byrne an die vielen kritischen EU-Bürger, als er seine Nachricht wie folgt enden ließ: "Ich versichere Ihnen, dass Ihre Interessen und die aller Verbraucher unser Hauptanliegen waren, als wir die Richtlinie entwarfen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie das Recht haben, über eine große Auswahl an sicheren und angemessen gekennzeichneten Nahrungsergänzungsmitteln zu verfügen, die Sie kaufen können, wenn Sie möchten. Und ich glaube nach wie vor fest daran, dass die Richtlinie, die demnächst formal im Europäischen Parlament und vom Ministerrat verabschiedet wird, dies sicherstellen wird."

Wenn die Höchstwerte offiziell verkündet worden sind, wird sich herausstellen, ob Byrne und die Eu-Kommission die Wahrheit gesagt haben, oder ob sie - wie einige meinen - in Wahrheit schon immer vorhatten, Nahrungsergänzungsmittel zu verbieten, und deshalb die Bevölkerung belogen haben.

Quelle:Dr. Rath Foundation

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