Dorn-Therapie


Die Dorn-Therapie wurde von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn im Jahre 1975 entwickelt. Sie findet bei einer Fehlstellung der Wirbelsäule und des Beckens Anwendung.



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letzte Aktualisierung am 02.09.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Dorn-Therapie

Mit der Dorn-Therapie werden fehl gestellte oder blockierte Wirbel und Gelenke sanft wieder in die richtige Position gedrückt.

Dorn-Therapie

Wirbelsäulentherapie nach Dorn - eine sanfte und dynamische Form der Chiropraktik

Die Dorn-Therapie ist eine Methode zur Behandlung blockierter oder fehl gestellter Wirbel und Gelenke. Ihren Namen verdankt sie Dieter Dorn, der diese Behandlungsmethode entdeckt und entwickelt hat.

Die Wirbelsäule erfüllt die statische Aufgabe, den Körper zu stützen. Gleichzeitig dient sie als schützende Hülle für das Rückenmark. Eine Irritation der aus dem Rückenmark austretenden Nerven aufgrund eines verschobenen Wirbels kann zu Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe führen.

Bei ca. 98% aller Menschen schieben sich im Laufe der Jahre einzelne oder auch mehrere Wirbel aus der Idealstellung heraus. Da jeder Nerverstrang aus dem Wirbelkanal einem bestimmten Organ zugeordnet ist, kann das zum einen zu unterschiedlich lokalisierten Schmerzen im Rückenbereich, zum anderen aber auch zur mangelnden Funktion des entsprechenden Organs führen.

Herausgerutschte Becken-, Knie- oder Sprunggelenke können durch den versierten Therapeuten anhand verschobener Rückenwirbel ertastet und wieder repositioniert werden. Die Korrektur der Wirbel erfolgt immer in der Bewegung, d.h. der Klient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein oder Arm aus, während der Therapeut den Schiefstand korrigiert. Im Unterschied zur Chiropraktik wird nicht abrupt gestreckt, sondern sanft gedrückt, so dass keine Verletzungsgefahr besteht.

Die Breuss-Massage

Viele Therapeuten praktizieren die Dorn-Methode in Verbindung mit der Breuss-Massage. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Rückenmassage mit besonders wohltuender und entspannender Wirkung.

Die Breuss-Massage ist eine feinfühlige, stark energetische Rückenmassage, die imstande ist, energetische und körperliche Blockaden zu lösen. Sie leitet die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben ein und lockert die wirbelumgebende Muskulatur. Damit stellt sie den Schlüssel zur Lösung vieler Probleme im Bereich des Bewegungsapparates - besonders im Kreuzbeinbereich - dar.

Bei der Methode nach Breuss wird die Wirbelsäule sanft gestreckt, während ein stoffwechselförderndes Öl tief ins Gewebe einmassiert wird. Das einmassierte Öl wird von den Bandscheiben leicht aufgenommen, sie quellen auf und werden weicher und elastischer. Dadurch stellt diese Massageform eine ideale Vorbereitung auf die Dorn-Behandlung dar. Die Breuss-Massage kann auch als eigenständige Therapie zur sanften Behandlung von Wirbelsäulen-Problemen eingesetzt werden.

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Dani78
geschrieben am: samstag, 08. august 2015, 20:14
eMail-Adresse hinterlegt

Geschätztes Team Ich habe bereits etliche Ihrer Beträge mit Interesse durchgearbeitet und danke Ihnen für die ausführlichen Informationen. Da ich im Moment ein Wenig unsicher bin, wie ich mit meinem Übel weiterfahren soll, frage ich Sie um Rat. Die Frage erstmal vorweg: "Sind chiropraktische Behandlungen, bzw. die Auswirkungen davon generell reversibel?" Nun zur Geschichte: Aufgrund dessen, dass ich (m, 37), seit ich denken kann, bei Überlastung/Überanstrengung oder bei längerem Sitzen jeweils von Rückenschmerzen geplagt wurde (zum Aushalten ohne Medis), habe ich es mit dem Rückentraining ein Wenig übertrieben. Die Folge davon war, dass es mir im Kreuz auf der einen Seite gezogen hat. Der Schmerz war zum Aushalten, ging jedoch mit Salben nicht weg.

Mein Hausarzt hat mich dann zum Chiropraktiker verwiesen. Dies ist nun ca. 2 Jahre her. Dieser hat nach kurzer Wirbelstanduntersuchung, auf einer Liege danach die Wirbel ausgerichtet und auch den Kopf nach links und rechts verdreht, so klack klack. Die Behandlung war jeweils nur von kurzer Zeit spürbar besser. Nach ca. 1-2 Stunden schmerzte jeweils der Rücken und der Nacken. Dem Behandelnden habe ich dies erklärt, er meinte dies sei normal, bis sich die Wirbelsäule an die neuen Positionen der Wirbel gewöhnt hat. Es wurde jedoch immer schlimmer und die Behandlung durch mich abgebrochen. Die für meines Erachtens grössten Auswirkungen waren, dass 2-3 Mal die eine Gesichtshälfte nach dem Aufstehen eingeschlafen war (Gefühl hatte ich jedoch noch, war nur ein Wenig taub) welche sich jedoch innerhalb 1-2 Tagen normalisiert hat - der eine Arm oder Finger einschläft - nur einmal wurde es mir schwarz vor Augen, schwindlig und musste fast erbrechen. Nach weiteren ärztlichen Abklärungen wurde mir Physiotherapie, Osteopathie, Wassergymnastik etc verschrieben, was jedoch keinen Erfolg brachte.

Privat ging ich zu einem Masseur, welcher nach der Dorn- und Breusstechnik vorging. Leider auch ohne Erfolg. Nun lebe ich mit einem leichten, jedoch dauerndem Schmerz in Rücken und Nacken. Dehnung des Nackens, Schultern, Wirbelsäule, Oberschenkel zu Becken haben z.T. ein einzelnes, kräftiges und fast schmerzbares Knacken zur Folge. Bei Belastung der Halswirbelsäule, z.B. im Bett in Seitenlage den Kopf gegen das Kissen drücken ergibt ein mehrfaches "sanftes", jedoch nicht schmerzhaft Knackgeräusch, wie etwa wenn Holz gebrochen wird. Dasselbe passiert jeweils, wenn ich auf dem Bett die Wirbelsäule ein Wenig in Drehung dehne. Vermehrt, nach Bewegungen der Zunge/Hals, schläft eine Lippenhälfte ein, welche sich jeweils nach 2-3 Stunden wieder erholt. Vermehrt auch Kopfschmerzen im hinteren Bereich. Vor ca. 6 Monaten wurde an den grossen Zehgelenken Arthrose festgestellt und mit einer Spritze behoben, hilf jedoch nicht lange. Zu den Lebensumständen: Stress durch Weiterbildung und Arbeit, Fehlhaltung von Kindesalter an - bedingt durch falsche Stühle (Körpergrösse 1.90m) und evt. durch zu kurzem Rumpf, Ernährung könnte besser/gesünder sein, Bewegung könnte mehr/optimaler sein. Organe und Blutwerte gem. Arzt ok. Stress habe ich seit ca. 6 Monaten keinen mehr, vielleicht eher eine innerliche Unruhe.

Der Versuch für mehr Sport, z.B. Fahrradfahren, Joggen wurde jeweils mit Schmerzen in Fussgelenk und Rücken belohnt... Vor dem Chiropraktiker hat mir der Nacken nie geschmerzt, der Rücken jeweils nur bei Überlastung. Den dauernden Schmerz habe ich erst nach der Behandlung durch den Chiropraktiker. Was mich persönlich zur Erkenntnis bringt, dass dort etwas schief gegangen ist. Kann dies sein oder ist es vielleicht einfach eine Verkettung unglücklicher Zustände? Zur Eingangsfrage: Kann aufgrund dessen, die ursprüngliche Fehlstellung der Wirbel wieder hergestellt werden, so dass dann die konstanten Schmerzen wieder verschwinden? Was würden Sie mir raten? Es gibt ja viele Varianten, ich habe nur Angst davor, dass es bei einer erneuten Behandlung durch Chiro, Physio, Atlas etc verschlimmert wird. Zum Schluss muss ich noch erwähnen, dass ich auch Personen kenne, bei welchen die Chiro-Anwendungen geholfen haben. Nur bei mir nicht. Ich danke Ihnen für Ihre Bemühung meinen langen Text zu bearbeiten und für Ihre Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dani
Natürlich können wir aus der Ferne nicht beurteilen, wie Ihr Zustand ist und ob die chiropraktischen Eingriffe Schäden verursachten oder ob es sich nur um einen unglücklichen Zufall handelte. Doch gilt, dass Auswirkungen chiropraktischer Behandlungen nicht grundsätzlich irreversibel sind. Im Gegenteil. Wichtig ist, dass Sie nicht ausschliesslich Hilfe von aussen erwarten bzw. verstehen lernen, dass Sie auch selbst sehr grossen Einfluss auf Ihr Befinden ausüben können und an sich selbst arbeiten können, um z. B. der Ursache des Geschehens auf die Spur zu kommen. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch das Buch von H. Pohl "Unerklärliche Beschwerden". Denken Sie überdies an Entspannungstechniken, die oftmals mehr helfen, als alle körperorientierten Massnahmen. Auch Yoga wäre eine Möglichkeit. Alles Gute und
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ute
geschrieben am: montag, 26. september 2011, 13:05
eMail-Adresse hinterlegt


Ich habe diese Dorn-Therapie mit Breuss-Massage ausprobiert, nachdem ich in diesem Artikel und auch im Zusammenhang mit der Arthrose-Therapie aufmersam wurde.

Ein von mir vermuteter Beckenschiefstand mit ständigen Beschwerden am rechten Ischiasnerv entlang des Gesäßes bis zum Knie und Fuss wurden von der Therapeutin bestätigt. Schon nach der ersten Behandlung von ca. zwei Stunden, einschließlich einer ausführlichen Befragung zu Beschwerden und Lebensgewohnheiten, konnte ich eine enorme Verbesserung feststellen. Es ist toll zu spüren, wie der Körper bei den Pendelbewegungen auf die Korrekturen der Therapeutin reagiert. Jeder Wirbel, vom Becken bis zum Kopf wird akribisch getastet und sanft in die richtige Position gebracht.

Angst habe ich überhaupt nicht empfunden. Danach nur einen ordentlichen "Muskelkater" gespürt. Der Körper muss zunächst lernen , nicht wieder in die falschen Haltung zurück zu fallen. Das hat einige Wochen gedauert. Entsprechende Übungen, z.B. aus dem Yoga haben mir hier auch zu Hause geholfen. Jetzt "ertappe" ich mich immer öfter dabei, dass ich meinen Körper ohne Schmerzen wahrnehme und auch bei sportlicher Bewegung (Wandern, Radfahren, Laufen) fast keine Beeinträchtigung mehr spüre. In zwei Monaten gehe ich nochmals zur Kontrolle und eventuellen Nachkorrekturen.

Ich kann diese Therapie nur weiterempfehlen (einen guten Therapeuten vorausgesetzt), auch wenn die Krankenkassen diese bisher nicht bezahlen.


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