Dorn-Therapie


Die Dorn-Therapie wurde von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn im Jahre 1975 entwickelt. Sie findet bei einer Fehlstellung der Wirbelsäule und des Beckens Anwendung.

Dorn-Therapie

Mit der Dorn-Therapie werden fehl gestellte oder blockierte Wirbel und Gelenke sanft wieder in die richtige Position gedrückt.

Dorn-Therapie

Wirbelsäulentherapie nach Dorn - eine sanfte und dynamische Form der Chiropraktik

Die Dorn-Therapie ist eine Methode zur Behandlung blockierter oder fehl gestellter Wirbel und Gelenke. Ihren Namen verdankt sie Dieter Dorn, der diese Behandlungsmethode entdeckt und entwickelt hat.

Die Wirbelsäule erfüllt die statische Aufgabe, den Körper zu stützen. Gleichzeitig dient sie als schützende Hülle für das Rückenmark. Eine Irritation der aus dem Rückenmark austretenden Nerven aufgrund eines verschobenen Wirbels kann zu Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe führen.

Bei ca. 98% aller Menschen schieben sich im Laufe der Jahre einzelne oder auch mehrere Wirbel aus der Idealstellung heraus. Da jeder Nerverstrang aus dem Wirbelkanal einem bestimmten Organ zugeordnet ist, kann das zum einen zu unterschiedlich lokalisierten Schmerzen im Rückenbereich, zum anderen aber auch zur mangelnden Funktion des entsprechenden Organs führen.

Herausgerutschte Becken-, Knie- oder Sprunggelenke können durch den versierten Therapeuten anhand verschobener Rückenwirbel ertastet und wieder repositioniert werden. Die Korrektur der Wirbel erfolgt immer in der Bewegung, d.h. der Klient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein oder Arm aus, während der Therapeut den Schiefstand korrigiert. Im Unterschied zur Chiropraktik wird nicht abrupt gestreckt, sondern sanft gedrückt, so dass keine Verletzungsgefahr besteht.

Die Breuss-Massage

Viele Therapeuten praktizieren die Dorn-Methode in Verbindung mit der Breuss-Massage. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Rückenmassage mit besonders wohltuender und entspannender Wirkung.

Die Breuss-Massage ist eine feinfühlige, stark energetische Rückenmassage, die imstande ist, energetische und körperliche Blockaden zu lösen. Sie leitet die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben ein und lockert die wirbelumgebende Muskulatur. Damit stellt sie den Schlüssel zur Lösung vieler Probleme im Bereich des Bewegungsapparates - besonders im Kreuzbeinbereich - dar.

Bei der Methode nach Breuss wird die Wirbelsäule sanft gestreckt, während ein stoffwechselförderndes Öl tief ins Gewebe einmassiert wird. Das einmassierte Öl wird von den Bandscheiben leicht aufgenommen, sie quellen auf und werden weicher und elastischer. Dadurch stellt diese Massageform eine ideale Vorbereitung auf die Dorn-Behandlung dar. Die Breuss-Massage kann auch als eigenständige Therapie zur sanften Behandlung von Wirbelsäulen-Problemen eingesetzt werden.

Abgelegt unter: Bewegung |



Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.






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(1)

Ute
geschrieben am: Montag, 26. September 2011, 13:05
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Ich habe diese Dorn-Therapie mit Breuss-Massage ausprobiert, nachdem ich in diesem Artikel und auch im Zusammenhang mit der Arthrose-Therapie aufmersam wurde.

Ein von mir vermuteter Beckenschiefstand mit ständigen Beschwerden am rechten Ischiasnerv entlang des Gesäßes bis zum Knie und Fuss wurden von der Therapeutin bestätigt. Schon nach der ersten Behandlung von ca. zwei Stunden, einschließlich einer ausführlichen Befragung zu Beschwerden und Lebensgewohnheiten, konnte ich eine enorme Verbesserung feststellen. Es ist toll zu spüren, wie der Körper bei den Pendelbewegungen auf die Korrekturen der Therapeutin reagiert. Jeder Wirbel, vom Becken bis zum Kopf wird akribisch getastet und sanft in die richtige Position gebracht.

Angst habe ich überhaupt nicht empfunden. Danach nur einen ordentlichen "Muskelkater" gespürt. Der Körper muss zunächst lernen , nicht wieder in die falschen Haltung zurück zu fallen. Das hat einige Wochen gedauert. Entsprechende Übungen, z.B. aus dem Yoga haben mir hier auch zu Hause geholfen. Jetzt "ertappe" ich mich immer öfter dabei, dass ich meinen Körper ohne Schmerzen wahrnehme und auch bei sportlicher Bewegung (Wandern, Radfahren, Laufen) fast keine Beeinträchtigung mehr spüre. In zwei Monaten gehe ich nochmals zur Kontrolle und eventuellen Nachkorrekturen.

Ich kann diese Therapie nur weiterempfehlen (einen guten Therapeuten vorausgesetzt), auch wenn die Krankenkassen diese bisher nicht bezahlen.