Kommentare zu «Alkaloide im Tee: Giftig oder nützlich?»

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Sanna Lundqvist schrieb am 25.11.2017

Welcher Tee ist gesünder? Schwarzer oder Grüner? Und wie steht es um Roibush? Ich habe immer gern Tee getrunken, besonders Roibush. Leider findet man kaum Roibush ohne hinzugesetzte Aromen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sanna

Auch schwarzer Tee kann Vorteile haben. Die des grünen Tees überwiegen jedoch – vorausgesetzt man verträgt das Koffein. Selbstverständlich haben auch andere Tees Vorteile. Wenn Sie also bei uns zu einem bestimmten Tee keine Informationen finden, bedeutet es nicht, dass er keine gesundheitlichen Vorteile hätte. Bitte googeln Sie nach «Rooibos Eigenschaften». Sie erfahren dann, dass auch dieser Tee antioxidativ, entzündungshemmend, krebsschützend etc. wirken kann. Wenn Sie im Ladengeschäft nach «Rooibos natur» Ausschau halten, finden Sie den unaromatisierten Tee fast überall. Notfalls bitten Sie den Ladeninhaber/Filialleiter darum, den Tee für Sie zu bestellen, was in Bioläden/Teefachgeschäften überhaupt kein Problem ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elke schrieb am 22.07.2017

Liebes Team, in obigem Bericht unter "Die Menge macht, dass der Tee kein Gift ist", schreiben Sie, dass man auf mildere Tees zurückgreifen solle, wer nicht auf seine tägliche Teetasse verzichten möchte. Hier führen Sie unter anderem die Brennnessel auf. Wie muss ich die Definition "mildere Teesorten" verstehen? Enthalten solche Tees dann einen geringen Alkaloid-Gehalt oder gar kein Alkaloid? Sie führen unter mildere Tees neben der Brennnessel auch Rosenblüten, Malve, Lindenblüten, Zitronenverbene, Hanfblätter etc. auf. Können Sie mir weiterhelfen, welche anderen Teesorten noch unter diese Gruppe "mild" fallen? Weiterhin möchte ich Sie fragen, wie es bei Moringa-Blätter-Tee zum Thema Alkaloid aussieht? Unter dem Punkt "Alkaloide finden sich in vielen Pflanzen" zeigen Sie unter anderem "Solanin" und "Atropin" in Nachtschattengewächsen auf. Da ich regelmäßig Bio Nachtkerzenöl einnehme, möchte ich wissen, ob diese Stoffe ebenfalls in diesem Öl enthalten sind? Vielen Dank für Ihre Mühen und Rückäußerung. Elke

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Elke

Pflanzen enthalten in den allermeisten Fällen Alkaloide in unterschiedlichen Anteilen, auch Spinat oder andere Lebensmittel. "Mild" bedeutet also "alkaloidarm". Im Text wird erklärt, in welcher Form und Menge Kräutertees kein Problem darstellen und welche Sorten besonders gemieden werden sollten. Sie können also alle anderen gebräuchlichen Sorten verwenden und diese einfach abwechselnd trinken (1 bis 2 Tassen), ansonsten ist Wasser der beste Durstlöscher. Die Nachtkerze ist kein Nachtschattengewächs, sondern ein Nachtkerzengewächs. Die Rinde des Moringabaumes ist reich an Alkaloiden, die Blätter können jedoch bedenkenlos als Nahrungsergänzung in den üblichen Mengen eingenommen werden – z. B. kurzweise über drei Monate täglich 10 g Moringablattpulver.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marcel01 schrieb am 04.06.2016

Guten Tag Kann man denn nun bei all dem Wirbel um die Pyrrolizidinalkaloide noch seinen Beuteltee im *** kaufen und davon ca. 5 Tassen täglich (also, pro Tasse ein Beutel) zubereiten sowie trinken? Danke im vorraus

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Marcel
Bitte lesen Sie den Artikel vor dem Posten von Fragen. Informationen zu Ihrer Frage finden Sie ab "Die Menge macht, dass der Tee kein Gift ist". Es hängt also nicht zuletzt von der Art des Tees ab, den Sie trinken.
Darüber hinaus raten wir vom Lebensmittelkauf im Discounter ab. Gerade Tees sind in konventioneller Qualität häufig pestizidbelastet.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit