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Geben Sie Ihrem Baby Cola!

Geben Sie Ihrem Baby Cola!

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(Zentrum der Gesundheit) - Das soll die Botschaft von US-Werbekampagnen für Limonadengetränke in den 1950er Jahren gewesen sein. Inzwischen wurde die Werbung für Softdrinks subtiler und die meisten Eltern klüger. Am lässig-lebensfrohen Image und dem nach wie vor reissenden Absatz der wenig empfehlenswerten Getränke hat sich jedoch nichts geändert. Doch winkt Gift dem arglosen Verbraucher nicht nur im Getränkeregal, sondern auch in den übrigen Abteilungen der Supermärkte.

Softdrinks: Eine Gefahr für die Gesundheit

Seit weit mehr als 100 Jahren verkaufen Softdrink-Hersteller völlig unbehelligt ihre Produkte an Gross und Klein, machen Werbung dafür, die den Anschein erweckt, man werde unglaublich fit, cool und nicht zuletzt wunderschön, wenn man nur regelmässig die betreffenden Getränke kauft und das alles, obwohl es unleugbare Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Softdrinks und der Entstehung von Diabetes, Übergewicht, Gicht und Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt und ausserdem deutlich beobachtet werden kann, dass Menschen, die ihren Softdrink-Konsum reduzieren, allein damit ihr Risiko, Nierensteine auszubilden, senken konnten.

Gurken nein, aber Softdrinks ja?

Zwar werden wir heutzutage eindringlich davor gewarnt, spanische Gurken und andere Rohkost zu essen (was in der Bevölkerung zu so viel Resonanz führte, dass das Gemüse tonnenweise auf die Müllhalden gefahren werden musste und manche Gemüsebauern um ihre Existenz fürchteten), aber Softdrinks, die sich im Gegensatz zu den Gurken tatsächlich äusserst negativ auf die Gesundheit auswirken, sind offenbar über jeden Zweifel erhaben und erfreuen sich einer regen Beliebtheit.

Fanta nicht besser als Cola

Während Ihnen vermutlich das Jugendamt auf den Hals gehetzt wird, wenn man Sie gegenwärtig dabei erwischt, Ihrem Kleinkind ein Stück Gurke gegeben zu haben, kräht kein Hahn danach, wenn Sie Ihr Zweijähriges ausschliesslich von Cola und Hamburgern (wegen der EHEC-Gefahr selbstverständlich ohne Tomate und Salatblatt) ernähren würden. Wenn Sie als besonders verantwortungsbewusst gelten möchten, dann tauschen Sie die Cola gegen Fanta aus, was sich - so scheint man gemeinhin zu glauben - aufgrund des fehlenden Koffeins geradezu perfekt als Durstlöscher für Kinder eignet. Der kurzfristige Muntermacher ist zwar tatsächlich nicht gerade besonders ideal - weder für Kinder noch für Erwachsene - doch stehen die gesundheitlichen Folgen der übrigen Softdrink-Zutaten der bedenklichen Wirkung des Koffeins in keiner Weise nach.

Softdrinks: Zutaten bringen keinen Nutzen

Softdrinks bestehen aus einer Reihe verschiedener Zutaten, von denen - abgesehen vom Wasser - nicht ein einziges in irgendeiner Weise als nützlich bezeichnet werden könnte - zumindest nicht für den menschlichen Organismus. Zucker, Süssstoffe, Farbstoffe, Aromen, Koffein und zur Abrundung eine Auswahl der unterschiedlichsten Säuren (Kohlensäure, Phosphorsäure, Zitronensäure).

18 Stück Würfelzucker in 0,5 Liter

Schon allein der hohe Zuckergehalt (18 Stück Würfelzucker pro 0,5 Liter Cola) kann bei regelmässigem Genuss zu Zahnschäden führen. In Kombination aber mit den enthaltenen Säuren, die dem Getränk einen pH-Wert von etwa 3 verleihen (was exakt dem Säuregrad von Essig entspricht), ergibt sich daraus eine Art Todesstoss nicht nur für den Zahnschmelz, sondern auch für das Idealgewicht. Eine chronische Übersäuerung führt jedoch nicht nur zu Übergewicht, sondern langfristig zu einer Reihe von Zivilisationskrankheiten, allen voran Diabetes, Osteoporose und Gelenkerkrankungen.

Cola schwächt Knochen

Einen Zusammenhang zwischen einer Schwäche für Softdrinks und maroden Knochen fand auch die sog. Framingham Osteoporosis Study von 2006 heraus. Der hohe Säureanteil der Getränke hindert nicht nur die Aufnahme von Calcium, sondern fördert ausserdem eine üppige Ausscheidung des wichtigen Mineralstoffs. Einen Vorteil hat das Säurepotenzial von Cola & Co dennoch: Sie eignen sich hervorragend als Putzmittel für Bad und WC und machen rostige Nägel - nach einer mehrstündigen Einweichzeit - wieder blitzeblank.

Softdrink-Absatz steigt kontinuierlich

Trotz der erwähnten Nebenwirkungen, die sich aus dem regelmässigen "Geniessen" der klebrig-süssen Drinks ergeben können, bleibt im Volk die Begeisterung für die kohlensäurehaltigen, künstlich aromatisierten und üppig gesüssten Getränke ungetrübt. In mehr als 200 Ländern greifen Konsumenten 1,7 Milliarden Mal pro Tag allein zu Getränken aus dem Hause des Markführers.Und so jagen sich in den Wirtschaftsmagazinen Meldungen wie diese: Coca-Cola übertrifft Gewinnerwartungen, Coca-Cola: Mehr Gewinn im 3. Quartal, Pepsi steigert Umsatz um 37 Prozent usw. usf.

Softdrinks für einen guten Start im Leben?

Nicht nur die Umsätze und Gewinne steigen, auch die Werbebudgets sind von einstelligen Millionenbeträgen in den 1980er Jahren längst dabei, die Milliardenhürde zu nehmen. Die Manipulation der Konsumenten jedoch begann schon viel früher, nämlich in den 1950er Jahren. Damals sollen - Gerüchten zufolge - ganzseitige Werbekampagnen in den grössten US-amerikanischen Magazinen erschienen sein, die folgende Botschaft übermitteln sollten:

Wenn Sie Ihrem Baby wirklich einen guten Start ins Leben bieten wollen, indem Sie sein soziales Ansehen steigern und so dessen Glück garantieren wollen, dann geben Sie ihm Coca-Cola, Pepsi und andere zucker- und kohlensäurehaltige Getränke zu trinken - und zwar so früh wie möglich. Sogar Babys die erst ein paar Monate alt sind, werden die vielen positiven Auswirkungen von Limonade zu schätzen wissen.

Softdrinks für Babys?

Wenn Sie sich jetzt fragen, was wohl "so früh wie möglich" bedeuten könnte, dann lieferte die Anzeige auch darauf umgehend die Antwort:

Nicht früh genug. Labortests der letzten paar Jahre haben bewiesen, dass Babys, die mit dem Konsum von Limonade schon in ihren frühen prägenden Jahren beginnen, eine grössere Chance besitzen, später in den schwierigen Jahren der Teenagerzeit von ihresgleichen akzeptiert zu werden. […] Geben Sie Ihrem Kind von nun an vor allem Limonade und andere zucker- und kohlensäurehaltigen Getränke zu trinken, damit Sie ihm ein Leben voller Glück garantieren können.

Softdrink-Konsumenten wie ferngesteuert

Ob diese Anzeigen nun tatsächlich je veröffentlicht wurden oder nicht, Tatsache ist, die Menschen verhalten sich tagtäglich so, wie von den Marketing-Leuten der Softdrink-Hersteller beabsichtigt. Wie ferngesteuert kippen sie einen Softdrink nach dem anderen - ungeachtet der Tatsache, wie künstlich und übertrieben süss diese schmecken. Den eigentlich abstossenden Geschmack nehmen sie gar nicht mehr wahr. Das gelingt nur noch jenem, der am liebsten den besten aller Durstlöscher, nämlich reines Wasser, geniesst.

Softdrinks: Sucht oder Prägung?

Es muss sich folglich um eine Art Sucht handeln, die dazu führt, dass eigentlich unbekömmliche und bei den ersten Versuchen wenig schmackhafte Dinge (wie z. B. auch Zigaretten) nach wiederholtem Konsum plötzlich zu subjektiv wohlschmeckenden Dingen werden. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Prägung von Kindesbeinen an, die einen im Erwachsenenalter unreflektiert das konsumieren lässt, was einem schon die Eltern einflössten. Anders lässt sich der steigende Absatz nicht erklären, denn wer lässt sich schon von Werbespots verführen? Sie etwa?

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Noch mehr Gifte

Doch nicht allein die Softdrink-Hersteller haben die Gesundheit des offenbar leicht zu beeinflussenden und zu verführenden Volkes auf dem Gewissen. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von der Tabakindustrie und den Pharmaunternehmen. Dicht gefolgt von der Lebensmittelindustrie. So unterschiedlich ihre Produkte auch sein mögen. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie verkaufen Produkte, die für die Gesundheit des Menschen schädlich, wenn nicht gar konkret giftig sind, verpassen diesen aber ein so positives Image, dass die Mehrzahl der Verbraucher schliesslich glaubt, sich mit dem Konsum der betreffenden Produkte etwas Gutes zu tun - und das, obwohl sie im Grunde wissen (zumindest bei Zigaretten), dass dies ob der schädlichen Natur der Produkte gar nicht sein kann.

Ärzte rauchen Camel

"Immer mehr Ärzte ziehen Camel anderen Zigaretten vor!” – Dies war eine Werbung, die jahrelang in der medizinischen Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) geschaltet war. Heutzutage akzeptiert JAMA jedoch kein Geld mehr von der Tabakindustrie, da - nach Jahrzehnten des Abstreitens - die American Medical Association endlich zugegeben hat, dass Zigarettenrauch nun doch nicht allzu gut für Ihre Gesundheit ist. Daher entschieden sie sich, lieber Werbung von anderen Firmen anzunehmen, etwa von der Pharmaindustrie. Und so vehement, wie JAMA jahrezehntelang die Tabakindustrie in Schutz nahm, indem sie die Unbedenklichkeit des Rauchens hervorhob, tut sie dies heute mit den Pharmaunternehmen, die schliesslich ihre zahlungskräftigsten Werbekunden sind.

Tod durch Medikamente

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gab schon vor vier Jahren bekannt, dass jährlich 16.000 bis 25.000 Menschen an den Neben- und/oder Wechselwirkungen von Medikamenten sterben. Hier ist jedoch zu beachten, dass dies die offizielle Zahl ist. Getrost darf man von einer sicher weit höheren Dunkelziffer ausgehen, da kaum alle von Pharmazeutika verursachen Todesfälle korrekt gemeldet werden.

Hauptsache die Kassen klingeln

Auch die Lebensmittelindustrie ist am heute weit verbreiteten kläglichen Gesundheitszustand der Menschen beteiligt. Fröhlich mischt und kombiniert sie synthetische Zusatzstoffe mit hochgradig industriell verarbeiteten und vitalstoffarmen Rohstoffen (Auszugsmehle, isolierter Zucker, minderwertige Fette, isolierte Proteine etc.), mit dem wenig vorbildlichen Ziel, mit geringstem finanziellem Einsatz zahlreiche neue Märkte zu erschliessen und möglichst hohe Gewinne einzufahren – völlig gleichgültig, wie die unweigerlichen Folgen davon für diejenigen sind, die die Kassen klingeln lassen.

Krank durch Industrienahrung

So kann eine Ernährungsweise, die auf jenen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln basiert, die für uns zum völlig normalen Angebot eines jeden Supermarktes gehören (Teig- und Backwaren, Süssigkeiten, verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und Fertigprodukte wie Sossen, Suppen, Dressings und Dips (und noch vieles mehr)) nachweislich zu Übergewicht, zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu Bluthochdruck, zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, zu Diabetes, zu Fettstoffwechselstörungen, zu Gallen-, Blasen- und Nierensteinen, zu Gicht, zu Hämorrhoiden, zu Krebs, zu Verdauungsbeschwerden, zu Osteoporose, zu Gelenkerkrankungen, zu Allergien, zu Hautproblemen etc. führen.

Industriezweige, die Gift verkaufen

Nachfolgend eine Zusammenfassung jener Industriezweige, deren Produkte für den Menschen bislang keine oder wenige vorteilhafte Auswirkungen hatten:

  • Limonadenhersteller verkaufen Gift in Form von Softdrinks.
  • Tabakfirmen verkaufen Gift in Form von Zigaretten und Kautabak.
  • Pharmakonzerne verkaufen Gift in Form von Medikamenten und Impfstoffen.
  • Nahrungsmittelhersteller verkaufen Gift in Form von teilweise hydrierten Ölen, Geschmacksverstärkern und Produkten mit isoliertem Zucker (Fruchtzucker, Haushaltszucker, Maissirup etc.).
  • Monsanto verkauft Gift in Form von genmodifziertem Saatgut, welches die Firma ein landwirtschaftliches Wunder nennt.
  • Hersteller von Körperpflegemitteln verkaufen Gift in Form von Lotionen und Kosmetika aus synthetischen Rohstoffen.

Werbung manipuliert Denkvermögen

Die schädlichen Produkte dieser Unternehmen werden alle mit Hilfe derselben subtilen Manipulationsstrategie unters Volk gebracht, die man Werbung nennt. Oder wie es in "Aus dem Wörterbuch des Teufels" (von Ambrose Bierce) nachzulesen ist:

Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange ausser Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

Leider ist der Mensch heute permanent entsprechenden Propaganda-Massnahmen ausgesetzt, so dass sein Denkvermögen gar keine Möglichkeiten mehr hat, jemals wieder in den richtigen Takt zu finden.

Basisausstattung für Neugeborene

Wenn es nach den Grosskonzernen ginge, würden Babys bereits in der Klinik – gleich nach der ersten Mehrfachimpfung - mit ausreichend Zigaretten, einem Sixpack Softdrinks, körpergeruchkillenden Antitranspirantien und – für den Fall eines Falles – mit einem Dutzend verschreibungspflichtiger Medikamente ausgestattet werden. Und wir schwören Ihnen, die Eltern wären darüber sogar noch glücklich.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

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Quellen:



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