Demenz

Bluttest zur Alzheimer-Diagnose

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 30.07.2018
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Bluttest zur Alzheimer-Diagnose
© Barabas Attila - Fotolia.com

Ein Bluttest zum Nachweis der Alzheimer-Krankheit wurde von einem Biotech-Unternehmen in Kalifornien entwickelt. Die dortigen Wissenschaftler sagen, dass der Test zu 90 % genaue Ergebnisse liefert. Dieser Bluttest kann 2 bis 6 Jahre bevor es zum Ausbruch der Symptome kommt, Alzheimer feststellen.

Inhaltsverzeichnis

Zellen-Kommunikation verrät den Zustand

Das Gehirn sendet Signale an das körpereigene Immunsystem. Diese Signale nehmen Veränderungen in den Blutproteinen im Gehirn wahr. Die Wissenschaftler können dann feststellen auf welche Art die Zellen miteinander kommunizieren. Bestimmte Veränderungen in den Blutproteinen erzeugen Muster, das die Alzheimer-Krankheit charakterisiert. Der Alzheimertest ist inzwischen jedoch als fragwürdig eingestuft.

Schwierige Diagnose

Es ist schwer Alzheimer zu diagnostizieren, da es keinen massgeblichen Test für diese Erkrankung gibt. Die Diagnose wird in der Regel durch Ausschluss anderer möglicher Ursachen vorgenommen, wie zum Beispiel:

Auch wenn eine Diagnose der Alzheimer-Krankheit erstellt wurde, die einzige Möglichkeit um sich sicher zu sein, dass es sich wirklich um Alzheimer handelt, ist die Autopsie. Bei der Autopsie zeigen sich typische Proteinplaques.

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Fortschreitender körperlicher Verfall

Alzheimer ist gekennzeichnet durch einen fortschreitenden körperlichen und geistigen Verfall. Es kommt zu:

  • Gedächtnisverlust
  • Verwirrtheit
  • Depressionen
  • Paranoia
  • beeinträchtigter Entscheidungsfähigkeit
  • Verlust von Gegenständen
  • Halluzinationen und Wahnvorstellungen
  • Situationen, in denen sich die Patienten verirren
  • Situationen in denen Familienangehörige nicht mehr erkannt werden
  • einem Kontrollverlust von Darm und Blase
  • Unfähigkeit zu kommunizieren

Betroffene sterben in der Regel in weniger als 15 Jahren.

Erst in einigen Jahren einsatzbereit

Der Bluttest für Alzheimer-Krankheit wird für den Einsatz in Forschungslabors entwickelt und kann dann zu Diagnosezwecken herangezogen werden. Allerdings sind die Wissenschaftler der Meinung, dass es noch ein paar Jahre dauert, bevor dieser Test für den allgemeinen ärztlichen Gebrauch zugelassen sein wird. Dieser Test soll dann Menschen angeboten werden, dessen nahe Verwandte bereits Alzheimer hatten und die selber unter Gedächtnisverlust leiden.

Es gibt allerdings viele Menschen, die nicht wissen wollen, ob bei ihnen die Krankheit auftreten wird. Andere wiederum erklärten, dass sie es gerne wissen wollen, so dass sie noch Vorbereitungen treffen könnten, wie z.B.: Testamentsverfassung, Änderung ihrer häuslichen Umgebung, Sicherstellung der Unterstützung durch Freunde und Familie. Wieder andere befürchten, dass amerikanische Versicherungsgesellschaften bei diesem Krankheitsrisiko die Beiträge erhöhen oder die Zahlung komplett verweigern werden.

Frühzeitige Erkennung wäre sehr hilfreich

Eine frühzeitige Diagnose könnte den Patienten die Möglichkeit eröffnen, ihre Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen, um möglicherweise die Krankheit zu verlangsamen. Vererbung ist nur ein Teil bei der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit, denn auch Umweltfaktoren spielen dabei eine Rolle.

Vorsicht vor Aluminium

Es ist ratsam, Substanzen wie Aluminium, die in vielen Produkten wie z.B. Antitranspirantien und Kochgeschirr vorkommen, und Quecksilber zu vermeiden, da sie sich im Körpergewebe ablagern. Die Toxine können zur Entwicklung von Alzheimer beitragen.

Einige Forscher sind der Meinung, dass das Stresshormon Cortison, ein ursächlicher Faktor für die Entwicklung von Alzheimer ist, wenn der Cortisonsppiegel über einen längeren Zeitraum erhöht ist. Cortison ist das Stresshormon des Körpers und im Stoffwechsel der Gegenspieler des Testosterons.

Ausserdem können erhöhte Homocysteinwerte zu Alzheimer beitragen.

Eine Studie aus Deutschland hat Patienten die im Frühstadium unter Alzheimer litten über einen Zeitraum von 3 Monaten täglich Ginkgo biloba verabreicht. Die Studie verdeutlicht, dass durch die Einnahme von Ginkgo biloba eine Verbesserung des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und der Stimmung erreicht werden konnte.

Einige Ärzte verwenden folgende, andere natürliche Therapien:

  • Folate, oder Vitamin B9, ist wichtig für das Nervensystem. Folate, zusammen mit anderen B-Vitaminen, hilft Homocysteine aus dem Blut zu entfernen.
  • Vitamin E ist ein Antioxidans und hilft bei der Beseitigung von freien Radikalen. Eine 2-jährige Studie zeigt, dass bei Alzheimer-Patienten, die Vitamin E, als Nahrungsergänzung zu sich nahmen, sich die Symptome verbessert haben, im Vergleich zu Patienten, die lediglich ein Placebo bekamen. Vitamin E ist fettlöslich und gelangt deshalb schnell ins Gehirn
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