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Kommentare zu «Asthma natürlich behandeln»

Den Artikel aufrufen

Momo schrieb am 15.01.2018

Ich möchte bitte gern wissen,wie lange man auf Kuhmilch verzichtern sollte,um eine Kuhmilcheiweissallergie in Bezug auf asthmatische Beschwerden ausschliessen zu können?!
Wir möchte es gern mal testen. Sollte mein Sohn erst mal 4 Wochen keine Milch zu sich nehmen oder muss es länger sein,um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen?
Danke und Liebe Grüße!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Momo

Es kommt auf den Grad der asthmatischen Beschwerden an. Bestehen die Beschwerden nahezu dauerhaft, dann müsste man nach vier Wochen eine Besserung bemerken. Hat er hingegen "nur" schubhafte Beschwerden, müsste man die Zeit entsprechend ausdehnen. Treten beispielsweise nur alle 5 bis 6 Monate Beschwerden auf, würden wir die Milchkarenz auf 8 bis 10 Monate ausdehnen. Ideal wäre es, die Sache mit dem behandelnden Heilpraktiker oder ganzheitlichen Arzt zu besprechen. Auch muss berücksichtigt werden, dass Kuhmilch nur EIN Faktor sein kann, der das Asthma begünstigt oder auslöst, dass also noch andere Auslöser vorhanden sein können, so dass die Milchkarenz allein nicht unbedingt zum durchschlagenden Erfolg führen muss. Achten Sie daher schon auf geringfügige Besserungen.

Alles Gute!

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 02.12.2017

Ich grüße Sie, ich durfte die Erfahrung machen, als ich ständig mit meinem kleinen Sohn nachts in die Klinik fahren musste, dass er sehr schnell gesund wurde, in dem er keine Milchprodukte und nur noch wenig Fleisch und gar kein Schweinefleisch mehr aß. Es leuchtet ein, wenn man weiß, dass Milch für ein Kalb da ist, was innerhalb von 2 Jahren zu einem großen Rind werden soll. Diese Informationen liegen in Milch enthalten. Außerdem trinkt man heute nicht mehr die Milch von einer Kuh, sondern von tausend Kühen gemischten . Das sagte mir einmal ein Biobauer. Die Moleküle der Milch verstopfen nicht nur die Bronchien, sondern auch die Darmwände und diese sind nicht mehr in der Lage sich zu entgiften, so Dr. Ionescou Immunologe. Es grenzte an ein Wunder, als mein Sohn keine Asthmaanfälle bekam. Wie dankbar ich darüber war können Sie sich nicht ausmalen. Oft habe ich dies an Asthmakranke weiter gegeben, aber der Wille wirklich gesund zu sein war zu gering. Sie dürfen diese Mail gerne veröffentlichen. Dienen Sie dieser Welt und sie wird Ihnen dienen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen lieben Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Wir freuen uns sehr, dass es Ihrem Sohn besser geht!

Gerne veröffentlichen wir Ihre Mail bei einem passenden Artikel. Denn auch wir weisen immer wieder darauf hin, wie schädlich sich Milchprodukte auswirken können und dass sich eine Milchunverträglichkeit nicht nur in Verdauungsproblemen und Hauterkrankungen äussern kann, sondern sich auch sehr oft in Atemwegsbeschwerden der unterschiedlichsten Art zeigen kann.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.02.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, ich leide seit langer Zeit an Asthma, welches sich letzte Zeit deutlich verschlimmert hat. Ich suche nach einer Möglichkeit mich ganzheitlich untersuchen zu lassen um rauszufinden, wann bei mir die Ursachen sind. Dafür suche ich sehr gute erfahrenen Spezialisten. Wenn Sie mir etwas empfehlen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wir möchten Sie bitten, zur Therapeutensuche die einschlägigen Suchfunktionen (Therapeutenfinder, Therapeutensuche etc.) im Internet zu nutzen. Klären Sie dann durch vorherige telefonische Kontaktaufnahme, ob der Therapeut für Sie der richtige ist.

Von Empfehlungen halten wir Abstand, da jeder Mensch an einen Therapeuten andere Anforderungen, Wünsche und Problematiken herantragen wird, ferner auch Sympathien entscheiden und daher nicht jeder Therapeut für jeden Menschen ein idealer Partner darstellen kann.

Sie finden jedoch mit den einschlägigen Suchworten sicher den passenden Therapeuten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 11.02.2017

Hallo zusammen, ihr Bericht über Asthma ist mega!! Habe jetzt die devinitive Bestätigung das ich mir nichts eingebildet habe! Mein Sohn (7jahre) hatte immer husten mit Auswurf, ich war überzeugt das es kein normaler husten war!auch Hustensaft half nichts!War auch bei verschiedenen Ärzten .Nach 3 Jahren kam mein Arzt mal auf die Idee einen allergietest zu machen, und sie da!! Er war auf Pollen allergisch! Naja er bekam Kortison zum inhalieren und es hat sich viel gebessert, aber werde in Zukunft mehr darauf achten was er isst und noch mehr Bewegung! Habe mit Nahrungsergänzungsmittel und Omega 3 schon angefangen bevor ich euren Bericht gelesen habe! Aber er ist eine grosse Bestätigung und Hilfe! Danke euch vielmals!!! Vielen Dank!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihre Mail und Ihr tolles Feedback.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Sohn weiterhin alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Richard Friedel schrieb am 05.02.2016

Grüezi Miteinand Als hoffentlich wissenschaftlich denkender Asthmaerfahrener muss ich fragen, ob es ethisch ist, zu behaupten, Asthma wäre unheilbar, wenn ignoriert wird,, dass Druck auf eine Lippe die Atmung durch einen den Sympathicus aktivivierenden Reflex vertieft.


Durch gewohnheitsmäßiges Strammhalten der Lippen wird das Asthma geheilt. Das ist so unaussprechlich banal wie die Feststellung Blut diene dem Sauerstofftransport, In einem Artikel heißt es typisch und als verkappte Pharmawerbung. „ Patienten mit schwerem Asthma bronchiale können ihre Erkrankung auch mit modernen Medikamenten nicht immer ausreichend kontrollieren.


Neue Therapeutika könnten ihnen, aber auch vielen Kindern helfen. Die Forscher konzentrieren sich auf die Blockade von Entzündungszellen und ihren Botenstoffen, eine unspezifische Entzündungshemmung und die Verbesserung der Hyposensibilisierung.“ Es ist doch kaum ethisch, in diesem Kontext den Reflex zwischen einer Lippe und dem Atmungsapparat zu ignorieren.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Richard
Vielen Dank für Ihre Ergänzung zum Thema "Asthma natürlich lindern/heilen".
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jojo schrieb am 11.03.2014

Liebes ZDG-Team. Vielen Dank für all die wertvollen Infos. Ich hätte eine Frage zu Asthma: Ist es möglich- auf lange Sicht gesehen- auf Kortisonsprays zu verzichten? Mein Mann hat Asthma und seit unserer letzten Wohnung (massiver Schimmelbefall) ist es sehr schlimm geworden. Es hat sich ein allergisches Asthma entwickelt.

Er hat schon so viele Ärzte aufgesucht, jedoch wollen die immer stärkere Präparate verschreiben (Kortisontabletten) oder Kotisonnasensprays. Der Lungenfacharzt meinte sogar: Kortison heilt. Das Hauptproblem sind die Niesattacken. Ich muss dazu sagen: mein Mann befindet sich seit langer Zeit in der Entgiftungsphase (weniger Fleisch, keine Industrieprodukte, wenig Kaffee, raucht nicht mehr, viel Rohkost), aber seit dem hat er Schuppen und sein Schweiß u. Urin riechen wirklich extrem.

Heißt es dass die Nieren überlastet sind? Wir sind wirklich für jeden auch noch so kleinen Tipp sehr dankbar. P.S. Getreideverzicht hat leider auch keinen Erfolg gebracht (Versuch ging über 1 Woche).

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jojo
In unserem Artikel zu Asthma werden ja bereits sehr viele ganzheitliche Massnahmen angegeben, von denen wir nun nicht wissen, ob sie bereits umgesetzt wurden. Gerade bei der Entgiftung ist die Einnahme von unterstützenden Mitteln wie z. B. Bentonit äusserst segensreich.

Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Darm und Asthma erklärt und die Notwendigkeit einer Darmreinigung erwähnt inkl. einer Sanierung der Darmflora. Auch Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Antioxidantien sowie eine ordnungsgemässe Vitamin-D-Zufuhr sind wichtig.

Auch die Psyche und mögliche Konflikte oder Stresssituationen müssen beleuchtet und wenn möglich beseitigt werden.
In Bezug auf Getreide geht es nicht darum, Getreide vollkommen zu meiden, sondern Gluten zu meiden, also ausschliesslich die glutenfreien Getreide. Eine Auswirkung der glutenfreien Ernährung zeigt sich überdies ganz selten bereits schon nach 1 Woche. Hier sind mindestens zwei Monate erforderlich. Details dazu lesen Sie z. B. hier.
Gleichzeitig ist auf eine sehr nährstoff- und vitalstoffreiche Ernährung zu achten.

Ein Cortisonspray kann selbstverständlich bei Bedarf eingesetzt werden. Cortison bringt in Form von Sprays nicht annähernd die Nebenwirkungen mit sich, die einer oralen Cortisontherapie folgen können.
Viele Menschen können im Laufe der Zeit wieder ohne Spray auskommen. Es ist also durchaus möglich. Doch sollten Sie sich nicht verrückt machen, wenn Ihr Mann jetzt einige Zeitlang das Spray noch braucht! Die Entwicklung hin zur Heilung benötigt Zeit!

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Richard Friedel schrieb am 13.02.2014

Ihr Artikel lässt die moderne Forschung über die Atmung mit der Rolle des Stickoxids ganz und gar außer Betracht. Siehe den Übersichtsartikel (nach Gert Folkerts Fabio PDF suchen). Das Stickoxid ist ein gasförmiges Hormon. Recht viel muss neu geshrieben bzw. erfunden werden. LG. Richard Friedel

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Friedel
Die Rolle des Stickstoffs ändert nichts an den ganzheitlichen Massnahmen, die bei Asthma zur Anwendung kommen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Richard Friedel schrieb am 08.02.2014

Sehr geehrte Redaktion, von der Fachwelt wird Asthma jetzt anders aufgefasst. Es heisst, dass die Nase behandelt werden und nicht mehr die Lunge an und für sich. Siehe Webtext bei kinderarzt/uploadmedia/kinderarzt_pressespiegel/pdf/MSD20Exper202012. Die epidemiologischen und patho physiologischen Übereinstimmungen bei Rhinitis und Asthma haben zum Konzept One airway – one disease“ ge - führt. Dieses schlägt sich auch in den ARIA-Empfehlungen zum therapeutischen Management beider Erkrankungen nieder. Eine Behandlung der allergischen Rhinitis verringert nachweislich die Asthmasymptomatik und reduziert den medizinischen Aufwand. Ein probates Mittel wäre ja eine Nasendusche, obwohl eigentlich an schulmedizinische Methoden im Webtext gedacht wird LG. Richard

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Sehr geehrter Richard
Vielen Dank für Ihre Info.

Von der "Fachwelt" werden Krankheiten und deren Ursachen jedoch grundsätzlich anders aufgefasst, als wir dies aus ganzheitlicher Sicht tun.

Das von Ihnen empfohlene Dokument bezieht sich auf die schulmedizinische Therapie von Asthma und Rhinitis und darauf, dass man jetzt festgestellt hat, dass beides miteinander zusammenhängen kann.

Aus ganzheitlicher Sicht jedoch betrachtet man nur selten einzelne Symptome. Auch gibt es nicht diese oder jene Behandlungsrichtlinie. Eine ganzheitlich-naturheilkundliche Vorgehensweise zielt hingegen darauf ab, den Gesamtorganismus wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu befördern, so dass er sich - von was auch immer - eigenständig heilen kann.

Daher wirken sich die in unserem Artikel genannten Massnahmen schon immer und daher offenbar schon lange bevor die Schulmedizin nun gewisse Zusammenhänge herausfand, positiv sowohl auf Asthma als auch auf Rhinitis aus.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gaby schrieb am 18.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herrren, ch leide seit ca. 2 Jahren unter einem dauernden, trockenen Reizhusten. Wurde schon von meinem Hasuarzt an einen Lungenarzt zum Lungentest etc. überwiesen. Von diesem wurde ich dann zum CT und zur Schilddrüsenuntersuchung weitergeschickt. Auch diese Befunde waren alle negativ. Danach wurde ich noch zur Bronchoskopie geschickt. Aber auch hier war alles ok.

Von meiner Lungenärztin bekam ich das Medikament VENTOLAIR und Singulair verschrieben. Aber auch das hat mir bis heute nicht geholfen. Dann bekam ich noch eine Kortisonschocktherapie mit Prednisolon verordnet (4 Tage je 2 Tab., 4 Tage je 1 Tbl. und dann 4 Tage je 1/2 Tablette. Auch das hat nichts geholfen. Danach bekam ich zu dem Ventolairspray noch die Panteprazoltabletten zum einnehmen. Es trat auch hier keine Besserung ein.

Mittlerweile bin ich total am Ende und weiß wirklich nicht mehr was ich noch nehmen und machen soll. Von einer Bekannten habe ich nun gehört, daß sie wiederum von einer Bekannten weiß, die die gleichen Symptome hatte eine Übersäuerung Ihres Körpers festgestellt wurde und sie hier eine Behandlung und Ernährungsumstellung vorgenommen hat und seither sind bei Ihr die Symptome verschwunden., Nun meine Frage: Wo kann ich einen Test wegen der Übersäuerung des Körpers vornehmen lassen und welche Behandlungsmethoden gibt es hier?
Vielen Dank.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Gaby,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine chronische Übersäuerung ist die Folge der modernen Lebens- und Ernährungsweise und eine Grundursache für die meisten Gesundheitsbeschwerden. Das Basiswissen zur Übersäuerung und Informationen zu einem effektiven Entsäuerungsprogramm erfahren Sie hier:

Übersäuerung erkennen

oder hier:

Säure Basen

Eine Übersäuerung kann mit der pH-Wert-Messung des Urins festgestellt werden. Informationen dazu und eine Anleitung zum pH-Wert-Messen finden Sie hier:

ph-Wert messen

Gemeinsam mit einer Ernährungsumstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html) erlaubt ein effektives Entsäuerungsprogramm dem Organismus die Ausscheidung von - oft jahrelang - eingelagerten Stoffwechselrückständen, die Neutralisierung der überschüssigen Säuren und sorgt für eine gründliche Remineralisierung des Körpers.
Wenn Sie nach Durchsicht der Informationen Fragen haben sollten, sind wir gerne jederzeit für Sie da.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

boseline schrieb am 27.11.2011

Liebes ZDG-team, bei mir wurde 2009 Asthma diagnostiziert, nachdem ich ständigen Husten und teilweise Athemnot hatte. Ich nahm seitdem Junik-Spray wollte mich aber nicht mit einer nun andauernden Einnahme abfinden. Auch durch Ihre Seiten wurde ich bestärkt, durch Umstellung der Ernährung, mehr Sport und Atemübungen und Yoga einiges für die Gesundheit zu tun. Ich stellte auf basische Ernährung um bei gleichzeitiger Darmsanierung und fühlte mich gut dabei.

Seit Ostern 2011 nahm ich das Spray nicht mehr und es ging mir gut. Ich hatte nur bei hoher psychischer Belastung das Gefühl, die Luft wird knapp und bemühte mich dann auszuweichen und gegenzusteuern. Der Test bei der Fachärztin im Herbst bestätigte ein sehr gutes Lungenvolumen und hohe Sauerstoffsättigung im Blut, nur der zu bezahlende NO-Test viel so \"schlecht\" aus (angeblich zu hoher Entzündungswert der Lunge), dass eine weitere Einnahme des Sprays empfohlen wurde. War das nur eine Momentaufnahme oder ist die Aussage vom Test sogar falsch? Nach Ihren Artikeln ist doch Stickstoffmonoxid nicht nur schlecht für den Körper bzw. nicht unbedingt ein Krankheitsanzeichen. Was können Sie mir raten, um ohne Spray bedenkenlos weiter zu machen?
Viele Grüße von Ute

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Ute,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.
 
Wir freuen uns, dass es Ihnen besser geht und Sie aus eigener Kraft Ihre Gesundheit bereits so gut stärken konnten.
 
Gibt es eine NO-Messung aus der Zeit, als es Ihnen noch nicht so gut ging? Ein Vergleich zur jetzigen Messung könnte Rückschlüsse auf eine möglicherweise bereits eingetretene Besserung Ihres Zustandes erlauben, was mit nur einem Test nicht gegeben ist.

Natürlich ist es uns nicht möglich, Ihren Zustand und Ihre Gesamtsituation aus der Ferne so zu beurteilen, dass wir konkrete Ratschläge zur Anwendung von Medikamenten machen könnten, geschweige denn, dass wir uns in die Therapieanweisungen Ihres Arztes einzumischen wagten. Diese Mail soll daher ausschließlich informativen Charakter haben und Ihnen als Basis für weitere Nachforschungen dienen.

NO entsteht bei Asthma insbesondere in den sog. Entzündungszellen. Je mehr Entzündungszellen, um so mehr NO. Die Entzündungszellen sind deshalb vorhanden, weil der Körper meint, er müsse in den Bronchien einen Gegner bekämpfen. Es handelt sich also um bestimmte Immunzellen, nämlich um sog. TH1-Zellen. NO-Gas bewirkt, dass sich die Blutgefäße weiten, dass der Blutdruck sinkt, dass die Gewebe mit Sauerstoff versorgt werden (wenn kein NO da ist, nützt die Sauerstoffsättigung des Blutes nicht viel, da der Sauerstoff dann nicht mehr an die Gewebezellen abgegeben werden kann) und dass mögliche Erreger (Bakterien, Viren) vernichtet werden. Das Vorhandensein von NO-Gas ist also lebenswichtig. Zu viel NO-Gas jedoch ist kontraproduktiv und erhöht den sog. nitrosativen Stress mit seiner schädlichen Radikalbildung und der nachfolgenden Zerstörung der Mitochondrien in den Zellen.
 
Neben den TH1-Zellen gibt es noch andere Abwehrzellen, die TH2-Zellen. Beim gesunden Menschen sollte ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Abwehrzell-Arten bestehen. Ist die Zahl der TH2-Zellen erhöht, dann besteht die Gefahr, dass sich Allergien oder Autoimmunerkrankungen bilden können. Cortison beispielsweise verschiebt das TH1-TH2-Gleichgewicht in Richtung TH2. Das bedeutet, die NO-Gas-Produktion nimmt zwar ab, doch kann jetzt das Risiko der Entstehung einer Allergie oder Autoimmunerkrankung zunehmen.
 
Das wünschenswerte Ziel müsste also in Ihrem Falle eine Reduktion der NO-produzierenden TH1-Zellen sein, um das TH1-TH2-Gleichgewicht wieder herzustellen - und das möglichst ohne Cortison, um ein Übergewicht der TH2-Zellen zu verhindern. Da sich die TH1-Zellen erst reduzieren, wenn die Ursache des Asthmas geklärt ist, könnten Sie sich vorab auf die Reduktion des Nitrostresses konzentrieren.
 
Ihre bereits ergriffenen Massnahmen sind sehr gut und reduzieren mit Sicherheit - wenn Sie damit fortfahren - den noch bestehenden Nitrostress weiter. Meiden Sie vorerst Milch- und Weizenprodukte - falls noch nicht geschehen. Ausserdem könnten hochkarätige Antioxidantien zugeführt werden, z. B. Glutathion, Astaxanthin, OPC, Coenzym Q 10 etc., um die Radikalbildung zu unterbinden. Vitamin B12 kann konkret das überschüssige NO-Gas binden und könnte in diesem Fall evtl. ebenfalls als Nahrungsergänzungsmittel dienen. Ihre Ernährung sollte einerseits kohlenhydratarm sein und sollte andererseits besonders antioxidantienreich gestaltet werden (Infos dazu hier:

Alles über Antioxidantien

Was ist Astaxanthin

Präparate mit Curcuma wirken ebenfalls hoch antioxidativ und regen gleichzeitig die körpereigene Synthese von Glutathion an.
 
Bitte besprechen Sie diese Tipps und Ihre Anwendungsmöglichkeiten jedoch in jedem Fall mit Ihrem Therapeuten oder einem Heilpraktiker.
Weiterhin alles Liebe und Gute.
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit