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Berufung leben – Jetzt bin ICH dran!

Berufung leben – Jetzt bin ICH dran!

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(Zentrum der Gesundheit) - Träumen Sie schon lange davon, endlich das zu machen, was Sie schon immer tun wollten? Wünschen Sie sich, jeden Morgen gutgelaunt aufzuwachen und voller Vorfreude in einen neuen Tag zu starten? Möchten Sie endlich Ihre Berufung finden? Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, wie Sie sich in fünf Schritten auf einen neuen Weg begeben können, wie Sie Ihre persönliche Berufung finden und wie Sie damit Ihrem Leben die entscheidende Wendung für eine spannende und erfüllende Zukunft geben können.

Die 5 wichtigsten Schritte seine Berufung zu finden

Die Berufung kündigt sich oft in Form des Wunsches nach Veränderung an! Vielleicht sind Sie unzufrieden mit Ihrer beruflichen Situation, sind innerlich wie ausgebrannt oder haben das Gefühl einer inneren Krise.

Sie spüren deutlich: "Es steht Veränderung an! Da wartet etwas Anderes! Irgendetwas schlummert noch in mir, will entdeckt werden. Es ist noch mehr in mir, als das, was ich bisher getan habe. Ja, ich will mich endlich selbst verwirklichen! Jetzt bin ICH dran! Endlich möchte ich das machen, was ich schon immer tun wollte!"

Wenn Ihnen Gedanken dieser Art vertraut sind, dann könnte dies ein Wink Ihrer Seele sein! Ihrer Seele, die langsam aber sicher ungeduldig zu werden beginnt und Sie auf Ihre Bestimmung, auf ihre Berufung aufmerksam machen möchte.

Nachfolgend haben wir Ihnen die fünf ersten Schritte zur Berufungsfindung zusammengestellt.

1. Schritt: Leben Sie Ihre Berufung?

Wenn sich unsere Seele meldet und wir uns wie in einer Sackgasse fühlen, so macht sich das meist erst durch Unwohlsein, depressive Verstimmungen oder körperliche Beschwerden bemerkbar, die wir nicht unbedingt sofort mit unserer Berufung in Verbindung bringen.

Dabei zeigt uns unsere Seele, wenn uns das Alltägliche anfängt zu nerven, wir eine Leere in uns fühlen oder gar krank werden und uns immer häufiger fragen: „Welchen Sinn hat mein Leben eigentlich?“ Wenn uns unsere „Warnzeichen“ also nur den Weg zu dem weisen, was wir eigentlich in uns tragen: Zu unserer Schöpferkraft, unseren Talenten und unserer Berufung, die wir allzu lange vernachlässigt haben.

In der Psychologie weiss man, dass sich oft durch eine seelische Krise zeigt, dass der Mensch noch etwas anderes leben möchte. Ein entscheidender Hinweis! Denn wenn wir meilenweit von einer sinnvollen Lebensaufgabe entfernt sind, spüren wir dies als seelisches Unwohlsein, als Sinnleere, so, als ob uns etwas fehlt.

Unsere Seele gibt uns quasi so lange immer wieder Impulse, bis wir uns auf den Weg machen, diese unsere Sinnaufgabe zu finden, unsere Berufung, in welcher wir unsere Talente und innerste Motivation in den Beruf integrieren können.

Der erste Schritt ist es also, im Alltag nachzuspüren, ob wir glücklich sind mit dem, was wir tun, ob wir uns entfalten können oder ob wir Dienst nach Vorschrift machen und jeden Abend ausgepowert sind.

2. Schritt: Finden Sie Ihre Talente!

Doch wie erkennt man seine Talente? Wie findet man sie?

Talente sind oft so offensichtlich und für uns so alltäglich und normal, dass wir sie gar nicht als Talente wahrnehmen und schon gar nicht daran denken, sie zu unserem Beruf zu machen.

Talente müssen also nicht unbedingt spektakulär sein. Und auch wenn man meint, im Vergleich zu anderen „nichts Besonderes“ zu können, ist es doch immer so, dass in wirklich JEDEM Menschen ein besonderes Talent schlummert, aus dem Grosses entstehen kann.

Da ist vielleicht Ihre Begabung, mit Farben und Formen umzugehen und immer den richtigen Stil zu treffen. Den Tisch hübsch zu dekorieren oder ein Geschenk schön einzupacken. Ihnen wohnt der Wunsch inne, alles zu verschönern und zu gestalten.

Andere machen Ihnen Komplimente, wie schön bei Ihnen alles ist.

Sie jedoch finden es einfach nur normal, weil Sie einfach so sind und dies Ihre angeborenen Talente sind. Ihre Talente, die Ihnen leicht fallen, ganz egal wo Sie sind.

Es könnte auch ein besonderes Kommunikationstalent sein. Vielleicht sind Sie ein geborener Netzwerker. Egal wohin Sie kommen, sofort scharen sich Menschen um Sie und hören Ihnen begeistert zu.

Wiederum ist es für Sie normal, denn es war ja schon immer so! Und wieder kommen Sie auch hier nicht auf die Idee, dass genau DAS Ihr Talent ist, welches nur darauf wartet, von Ihnen nicht nur ab und zu in der Freizeit, sondern auch beruflich ganz gezielt gelebt und genutzt zu werden.

Wenn Sie also selbst nur schwer Ihre eigenen Talente erkennen, dann beobachten Sie sich selbst. Was tu ich immer dann, wenn ich Zeit habe? Was tu ich, wenn ich am Wochenende ausgeschlafen habe?

Im Garten werkeln? Im Hobbykeller basteln? Schön kochen und backen? Eine Überraschung für Freunde vorbereiten? Reisen und etwas Entdecken?

Aus all diesen Talenten könnten wunderbare erfüllende und ganz einzigartige und damit höchst erfolgsversprechende Berufe entstehen!

Wenn Sie so gar keine Hobbys zu haben scheinen und wirklich nicht darauf kommen, wo Ihre Talente verborgen liegen, dann könnten Sie auch einmal andere Menschen danach fragen: Was schätzt du an mir ganz besonders?

Vielleicht erhalten Sie damit erste Hinweise auf Ihre Begabung, Ihre Talente und damit auf Ihre Berufung.

Unsere Talente sind uns ausserdem bereits in die Wiege gelegt. Sie zeigen sich daher in jenen Dingen, die wir aus uns selbst heraus taten, als wir noch klein waren. In Dingen, die uns unser ganzes Leben lang leicht fallen und die wir schon als Kinder am liebsten getan haben.

Was also haben Sie als Kind gerne gemacht?

3. Schritt: Suchen Sie Ihr Glück!

Was würde Sie am Montagmorgen noch vor dem Wecker und mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Bett hüpfen lassen? Was motiviert Sie? Was macht Sie glücklich?

Der dritte Schritt in der Berufungsfindung ist, tief in uns herauszufinden, was uns glücklich macht. Denn Glück motiviert und Motivation ist wiederum der Motor, der uns antreibt.

Schaffen wir diesen dritten Schritt, dann sind wir ein sehr grosses Stück näher an unser Ziel gekommen: Endlich das zu machen, was wir schon immer tun wollten.

Tun Sie das Falsche?

Denn meist ist es genau andersherum. Unendlich viele Menschen empfinden „Arbeit“ als anstrengend, nervenaufreibend, belastend. Schon am Freitagabend fühlen sich viele allein beim Gedanken an den kommenden Montag höchst unwohl. Und nicht wenige Menschen verbringen ihr Leben mit dem sehnsüchtigen Warten auf das Wochenende, auf den nächsten Urlaub oder gar auf die Rente.

Das ist deshalb so, weil sie eben NICHT das tun, was ihnen Freude macht, was sie innerlich erfüllt und glücklich macht! Weil sie offensichtlich das FALSCHE tun. Sie tun das, was so gar nicht zu ihnen passt.

Nun gibt es aber nicht falsche und richtige Beschäftigungen. Sondern nur Beschäftigungen, die für den einzelnen MENSCHEN falsch oder richtig sein können.

Welcher Typ sind Sie?

Jeder Mensch ist anders und so gibt es auch ganz unterschiedliche Motivations-Typen! Da ist zum Beispiel der ruhige, konzentrierte Tüftler, der stundenlang mit kleinen Teilen hantieren kann – eine Tätigkeit, die andere Menschen verrückt machen würde.

Oder die Buchhalterin, die mit zig Zahlen operiert und diesen Beruf liebt, während einem anderen schon beim Anblick der Zahlen schwindlig wird.

Vielleicht gehören Sie auch zu den Bewegungs-Typen? Wenn Sie dann auch noch in Ihrem derzeitigen Job täglich neun Stunden am Schreibtisch sitzen, müssen Sie sich wirklich nicht wundern, wenn Sie sich jeden Tag aufs Neue in die Firma quälen müssen.

Sind Sie hingegen ein analytischer Mensch, dann macht es Ihnen überhaupt nichts aus, stundenlang an einem Platz zu sitzen und zu analysieren. Im Gegenteil. Die Zeit wird wie im Fluge vergehen und nach neun oder mehr Stunden stehen Sie glücklich und zufrieden auf.

Was aber wenn Sie mit einer solchen Begabung als Handelsvertreter tätig sind? Dann haben Sie irgendwann das Gefühl, der Burnout ist nicht mehr fern.

Ähnlich verhält es sich, wenn Sie ein Kommunikationstyp sind und in der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens mit viel zu wenig Menschenkontakt sitzen. Dann ist es völlig normal, wenn Sie jeden Abend frustriert nach Hause gehen.

Als Kommunikationstyp brauchen Sie Menschen um sich herum, möchten sich austauschen und im Team arbeiten. Dann blühen Sie auf und sind voll leistungsfähig.

Als introvertierter Mensch aber ist Ihr Kommunikationsbedürfnis vielleicht schon mit ein paar Telefonaten täglich gestillt und es gibt für Sie nichts Schöneres, als sich völlig ungestört in eine Sache zu vertiefen.

Wie soll Ihr Traum-Arbeitsplatz sein?

Finden Sie also heraus, welcher Typ Sie sind, was Ihre persönlichen Grundbedürfnisse sind, wie Ihr Traum-Arbeitsplatz geartet sein müsste, kurz: Was Sie brauchen, um bei der Arbeit rundum glücklich zu sein!

Erst dann können Sie Ihre Potentiale voll ausschöpfen. Erst dann können Sie überhaupt leistungsfähig sein und zeigen, was in Ihnen steckt. Erst dann werden Sie spüren, wie Ihre Energie fast unerschöpflich fliesst, wie Müdigkeit am hellen Tag zum Fremdwort wird. Und erst dann können Sie wirklich erfolgreich sein!

Wofür möchten Sie morgens aufstehen?

Beobachten Sie Kinder! Kinder haben diese wunderbare schier unbändige Energie und Antriebskraft. Sie wollen entdecken, erforschen, etwas erschaffen. Ein Baumhaus bauen, Plätzchen backen, etwas basteln, malen, kreieren. Da kann der Tag gar nicht lange genug sein.

Auch bei Erwachsenen, die ein besonderes Herzensprojekt verwirklichen, die sich für eine Lebensaufgabe engagieren, spürt und sieht man diese überdimensionalen Kräfte, die einfach aus der Freude am Tun entstehen.

Der Mensch möchte etwas bewegen, etwas erschaffen, etwas Sinnvolles tun! Dafür ist er gemacht! Das ist die in ihm angelegte Schöpferkraft und Lebensmotivation, die er von Geburt an in sich trägt und die ihm bis ins hohe Alter zur Verfügung steht – sofern er das Richtige tut, nämlich das, was ihn erfüllt.

Fragen Sie sich also: Wofür möchte ich morgens gerne aufstehen? Wofür möchte ich mich engagieren? Was würde mich glücklich machen?

4. Schritt: Worin sind Sie einzigartig?

Ein wesentlicher Schritt zur Selbstverwirklichung ist die Wertschätzung von uns selbst.

Meistens vergleichen wir uns jedoch permanent mit anderen. "Bin ich so schön, so schlank, so intelligent, so erfolgreich, so sonst was wie die anderen?"

Wir schauen also meistens auf jene Dinge, die wir NICHT können oder NICHT haben oder NICHT sind. Leider werden wir auf diese Weise ganz sicher nicht das finden, was wir schon immer tun wollten und was zu UNS passt.

Denn wenn wir uns nicht bewusst sind, was unsere persönlichen Stärken sind, dann suchen wir ständig im Aussen: Mal bewundernd, mal neidisch, aber immerfort auf das fokussiert, was wir NICHT sind!

Jeder Mensch ist einzigartig

Dabei ist jeder Mensch einzigartig! Im wahrsten Sinne des Wortes! In dem Wort Einzig-ART-ig steckt der Begriff "art" – die Kunst! In diesem Sinne ist die Berufung eigentlich nur die KUNST, ICH SELBST ZU SEIN! Authentisch zu sein!

Doch wie finde ich heraus, wie und womit ich einzigartig bin, wie ich ICH SELBST sein kann? In der Berufungsberatung schaut man sich die gesamte Persönlichkeit des Menschen an.
Da ist zum Beispiel Ihr Naturell, die Art und Weise wie Sie auf andere Menschen zugehen.

Vielleicht sind Sie eher ein ruhiger Mensch, vergleichen sich aber mit impulsiven Entertainern? Ein solcher werden Sie aber nie sein!

Doch haben Sie sich zum Beispiel schon einmal überlegt, welche Stärken in Ihrer ruhigen Art liegen könnten? Stellen Sie sich einmal einen Entertainer als Arzt oder Psychologen oder Wellnesstherapeuten vor? Wie wertgeschätzt oder ernstgenommen würden sich die Patienten fühlen?

Ruhige Menschen sind oft auch besonders feinfühlig und intuitiv und haben als „Rädchen“ eines grossen Konzerns gar keine Möglichkeit ihre Feinfühligkeit auszuleben. Ständig fühlen sie sich am falschen Platz oder einfach nur mies, wenn sie wieder gegen ihre inneren Impulse handeln müssen, weil sie an dieser Arbeitsstelle kein Gehör für ihre Talente bekommen.

Daher hilft es Ihnen wirklich weiter, wenn Sie sich Ihrer persönlichen EIGEN-ART bewusst sind und sich eine Berufung aussuchen, wo Sie GENAU diese Wesensart zu Ihrer Stärke machen, anstatt sich zu verbiegen, um so zu sein wie die anderen.

Hören Sie also definitiv auf, sich mit anderen zu vergleichen. Bleiben Sie bei sich! Erkennen Sie die Vorteile Ihrer persönlichen Eigenschaften und individuellen Eigenarten. Erkennen Sie Ihre Einzigartigkeit! Schenken Sie sich die Wertschätzung, die Sie längst verdient haben! Seien Sie stolz auf sich!

5. Schritt: Was ist Ihre Lebensaufgabe?

Etwas Sinnvolles tun, ist der nächste Schritt, der uns zu einem erfüllten Leben und damit zu unserer Berufung bringt. Denn irgendwann im Leben wird sich jeder Mensch einmal die klassischen Sinnfragen stellen: Wozu bin ich hier? Welchen Sinn hat mein Leben? Was möchte ich in meinem Leben verwirklichen? Was möchte ich hinterlassen?

Die Seele ist hierbei unsere innere Instanz, die uns zu diesen Fragen motiviert! Und ab einem gewissen Alter kommen uns immer häufiger solche Gedanken. Wir stellen in Frage was wir tun, wie wir leben, ja oft zweifeln wir sogar an unserer Partnerschaft und unseren Beziehungen.

Eva Maria Zurhorst schrieb ihr berühmtes Buch mit dem Titel "Liebe Dich selbst und es ist egal, wen du heiratest!" Auf die Berufung trifft genau dies zu 100 Prozent zu!

Sobald wir DAS gefunden haben, was tief in uns selbst schlummert, was uns erfüllt und glücklich macht, was wir tun wollen und in der Welt bewegen wollen, fängt unsere Seele an zu singen! Und enorme Kräfte werden in uns freigesetzt, wir spüren das Glück, endlich das zu tun, was wir schon immer tun wollten.

Denn eines der schönsten Dinge, die ein Mensch über sein Leben sagen kann, ist der Satz: "ICH BIN ERFÜLLT!“" Nicht nur zufrieden, nicht nur glücklich (denn das kann man ja nicht immer sein), sondern einfach erfüllt! Erfüllt mit dem, wie ich bin, was ich kann, und was ich tun möchte.

Und dann eines Tages, wenn Sie Ihre Berufung, Ihr Lebensglück gefunden haben, werden Sie sagen könnte: „Ich liebe mein Leben und mich selbst mit meinen Talenten und Begabungen, aber auch mit meinen Macken und meiner Eigenart zu sein. Ich liebe mich für das, was mich aus ganzem Herzen motiviert und ich bin glücklich, ich selbst zu sein und zwar genauso wie ich bin!“

Weitere Details zur Berufungsfindung erfahren Sie hier.

Dieser Artikel entstand auf Anregung von Ursula Maria Lang, Berufungsberaterin und Coach. Ursula Maria Lang entwickelte 2002 ihre ganzheitliche Methode Berufungsberatung und bildet seit 2009 Berufungsberater in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Sie lebt mit ihrer Tochter am Ammersee bei München.

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