Kommentare zu «9 Tipps, die Ihre Beziehung retten»

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Miriam Kintzel schrieb am 06.02.2018

Hallo Zentrum der Gesundheit Team, Sie schreiben in Ihrem Artikel über online Kurse, die über das Retten der Beziehung handeln oder davon zu sich selbst zu finden. Hätten Sie hierfür einen Tipp bzw Link für mich? Ich selbst finde mich stark wieder bei den Themen "Gefühl im Bauch", sich angegriffen fühlen, Kränkungen durch Kommentare, Sucht nach Zuneigung und Anerkennung weil man seine eigene Wertigkeit davon abhängig macht. Ich war 7 Jahre lang Single, habe mich im Beruf voran gebracht, Reisen alleine unternommen und bin an sich eine starke Frau, die viel aushält und aushalten musste in ihrer Vergangenheit. Diese neue Beziehung oder vielmehr mein Verhalten in dieser Beziehung bringt diese gewonnene Energie und meinen Selbstwert ins Wanken. Wohl auch weil ich dazu tendiere die Aufmerksamkeit auf die Beziehung zu richten und nicht mehr so stark auf mich. Mein Partner beschwert sich über meine Empfindlichkeit und wird dadurch eher härter als mitfühlender...dadurch entsteht ein Teufelskreis.
Ich bin dankbar für Ihre Hilfe.
Miriam

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Miriam

Die Online-Angebote sind derart zahlreich, dass es immer am besten ist, sich diese selbst durchzusehen und zu schauen, wovon man sich angezogen und angesprochen fühlt. Nicht direkt ein Online-Angebot, aber die Möglichkeit des Telefoncoachings gibt es z. B. hier. Vielleicht ist dies ein Weg für Sie. Und nicht nur für Sie! Wer sich über die Empfindsamkeit seines Partners beschwert und dadurch auch noch härter wird, wäre ebenfalls ein Kandidat für eine entsprechende Selbstreflexion ;-)

Auch die Methode "The Work" von Byron Katie ist eine sehr erkenntnisreiche Vorgehensweise.

Wir wünschen Ihnen viel Freude auf Ihrem weiteren Weg und viele neue Erkenntnisse! Bald haben Sie Ihr vertrautes Selbstwertgefühl wieder gefunden, da sind wir uns sicher! Alles Gute!

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

toni schrieb am 06.11.2015

danke für ihre rückmeldung! an dieser stelle möchte ich nur sagen: eckhart tolle. für alle anderen leser, die mit problemen in der beziehung oder sonst wo zu kämpfen haben - hört euch an, was dieser man erzäht, z.b. auf youtube, bücher gibts auch... er gibt da einem gute werkzeuge in die hand. sehr empfehlenswert.

toni schrieb am 31.10.2015

dieser artikel ist scheinbar nur an frauen adressiert, denn ich habe nicht den eindruck, dass männer (in ihrer mehrheit?) bereit sind, an/für die beziehungen zu arbeiten. ihre ultimative taktik ist zurückziehen und abwarten, bis sich die frau wieder beruhigt hat und alles vergisst und verzeiht. dieser stand der dinge ist äußerst unbefriedigend, finde ich. und generell ist es traurig, denke ich, dass auch eine beziehung arbeit bedeutet. alles ist arbeit, nur noch arbeit. wo ist dann vergnügen und entspannung? mich wirklich erholen kann ich nur wenn ich ganz alllein bin. jede aktivität mit einer anderen person kostet anstrengung. auch wenn ich die person eigentlich mag. niemand ist perfekt, und so tut oder sagt auch eine geliebte person irgend etwas, was mich auf die palme bringt, dann muss ich mich zusammenreißen, aber die unannehmlichkeit frisst sich in mich hinein, das macht mich unglücklich. in solchen momenten frage ich mich. wozu brauche ich diese beziehung noch? und ich finde keine antwort. ich weiß nicht, wofür ich da arbeiten soll. ich weiß nicht, wofür zwei menschen zusammen kommen und bleiben. alles, was wir bis jetzt zuzweit gemacht haben, hätte ich genauso gut allein geschafft. und wenn es heißt, dass liebe auch missverständnisse, enttäuschung und gar schmerz umfasst, dann weiß ich in der tat nicht nicht, was liebe ist, und ich weiß auch nicht, ob ich diese liebe wirklich haben will.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Toni
Auch Arbeit kann Spass machen - besonders dann, wenn man sieht, dass sie zu angenehmen Ergebnissen führt, in diesem Fall: Zu angenehmeren Beziehungen.

Natürlich nützt es nichts, wenn man an einen Partner gerät, der - wie Sie schreiben - einfach nur abwartet und selbst eben nichts in die Beziehung investieren möchte. Ihr Beitrag zeigt aber auch, dass Sie es sich nicht leicht machen, Beziehungen mit anderen Menschen einzugehen. Sie fühlen sich in der Gegenwart anderer - egal wie vertraut diese Ihnen sind - gestresst. Damit sind Sie nicht allein.

Vielleicht gehören Sie zu den sog. HSP (High Sensitive Persons). Für diese Menschen bedeuten Situationen, die für "normale" Menschen kein Problem sind, bereits Stress. Googeln Sie nach HSP, vielleicht erkennen Sie sich darin wieder. Dazu kommt, dass Sie sich leicht verletzt fühlen, dass Sie leicht Ärger und Groll verspüren und diesen - wie Sie schreiben - in sich hineinfressen. Oft ist es aber so, dass die andere Person das, was Sie auf die Palme brachte, gar nicht so meinte. Ist man jedoch hochsensibel, dann kommen manche Bemerkungen und Verhaltensweisen anderer oft ganz anders bei einem an, als es die andere Person beabsichtigt hatte.

Auch ist es sehr wichtig zu verstehen, dass einen nur dann Dinge auf die Palme bringen können, mit denen man in Resonanz geht. Dinge berühren etwas in einem, erinnern vielleicht unterbewusst an unangenehme Erfahrungen aus der Vergangenheit. Versuchen Sie einmal ganz bewusst darauf zu achten, ob das, was Sie aufregt und Groll bei Ihnen verursacht, wirklich von der anderen Person ausgeht oder ob es etwas ist, das ganz tief in Ihnen selbst sitzt, etwas, das Sie vor langer Zeit verletzt hat und an das Sie immer wieder erinnert werden. Denn im Grunde gibt es nichts, was unglücklich machen kann, wenn man selbst in seiner Mitte ist.

Schauen Sie daher zunächst nach sich selbst. Seien Sie gut zu sich! Und wenn Sie lieber eine Zeitlang ganz allein sein möchten, dann tun Sie genau das.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit