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Abnehmen mit einfachen Shakes

Abnehmen mit gesunden Abnehm-Shakes

Autor: Carina Rehberg

Aktualisiert: 28 März 2021

Abnehmshakes versprechen zwar ein schnelles Abnehmen, gesund sind sie dabei oft noch lange nicht. Denn viele Abnehmshakes bestehen aus stark verarbeiteten Zutaten und sind nicht selten sogar gezuckert. Wir stellen Ihnen einen gesunden Abnehmshake vor. Er ist rein pflanzlich, zucker-, gluten- und sojafrei und enthält ausschliesslich natürliche Zutaten.

Die meisten Abnehmshakes – alles andere als gesund

Wer Abnehmshakes kauft und trinkt, hat meist nur eines im Sinn: Abnehmen und zwar schnell! Leider sind viele Abnehmshakes alles andere als gesund. Sie sind ein buntes Gemisch aus Molke-, Milchprotein- und/oder Sojaproteinisolaten, Joghurtpulver, modifizierter Stärke, Polydextrose (ein synthetischer Ballaststoff), Zucker, Honig und/oder Süssstoffen (Aspartam, Sucralose o. ä.), Emulgatoren und Verdickungsmitteln (16 – 20, 22).

Abnehmshakes: Soja- oder Milchprotein

Hauptbestandteil herkömmlicher Abnehmshakes sind Proteine und/oder Proteinisolate. Man hat meist die Wahl zwischen Sojaprotein und Milchprotein. Häufig sind auch beide Proteinarten in ein und demselben Shake kombiniert. Sojafreie, aber dennoch pflanzliche Proteinalternativen sind rar.

Sojaprodukte nun sind an und für sich kein Problem, wenn man dann und wann ein Stück Bio-Tofu isst oder ein Glas Bio-Sojamilch trinkt. In den Abnehmplänen mancher Abnehmshakes aber ist vorgesehen, dass man bis zu dreimal täglich einen Shake zu sich nehmen soll, was – je nach persönlicher Konsitution – durchaus zu Hormonstörungen und mehr führen kann.

Wenn Sojaproteine (und oft auch Sojaöl) verwendet werden, so häufig nicht einmal aus Bio-Soja. Bei Almased fanden Ökotest-Tester im Januar 2019 gentechnisch verändertes Soja (und zusätzlich eine starke Mineralölbelastung) (21).

Viele Abnehmshakes sind lactosefrei, aber nicht milchfrei

In manchen Fällen werden Abnehmshakes mit „lactosefrei“ beworben. Das jedoch bedeutet nicht, dass es ein milchfreies Produkt ist. Es bedeutet lediglich, dass das Produkt frei von Milchzucker ist. Andere Milchprodukte (Joghurtpulver, Molkeisolate, Milchproteinpulver etc.) können dennoch enthalten sein (22), so dass die betreffenden Abnehmshakes für Menschen, die vegan leben oder eine Milchproteinunverträglichkeit haben, keine Option darstellen.

Milchproteinunverträglichkeiten kommen übrigens deutlich häufiger vor als die eher seltene Lactoseintoleranz. Die meisten Betroffenen wissen nicht einmal etwas von ihrer Unverträglichkeit, da kaum jemand die entsprechenden chronischen Beschwerden mit der Milch in Verbindung bringt.

Zu den typischen Beschwerden, die von einer Milchunverträglichkeit herrühren können, gehören Atemwegsbeschwerden (ständiges Räuspern, chronisch verstopfte Nase, ständige Erkältungen, Anfälligkeit für Nasennebenhöhlenentzündungen, Nasenpolypen, Asthma etc.), aber auch diffuse Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Auch wenn andere chronische Krankheiten bestehen, sollte man das persönliche Befinden einmal nach dem Verzehr von Milchprodukten beobachten. In etlichen Fällen bessern sich die Symptome, wenn man Käse, Milch, Joghurt und Co. aus dem Speiseplan streicht.

Abnehmshakes: Reichlich Zucker oder Honig

Meist werden in Abnehmshakes reichlich Zucker oder Honig verwendet. Almased-Abnehmshakes bestehen sogar zu 25 Prozent aus Honig – und Honig ist bekanntlich nichts anderes als eine Kombination aus zwei Einfachzuckern (16), ganz gleich ob der Honig nun roh ist oder nicht.

Andere Abnehmshakes (Yokebe) enthalten gleich drei Süssungsmittel auf einmal: Fructose (Fruchtzucker), Dextrose (Traubenzucker) und Saccharose (Haushaltszucker) (17). Im Beavita Vitalkost Diätshake finden sich 15 Prozent Honig und zusätzlich Glucosesirup (22). Zucker aber gehört nicht zu einer gesunden Ernährung, schon gar nicht, wenn man abnehmen möchte. Ein gesunder Abnehmshake sollte daher zuckerfrei (und auch honigfrei) sein.

Slimsalabim – der gesunde Abnehmshake

Slimsalabim ist ein zuckerfreier Abnehmshake in rein pflanzlicher Ausführung. Gleichzeitig ist er sojafrei. Im Gegensatz zu vielen anderen Abnehmshakes unterstützt er die Gewichtsabnahme auf GESUNDE Weise und zeichnet sich durch die folgenden fünf Vorteile aus:

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  1. Rein pflanzliche Proteine: Reisprotein, Erbsenprotein und Sonnenblumenkernprotein
  2. Gesunde Süssungsmittel: Stevia und Erythrit
  3. Natürliche Ballaststoffe: Konjakpulver
  4. Natürliche Vitamine
  5. Ein Präbiotikum, das die Gewichtsabnahme unterstützt: Inulin

1. Pflanzliche Proteine aus Reis, Erbsen und Sonnenblumenkernen

Der Proteingehalt von Slimsalabim liegt bei über 50 Prozent (der Kohlenhydratanteil bei 16 Prozent). Als gesunder Abnehmshake enthält er weder Soja- noch Milchprotein. Stattdessen kommen rein pflanzliche sojafreie Proteine zum Einsatz, nämlich ein Mix aus Reisprotein, Erbsenprotein und dem Protein aus Sonnenblumenkernen. Diese Proteinmischung sorgt für ein hervorragendes Aminosäureprofil und somit für eine hohe biologische Wertigkeit des Proteins, die mit jener eines tierischen Proteins vergleichbar ist.

Proteinshakes hemmen Appetit und Hungergefühle, da sie z. B. die Spiegel appetithemmender Hormone erhöhen (GLP-1, PYY und CCK), während der Spiegel des Hungerhormons Ghrelin gesenkt wird. (GLP-1 = Glucagon-like Peptid 1; PYY = Peptid YY; CCK = Cholecystokinin) (35 – 39). Gleichzeitig machen Proteinshakes länger satt (40, 41).

Ein proteinreiches Frühstück beispielsweise konnte in einer Studie dazu führen, dass die Teilnehmer im Tagesverlauf 135 kcal weniger zu sich nahmen (42). In einer anderen Untersuchung stellte man fest, dass Shakes, die zwischen 20 und 80 g Protein enthielten, Hungergefühle um 50 bis 65 Prozent reduzierten – unabhängig davon, ob die Shakes nun 20 oder 80 g Protein enthielten. Ein Shake mit 20 g Protein ist also bereits ausreichend, um Hunger nachhaltig zu stoppen (43), was bereits einem einzigen Slimsalabim-Shake entspricht.

Proteinreiche Shakes kurbeln ausserdem den Stoffwechsel an. Sie erleichtern dabei den Muskelaufbau (wenn entsprechend trainiert wird) und verhindern den gefürchteten Muskelabbau während einer Diät (44). Eine Proteinversorgung von mindestens 1 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht hilft insbesondere Älteren dabei, einem Muskelabbau vorzubeugen und gleichzeitig mehr Fett zu verlieren (45).

Da schon allein die Verdauung von Proteinen mehr Energie benötigt als die Verdauung von Fett und Kohlenhydraten, spart man bereits über diesen Effekt zahlreiche Kalorien (46, 47).

Auch der Fettabbau (sogar der Abbau von Bauchfett) kann durch Proteinshakes bzw. eine proteinreiche Ernährung angekurbelt werden (48, 49). In einer Studie nahmen die Teilnehmer täglich 56 g Proteinpulver zu sich und hatten nach einem knappen halben Jahr 2,3 kg mehr abgenommen – ohne andere Faktoren ihrer Ernährung verändert zu haben (50). Allerdings handelte es sich in der Studie um Wheyprotein, also Molkeprotein. Der beschriebene Effekt konnte mit Sojaprotein nicht erreicht werden. In einer weiteren Untersuchung jedoch (51) waren Whey- und Reisprotein gleichwertig, so dass Reisprotein evtl. effektiver ist als Sojaprotein.

Letztendlich kann der regelmässige Verzehr von Proteinshakes dabei helfen, nach erfolgreicher Gewichtsabnahme das erreichte Gewicht auch leichter zu halten. In einer Studie von 2012 beispielsweise nahmen die Testpersonen nach einer Diät nur 9 Prozent des verlorenen Gewichts wieder zu, wenn sie nach wie vor auf eine gute Proteinversorgung achteten (0,9 bis 1,3 g pro Kilogramm Körpergewicht). Jene, die weniger Protein zu sich nahmen (0,6 bis 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht), legten hingegen 23 Prozent wieder zu (52).

Aus zwei weiteren Studien ergab sich, dass es nach einer Diät sinnvoll ist, weiterhin Proteinshakes zu sich zu nehmen (30 g Protein genügen = 1,5 Slimsalabim-Shakes pro Tag), um das erreichte Gewicht besser halten zu können. Wer keine Proteinshakes trank, nahm in den beiden Studien doppelt so viel Gewicht wieder zu wie die Proteinshake-Gruppe (53, 54).

2. Gesunde Süssungsmittel: Stevia und Erythrit

Als gesunde Süssungsmittel werden in den Slimsalabim-Shakes Stevia eingesetzt, die süsse Pflanze aus Südamerika (bzw. der daraus hergestellte Süssstoff), sowie der Zuckeraustauschstoff Erythrit. Stevia soll sogar antidiabetische Eigenschaften sowie eine Anti-Karies-Wirkung aufweisen. Erythrit ist wie das bekanntere Xylit ein Zuckeraustauschstoff. Erythrit wirkt ebenfalls Karies entgegen und ist bei Diabetes sogar besser als Süssstoffe. Alle Infos rund um Erythrit finden Sie unter vorigem Link. Zucker, Honig oder zuckerähnliche Stoffe kommen in Slimsalabim nicht zum Einsatz.

3. Natürliche Ballaststoffe: Konjakpulver

Eine weitere Zutat im gesunden Abnehmshake Slimsalabim ist das Konjakpulver, das nachweislich beim Abnehmen hilft. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA muss man dazu lediglich 3 Gramm der konjakspezifischen Ballaststoffe (Glucomannane) pro Tag zu sich nehmen, um einen Abnehmerfolg zu erzielen.

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Pro Portion sind im Slimsalabim Abnehmshake bereits 1,2 Gramm enthalten. Wer beispielsweise 1 Shake pro Tag trinken möchte, kann zusätzlich noch 2 Gramm Konjakpulver separat einnehmen, um auf die erforderlichen 3 Gramm Glucommannane zu kommen. Konjakpulver gibt es in Pulverform oder in Kapselform und ist daher völlig unproblematisch in der Anwendung. Sie müssen lediglich – wie bei jedem Ballaststoff – darauf achten, dass Sie viel Wasser dazu trinken, mindestens 300 ml Wasser pro Gramm Konjakpulver. Alle Informationen zu den Eigenschaften und Wirkungen des Konjakpulvers lesen Sie im vorigen Link.

4. Natürliche Vitamine im Abnehmshake

Auch Vitamine sind im Slimsalabim Abnehmshake enthalten – und zwar in Form eines natürlicherweise mit Vitaminen angereicherten Buchweizenkeimpulvers. Es handelt sich dabei um den Vitamin-B-Komplex, da besonders die B-Vitamine den Energie- und Fettstoffwechsel ankurbeln sowie für die Proteinverdauung und Proteinverstoffwechslung zuständig sind.

Alle anderen Vitamine werden mit den Mahlzeiten zugeführt, da ein Abnehmshake nie Mahlzeiten vollständig ersetzen sollte. Falls Sie bei manchen Vitalstoffen Bedenken haben sollten und glauben, dass Ihr Bedarf beim einen oder anderen Vitalstoff höher ist als der Gehalt Ihrer Ernährung, greifen Sie auf ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zurück, das Sie mit den benötigten Vitalstoffen versorgt – und zwar völlig unabhängig davon, ob Sie gerade Shakes einnehmen oder nicht. Informationen zur Optimierung Ihrer Nährstoff- und Vitalstoffversorgung finden Sie im vorigen Link.

5. Inulin unterstützt die Gewichtsabnahme

Im Abnehmshake Slimsalabim ist ausserdem ein Präbiotikum enthalten: Inulin. Präbiotika sind nicht mit Probiotika zu verwechseln. Bei Präbiotika handelt es sich um einen Ballaststoff, der den probiotischen Kulturen als Nahrung dient. Auf diese Weise erreicht man, dass sich eine gesunde Darmflora entwickeln und sich diese auch langfristig halten kann. Eine gesunde Darmflora wiederum ist Voraussetzung für ein gesundes Gewicht (siehe weiter unten unter «Probiotika helfen beim Abnehmen»).

Inulin hat sich überdies in einer Studie aus dem Jahr 2015 nicht nur indirekt, sondern auch direkt als Helfer beim Abnehmen erwiesen. Die Probanden aus der Inulingruppe nahmen nicht nur mehr an Gewicht ab als die Teilnehmer, die kein Inulin nahmen. Auch der Körperfettanteil sank in der Inulingruppe stärker. Letztendlich zeigte sich, dass die Inulingruppe überdies weniger ass, weil sie schneller satt war. Inulin kann somit auf mehreren Ebenen gleichzeitig das Abnehmen unterstützen (6).

Abgesehen davon kann Inulin auch die Knochengesundheit verbessern, wie wir schon hier erklärt hatten: Inulin ist gut für die Knochen

Slimsalabim: Die Eigenschaften

Slimsalabim ist somit ein äusserst gesunder Abnehmshake aus rein pflanzlichen Zutaten. Er ist nicht nur für Vegetarier, sondern auch für Veganer geeignet. Er versorgt mit hochwertigen pflanzlichen Proteinen, mit Ballaststoffen, die nachweislich beim Abnehmen helfen und den Vitaminen des B-Komplexes, die den Stoffwechsel kontrollieren und die Fettverbrennung fördern. Die Eigenschaften des Abnehmshakes Slimsalabim sind zusammengefasst die folgenden:

  • Slimsalabim hilft beim gesunden Abnehmen
  • Slimsalabim verhindert den Muskelabbau und fördert dabei den Fettabbau
  • Slimsalabim optimiert Ihre Proteinversorgung
  • Slimsalabim verbessert Ihre Ballaststoffversorgung
  • Slimsalabim sorgt für ein schnelleres Sättigungsgefühl
  • Slimsalabim versorgt mit den Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes

Slimsalabim: Die Besonderheiten

Der Abnehmshake Slimsalabim zeichnet sich durch die folgenden Besonderheiten aus:

  • 100 Prozent vegan, also rein pflanzlich
  • Ohne Zucker (auch ohne Fructose und Lactose)
  • Ohne Süssstoffe (nur Stevia und Erythrit sind enthalten)
  • Ohne Soja
  • Ohne künstliche Aromen
  • Ohne Emulgatoren, Füllmittel, Konservierungsstoffe etc.
  • Ohne Proteinisolate
  • Ohne Gentechnik
  • Ohne Gluten
  • Ohne gehärtete Fette (Transfette)

Der gesunde Abnehmshake: Die Einnahme

Der Abnehmshake Slimsalabim ist ein Pulver, das es in zwei Geschmacksrichtungen gibt: Vanille und Kakao. Eine Portion besteht aus drei Messlöffeln (insgesamt 40 g), die mit 400 ml Wasser in den Shaker oder Mixer gegeben werden. Anschliessend lassen Sie den Slimsalabim-Shake für drei Minuten stehen, schütteln ihn erneut auf und trinken ihn. Pro Tag sollten nicht mehr als drei Shakes getrunken werden. Jeder Shake versorgt dabei mit 20 g Protein.

Probiotika helfen beim Abnehmen

Die Wirkung Ihres Abnehmprogramms aus Abnehmshakes und Konjakpulver kann mit Probiotika verbessert werden. Denn Menschen mit Übergewicht haben eine andere Darmflora als schlanke Menschen. Bestimmte probiotische Bakterien können die Darmflora eines Übergewichtigen nun so beeinflussen, dass sie sich langsam in Richtung der Darmflora eines Schlanken verändert (23- 29). Laut Studien handelt es sich dabei u. a. um Lactobacillus gasseri, Lactobacillus rhamnosus und Lactobacillus plantarum.

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Probiotika zum Abnehmen: Die Studien

In einer Studie aus dem Jahr 2013 mit 62 übergewichtigen Teilnehmern zeigte sich, dass die Gabe eines Probiotikums mit Lactobacillus gasseri zu einer Gewichtsabnahme führte, und zwar ohne dass die Teilnehmer irgendetwas an ihrer Ernährungsweise oder Lebensführung geändert hätten. Sie machten also keine Diät und auch keinen Sport. Sie nahmen nur das Probiotikum ein und konnten dennoch Gewicht verlieren (23).

Auch Lactobacillus rhamnosus, das sich bereits in der Prävention und Therapie von Vaginalpilzinfektionen bewährt hat, kann beim Abnehmen helfen, wie u. a. Prof. Angelo Tremblay und sein Team an der kanadischen Université Laval im Jahr 2014 zeigen konnten. In einer placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie gaben sie 125 übergewichtigen Männern und Frauen zwölf Wochen lang ein Probiotikum mit Lactobacillus rhamnosus oder ein Placebopräparat. Zeitgleich sollten die Probanden eine Diät zur Gewichtsreduktion einhalten. Darauf folgte eine weitere zwölfwöchige Periode, in der die Teilnehmer ihr Gewicht nach Möglichkeit halten sollten, in der sie aber kein Präparat mehr einnahmen.

Die Frauen in der Probiotika-Gruppe nahmen während der ersten 12 Wochen durchschnittlich 4,4 Kilogramm ab, die Frauen in der Placebo-Gruppe jedoch nur 2,6 Kilogramm. In den folgenden 12 Wochen konnten jene Frauen, die zuvor das Placebo-Präparat bekommen hatten, ihr Gewicht zwar halten. In der Probiotika-Gruppe jedoch konnten die Frauen ihr Gewicht nicht nur halten, sie nahmen sogar noch weiter ab.

Insgesamt belief sich der Gewichtsverlust mit Hilfe des Probiotikums nach Ablauf der Studie auf durchschnittlich 5,2 Kilogramm – doppelt so viel wie mit Placebo. Die probiotischen Bakterien konnten die Darmflora von Übergewichtigen so ändern, dass diese ab sofort eher der Darmflora von Schlanken ähnelte (24). Auf diese Weise kann dem Jo-Jo-Effekt ein Schnippchen geschlagen werden, wie wir in unserem entsprechenden Artikel mit dem Titel Darmflora ist für Jo-Jo-Effekt verantwortlich erklärt haben (25, 27).

Lactobacillus plantarum wiederum ist bekannt für seine Wirkung gegen den berüchtigten Magenkeim Helicobacter pylori. H. pylori gilt als Risikofaktor für Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre bis hin zu Magenkrebs (26). Zusätzlich könnte L. plantarum aber auch beim Abnehmen helfen, wie Studien an Mäusen zeigten. Selbst bei einer fettreichen Ernährung konnte L. plantarum die Gewichtszunahme hemmen (29).

Nicht nur mit Abnehmshakes abnehmen

Natürlich sollten Sie – wenn Sie abnehmen möchten – nicht nur Abnehmshakes trinken und Kapseln schlucken, sondern auch langfristig auf eine gesunde und vollwertige Ernährung achten. Diese hilft Ihnen, im Anschluss an Ihre Shake-Zeit Ihr Gewicht zu halten. Eine Diät mit Abnehmshakes sollte also nur als Einstieg in eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise betrachtet werden.

Für die ersten zwei bis vier Wochen empfehlen wir Ihnen unseren Ernährungsplan zum Abnehmen. Er ist für 7 Tage konzipiert (Frühstück, Mittag- und Abendessen), enthält aber genügend Mittag- und Abendrezepte für zwei Wochen. Eine Verlängerung auf vier Wochen ist kein Problem, da Sie nach den ersten zwei Wochen sicher Lieblingsrezepte haben werden, die Sie öfter essen möchten und sich viele Rezepte auch abwechslungsreich gestalten lassen (z. B. mit einer anderen Gemüseart).

Anschliessend helfen Ihnen unsere Rezepterubrik, unser Kochkanal auf Youtube und natürlich unsere Kochbücher dabei, dauerhaft eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung beizubehalten.

In der vierwöchigen basenüberschüssigen Entschlackungskur finden Sie ebenfalls eine wunderbare Anleitung, die Ihnen zeigt, wie Sie eine gesunde und gleichzeitig äusserst köstliche Ernährung schnell und leicht umsetzen können. Die darin vermittelte Ernährungsweise hilft Ihnen nicht nur beim Entschlacken und Abnehmen, sondern zeigt Ihnen, wie Sie sich dauerhaft gesund ernähren und somit auch dauerhaft schlank bleiben können.

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Ramona, Absolventin

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Ähnliche Rezepte

Quellen

  1. https://www.almased.de/produkt/
  2. https://www.yokebe.de/produkte/yokebe-schoko-diaet-shake/
  3. https://www.slimfast.de
  4. https://www.vitafy.de
  5. http://www.layenberger.com/Abnehmshakes/Fit-und-Feelgood/Fit-und-Feelgood_Pulver.php
  6. Thomas K, Almased enttäuscht im Test: Starke Mineralölbelastung und Gentech-Soja, Öko-Test, 4.1.2019
  7. https://www.nu3.de
  8. Jung SP, Lee KM, Kang JH, et al. Effect of Lactobacillus gasseri BNR17 on Overweight and Obese Adults: A Randomized, Double-Blind Clinical Trial. Korean J Fam Med. 2013;34(2):80-89. doi:10.4082/kjfm.2013.34.2.80
  9. Prof. Angelo Tremblay et al., Effect of Lactobacillus rhamnosus CGMCC1.3724 supplementation on weight loss and maintenance in obese men and women, British Journal of Nutrition, April 2014, (Wirkung von Lactobacillus rhamnosus CGMCC1.3724-Ergänzung auf Gewichtsverlust und Halten des Gewichts bei übergewichtigen Männern und Frauen)
  10. Christoph A. Thaiss, Eran Elinav et al. Persistent microbiome alterations modulate the rate of post-dieting weight regain. Nature, 2016, (Anhaltende Darmfloraänderungen regulieren die Rate der Gewichtszunahme nach einer Diät)
  11. Rokka S. et al., In vitro growth inhibition of Helicobacter pylori by lactobacilli belonging to the Lactobacillus plantarum group, Lett Appl Microbiol. 2006 Nov;43(5):508-13. (In vitro Hemmung des Wachstums von Helicobacter pylori mit Lactobacillen, die zur Lactobacillus plantarum Gruppe gehören)
  12. Weizmann Institute of Science, Gut microbes contribute to recurrent ‚yo-yo‘ obesity: New research in mice may in the future help dieters keep the weight off, ScienceDaily, 29. November 2016, (Darmbakterien tragen zu immer wiederkehrendem Übergewicht durch Jojo-Effekt bei: Neue Forschung an Mäusen könnte in der Zukunft helfen, dass Diäthaltende, ihr neues Gewicht bewahren können)
  13. Dr. Susan Joyce et al., Regulation of host weight gain and lipid metabolism by bacterial bile acid modification in the gut, Proceedings of the National Academy of Sciences, Mai 2014, (Regulierung von Körpergewicht und Fettstoffwechsel durch bakterielle Gallensäurenmodifikation im Darm)
  14. Pothuraju R et al., Anti-obesity effect of milk fermented by Lactobacillus plantarum NCDC 625 alone and in combination with herbs on high fat diet fed C57BL/6J mice., Benef Microbes, Juni 2016, (Anti-Adipositas-Effekt von Milch allein, die mit L. plantarum fermentiert wurde und in Kombination mit Kräutern bei einer fettreichen Ernährung bei Mäusen)
  15. Kobyliak N et al., Probiotics in prevention and treatment of obesity: a critical view, Nutrition & Metabolism, 2016 Februar, (Probiotika in Prävention und Therapie des Übergewichts: ein kritischer Überblick)
  16. Davis CD, The gut microbiome and its role in obesity, Nutrition Today, 2016 Jul-Aug;51(4):167-174, (Das Darmmikrobiom und seine Rolle bei Adipositas),
  17. Delzenne NM, et al, Targeting gut microbiota in obesity: effects of prebiotics and probiotics, Nature Reviews Endocrinology, November 2011, (Darm-Mikrobiota bei Adipositas ausrichten: Wirkung von Präbiotika und Probiotika)
  18. Tennyson CA, et al, Microecology, obesity and probiotics, Current Opinion in Endocrinology, Diabetes & Obesity, Oktober 2008, (Mikroökologie, Adipositas und Probiotika)
  19. Kondo S, et al, Antiobesity Effects of Bifidobacterium breve Strain B-3 Supplementation in a Mouse Model with High-Fat Diet-Induced Obesity, Bioscience, Biotechnology, and Biochemistry, 2010, (Antifettleibigkeit-Effekt von Bifidobakterium breve Strang B-3- Nahrungsergänzung bei einem Mausmodell mit eine durch fettreiche Ernährung induzierte Adipositas)
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