Zentrum der Gesundheit
  • Intervallfasten Irrtümer
24 April 2022
2 min

10 Irrtümer rund um das Intervallfasten

Das Intervallfasten gilt als wichtige präventive Methode in der Naturheilkunde. Die körpereigene Entgiftung wird gefördert, chronischen Erkrankungen wird vorgebeugt und das Abnehmen gelingt leichter. Doch Achtung: Machen Sie das Intervallfasten richtig – und vermeiden Sie die folgenden Irrtümer.

Vermeiden Sie diese Irrtümer beim Intervallfasten

Das Intervallfasten gilt als äusserst gesund und überdies als hilfreiche Komponente beim Abnehmen. Die wichtigste Wirkung des Intervallfastens ist die Aktivierung der sog. Autophagie, ein Begriff, der die körpereigenen Entgiftungsmechanismen beschreibt. Aus diesem Grunde gilt das Intervallfasten in der Naturheilkunde als Methode zur Vorbeugung und Linderung chronischer Erkrankungen.

Die bekannteste Methode des Intervallfastens ist die 16/8-Methode. Das bedeutet: Man nimmt alle Mahlzeiten des Tages in einem Zeitfenster von 8 Stunden zu sich, in den übrigen 16 Stunden (die auch die Nachtruhe umfassen) isst man nichts und trinkt nur Wasser. Trotz dieser einfach klingenden Beschreibung, gibt es beim Intervallfasten viele Irrtümer. Wir stellen die häufigsten vor und erklären, wie Sie beim Intervallfasten korrekt vorgehen:

1. Sie ernähren sich ungesund

Allein der richtige Essrhythmus macht noch lange nicht gesund. Deshalb sollten Sie auch beim Intervallfasten natürlich eine gesunde Ernährung praktizieren.

2. Sie essen zu viel und zu hastig

Auch wenn Sie 16 Stunden nichts gegessen haben, sollten Sie die erste Mahlzeit nach der Fastenphase in aller Ruhe geniessen. Essen Sie also langsam, kaufen Sie sorgfältig – und essen Sie auch nicht mehr als sonst.

3. Sie übertreiben

Übertreiben Sie gerne? Vielleicht auch beim Intervallfasten? Das wäre dann der Fall, wenn Sie die Fastenphase auf 18 oder noch mehr Stunden ausdehnen – gemäss dem Motto je länger man fastet, umso besser. Das aber muss nicht sein und könnte sogar dazu führen, dass Sie zu wenig essen oder das Intervallfasten frühzeitig wieder abbrechen.

4. Sie machen das Intervallfasten nur kurzfristig

Das Intervallfasten sollte dauerhaft durchgeführt werden. Es nützt also wenig, wenn Sie nur mal ein paar Tage intervallfasten und dann wieder alle paar Stunden einen Snack verspeisen. Das Intervallfasten ist keine kurzfristige Diät, sondern eine Ernährungsform auf Dauer.

5. Sie erwarten Wahnsinnserfolge

Das Intervallfasten wird nicht gemacht, um ruckzuck 30 Kilogramm abzunehmen. Es ist keine Blitzdiät, sondern eine Ernährungsform, die für den Körper optimal ist. Wenn Sie übergewichtig sind, werden Sie abnehmen, aber langsam und auch nicht allein wegen des Intervallfastens, sondern weil Sie noch weitere Massnahmen umsetzen.

6. Sie lieben Ausnahmen

Sobald Sie in der Fastenphase snacken, ein Bierchen trinken oder sich einen Softdrink genehmigen, ist es aus mit dem Intervallfasten. Das Intervallfasten hat keine Auswirkungen mehr, sobald Ausnahmen an der Tagesordnung sind.

7. Sie akzeptieren die Fastenphase nicht

Sie schaffen es nicht, in der Fastenphase nur Wasser zu trinken. Ständig überlegen Sie, ob Sie nicht doch das eine oder andere essen oder trinken dürften (Tee, Kokoswasser, Selleriesaft ), in der Hoffnung, es würde schon nichts ausmachen. In den allermeisten Fällen macht es aber etwas aus. Daher gilt: In der Fastenphase nur Wasser trinken!

Noch mehr Irrtümer beim Intervallfasten

Lesen Sie die Irrtümer 8 bis 10 in unserem ausführlichen Artikel zu den wichtigsten Fehlern beim Intervallfasten, wo wir auch noch weitere Methoden des Intervallfastens beschreiben und wo Sie den Link zum Intervallfasten im Sport finden. Denn auch Sportler können problemlos Intervallfasten.

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Quellen
  1. Zentrum der Gesundheit