Gesundheit

Bisphenol A eine Chemikalie die Sie meiden sollten!

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 02.11.2017
  • 2 Kommentare
Bisphenol A eine Chemikalie die Sie meiden sollten!
© Schlierner - Fotolia.com

Nachdem eine vor kurzem veröffentlichte Studie Bisphenol A - einer Chemikalie die in Hartplastik, sowie in der Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen zu finden ist - auch mit Diabetes und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht hat stellt sich die Frage, wie man den Kontakt zu dieser gefährlichen Chemikalie auf ein Minimum reduzieren kann.

Inhaltsverzeichnis

Zeolith Kapseln

Dosengerichte und Kunststoffflaschen meiden

Die Environmental Working Group untersuchte verschiedene Dosengerichte auf deren Bisphenol-A-Gehalt und stellte fest, dass die Menge der Chemikalie je nach Nahrungsmittel stark variiert. Kondensmilch beispielsweise zeigte einen relativ geringen BPA-Wert, während Milchnahrung für Säuglinge eine viel grössere Menge beinhaltet, die etwa bei einem Fünftel der Dosis liegt, die in den USA von der Food and Drug Administration als sicherer Grenzwert festgelegt wurde.

Die Menge machts

Selbstverständlich ist das potenzielle Risiko letztlich davon abhängig, wie viel man von den betreffenden Waren konsumiert. Limonade aus der Plastikflasche besitzt beispielsweise weniger BPA pro Flasche als einige andere Nahrungsmittel. Wenn Sie jedoch jeden Tag ein Sixpack trinken...

Hier sind ein paar "Grundregeln" aufgeführt, wie man die BPA-Aufnahme reduzieren kann

  • Kaufen Sie ihre Tomatensauce in Gläsern: Es ist sehr wahrscheinlich, dass in Tomatensauce aus der Plastikflasche ein höher Anteil an BPA zu finden ist, da der hohe Säureanteil der Tomaten dafür sorgt, dass sich mehr von der Chemikalie aus der Beschichtung der Dose löst. Denken Sie über die Tomatensaucen hinaus auch an jede Art von Dosen-Nudeln - wie beispielsweise Ravioli, Kindernudelgerichte etc.
  • Das Gleiche gilt für andere säurehaltige Nahrungsmittel in Dosen: Auch Sauerkraut, in Essig eingelegtes Gemüse oder Obst mit hohem Säuregehalt sollten möglichst in Gläsern gekauft werden.
  • Beziehen Sie Getränke in Glasflaschen: Mineralwässer, Limonaden und Säfte aus der Plastikflasche beinhalten oft hohe BPA-Werte. Besonders gefährlich kann in diesem Zusammenhang Coca Cola sein, da dieses Getränk einen hohen Anteil an Phosphorsäure enthält.
  • Verwenden Sie möglichst keine Baby-Fertignahrung: Eine separate Studie der Environmental Working Group besagt, dass Produkte in Pulverform zwar einen geringeren PBA-Anteil aufweisen, als flüssige Milchnahrung. Dennoch sollte hier die Gesundheit der Kleinen unbedingt im Vordergrund stehen: BPA gehört nicht in einen Kinderkörper!
  • Kaufen Sie möglich viel frische oder tiefgerfrorene Lebensmittel: Neben dem Vorteil, kein PBA zu enthalten, haben frische oder tief gefrorene Lebensmittel einen deutlich höheren Nährstoffgehalt, als stark hitzebehandelte und mit diversen Konservierungsmitteln versehene Dosenprodukte.
  • Halten Sie Mass: Es ist nicht erforderlich, absolut jede Plastikflasche oder Konservendose zu verdammen. Dennoch sollten Sie diese Produkte unter Kenntnis der gesundheitsschädlichen Wirkung mit Bedacht einkaufen.

Wir wünschen Euch eine gute Gesundheit

Euer Team vom Zentrum der Gesundheit

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Zuletzt kommentiert

Anonym schrieb am 18.02.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, seit schon einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass zb. Einweg-Pet-Flaschen des ***-Produktes (Mineralwasser) von heute auf morgen von dünnerem Material waren, das dazu noch deutlich stärker nach Kunststoff gerochen haben, was mich dazu verleitete dieses Mineralwasser nicht mehr zu kaufen obwohl es von der DLG prämiert war, denen ich dieses auch erfolglos angezeigt hatte.

Bemerkenswerter Weise stellte ich fest, dass etwa zur selben Zeit auch die Verpackung einer ***-Zahnpasta von heute auf morgen einen auffälligen Kunststoffgeruch von sich gab, den man nur von ganz früheren Kunststoffen her kennt, bei denen vielleicht bereits verbotene Stoffe noch enthalten waren. Ebenso ging etwa auch in der selben Zeit von den *** Pulver-Karton-Boxen, auch von heut auf morgen ein sehr stechender Geruch aus.

Zuhause, als auch schon in den Läden bzw. Ladenregalen wo zb. eine Supermarktfiliale dieses Pulver in der Kartonverpackung vielleicht nur aufgrund des stechenden Geruches gar nicht mehr auf Lager hat. Ebenso denke ich auch bestimmte Joghurts mit einen unangenehmen Beigeschmack als nicht mehr wie gewohnt genießbar bezeichnen zu können, diese Veränderung auch in etwa der gleichen oder folgenden Zeit eingetreten ist.... ..würde es mich interessieren ob von Seiten der Bundesregierung oder der EU, Schadstoffobergrenzen für Lebensmittelverpackungen oder auch Reinigungsmittel o. ähnlichem, gelockert worden sind, bzw. wo man dies in Erfahrung bringen könnte.

Was mich absolut stutzig macht ist, dass dies alles zur Zeit und darauffolgend dem Zeitpunkt als Gabriel ein China-Besuch gemacht hatte, eingetreten ist. Was den Verdacht erhebt, dass um irgendwelche politischen Unstimmigkeiten oder vorausgegangenen Beleidigungen, mittels Lockerung der deutschen Lebensmittelbestimmungen eigens um sich vor China zu entschuldigen, mit Erhöhung der Absatzmöglichkeit für China, dem Kunden und Endverbraucher in Deutschland ein ungewohntes schier ungenießbares Lebensmittel serviert wird, oder auch um gegenteilig die Gesundheitsstandards anzupassen dürfen gegensätzlich Europäer ungenießbares Lebensmittel in Kauf nehmen (?).

Hatte man da mal früher in der Schule erfahren wie viele Tropfen Benzin oder Öl wie viele Liter Trinkwasser ungenießbar machen, ist man heute beim Verzehr von Mineralwasser oder Joghurt, gründlich vor den Kopf gestoßen. Wenn Sie mir da weiter helfen mögen, ... wo könnte man die Zusammenhänge bestätigt oder dementiert bekommen? Oder in wie weit könnten Sie meinen Verdacht bestätigen.

Bitte helfen Sie mir da, es kann nicht sein dass unser gutes Wasser und Lebensmittel aus unserer Natur, die wir für uns sauber und in Ordnung halten, für bloßen materiellen Profit und für eine Handvoll der Obrigen und Regierenden zu Schanden gemacht wird. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Die DLG ist nicht der richtige Ansprechpartner. Es ist eine Organisation, die mal hier mal dort ein wenig testet. Bitte kontaktieren Sie entweder ***oder die entsprechende Quelle/den Abfüller, der auf der Flasche aufgeführt sein sollte (oder noch besser beide). Sprechen Sie auch den Filialleiter darauf an.

Haben Sie bei *** konkret nach den Gründen für eine neue Verpackung gefragt? Nach Nachweisen für die Unbedenklichkeit der neuen Verpackung? Nach der genauen Zusammensetzung und Kunsstoffart der neuen Verpackung? Ob auf Weichmacherfreiheit geachtet wurde?

Es ist kaum vorstellbar, dass ein Hersteller auf eine solche Anfrage lediglich mit der Zusendung von Warenproben reagiert. Bitte haken Sie im Zweifel nach. Schreiben Sie auch andere Zahnpastahersteller an und erkundigen Sie sich nach deren Verpackungsqualität. Auf diese Weise erfahren Sie sehr viel und können sich auf diese Weise auch für das unbedenklichste Produkt entscheiden.

Im Augenblick geht es ja darum, den Herstellern zu signalisieren, dass die Verbraucher nicht einfach alles verbrauchen, was ihnen vorgesetzt wird, sondern dass Transparenz gefragt ist und vom Hersteller alle Anstrengungen erwartet werden, die es braucht, um ein gesundes und umweltverträgliches Produkt in Umlauf zu bringen. Daher ist es nötig, dass so viele Verbraucher wie möglich Anfragen senden, Reklamationen etc.

Bleiben Sie daher am Ball! Mutmassungen und Spekulationen ("Racheakte chinesischer Zulieferer...") hingegen nützen wenig, sorgen lediglich für schlechte Stimmung bei einem selbst ;-)

Auch hier in der Schweiz ist es nicht mehr so einfach machbar, mal eben kurz zur nächsten Quelle zu wandeln ;-)

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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