Kommentare zu «Ständige Blähungen: Ursachen und Lösungen»

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SteSim schrieb am 16.07.2018

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel, den ich leider erst jetzt gesehen habe! Ich leide leider regelmäßig unter Blähungen und fühle mich jetzt in meiner Meinung, dass der Hauptgrund der Stress ist, bestätigt. Ich werde aber natürlich auch die anderen Tipps im Hinterkopf behalten.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo SteSim

Lieben Dank für Ihren Kommentar und Ihr Feedback.

Ja, ein gutes Stressmanagement ist für das Wohlbefinden wichtiger, als viele Menschen wahrhaben möchten.

Alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 30.04.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach einem Zeckenbiss wurde Borreliose diagnostiziert. Eine einmonatige Antibiotikatherapie brachte keinen Erfolg. Folgend bekam ich vier Monate Minocyclin. Woraufhin mein Darm Ende Februar diesen Jahres aufgegeben hat. Ich konnte nichts mehr essen und hatte permanent Schmerzen und Blähungen. Ich habe viel gelesen und ihre Seite gefunden. Nach einer 10 tägigen Nahrungsumstellung habe ich mit einer Darmreinigung begonnen für 8 Wochen. Ich bin jetzt in Woche 7. Bislang ging es mirmeist gut. Seit fünf Tagen habe ich durchgehend Blähungen auch wenn ich sehr wenig esse. Ich ernähre mich vegan, Kohlenhydratfrei, so wie es empfohlen ist. Nehme zusätzlich Probiotika, Kardentinktur, OPC, Grapefruitkernextrakt und Vitam D3. Leider finde ich hier kurzfristig keinen Gastroenterologen der Termine frei hat. Ich bin nun sehr unsicher und die Blähungen beeinträchtigen mich sehr. Mein Bauch ist wie gesagt seit fünf Tagen angeschwollen. Würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Pausieren Sie zunächst mit der Darmreinigung oder reduzieren Sie mengenmässig einzelne Komponenten (falls Sie diese Darmreinigung durchführen), um zu sehen, welche davon für die Blähungen zuständig ist. Sie könnten vorerst auch nur das Probiotikum einnehmen.

Da Sie die Darmreinigung jedoch schon sieben Wochen durchgeführt haben, kann sie problemlos unterbrochen oder beendet werden.

Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertee und führen Sie Bauchmassagen durch.

Sicher lassen Ihre Beschwerden schon bald nach.

Alles Gute.

Ihr ZDG-Team

Anonym schrieb am 11.11.2017

Guten Tag, ich bin männlich und 18 Jahre alt. Nun zu meinem Problem: Und zwar habe ich seit seit längerem das Problem, dass wenn ich bei meiner Freundin übernachte nachts ständig Blähungen habe und diese überhaupt nicht kontrollieren kann und es plötzlich einfach passiert, da ich dem überhaupt nicht gegensteuern kann. Auch wenn ich versuche es zu unterbinden, es funktioniert einfach nicht und ist jedesmal total peinlich. Probiert habe ich dagegen auch schon ein paar Dinge, die ich im Internet gefunden habe wie z. B. Fencheltee oder Kamillentee zu trinken, meine Ernährung sehr gesund zu gestalten was ich überwiegend sowieso schon tue, da ich mich vegan ernähre. Egal ob ich viel essse, wenig esse oder gar nichts esse, es passiert einfach jedes mal, wenn ich bei ihr übernachte. Wichtig zu wissen ist auch, dass ich wenn ich alleine daheim schlafe überhaupt keine Probleme damit habe und mir das noch gar nie passiert ist erst seit ich bei meiner Freundin schlafe. Können Sie mir weiter helfen? Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Da Ihre Beschwerden orts- bzw. situationsgebunden zu sein scheinen, müssten Sie selbst überprüfen, wo das Problem liegen können. Trinken oder essen Sie bei Ihrer Freundin etwas Bestimmtes? Auf den ersten Blick kommt natürlich auch Nervosität in Frage. Es gibt viele Menschen, die - auch wenn sie dasselbe essen wie zu Hause - Verdauungsbeschwerden entwickeln, wenn sie ihre Mahlzeiten woanders einnehmen oder eben auch Blähungen entwickeln, wenn sie woanders sind, auch ohne dort zu essen.

Schon allein die Anstrengung, Ihre Blähungen kontrollieren zu müssen, artet in Stress aus und macht die Sache sicher nicht besser. Sinnvoller wären hier Entspannungsübungen, die Sie auch gemeinsam mit Ihrer Freundin machen könnten, falls sie Interesse daran hat.

Möglicherweise bessert sich die Problematik, wenn sich ein engeres Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen beiden aufbaut. Dann muss Ihnen auch nichts mehr peinlich sein - und Sie könnten mit Ihrer Freundin darüber sprechen und schliesslich könnten Sie gemeinsam darüber lachen. Sie werden sehen, dass sich die Sache dann in Luft auflösen wird.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 15.07.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,  ich schreibe diese Email da ich etwas verwirrt über Ihre Ausführungen bin Thema Blähungen und dessen Folgen. Dort wird berichtet was hilft oder nicht. Auf der Seite **** (Link von der Redaktion entfernt) wird abgeraten Salz in Mengen zu sich zu nehmen. Hier auf Ihrer Seite wird dann wieder geschrieben wie wichtig Salz ist. Handelt es sich bei dem Links gezeigten Salz um das Salz was Sie auf Ihrer Seite (siehe rechts) beschreiben) MFG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihr Ihr Feedback.

Uns ist jedoch nicht klar, wo konkret Sie Unklarheiten auf unserer Seite entdeckt haben.

Im erstgenannten Link (Blähungen) steht nirgendwo, man solle Salz essen, ja, Salz wird im ganzen Artikel nicht erwähnt.

In unserem Salz-Artikel nun wird eindeutig erklärt, welche negativen Auswirkungen Kochsalz haben kann. Dort wird ausserdem erklärt, dass man u. U. auch ganz ohne zusätzlich zum Essen beigefügtes Salz gesund leben kann. Es wird erklärt, wozu der Organismus Salz benötigt und es wird empfohlen, hochwertiges Salz zu verwenden.

Auf der von Ihnen verlinkten Seite, in der Salz als mögliche Ursache von Blähungen genannt wird, steht ausdrücklich, dass diese Folge des Salzkonsums bei ZU VIEL Salz auftreten kann. Wir raten an keiner Stelle dazu, zu viel Salz zu essen.

Warum auf jener Seite ausgerechnet ein hochwertiges Salz (Fleur de Sel) abgebildet ist, wenn vor Salz gewarnt wird, ist nicht nachvollziehbar. Am besten wenden Sie sich mit einer entsprechenden Frage an die jeweilige Redaktion.

Ja, Fleur de Sel (franz.) wird - je nach Herkunft - auch Flor do Sal (port.) oder Flor de Sal (span.) genannt und ist ein hochwertiges Salz, das in kleinen Mengen in eine gesunde Ernährung passt und dann selbstverständlich auch keine Blähungen verursacht.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Malarvie schrieb am 18.05.2015

Liebes ZdG-Team, ich mache momentan die 8-wöchige Kur mit Flohsamenschalen & Bentonit + Probiotika (combi flora kräuter)..dazu esse ich basisch (vegan, keine kartoffeln, kein getreide/pseudogetreide, nur gemüse und früchte und rote linsen). Nun habe ich vorher schonmal Probiotika (Symbioflor) genommen vor einem Jahr und mich mit Euren Rezepten basisch ernährt, damals noch mit getreide gelegentlich. An den Wochenenden habe ich aber immer gesündigt und kuchen/pizza/Brot und milchprodukte gegessen, mir war dann aufgefallen, dass innerhlab der woche mein blähbauch vollkommen weg war und auch meine ständig verstopfte Nase frei war, am WE dann aber alles wiederkam. Jetzt wo ich ja noch strenger als damals essen und am WE nicht sündige, habe ich aber trotzdem immer einen Blähbauch und auch verstopfte Nase. Kann der Blähbauch vom Bentonit/flohsamenschalenshake kommen, den ich damals ja nicht genommen habe? Ich bin in der 4. Woche mit 2 Shakes am Tag mit jeweils 1/2 TL von beidem. Lebensmittelallergien/allergien generell wurden getestet, habe anscheinend keine; Reizdarm. Vielen lieben Dank.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Malarvie
Ja, es kann durchaus zunächst zu Blähungen nach der Einnahme des Shakes kommen, was sich aber in der 4. Woche gelegt haben müsste. Bitte reduzieren Sie die Dosis oder testen Sie die Verträglichkeit des Shakes, indem Sie z. B. mehr Wasser dazu trinken (pro Shake sollte ja generell noch zusätzlich 1 grosses Glas Wasser getrunken werden) oder z. B. einige Tage nur Flohsamen oder nur Bentonit verwenden.

Je nachdem, welches Probiotikum Sie jetzt nehmen, kann auch dieses zu Blähungen führen. Symbiolact beispielsweise liefert nur wenige Bakterienstämme und wird auch nicht in der magensaftresistenten Kapsel genommen, das heisst, hier gelangen auch nur wenige Bakterien in den Darm. Combi Flora liegt in einer magensaftresistenten Kapsel vor und liefert ein Vielfaches an Bakterienstämmen, so dass sich hier auch deutliche Änderungen im Darm bemerkbar machen. Reduzieren Sie auch hier zunächst die Dosis oder gewöhnen Sie sich langsam daran, indem Sie die Kapseln öffnen und mit etwas Wasser einnehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

FFF schrieb am 13.03.2014

Liebes ZdG-Team Bisher habe ich immer ein laktosefreies Fruchtjoghurt mit einer Knuspermüslimischung gefrühstückt. ca. 1-2 Stunden danach habe ich einen Milchkaffee (ca. 1.5 dl Kaffee und 0.5 dl laktosefreie Milch) getrunken. Ist es richtig, dass ich eigentlich den Milchkaffee vor dem Frühstück trinken sollte? Wenn ich nun auf das Müsli verzichten würde, könnte ich dann z.B. als erstes ein wenig Früchte, dann eine Scheibe Brot und dann ein laktosefreies Joghurt zu mir nehmen? Oder wie wäre die Reihenfolge und wann darf ich den Milchkaffee trinken?

Ausserdem esse ich sehr gerne gemischte Salate. Mit gemischt meine ich grüne Blattsalate mit Käse, Salatkernen und evtl. auch Früchten. Das ist aber eigentlich ja gar nicht so gut für die Verdauung. Was kann ich da tun? Zuerst die Früchte, dann den grünen Salat isoliert essen, dann den Käse, dann die Kernen? Vielen Dank für Ihre Antwort Freundliche Grüsse FFF

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo FFF
Die von Ihnen vorgeschlagenen Reihenfolgen sind stimmig. Die Integration des Milchkaffees ist nicht einfach. Würde der Kaffee schwarz getrunken werden, könnte man ihn vor den Früchten trinken, was jedoch - je nach Kaffee - dem Magen nicht so gefallen wird. Milchkaffee hingegen sollte evtl. eher nach den Früchten getrunken werden - und zwar idealerweise dann, wenn die Früchte schon verdaut sind, also ca. 1 Stunde nach den Früchten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Pünktchen schrieb am 17.01.2014

Liebes ZdG-Team, ich habe schon länger Probleme mit dem Magen und dem Darm. Nun habe ich vor 2 Wochen mit der Simple Clean 3 Monate angefangen und nehme dazu noch Gerstengraspulver und Sango Korallen. Mir geht es zwar besser, da mir nicht mehr ständig schlecht ist, aber ich habe einen fast noch stärkeren Blähbauch als davor.

Ich frühstücke meist Haferflocken mit Mandelmilch und Früchtemuß, mittags esse ich meistens Kartoffeln mit Gemüse und Salat und abends Gemüsesuppe, Quinoa mit Gemüse oder auch mal Rumpernickel (Roggenvollkorn). Ich bin etwas entmutigt, da ich ja gerade deshalb auch die Darmreinigung mache und es leider nicht besser wird - ich habe das Gefühl, dass der Blähbauch eher immer schlimmer wird. Habt ihr einen Tipp für mich, oder könntet mir sagen an was es liegen könnte? Vielen lieben Dank!!!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Pünktchen
Haben Sie bereits alle im obigen Artikel aufgeführten möglichen Ursachen ausschliessen können? Liessen Sie mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten überprüfen? Kauen Sie wirklich ausführlich und essen Sie langsam?
Reduzieren Sie die tägliche Einnahmemenge Ihrer Darmkur eventuell auch vorerst auf die Hälfte oder reduzieren Sie nur die Flohsamenschalen, nehmen aber das Bentonit in der gewohnten Dosis. Versuchen Sie also die für Sie geeignete individuelle Dosierung und Menge herauszufinden. Trinken Sie auch wirklich viel Wasser dazu und sorgen Sie für regelmässigen Stuhlgang (z. B. zwei Mal täglich), was Sie evtl. mit Einläufen unterstützen könnten.
Lassen Sie in jedem Fall das Pumpernickel weg. Gerade Pumpernickelbrot führt bei vielen Menschen zu extremen Blähungen. Nehmen Sie lieber ein leicht verträgliches Dinkeltoast oder ein fein gemahlenes Dinkelvollkornbrot.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ajkslf schrieb am 18.11.2013

Liebes ZdG-Team, ich habe folgendes Problem: Früher hatte ich mal gelegentlich einen Blähbauch, der aber über Nacht dann immer weggegangen ist. Seit ich Ende August eine Woche im Urlaub in Barcelona war, hat sich das geändert. Es fing damit an, dass ich an einem Abend schlimme Bauchschmerzen hatte, die auch am nächsten Tag nicht weggingen. Von da an war mein Bauch eigentlich immer aufgebläht und ich hatte Schmerzen. Als ich wieder in Deutschland war, war das Problem immer noch da, der Bauch war durchgehend aufgebläht, Bauchschmerzen nur ab und zu und wenn dann nicht sehr schlimm.

Nach ein paar Wochen wurde es wieder etwas besser. Nun bin ich seit knapp zwei Monaten auf la Reunion für einen neunmonatigen Aupairaufenthalt. Kurz nach meiner Ankunft, war noch alles normal aber jetzt habe ich schon seit Wochen wieder einen Blähbauch, der einfach nicht weggeht. Es kommt vor, dass ich morgens schon mit Bauchschmerzen aufwache (allerdings nur sehr leichte), die den ganzen Tag über bleiben. Auch wenn ich keine Schmerzen habe, der Bauch ist durchgehend aufgebläht, abends ist es am schlimmsten, da habe ich eine wirklich riesige Kugel. Ich war hier auch schon beim Arzt, wurde aber nicht untersucht, man hat mir nur gesagt ich solle weniger Reis essen, weil hier auf der Insel sehr viele Gerichte mit Reis gegessen werden, habe den Reiskonsum auch schon erheblich eingeschränkt, es lässt sich aber überhaupt keine Besserung erkennen.

Ausserdem habe ich ein Pulver bekommen, das ich jeden morgen trinken soll, da mein Stuh vorher immer sehr hart war und ich oft Verstopfung hatte. Das einzige, was sich jetzt geändert hat, ist, dass mein Stuh weicher geworden ist, habe aber keinen Durchfall. Blähungen habe ich eigentlich auch durchgehend, was sehr unangenehm ist. Ich habe im Internet jetzt schon viel über Blähungen und Blähbauch gelesen, bin aber bis jetzt noch keinen Schritt weiter gekommen und langsam bin ich echt ratlos! Ich wünsche mir einfach nur, diesen Bauch endlich loszuwerden.
Ich hoffe, ihr könnt mir da vielleicht helfen..

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Ajkslf
Der Reis ist sicher das geringste Problem bei Ihnen. Wir würden Ihnen empfehlen, zunächst einmal abklären zu lassen bzw. dies selbst bei sich zu beobachten, ob bei Ihnen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt, also z. B. eine Laktoseintoleranz, eine Fructoseintoleranz oder eine Glutensensitivität.
Informationen dazu finden Sie hier:

Laktoseintoleranz
Fructoseintoleranz
Glutensensitivität
Histaminintoleranz

Auch an einen Reizdarm könnten Sie denken.

Wir wünschen Ihnen gute Besserung!
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

AnnyMockingbird schrieb am 13.07.2013

Liebes ZdG-Team, ich leide mittlerweile seit 2 Jahren an Blähungen und Flatulenz mit fast keinem Tag, an dem ich beschwerdefrei bin. Zwischendurch hatte ich einen Monat lang keinen festen Stuhl gehabt, zur Zeit ist er fest, aber recht schmierig. Angefangen hat dies, als ich mich noch ziemlich ungesund ernährt habe (Mensaessen), zumindest nach gängiger Meinung und nach meinem eigenen Gefühl. Seitdem habe ich mich stark mit Ernährung auseinandergesetzt und diese auch umgestellt. Seit jetzt fast 2 Jahren ernähre ich mich vegan, mit wenigen Tagen ausnahme. Ein anderes Problem, was noch dazu kommt, dass ich sehr stark abgenommen habe. Zur Zeit ist mein Gewicht auf einem konstanten Niveau, jedoch fühle ich mich zu dünn (BMI 17, ich bin 24, weiblich). Das Hauptproblem, das ich habe, ist, dass ich mir durch die Ernährungsumstellung Besserung erhofft habe, jedoch keine eingetroffen ist. Ich habe sogar eine Darmreinigung gemacht (Robert Gray), ernähre mich auch möglichst vollwertig, verzichte (fast) komplett auf Fertiggerichte und Lebensmittelzusatzstoffe. Weiterhin ernähre ich mich zu etwa 50% säure- und 50% basenbildend (an manchen Tagen überwiegen die Säurebildner), die Säurebildner gehören jedoch eher zu den "guten". Außerdem esse ich viel Getreide bzw. Pseudogetreide, da ich mein Gewicht halten möchte/muss. Ich achte aber auch auf Bio in allen Bereichen. Innerhalb des letzten dreiviertel Jahres hab ich mich von mehreren Ärzten durchchecken lassen (kein Befund auf pathogene Bakterien oder Candida, Bluttest ok, keine Glutenallergie) und bin jetzt seit 4 Monaten in Behandlung bei einem Heilpraktiker.

Ich wurde seitdem mit einem Basenpulver, Natron, Heilmoor, Flohsamenschalen, einem homöopathischen Schilddrüsenmedikament und Probiotika behandelt. Trotz meines großen Einsatzes und dem Befolgen so vieler Regeln fühle ich mich nicht gut. Ich habe auch das Gefühl, je mehr ich versuche den Ratschlägen einer gesunden Ernährung zu folgen, desto schlechter geht es mir. Heute habe ich zum Beispiel folgendes gegessen: -Morgens einen grünen Smoothie mit frisch gezupften Brennnesselblättern, Ananas, Banane und etwas Kokosmilch. - etwa zwei Stunden später etwas Hirse - zu Mittag eine warme Mahlzeit aus Zucchini, Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Oregano, Champignons und Mandelmus -zwischendurch zwei Espressi mit Sojamilch Zwei Stunden nach der Mittagsmahlzeit ging es dann wieder los mit den Blähungen. Ich bin eigentlich ziemlich überzeugt, dass vegane Ernährung sehr gut sein kann. Doch an mir selbst kann ich das nicht bestätigen.

Ich habe mich eigentlich am besten vor einigen Jahren gefühlt, als ich mich "normal" ernährt hatte, sogar täglich Fleisch. Ich war sogar ein Sportmuffel, was sich jetzt auch geändert hat. Zusammenfassd möchte ich sagen: Je mehr ich den Ratschlägen folge, die Besserung versprechen (Bewegung, Ernährung), desto schlecher geht es mir. Wie kommt das? Ich hoffe, ich beanspruche eure Zeit damit nicht zu sehr und würde mich sehr über eine Stellungnahme freuen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anny
Vielen Dank für die Schilderung Ihrer Situation.
Sie schreiben, Sie fühlten sich früher, als Sie Fleisch assen, besser als mit der veganen Ernährung. Nun kann sowohl eine Ernährung mit Fleisch als auch ohne Fleisch sehr gesund sein. Genauso kann man sich vegan sehr ungesund oder auch sehr gesund ernähren. Was wir damit sagen möchten, ist, dass es nicht so sehr darauf ankommt, ob Sie nun Fleisch essen oder nicht. Man kann sowohl mit als auch ohne Fleisch gesund sein.

Sie schreiben ferner, dass Ihr schlechter Zustand mit einer schlechten Ernährung begann, also nicht mit der veganen Ernährung. Dass es Ihnen aber umso schlechter geht, je "gesünder" Sie sich ernähren. Offenbar geht es Ihnen also sowohl mit schlechter als auch mit "gesunder" Ernährung schlecht.

Körperlich ist jedoch alles im grünen Bereich. Hier stellt sich die Frage, ob an alles gedacht wurde.

Wie sieht es mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus? Fructoseintoleranz? Sorbitintoleranz? Histaminintoleranz? Sojaunverträglichkeit?
Wurde eine Stuhlprobe untersucht? (Bauchspeicheldrüse in Ordnung? Darmflora ok?)
Wie ist Ihre seelische Situation?
Wie ist Ihre Zahnsituation?
Nehmen Sie ausreichend Bitterstoffe zu sich?
Nehmen Sie ausreichend Antioxidantien zu sich?

Wir können Ihnen aus der Ferne also nur Anregungen, aber keine Lösung bieten. Gerne teilen wir Ihnen jedoch mit, dass Sie problemlos hochwertigen Fisch, Bio-Fleisch und Bio-Eier in Ihre Ernährung integrieren können. Besser, Sie essen davon kleine Mengen, kombinieren diese mit 80 Prozent Basenbildnern, als dass Sie 50 Prozent Säurebildner zu sich nehmen.
Viele Grüsse und gute Besserung
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

abcdefg schrieb am 01.05.2013

Hallo Liebes ZdG-Team, ich habe leider sehr große Probleme mit Flatulenz. Ich trau mich schon gar nicht mehr unter die Leute. Inzwischen habe ich einen Bluttest machen lassen und da wurde festgestellt ich solle keine Milch, kein Ei, kein Gluten und vereinzelt keine Bohnen essen ;( Da ich das konsequent einhalte geht es viel besser, aber wenn ich Fette (Nüsse eingeweicht oder auch nicht) esse, dann geht es wieder los. Als Mittel dagegen nehme ich außer gesunder Ernährung Bitterstern und Präbiotika, gibt es noch von Ihrer Seite einen Tipp was ich falsch mache bzw. wie ich das wegbekomme? Ich esse viele Kohlenhydrate (Hirse, Couscous, Quinoa) da ich ja Proteine so fast keine bekomme und Fette vertrag ich nicht außer Olivenöl. Viele Grüße und Danke!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo abcdefg,
vielen Dank für Ihre Mail.

Bis sich das Verdauungssystem regeneriert, können Wochen bis Monate vergehen. Bleiben Sie also geduldig.

Ihre Massnahmen sind schon einmal sehr gut. Sie meiden ungünstige Nahrungsmittel und unterstützen die Verdauung mit Bitterstoffen und Präbiotika. Bei Präbiotika sollten Sie darauf achten, dass auch diese bei manchen Menschen Blähungen begünstigen. Oder meinten Sie Probiotika?

Hilfreich bei Flatulenz sind die im Artikel genannten Massnahmen, wie z. B. die Mineralerde Bentonit sein, die überschüssige Gase im Verdauungstrakt absorbieren kann. Auch Kümmel- oder Kreuzkümmeltee sind sehr gut wirksam. Zusätzlich zu einem hochwertigen Probiotikum in Kapseln könnten Sie ein flüssiges probiotisches Präparat einnehmen, das zu einer Regulierung des Darmmilieus beitragen kann.

Ihren Kohlenhydratverzehr sollten Sie reduzieren. Warum essen Sie nicht mehr Gemüse und die Kohlenhydrate nur als kleine Beilage? Zusätzlich können Sie Tofu oder Fisch integrieren.

Bleiben Sie dann konsequent einige Wochen bei Ihren Massnahmen und achten Sie darüber hinaus darauf, sehr langsam zu essen und ausführlich zu kauen.

Weitere Tipps finden Sie hier: Mittel gegen Blähungen

Denken Sie daran, dass unsere Hinweise nur Tipps sind und keine Therapievorschläge. Letztere kann Ihnen nur Ihr Therapeut unterbreiten.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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