Kommentare zu «Brennnesselblätter – Das Superkraut»

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Anonym schrieb am 24.06.2017

Guten Tag, Brennessel, Spinat, Gräser... Wieviel nimmt man zu sich, wenn es frische Pflanzen wären. Z.B. 5 g Pulver wären... Vielen Dank! Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ideal wäre es, wenn Sie direkt den Händler anschreiben würden, da wir - das Zentrum der Gesundheit - keine Produkte verkaufen, sondern ausschliesslich Informationen zur Verfügung stellen. Es kommt nicht zuletzt auf die Art der Pflanze und ihren ursprünglichen Wassergehalt an.

Frische Brennnessel weist beispielsweise einen Wassergehalt von etwa 84 Prozent auf. Getrocknete Brennnessel nur noch einen Restfeuchtigkeitsgehalt von 6 Prozent. Das Gewicht wird bei der Trocknung also mindestens auf 1/5 des ursprünglichen Gewichts zurückgehen. 

Beim Spinat wird es einen etwas höheren Gewichtsverlust nach Trocknung geben, da er in frischer Ausführung einen höheren Wassergehalt (über 90 Prozent) aufweist.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 06.05.2017

Am Wegrand und am Feld wachsen Brennnessel, die an den Blättern gelbe Ränder haben

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Aus der Ferne lässt es sich schwer beurteilen, warum die Brennnesseln so aussehen. Ein Herbizid würde die gesamte Pflanze verwelken lassen. Ein Pestizid tötet Insekten, macht aber den Pflanzen nichts aus. Es kommt darauf an, wo die Brennnesseln stehen und was in ihrem Umfeld ist (Landwirtschaft, wenn ja, was wird angebaut, viel Verkehr, Hobbygärtner, Vieh, Hunde,...). Es kommt ferner darauf an, ob nur vereinzelte Pflanzen betroffen sind oder die Veränderung massenhaft auftritt.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 31.03.2017

Hallo zusammen Ich habe eine Frage betreffend Brennessel. Helfen nur die Brennesselsamen der Fruchtbarkeit und Potenz für Männer oder auch das Brennesselblattpulver? Weil in Eurem Bericht stehen diese Punkte explizit unter Brennesselsamen. Gehen diese Stoffe denn bei der Herstellung zu Pulver verloren oder ist gar nicht der gleiche Bestandteil der Brennessel selber? Vielen Dank für Eure Hilfe. Beste Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Diese Wirkungen gehen fast ausschliesslich von den Brennnesselsamen aus. Das Blattpulver liefert die anderen im Artikel beschriebenen Eigenschaften und Vorteile.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elke schrieb am 10.02.2017

Sehr geehrtes Team, zu obigem Bericht habe ich folgende Fragen: 1. Sie schreiben, dass Brennnessel eine Heilwirkung auf Blut und Blutdruck haben: Brennnesselblätter senken – als Tee genossen – den Blutdruck, da sie die übermässige Blutgerinnung verzögern, also auch Thrombosen verhindern helfen und somit quasi das Blut „verdünnen“. Ich habe schon immer einen niedrigen Blutdruck. Kann man beim regelmäßigen Trinken von Brennnesselblätter-Tee in Konflikt kommen, dass der Blutdruck noch weiter sinken kann bzw. viel zu niedrig wird? 2. Weiterhin führen Sie auf: Aus getrockneten Brennnesselblättern kann man natürlich – wie eingangs erwähnt – zunächst einmal einen tollen entschlackenden Tee zubereiten. Dazu übergiesst man 2 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter (vor dem Überbrühen fein zwischen den Fingern zerreiben) mit 150 ml heissem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Man trinkt davon etwa vier Tassen pro Tag. Ich hatte vor ca. vier Wochen damit begonnen, regelmäßig, das heißt täglich, Brennnesseltee zu trinken und komme dabei auf ca. 800 ml pro Tag, da der Fassungsinhalt meiner Tasse ca. 0,4 l hat und davon trinke ich zwei Tassen. Kann das ein Zuviel sein in Bezug auf niedriger Blutdruck? 3. Aufgrund dessen, dass Brennnesseln das Blut verdünnen und eine entgiftende Wirkung haben, muss man als Frau damit rechnen, dass die monatliche Menstruation stärker sein und länger andauern kann? Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Beantwortung und möchte auch noch anmerken, dass ich heute das erste Mal mit Ihnen Kontakt aufnehme, bin aber schon seit 2013 eine sehr interessierte Leserin verschiedener Beiträge. Ihre Beiträge zeichnen sich durch eine ausgesprochene Professionalität aus und die Informationen der einzelnen Beiträge geben einem ein gewisses Vertrauen. Freundliche Grüße Elke

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Elke

Lieben Dank für Ihr nettes Feedback, über das wir uns sehr gefreut haben.

Zu 1. Bei den meisten naturheilkundlichen Massnahmen verhält es sich so, dass diese – wenn in den empfohlenen Mengen und nicht im Übermass konsumiert – stets REGULIEREN, also nie einen bereits niedrigen Blutdruck noch weiter senken würden. Das würden pharmazeutische Blutdrucksenker tun, nicht aber die Brennnessel.

2. Sie sollten nicht mehr als die angegebenen 4 x 150 ml trinken und auch nicht dauerhaft, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden. Bei Kräutertees wechselt man daher immer nach einigen Wochen mit einem anderen Tee ab. Ansonsten gilt das bei 1. geschriebene.

Auch bei 3. gilt, dass ein Kräutertee in den empfohlenen Mengen niemals das Blut dermassen verdünnen kann, dass der jeweilige Mensch dadurch Nachteile erleben würde.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kamille schrieb am 03.03.2014

Vielen Dank für den interessanten Artikel über die Brennessel! Ich wollte ausserdem bemerken, dass ich mich sehr gerne und oft auf Ihrer Website informiere, da die Qualität der Informationen hervorragend ist. Mit der Zeit habe ich zahlreiche Lebensmittel kennengelernt, die ich "Superfoods" nenne, da sie sich durch ihr besonders grosses gesundheitliches Potential von anderen Lebensmitteln unterscheiden . 

Als Beispiele wären zu nennen: Chlorella, Spirulina, Weizengras, Gerstengras, Traubenkernmehl, Chia-Samen, Brennessel und viele andere. Vom gesundheitlichen Wert all dieser Superfoods bin ich absolut überzeugt und möchte nun mit einem regelmässigen Verzehr - in Form von Pulver -beginnen. Ich habe mir eine Liste von ca. 20-25 Superfoods gemacht, die ich alle gerne einnehmen würde. -Nicht für ein spezielles Problem, sondern als allgemeine Gesundheitsvorsorge. Ich frage mich, welche "Einnahme-Strategie" ich verfolgen sollte, um von möglichst vielen dieser Superfoods zu profitieren.

Ich sehe 3 unterschiedliche Einnahme-Weisen:

(1) Ein paar wenige (vll. 3-6) Superfoods auswählen und diese z.B. 4 Superfoods über den Tag verteilt einnehmen, wobei immer nur ein einziges Superfood auf einmal eingenommen wird. Mit diesem Programm zahlreiche Monate fortfahren und dann mit der Einnahme der "alten" 4 Superfoods aufhören und mit 4 "neuen", anderen beginnen. Und so immer weiter machen bis man alle ca 25 durchhat und dann das gleiche Spiel von vorne.

(2) Wie bei (1) ca 4 verschiedene Superfoods pro Tag, immer nur eines auf einmal. Am nächsten Tag aber nicht mit denselben Superfoods weitermachen, sondern zu den nächsten 4 übergehen. Am dritten Tag weiderum andere 4. Dann hat man in ca. einer Woche alle 25 durch und fängt dann wieder mit den ersten 4 an.

(3) Alle 25 Superfoods zu einer einzigen Mischung vermischen und diese immer einnehmen. Wobei die Mischungsverhältnisse natürlich die Dosierungsempfehlungen für die einzelnen Superfoods berücksichtigen. Einige Überlegungen: Ist es so, dass ein und dasselbe Superfood seine beste Wirkung dann entfalten, wenn es täglich über mehrere Monate eingenommen werden? Dann wäre (1) zu favorisieren. Denn bei (2) erfolgt zwar auch eine dauerhafte Einnahme, aber ein und dasselbe Superfood kommt nur ca. alle 5 Tage und nicht täglich zum Einsatz. Kommt bei dieser Pause von ca. 5 Tagen ein und dasselbe Superfood letzendlich nicht so recht in seine "Wirkungskraft"? Oder ist (2) evtl doch vorzuziehen, da man innerhalb kürzerer Zeit dem Körper mehr Vielfalt bietet? Denn innerhalb ca. einer Woche bietet man ihm schliesslich alle 25 Superfoods. Bei (1) hingegen kommen erst nach mehreren Monaten andere Superfoods zum Einsatz.

Mangelt es bei (1) etwas an Vielfalt? Oder ist Vielfalt langfristiger zu sehen, wenn man dem Körper also erst nach mehreren Monaten Neues bietet? Oder aber fährt man am besten mit dem Mix, wo man dem Körper täglich die grösstmögliche Vielfalt von 25 Superfoods bietet. Oder ist dieser Mix gar nicht so gut, da der Organismus nicht so gut gleichzeitig 25 verschiedene Dinge handhaben kann und er ein einziges auf einmal lieber gehabt hätte. Oder ist es genau umgekehrt, dass sich die Vielzahl der Superfoods in der Mischung zu einer noch positiveren Wirkung ergänzen als es durch die Einnahme eines einzelnen Superfoods möglich wäre? Andereseits ist im Mix ja nur sehr wenig von jedem einzelnen Superfood enthalten...könnte die Wirkung der einzelnen Superfoods auf der Strecke bleiben, da sie dem Körper zwar täglich, aber immer nur in so geringer Menge zugeführt werden? Ich hoffe, meine Ausdrucksweise war nicht zu konfus. Ich würde mich sehr über eine Antwort auf meine Fragen und einen Ratschlag hinsichtlich bester Einnahme-Strategie freuen. Mit den besten Grüssen, Erich

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Erich
Betrachten Sie es weniger von der wissenschaftlichen und mehr von der logischen Seite :-)
Unser Körper ist es von Natur aus nicht gewöhnt, jeden Tag mit ALLEM versorgt zu werden, was der Planet zu bieten hat. Es gibt schliesslich Jahreszeiten. Das heisst, manche Lebensmittel - und die von Ihnen aufgezählten Superfoods SIND Lebensmittel - gibt es nur ein paar Wochen im Jahr, andere gibt es vielleicht ein paar Monate. Die wenigsten Nahrungsmittel gibt es jedoch jeden Tag.

Vielfalt ist jedoch tatsächlich wichtig und natürlich ergänzen bzw. verstärken sich viele Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Superfoods auch gegenseitig.

Im Grunde können Sie sich also aussuchen, welche der von Ihnen beschriebenen Methoden Ihnen mehr zusagt, welche besser in Ihren Alltag passt, wobei wir Methode 3 aus den von Ihnen genannten Gründen als weniger geeignet betrachten würden.
Da sich viele Superfoods auch ganz unterschiedlich einsetzen lassen, könnten Sie einfach auch intuitiv vorgehen. Je nachdem, was Sie essen, setzen Sie die passenden Superfoods ein. In den Smoothie passen die Gräser, in das Dressing ein Chlorellapulver, ins Brot die Chiasamen, in die Mandelmilch mischt man Maca usw. usf.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit