Kommentare zu «Buchweizen – Die gesunde Alternative»

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freddy76 schrieb am 09.07.2018

Hallo liebes Team,

ich möchte mich heute mit einer Frage an Sie wenden, die ich leider auch nach eigener Recherche im Internet nicht eindeutig klären konnte. Ich verzehre gern Buchweizen, vor allem als Brot und als Pasta. Bei manchen Produkten, z.B. Buchweizenmehl von Rossmann oder DM, steht explizit BuchweizenVOLLKORNmehl auf der Verpackung, bei anderen Produkten, wie z.B. vielen Nudeln nicht. Auch anhand der Farbe der Produkte ist mir eine Einordnung nicht so leicht möglich. Sind alle für den Menschen gedachten Buchweizenprodukte geschält?

Ist die Vollkorn-Thematik beim Buchweizen als Pseudogetreide überhaupt vergleichbar zu Getreiden wie Weizen oder Dinkel? Wie orientiere ich mich bei Buchweizenprodukten und spielt die sogenannte Buchweizenkrankheit bei täglichem Verzehr eine Rolle für einen Erwachsenen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo freddy76

Buchweizenmehl ist im Grunde immer ein Vollkornmehl aus dem vollen, aber geschälten Buchweizenkorn. Geschält werden muss es, da die Schale nicht essbar ist. Manche Buchweizenprodukte werden aus geröstetem Buchweizen gemacht, sie sind daher dunkler. Helle Buchweizenprodukte sind aus dem ungerösteten Buchweizen. Auch gibt es unterschiedliche Buchweizensorten, die unterschiedliche Färbungen aufweisen können.

Auch beim Getreide gibt es Arten, die geschält werden müssen. Es handelt sich um die sog. Spelzgetreide (Reis, Hafer, Gerste, Hirse, Dinkel). Sie müssen im Unterschied zu Nacktgetreide (Mais, Weizen, Roggen) von ihrer ungeniessbaren äusseren Schale (=Spelze) befreit werden. Dennoch gibt es auch Spelzgetreide in der Vollkornvariante und einer hellen Variante, da das Korn ja unter der Spelze noch weitere Schalenschichten hat, die essbar sind.

Die Buchweizenkrankheit tritt insbesondere bei Vieh auf, das reichlich Buchweizenpflanzen frisst. Da das Fagopyrin (Stoff, der die B-Krankheit auslösen kann) insbesondere in der Schale des Buchweizensamens zu finden ist, besteht beim Buchweizen, der zum menschlichen Verzehr angeboten wird, hier keine Gefahr mehr. Man wäscht den ganzen Buchweizen vor dem Kochen noch einmal gründlich, um Fagopyrinreste zu entfernen.

Auch wenn man täglich Buchweizen isst, besteht keine Gefahr für die Buchweizenkrankheit.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Nakamura schrieb am 01.06.2018

Hallo liebes ZDG Team,
vorab vielen Dank für ihre tolle Arbeit!
Ich habe sehr viel von ihrer Seite gelernt und dank Darmsanierung, basenüberschüssiger Ernährung, intermittierendem Fasten etc. geht es mir richtig gut, was zuvor nicht der Fall war.
Nun meine eigentliche Frage. Sind in Buchweizenkeimlingen noch bzw. wieder die wasserlöslichen B-Vitamine enthalten?
Sollten keine mehr vorhanden sein, reicht die Menge an B-Vitaminen, wenn man viel der entsprechenden Gemüse isst, da ich die anderen Quellen (Nüsse ind Samen) auch stets einweiche oder sollte ich auf das Einweichen verzichten und die stark phytinsäurehaltigen Nüsse und Samen mit Vitamin C kombinieren, um die Auswirkungen der Phytinsäure zu reduzieren?
Beste Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Nakamura

Selbstverständlich enthalten auch Buchweizenkeimlinge B-Vitamine. Manche B-Vitamine nehmen mengenmässig während des Keimprozesses sogar zu.

Auch Einweichen ist kein Problem. Dabei werden - wenn überhaupt - keine relevanten Vitaminmengen "ausgewaschen".

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Friedrich Wilhelm schrieb am 02.03.2018

Ich kaufe immer geschälten und gerösteten Buchweizen im russischen Laden. Vor dem Kochen wasche ich ihn mit kaltem Wasser. Mir ist bisher noch nicht aufgefallen, dass sich das Wasser rot verfärbt.
Oder sollte ich es doch lieber kurz aufkochen lassen und dann abgießen?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Friedrich

Der Farbstoff steckt insbesondere in der Schale, daher sehen Sie bei geschältem Buchweizen keine Verfärbung. Sie müssen das Kochwasser also nicht weggiessen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

EriB schrieb am 17.02.2018

Hallo liebes ZDG Team,
1. ich würde gerne ihre persönliche Meinung zu Bio Buchweizen aus China hören.
2. Sind Buchweizenkeimlinge trotz chemiebelastete oder kontaminierte Buchweizen
durch die Keimungals unbedenklich anzusehen ?
3. Was sind ihre Meinung nach die Unterschiede zwischen europäischen bio Buchweizen und chinesischen bio Buchweizen,
vielleicht die Nährstoffdichte, das eine weniger gesund?
4. Warum tut niemand etwas Erde oder PflanzenPulver mit sehr vielen Nährstoffen in ein Keimglas mit Buchweizen oder auch bei andere Samensorten(man ahmt ja die Natur so besser nach) für mindest. 12Std über Nacht?
Würde sich nicht dadurch die Nährstoffmenge vervielfachen als ständig nur destil. Wasser ohne Nährstoffe reinzukippen?

Viele Grüße
Bairit

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo EriB

Es gibt durchaus auch Buchweizen/Buchweizenkeimlinge aus EU-Landwirtschaft. Warum sich daher mit chinesischen Produkten auseinandersetzen? Dennoch ist auch in China die Bio-Landwirtschaft immer stärker vertreten, so dass nicht grundsätzlich von einer "Chemiebelastung" ausgegangen werden sollte, wenn irgendwo "China" draufsteht. China ist ein riesiges Land! Allein anhand der Herkunft lassen sich hier daher keine Unterschiede festmachen.

Sie können gerne Ihren Buchweizen selbst keimen lassen. Das ist kein Problem. Erde würden wir dazu nicht verwenden, da Sie diese ja immer wieder abwaschen müssen, was kaum vollständig möglich sein wird. Auch kann man bei der Verwendung von Erde im Keimglas mit Schimmelpilzbefall und bakteriellen Belastungen rechnen.

Destilliertes Wasser verwendet man zur Sprossenzucht unseren Informationen zufolge nie.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

josefkahr schrieb am 15.02.2018

Hallo. kann mir bitte jemand sagen wieviel Purine in mg der gekeimte Buchweizen noch hat? und Harnsäure bildet? ungekeimt ist der Wert sehr sehr hoh. Bei vielen anderen gekeimten Lebensmitteln findet man dazu sofort eine Antwort - nur da...? Wäre super bzgl. Gicht. Danke.
Liebe Grüße Kahr

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo josefkahr

Leider sind uns keine Purinwerte zu Buchweizenkeimen bekannt. Es kommt hier natürlich auch sehr darauf an, wie lange die Samen keimen konnten. Daher ist es schwierig, hier passende Werte anzugeben. Gerne zitieren wir ausserdem an dieser Stelle unseren Artikel zum Thema Harnsäurespiegel natürlich senken:

"... Andererseits stellen pflanzliche Purine offenbar kaum ein Problem für den harnsäuregebeutelten Körper dar. Man weiss nämlich inzwischen, dass pflanzliche Purinquellen – auch wenn sie sehr purinreich sind – meist keine derart negativen Auswirkungen auf den Harnsäurespiegel haben wie tierische Purinquellen.

In Studien zeigte sich sogar, dass purinreiche pflanzliche Lebensmittel das Risiko, einen Gichtanfall zu erleiden, nicht erhöhen. Es ist also nicht erforderlich, auf hochwertige Lebensmittel wie Linsen, Bohnen, Erbsen, Saaten oder Gemüse zu verzichten. ..."

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Tiotic schrieb am 08.02.2018

Hallo! Ich habe hier einen Nahrungsergänzungsmittel von xx mit dem Titel Buchweizenkeim. Da heißt es, die tägliche Dosis von einer Messerspitze darf nicht überschritten werden, welche auch bereits den Tagesbedarf an einer handvoll Vitamine decken soll. Bei Euch scheint man aber aus Buchweizenkeimlingen sogar richtig Essen in normalen Mengen machen zu können. Ist jetzt mein Produkt etwas völlig anderes als Eures? Oder was ist hier verkehrt?

Liebe Grüße!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tiotic

Der Buchweizen zählt zu den Pseudogetreiden und ist in vielen Regionen der Welt ein Grundnahrungsmittel - siehe Artikel. Lässt man ihn keimen, entstehen Buchweizenkeimlinge. Selbstverständlich kann man diese dann auch "richtig essen".

Am besten erkundigen Sie sich dort, wo Sie Ihr Präparat gekauft haben, nach der Herstellungsweise. Höchstwahrscheinlich werden dazu Buchweizenkeime in mit Vitaminen präparierter hochdosierter Nährlösung gezogen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

rob895 schrieb am 20.05.2017

Hallo liebes ZdG-Team. Ich nehme Buchweizen täglich aufgrund der guten Mengen an Proteinen zu mir, allerdings in gekeimter und anschließend fermentierter Form. Kurze Frage: In der App Cronometer, welche eigentlich sonst recht zuverlässig ist, werden mir die Mengen aller Proteine des Buchweizen genau angezeigt. Im Gegensatz dazu, werden bei gekeimten Buchweizen nahezu alle Proteine mit 0% aufgeführt. Ist es wirklich so, dass beim Keimen und Fermentieren die Proteine nahezu vollständig abgebaut werden? Vielen Dank! Robert

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robert

Buchweizensprossen enthalten meist noch die Hälfte der Proteinmenge aus ungekeimtem Buchweizen, natürlich abhängig von der Keimdauer mal mehr oder weniger. Ein Proteinanteil von 0 ist dagegen eher unrealistisch.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MrsMcFly schrieb am 21.01.2017

Hallo liebes Team des Zentrums der Gesundheit! Ich habe eine Frage bezüglich des Buchweizens. Seit einiger Zeit esse ich regelmäßig (bio)Buchweizen-und verwende ihn auch fürs Brot! Ich lasse den Buchweizen etwa für etwa eine Stunde in Wasser weichen, und dann lasse ich ihn etwa für einen Tag-unter ständigem Spülen! ankeimen. Nun meine Frage: Kann das erste Wasser, das ja viele Polysaccharide enthält- die ja EIGENTLICH gesund sind/gesund sein sollen- getrunken werden? Hab schon öfters gelesen, dass viele es einfach wegschütten. Nun bin ich mir etwas unsicher. Würde mich über eine Antwort freuen! Vielen Dank und ein schönes Wochenende :-) Liebe Grüße Andrea

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Andrea

Wir würden das Einweichwasser wegschütten. Die Polysaccharidmenge, die Sie dadurch verlieren, ist minimal und Sie entfernen gleichzeitig das Fagopyrin, jenen roten Farbstoff, der noch in Spurene im Buchweizen ist und zu Kopfschmerzen führen könnte.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ummi24 schrieb am 10.12.2016

Hallo Team ZDG, es gibt ja auch als Nahrungsergänzungsmittel getrocknetes Buchweizenkeimpulver. Wie verhält es sich mit den Vitalstoffe, wenn nach der Keimung diese dann getrocknet und zu Pulver verarbeitet wurde? Sind dann die Vitalstoffe, Spurenelemente und die B-Vitamine dann noch so überragend vorhanden, so, dass diese noch etwas nutzen, oder ist das nur gewährleistet, wenn der Buchweizen im frisch-gekeimten Zustand ist? Da die Nahrungsergänzungsmittel schon eine Investion sind, fragt man sich für was man besser das Geld ausgeben soll. Würde mich für eine Antwort freuen. Vielen Dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Ummi

Wenn Sie die Zeit dazu und die Freude daran haben, Ihre Keimlinge selbst herzustellen, müssen Sie natürlich kein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel erwerben. Getrocknete oder pulverisierte Keimlinge in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sind insbesondere für Menschen gedacht, die eben nicht die Zeit für die Herstellung der Keimlinge haben. Natürlich kommt es bei der Verarbeitung auch zu Nährstoffverlusten. Meist wird jedoch sehr vitalstoffschonend gearbeitet, so dass es sich immer noch um Superfoods handelt, die die Ernährung wunderbar aufwerten können.

Zusätzlich gibt es ganz spezielle Keimpulver, wie z. B. das Buchweizenkeimpulver von effective nature. Hier wurden die Keimlinge in einer vitaminangereicherten Nährlösung gezogen, so dass das Pulver anschliessend sehr viel vitalstoffreicher ist als ein herkömmliches Buchweizenkeimpulver und auch als die selbst gezogenen Keimlinge.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cosenza schrieb am 08.10.2016

Hallo liebes Team, ich esse Buchweizen sehr gerne, roh zum knuspern z.B. als Nußersatz, auch angekeimt und dann im Dörrgerät getrocknet(max.42°) essen ich und meine Enkel (Alter 1 Jahr und 3 Jahre )ihn gerne, gekocht gebe ich ihn auch den jüngeren Enkeln (ab 8 Monaten) als Beikost, er wird noch gestillt. Jetzt habe ich gelesen, daß beim Buchweizen der rote Farbstoff aus der Fruchtschale ("Fagopyrin") problematisch ist: isst man ihn mit, wird die Haut empfindlicher gegen Sonnenlicht und es käme auch zu Kopfschmerzen. Stimmt das so ? Also ich habe bei mir noch nichts bemerkt, bin jetzt aber verunsichert was die Enkel angeht ? Ist Buchweizen für die Ernährung der Kleinen ok und wenn ja ab welchem Alter) geeignet ? Vielen Dank und freundliche Grüße, Cosenza.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Cosenza

Das Fagopyrin ist insbesondere in der Schale des Buchweizens enthalten. Manchmal sind Produkte aus Buchweizen aus geschältem Buchweizen hergestellt. Zwar findet sich auch im geschälten Buchweizen noch Fagopyrin, aber nur noch in unbedenklichen Spuren. Dieser Buchweizen stellt also kein Problem für Kleinkinder dar.

Wenn Sie ungeschälten Buchweizen selbst verarbeiten, dann waschen Sie ihn gründlich vor dem Verzehr, was man ja gerade bei der Herstellung von Keimlingen gleich mehrfach macht. Dabei werden grosse Anteile des Fagopyrins entfernt.

Bei Kindern unter zwei Jahren sollte man von Hauptmahlzeiten aus ungeschältem Buchweizen absehen. Ab und zu ein paar Buchweizenkeimlinge zu knabbern, macht jedoch nichts aus.

Für Menschen ab zwei Jahren führt der Buchweizen nicht zu Beschwerden, es sei denn, man reagiert im Einzelfall besonders empfindlich auf das Fagopyrin oder man ernährt sich zu grossen Teilen von Buchweizen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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