Kommentare zu «Der Darmeinlauf mit einem Irrigator»

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Smartie143 schrieb am 03.04.2018

Hallo liebes Team,

ich werde ab nächsten Monat die Darmkur "Simple Clean Sensitive" mit Colon Aktiv Kapseln starten. Parallel werde ich 30 mg Zink/Tag und ca. 200 mg OPC zu mir nehmen. Leider leide ich an starker Akne und hoffe, diese so natürlich behandeln zu können.
Meine Frage: Wie oft macht eine Darmreinigung per Irrigator während der Darmkur Sinn? Und wie oft soll man generell irrigieren? (Also unabhängig von der Darmkur)

Vielen Dank für Ihre Antwort,
Smartie

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Smartie

Einläufe können sehr individuell durchgeführt werden, z. B. an einem der ersten Tage einer Darmkur, dann einen weiteren am dritten und wieder einen am letzten Tag der Darmreinigung.

Ob weitere Einläufe gemacht werden, hängt von der jeweiligen Person und ihrem Gesundheits- bzw. Verdauungszustand ab. Wenn beispielsweise eher Verstopfung das Problem ist, dann kann man häufiger Einläufe durchführen. Wer nur ungern Einläufe durchführt und sich dabei nicht wohlfühlt, macht keine Einläufe und bringt die Ausscheidung auf andere Weise in Schwung, z. B. mit eingeweichten Dörrpflaumen oder anderen Massnahmen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

telia schrieb am 13.03.2018

Hallo ZdG,

ich mache gerade einen 5 tagigen Saft Kur, wobei ich schon beim 3. Tag bin. Und heute hatte ich meinen ersten Einlauf. Beim 1. Einlauf hat es super geklappt, aber beim 2. ist kein Wasser (die Einlaufflüssigkeit) rausgekommen. Ist das normal, oder habe ich da was falsch gemacht.
vielen Dank vorab
herzliche Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo telia

Ist aus dem Gerät keine Flüssigkeit gekommen oder ist bei der Darmentleerung die Flüssigkeit im Körper geblieben? Letzteres kann vorkommen und ist nicht schlimm. Das Wasser wird von der Darmschleimhaut resorbiert und über die Nieren ausgeschieden. Lag ersteres vor, müssten Sie Ihren Irrigator, den Schlauch und den Hahn überprüfen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 10.03.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gerade eben den ersten Darm-Einlauf meines Lebens durchgeführt. Es hat gut geklappt, denke ich (ich habe einen fast 30cm langen Darmschlauch), da fast 1 L Wasser hereingegangen ist. 5min. später habe ich mich entleert und es kam sehr viel Stuhlgang dabei heraus. Nach dem ersten Durchgang wollte ich den nächsten beginnen, jedoch bekam ich den Darmschlauch nicht mehr in meinen After hinein. Vielleicht war es für das erste Mal ein bisschen zu viel, leider habe ich es jedoch nicht mehr hinbekommen.
Kann das normal sein oder habe ich beim ersten mal etwas falsch gemacht?
Und es ist schlimm, wenn man tatsächlich nur einen Durchgang macht, anstelle von mehreren Durchgängen (bis nur noch Wasser herauskommt)?

Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Gerade bei einem hohen Einlauf würden wir es bei einem Durchgang belassen. Bei einem "normalen" Einlauf mit dem kurzen Irrigatorröhrchen sind auch zwei oder drei Durchgänge möglich, aber auch hier nur, wenn es das Befinden zulässt. Fühlt man sich nicht gut, geschwächt oder hat man Bauchkrämpfe, belässt man es beim ersten Durchgang. Genauso verfährt man, wenn der Körper einen weiteren Durchgang blockiert. Probieren Sie beim nächsten Mal einen kleinen Einlauf.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Viola S. schrieb am 30.01.2018

Liebes ZdG Team,

ich habe bereits alle Fragen und Antworten durchgelesen. Möchte aber dennoch nochmal nachfragen:
Ich mache regelmäßige Einläufe (1x pro Woche), mittlerweile zur Prävention und weil ich mich damit sehr wohl fühle mich komplett zu entleeren.
Da ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Ernährungsberaterin bei der Akademie der Naturheilkunde erfolgreich geschafft habe, habe ich mich natürlich auch fleißig mit dem Thema beschäftigt und an mir selbst ausprobiert. Verstopfungen liegen bei mir nicht vor und auch, außer ständige Kopfschmerzen (werden durch die Einläufe aber leider nicht besser) habe ich ansonsten keine weiteren Beschwerden mehr (früher ständig Magenschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Ich denke, das habe ich jetzt durch meine gesunde Ernährungsweise (vegan und vollwertig) und die regelmäßigen Einläufe gut beseitigen können.
Nun aber meine Fragen: Ist ihrer Meinung nach ein Einlauf 1 x die Woche zur Prävention ok? Habe nun auch das erste Mal einen langen flexiblen Stab (ca 33 cm tief) hineinbekommen, hatte dabei allerdings kurz leichte Magenkrämpfe und danach leichte Übelkeit.
Sie schreiben: "Will man das Rohr eigenhändig einführen, dann Bedarf es einerseits Fingerspitzengefühl, einer gewissen Gelenkigkeit sowie Kenntnisse, was die Darmanatomie betrifft, damit das Rohr entsprechend gelenkt werden kann."
Ich habe es einfach im Liegen nach und nach leicht reingeschoben und war erstaunt, dass ich tatsächlich plötzlich das ganze Rohr drin hatte ;-), allerdings weiß ich natürlich nicht, ob ich es "richtig" eingeführt habe. Ich dachte mir: drin ist drin ;-)
Allerdings durch die Krämpfe bin ich mir nun nicht mehr so sicher! Auf was muss ich also genau bei dem langen Teil achten?
Und wenn das mit den ca. 30 cm schon als hoher Einlauf gilt, muss ich mir dann Gedanken über meine Darmflora machen?
Sie schreiben bei einem Fall: "Bei hohen Einläufen sollten Sie auch daran denken, dass Sie die Darmflora bei häufiger Anwendung deutlich beeinträchtigen können, was bei kleinen Einläufen nur im absteigenden Darm bzw. Enddarm kaum der Fall ist"
Ist demnach 1 x die Woche ein hoher Einlauf für die Darmflora bedenklich und ich sollte wieder auf meine kurzes Rohr ca. 14 cm zurückgreifen?
Ich freue mich schon sehr auf Ihre Antwort, da mich dieses Thema generell brennend interessiert!
(Ich hätte noch ein paar weitere Fragen dazu, möchte aber den Rahmen hier nicht sprengen. Kann ich Sie evtl. irgendwie persönlich anschreiben?)
Liebe Grüße
Viola Schulz

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Viola

Ein (hoher) Einlauf pro Woche kann völlig unproblematisch sein, wenn Sie sich damit wohlfühlen. Da jeder Mensch hier anders ist, sollten Sie sich gut beobachten und mit den Einläufen aussetzen, sobald Sie das Gefühl haben, sie tun ihnen nicht mehr gut. (Magenkrämpfe sollten dabei nicht auftreten.)

Die Darmflora regeneriert sich meist schnell wieder, da ja nicht alle Bakterien ausgespült werden.

Wenn Sie sich die Anatomie des Darmes auf entsprechenden Abbildungen ansehen, erkennen Sie, dass der Darm auch aus Kurven und der sog. Sigmaschleife besteht. Daher muss das Rohr sehr vorsichtig eingeführt werden, damit es dem Verlauf der Schleife und Kurven folgen kann.

Wir würden eher zu normalen Einläufen raten und hohe Einläufe nur dann durchführen, wenn erforderlich.

Alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

merlin2608 schrieb am 22.01.2018

Hallo, spielt es eigentlich eine Rolle ob man bei den Einläufen gefiltertes Wasser oder normales Leitungswasser nimmt ? LG Tobi

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tobi

Es kommt auf die jeweilige Leitungswasserqualität an. Wie im Text unter "Welche Einlaufflüssigkeit" geraten, empfehlen wir ein gefiltertes Wasser oder Flaschenwasser. Dies ist besonders dann ratsam, wenn das Leitungswasser gechlort wird, da Chlor einen negativen Einfluss auf Darm und Darmflora hätte.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Prinz Paul schrieb am 01.12.2017

Hallo. Ich habe mir wie beschrieben einen Einlauf gemacht. Leider dauerte die Darmentleerung die ganze Nacht. Könnte ich das nächste mal ein Abführmittel dabei einnehmen das es schneller geht? Ich nehme zur Zeit Combi Flora ein das ich nicht vertrage . Mir ist nach der Einnahme stunden lang übel und fühle mich sehr unwohl.Wie kann das sein und was kann ich dagegen tun? Ich habe mir auch ein Basenwasser gekauft. Ich habe den Ph-Wert gemessen und es kam nur ein Wert von 8 raus. Muss ich das Wasser entsorgen oder hat es trotzdem seine Wirkung? MfG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Prinz Paul

Auch ein Einlauf verläuft bei jedem Menschen anders – je nach persönlicher Situation und individuellem Zustand des Verdauungssystems. Wenn die Darmentleerung so lange dauerte, dann bedeutet dies, dass der Darm u. U. sehr voll oder auch verkrampft war. Was zu tun ist, lässt sich aus der Ferne leider nicht sagen, da wir Ihre Situation nicht kennen und auch nicht den Grund dafür, warum Sie einen Einlauf machten.

Da ein pH-Wert von über 7 ein basischer Wert darstellt, ist Ihr Basenwasser in jedem Falle basisch. Da wir nicht wissen, von welchem Basenwasser Sie sprechen und welchen pH-Wert Sie erwartet hatten, empfehlen wir Ihnen, sich mit dem entsprechenden Händler in Verbindung zu setzen und diesen um Rat zu bitten..

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 12.08.2017

Guten Tag! Ich möchte so jede zweite Woche jeweils drei bis vier Einläufe also bis so gut wie wenig Ausscheidungen kommt. Die letzte Einlauf dann mit Kaffee, die erste mit Kamillentee. Danach eine Mahlzeit mit vielen Vitaminen (Rosenkohl, Rote Beete, Brokkoli, Spinat, Bohnen grün, Kurkuma) . Wäre ich auf einem richtigen weg so vor gehen. mfg.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Normalerweise wird eine ganzheitliche Vorgehensweise ganz individuell zusammengestellt - je nach Alter und Gesundheitszustand der Person, je nach Ziel der Person, je nach Beschwerden, nach augenblicklicher Ernährung uvm.

Da wir alle diese Daten zu Ihrer Person und Ihrer Lebens-/Ernährungsweise nicht kennen, können wir Ihnen nicht sagen, ob Ihr Plan für Sie persönlich der richtige ist. Er klingt jedoch im Allgemeinen gut - natürlich nur, wenn Sie Ihre Ernährung dauerhaft gesund gestalten und nicht nur am Einlauftag alle zwei Wochen vitaminreich essen, wie man beim Lesen Ihrer Mail denken könnte ;-)

Sollten Sie Beschwerden haben, möchten wir Ihnen raten, Ihr Konzept mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen, ganz besonders die Kaffeeeinläufe, da diese aufgrund des Koffeingehalts nicht jedem bekommen.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 22.07.2017

Guten Tag, Sie empfehlen Darmspülung. Haben Sie Erkenntnisse darüber, dass hierbei auch die guten Darmbakterien mit herausgespült werden, und es somit auch schädigend wirken kann?Wie oft empfehlen Sie die Spülung?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ein normaler Einlauf spült lediglich Darmbakterien aus dem unteren Dickdarm aus, was keine negativen Auswirkungen hat, da sich diese Dickdarmbereiche schnell wieder mit Bakterien aus den anderen Dickdarmbereichen besiedeln. Die Flora des Dünndarms wird überhaupt nicht beeinflusst.

Die Zahl der erforderlichen Einläufe orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen und Zielen. Wer gerade eine Darmreinigung durchführt, macht vielleicht in den ersten drei Tagen täglich einen Einlauf, anschliessend zwei- bis dreimal wöchentlich während der Darmreinigung. Andere Menschen machen bei hartnäckiger Verstopfung einen Einlauf.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 01.07.2017

Liebes Team von Zentrum der Gesundheit, also erstmal ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre schnelle und ausführliche Rückmeldung. Wir haben alle Infos schon an die Schwiegermama weitergegeben und freuen uns sehr über Ihre Hilfe:-) Viel Trinken und viel Bewegung liegen bei unserer lieben Mama eh voll im Trend - sie macht nahezu täglich eine Stunde Yoga und ganz aktuell ist der Langzeitzuckerwert durch das intermittierende Fasten (bisher 6 Wochen) so gut, dass sie eine Tablette täglich weglassen kann:-))))) Diese Tabletten können natürlich auch zu Verstopfungen und Blähungen beitragen. Hier kann also durch Eine weniger am Tag auch wieder eine Besserung eintreten. Also ganz herzlichen Dank..wir probieren das alles aus. viele herzliche Grüße

Anonym schrieb am 01.07.2017

Liebes Team von Zentrum der Gesundheit, ich habe eine Frage zum Thema Darmreinigung. Meine Schwiegermama nimmt jetzt seit ca. 1 Woche das Darmreinigungsprogramm (Flohsamenschalen, Bentonit und Probiotikum) und hat 3 Einläufe gemacht. Bei allen drei Einläufen ist KEIN Wasser rausgekommen und der Stuhl ist sehr hart. Beim letzten Einlauf ist weder Wasser noch Stuhl rausgekommen - sie war dann erst am nächsten Morgen auf der Toilette. Jetzt hat sie eine Hämorhoide am Popo. Es klappt also nicht so doll und sie ist nun entmutigt. Die Schwiegermama hat schon viele Jahre Diabetes und Schilddrüsenunterfunktion. Für die Diabetes nimmt sie "nur" Tabletten und die Werte regulieren sich gerade durchs intermittierende Fasten so, dass sie hoffentlich bald auch die Tabletten weglassen kann:-) Außerdem hat sie immer wieder kleinere Verstopfungen durch Stress etc. Wegen all dem haben mein Mann und ich ihr geraten für die Entgiftung des Körpers und für das allgemeine Wohlbefinden Einläufe zu machen. Nun ist die Frage: ist es schädlich, wenn das Wasser beim Einlauf nicht mehr rauskommt? Würden Sie raten am Ball zu bleiben? Haben sie Tipps, wie man den vermutlich trägen und verklebten Darm entlasten kann? Sauerkrautsaft nimmt sie nun auch seit ein paar Tagen morgens nüchtern ein, der leicht abführend wirkt aber bei den Einläufen bislang keine Besserung bewirkt hat. Wie freuen uns sehr, wenn Sie uns ein paar tolle Tipps geben könnten. Viele herzliche Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wenn Einlaufwasser nicht über den Darm ausgeschieden wird, dann wird es vom Darm resorbiert und über die Nieren ausgeleitet. Dies ist bei Menschen mit verkrampftem Darm oft der Fall. Da dies natürlich nicht Sinn der Sache ist, würden wir mit Einläufen in jedem Fall pausieren und die Peristaltik anderweitig anzuregen versuchen. Dies muss nicht Hals über Kopf erfolgen, sondern sanft und langsam.

Stellen Sie sich jemanden vor, der chronisch verkrampft und völlig sein natürliches Gleichgewicht verloren hat. Wenn Sie diesem auch noch Druck von aussen machen (Einlauf) und mit vielen Dingen gleichzeitig auf ihn einstürmen, dann zieht er sich zurück und wird im ungünstigen Fall noch verkrampfter. Ähnlich geht es einem Darm, der nicht auf Einläufe reagieren mag oder kann.

Denken Sie immer daran, dass jeder Mensch und jeder Körper anders ist, anders reagiert und daher auch andere Massnahmen zur Unterstützung benötigt.

Flohsamenschalenpulver und Bentonit können bei sehr trägen Därmen eine Verstopfung verschlimmern, wenn nicht ausreichend viel Wasser dazu getrunken wird oder der Darm einfach noch nicht fit genug ist. Wir würden daher raten nur eines von beiden zu nehmen, davon die Hälfte der angegebenen Dosis und wirklich viel Flüssgkeit dazu einzunehmen. Das Probiotikum kann normal weitergenommen werden. Auf diese Weise würden wir fortfahren, bis sich die Hämorrhoiden wieder beruhigt haben.

Auch eingeweichte Dörrpflaumen helfen oft, die Peristaltik anzuregen.

Allein Präparate einzunehmen, ist leider meist viel zu wenig. Denn das, was der Körper zur Stoffwechselanregung dringend braucht, kann über Präparate nicht eingenommen werden: Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung. Vielleicht können Sie Ihrer Schwiegermama hier motivierend zur Seite stehen.

Extrem hilfreich ist gerade für einen verkrampften und müden Darm eine Massnahme, die häufig unterschätzt wird: Die Selbstmassage: Die Bauchselbstmassage

Zur allgemeinen Stoffwechselanregung und zur Förderung der Entgiftung bieten sich ausserdem die Trockenbürstenmassagen an: Die Trockenbürstenmassage

Alles Gute für die Schwiegermama!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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