Nudelrezepte

Dinkel Tagliatelle – selber machen

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 24.06.2019
Dinkel Tagliatelle – selber machen
© ZDG

Sie brauchen keine Pastamaschine, um Ihre eigenen Nudeln zu machen – probieren Sie einfach dieses Rezept für Dinkel Tagliatelle aus! Die Nudeln sind in rund 30 Minuten zubereitet, sie lassen sich problemlos auf Vorrat zubereiten und einfrieren. Sie können auch eigene Kreationen dieser proteinreichen Nudeln ausprobieren und Ihre liebsten Kräuter oder Gewürze zum Teig hinzufügen. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Zutaten für 3 Portionen

Für die Tagliatelle

  • 300 g Vollkorn Dinkelmehl
  • helles Dinkelmehl für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Ei-Ersatz
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  • Vorbereitungszeit: ca. 25 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 3 Minuten

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und mit der Faust eine Mulde formen. Den Ei-Ersatz dazugeben, das lauwarme Wasser (am besten mit den Händen) langsam hineinträufeln, das Öl dazugeben und das Ganze etwa 10 Minuten von Hand zu einem elastischen Teig kneten. Anschliessend mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde ruhen lassen.

Hinweis: Es ist wichtig, dass der Teig schön elastisch ist. Natürlich können Sie den Teig auch von Ihrer Küchenmaschine kneten lassen.

Etwas vom hellen Dinkelmehl auf die Arbeitsfläche stäuben, den Teig nochmals durchkneten und in ca. 4 gleichgrosse Teiglinge schneiden.

In der Zwischenzeit einen grossen Topf mit Wasser füllen, zum Kochen bringen und kräftig salzen. Dann die Hitze etwas reduzieren.

Tipp: Der Pasta-Teig trocknet schnell aus, deshalb zügig verarbeiten!

Jeden Teigling mit dem Nudelholz (zuvor mit etwas Mehl einreiben) ca. 1-mm-dünn und möglichst rechteckig auswallen, dabei den Teig öfters drehen und erneut Mehl darauf stäuben. Die kürzeren Seiten sollten ca. 20 cm lang sein (das ist die Länge einer Nudel). Die längere Seite liegt vor Ihnen.

Dann das ganze Nudelblatt mit Mehl bestäuben und von unten nach oben ganz locker, ohne Druck, zu einer Roulade aufrollen. Anschliessend von rechts nach links mit einem Messer jeweils ca. 8-mm-breite Streifen abschneiden.

Tipp: Wenn Sie 2-cm-breite Streifen schneiden erhalten Sie Pappardelle. Sie können den Teig grundsätzlich nach Lust und Laune formen.

Wenn Sie die ganze Roulade geschnitten haben, bestäuben Sie die Tagliatelle mit etwas Mehl und lockern sie vorsichtig auf, damit sie nicht aneinander kleben.

Diese vorsichtig ins köchelnde Wasser (es darf nicht zu sehr kochen!) gleiten lassen und gelegentlich langsam umrühren. Nach 2 bis 3 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen und ein wenig Olivenöl daran geben.

Diesen Vorgang mit allen Teiglingen wiederholen. Bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen.

Anschliessend in eine Sauce Ihrer Wahl geben, etwas ziehen lassen und servieren.

Hinweis: Falls Sie die Nudeln nicht sofort verwenden, sollten Sie diese über einem Sieb kalt abschrecken, abtropfen lassen und einen Schuss Olivenöl dazugeben (sonst kleben die Tagliatelle aneinander).

Tipp: Wer genug Platz im Gefrierfach hat, kann die Tagliatelle nach dem Schneiden mit Mehl bestäuben und häufchenweise auf eine mit Backpapier ausgelegte Platte geben. Diese dann ins Gefrierfach stellen und über Nacht gefrieren lassen. Am nächsten Tag aus dem Gefrierfach nehmen, in einen Gefrierbeutel geben und erneut einfrieren. So können die Nudeln ca. 4 Monte aufbewahrt werden.

Die gefrorenen Nudeln für den Verzehr einfach in kochendes Salzwasser geben und 3 bis 4 Minuten köcheln lassen.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 380 kcal
  • Kohlenhydrate: 64 g
  • Eiweiss: 14 g
  • Fett: 7 g

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