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Wie grüner Tee Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge hilft

Grüner Tee gilt vor allem im asiatischen Raum als Jungbrunnen mit scheinbar unerschöpflichem Gesundheitspotential. Denn das japanische Nationalgetränk eignet sich nicht nur zur Krebsprävention, Entgiftung und Herz-Kreislauf-Stärkung. Er regt auch die Bildung neuer Zellen im Gehirn an und kann so Ihr Gedächtnis verbessern, das Lernen neuer Dinge erleichtern und Demenzen vorbeugen oder deren Entwicklung verlangsamen. Wenn Sie Grüntee nicht mögen, kann auch Grünteeextrakt in Kapselform eingenommen werden.

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05 Juli 2021

Grüner Tee regt im Gehirn die Bildung neuer Nervenzellen an

Kennen Sie das? Nach einer Tasse grünem Tee wird der Kopf ganz klar. Man kann sich besser konzentrieren, und geistig anspruchsvolle Aufgaben lassen sich viel leichter erledigen. Das ist auch kein Wunder, denn einer der Hauptwirkstoffe im Grüntee – Epigallocatechingallat, mit EGCG abgekürzt – kann die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn anregen (Neurogenese), wie eine Studie schon im Jahr 2012 ergab (2).

Bis weit in die 1990er Jahre hinein glaubte man, dass bei Erwachsenen eine Neubildung von Nervenzellen im Gehirn ausgeschlossen sei. Inzwischen aber weiss man, dass sich auch bei Erwachsenen Nervenzellen immer wieder neu bilden können – selbst im hohen Alter noch. Es handelt sich dabei also um eine lebenslang vorhandene Fähigkeit des Gehirns. Man spricht auch von neuronaler Plastizität, was bedeutet, dass sich das Gehirn und seine Strukturen bei Bedarf verändern, entwickeln und anpassen können, also dann, wenn Sie etwas Neues lernen, sei es geistiger Art (z. B. eine Sprache, ein Spiel oder die Theorie des Segelscheins) oder auch körperlicher Art (z. B. eine neue Sportart, eine neue Übung).

Grüner Tee zur Prävention und Behandlung von Demenz

Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenzen oder auch bei nachlassender Gedächtnisleistung nimmt die neuronale Plastizität und damit die Nervenzellneubildung ab. Wenn EGCG aus grünem Tee die Nervenzellneubildung anregt, dann kann der Stoff zur Prävention und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen eingesetzt werden – so die Schlussfolgerung verschiedener Wissenschaftler, deren Studien wir nachfolgend vorstellen.

EGCG aus Grüntee für ein gutes Gedächtnis

In oben genannter Studie zeigte Professor Yun Bai von der chinesischen Third Military Medical University in Chongqing beispielsweise, dass EGCG aus Grüntee im Hippocampus tatsächlich die Neurogenese fördern kann. Der Hippocampus ist jener Teil im Gehirn, der für das Gedächtnis und das Lernen zuständig ist. Hier werden Informationen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt, damit man einmal Gelerntes nicht nach ein paar Tagen schon wieder vergessen hat, man sich stattdessen daran erinnern kann.

Mäuse, die EGCG aus Grüntee bekamen, konnten viel schneller lernen und hatten auch ein besseres räumliches Gedächtnis als eine Vergleichsgruppe, die kein EGCG erhalten hatte.

*Grüntee-Extrakt mit EGCG finden Sie hier unter diesem Link.

Grüner Tee macht Alzheimer-Ablagerungen unschädlich

EGCG aus Grüntee fördert aber nicht nur die Nervenzellneubildung. Der Stoff kann auch die giftigen alzheimertypischen Eiweissablagerungen (Plaques) unschädlich machen – zumindest in Laborversuchen mit Zellen, wie bereits eine Studie aus 2010 ergab (3, 4).

Forscher um Jan Bieschke vom Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin in Berlin fanden heraus, dass die alzheimer- und auch parkinsontypischen Eiweissablagerungen, die für die Nervenzellen so giftig sind und zu deren Absterben führen, von den Wirkstoffen im Grüntee unschädlich gemacht werden können.

Gab man nämlich EGCG zu Zellen, die von den giftigen Ablagerungen befallen waren und daraufhin einen eingeschränkten Stoffwechsel hatten, also deutlich geschwächt waren, dann wurden die Ablagerungen dank EGCG in ungiftige Ablagerungen umgewandelt, die von den Zellen nun problemlos abgebaut werden konnten.

Grünteeextrakt steigert die Gehirnleistungen

Im Jahr 2014 veröffentlichten Basler Wissenschaftler um die Professoren Christoph Beglinger und Stefan Borgwardt interessante Forschungsergebnisse im Fachjournal Psychopharmacology: Sie entdeckten, dass Grünteeextrakt die Konnektivität im Gehirn (die Verbindungen der Nervenzellen untereinander) und damit die kognitiven Fähigkeiten verbessern kann.

Studienteilnehmer waren männliche Freiwillige, die einen Softdrink mit Grünteeextrakt erhielten, bevor sie Aufgaben lösen sollten, die insbesondere das sog. Arbeitsgedächtnis forderten. Das Arbeitsgedächtnis nimmt Informationen auf, speichert diese kurzfristig und verbindet diese – falls erforderlich – mit vorhandenen Informationen im Langzeitgedächtnis.

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Mit Hilfe von MRT-Aufnahmen konnten die Forscher zeigen, dass im Gehirn jener Männer, die den Grünteeextrakt erhalten hatten, eine deutlich höhere Konnektivität zwischen einzelnen Gehirnregionen erkennbar war. Gleichzeitig konnten die Grüntee-Männer die Aufgaben auch besser lösen. Der Grünteeextrakt konnte also das Arbeitsgedächtnis unterstützen. Genau diese Eigenschaften könnten bei der Therapie kognitiver Beeinträchtigungen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenzen hilfreich sein – so der Schlusssatz in der Studienzusammenfassung (6).

*Bio-Grüntee finden Sie hier unter diesem Link.

Nutzen Sie alle Wirkstoffe aus dem grünen Tee!

Im Jahr 2017 analysierten Beglinger und Team 21 Studien zum Thema Grüntee und Gehirn, darunter 4 randomisierte kontrollierte Studien und 12 Cross-over-Studien. Bei Cross-over-Studien erhalten dieselben Teilnehmer beides – den Wirkstoff und anschliessend nach einer kurzen Einnahmepause das Placebopräparat.

Die Analyse ergab, dass Grüntee psychiatrische Symptome, wie z. B. Angstzustände lindern konnte, kognitive Fähigkeiten, wie z. B. das Erinnerungsvermögen oder die Konzentrationsfähigkeit besserte und die Gehirnfunktionen, wie z. B. das Gedächtnis oder den Arbeitsspeicher aktivieren konnte. Die Forscher betonten dabei, dass diese Wirkungen des Grüntees nicht einem bestimmten Wirkstoff zugeordnet werden können, sondern das Ergebnis mehrerer Stoffe aus dem Grüntee seien, die gemeinsam so positiv wirkten (7).

Es wäre also nicht empfehlenswert, reine EGCG- oder reine L-Theanin-Kapseln zu nehmen. Sinnvoller ist das Trinken von Bio-Grüntee oder die Einnahme hochwertiger Grünteeextrakt-Kapseln.

Eine weitere Analyse aus dem Jahr 2018 kam ebenfalls zum Ergebnis, dass Grüntee bzw. Grünteepulver sehr gut die kognitiven Funktionen im Vergleich zur jeweiligen Placebogruppe unterstützen und verbessern kann (8).

*Grüntee-Extrakt mit EGCG finden Sie hier unter diesem Link.

Je mehr Grüntee, umso geringer das Alzheimer-Risiko

Eine Übersichtsarbeit zeigte ausserdem im Jahr 2019, dass die meisten vorliegenden Studien einen positiven Zusammenhang zwischen Grünteekonsum und dem Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen ergaben, dass also Alzheimer und ähnliche Erkrankungen umso weniger wahrscheinlich sind, je mehr Grüntee getrunken wird (5).

Wenn Sie daher Ihrem Gehirn etwas Gutes tun möchten, wenn Sie neurodegenerativen Erkrankungen vorbeugen möchten oder auch wenn Sie bereits erste Gedächtnislücken feststellen, dann könnten Sie Grüntee in Ihr Präventions- oder Therapieprogramm integrieren.

Falls Sie keinen Grüntee trinken mögen und lieber Grünteeextrakt in Kapselform einnehmen möchten, so empfehlen wir die tigovit-Kapseln, die das gesamte Spektrum der Grünteewirkstoffe enthalten. Die EGCG-Menge z. B. wird pro Kapsel mit 170 mg angegeben, was vier Tassen Grüntee entspricht. Mit der Tagesdosis (3 Kapseln) nehmen Sie so viel Wirkstoff auf, der in 12 Tassen grünem Tee enthalten wäre. Viele weitere Tipps zur Alzheimer-Prävention finden Sie im vorigen Link oder auch wenn Sie in unsere Suche den Begriff „Gehirn“ eingeben.

* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie hier.

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Quellen
  1. (1) Brainy Beverage: Study Reveals How Green Tea Boosts Brain Cell Production to Aid Memory, ScienceDaily 2012
  2. (2) Yanyan Wang, Maoquan Li, Xueqing Xu, Min Song, Huansheng Tao, Yun Bai. Green tea epigallocatechin-3-gallate (EGCG) promotes neural progenitor cell proliferation and sonic hedgehog pathway activation during adult hippocampal neurogenesis. Molecular Nutrition & Food Research, 2012; 56 (8): 1292 DOI: 10.1002/mnfr.201200035
  3. (3) Bieschke J et al., EGCG remodels mature α-synuclein and amyloid-β fibrils and reduces cellular toxicity, Proceedings of the National Academy of Sciences Apr 2010, DOI: 10.1073/pnas.0910723107
  4. (4) Ärzteblatt.de, EGCG in grünem Tee macht giftige Plaques bei Alzheimer unschädlich, Mittwoch, 21. April 2010
  5. (5) Kakutani S, Watanabe H, Murayama N. Green Tea Intake and Risks for Dementia, Alzheimer's Disease, Mild Cognitive Impairment, and Cognitive Impairment: A Systematic Review. Nutrients. 2019;11(5):1165. Published 2019 May 24. doi:10.3390/nu11051165
  6. (6) André Schmidt, Felix Hammann, Bettina Wölnerhanssen, Anne Christin Meyer-Gerspach, Jürgen Drewe, Christoph Beglinger, Stefan Borgwardt. Green tea extract