Kommentare zu «Tägliche Fastenperiode reguliert Gewicht»

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Anonym schrieb am 04.02.2017

Über welchen Zeitraum macht man das Intermittierendes Fasten 1 Tag in der Woche oder was wäre am besten. Möchte gern meinen Körper entgiften und entschlacken, aber ganz auf Mahlzeiten verzichten liegt mir nicht.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Das intermittierende Fasten hat den grossen Vorteil, dass Sie damit völlig flexibel sind.

Sie können z. B. pro Woche einen Fastentag einlegen, an dem Sie nichts essen, nur Brühe und Säfte und Wasser trinken.

Sie können aber auch zwei Tage pro Woche fasten.

Sie können auch jeden zweiten Tag fasten.

Die gängigste Methode des intermittierenden Fasten ist jedoch, dass man jeden isst, aber nur in einem bestimmten Zeitfenster, und zwar so, dass man täglich etwa 18 Stunden fastet (inkl. der Nacht). Das gelingt, indem man erst um 11 Uhr die erste Hauptmahlzeit einnimmt und die zweite und letzte Hauptmahlzeit zwischen 16 und 17 Uhr.

Man nimmt also nur zwei Mahlzeiten pro Tag zu sich. Zwischenmahlzeiten gibt es keine.

Das intermittierende Fasten haben wir hier beschrieben.

Ein aktueller Artikel zu diesem Thema erschien erst vor wenigen Tagen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass bei Ihrem Vorhaben!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

pipita schrieb am 04.06.2016

hallo zdg-team, sehr interessanter artikel. aus einem bauchgefühl heraus, trinke ich sehr oft morgens erstmal nur wasser und esse dann meist erst, wenn ich hunger verspüre stunden später. bei mir ist es auch so, wenn ich erstmal anfange zu essen, verspüre ich schnell wieder hunger, egal was ich esse (obst oder ein "gutes" biobrot) es fällt mir also leichter, MORGENS zu "fasten". für mich ist so das gefühl, dem leeren magen erstmal nur wasser zu geben um ihn auch irgendwie zu spülen bzw. zu säubern und eine pause zu gönnen. ich habe noch 3 fragen: wasser trinken ist ok in der kurzen fastenzeit? wie sieht es aus mit schüsseler salzen? steigt hier der blutzuckerspiegel? und, wie ist es wenn man bereits diabetes hat? meinem vater, der diabetes hat, bete ich immer vor, dass er regelmässig essen muss und nicht ohne essen aus dem haus soll. ist das richtig? vielen dank im voraus

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo pipita
Selbstverständlich können Sie Wasser trinken! Schüssler Salze gibt es auch in zuckerfreier Variante. Fragen Sie in der Apotheke nach!
In Bezug auf Diabetes kommt es darauf an, wie stark ausgeprägt die Erkrankung bereits ist. Das Intermittierende Fasten kann nachweislich die Blutzucker- und Insulinspiegel regulieren und ist daher eine hervorragende Präventionsmassnahme in Sachen Diabetes. Ist die Krankheit jedoch schon einmal da, liegt eine ganz andere Situation vor. Hier müsste man dann deutlich vorsichtiger vorgehen, was Ihr Vater am besten mit einem Ernährungsmediziner oder auch einem Fastenberater besprechen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bimu36 schrieb am 03.05.2013

Hallo, ich praktiziere seit 2-3 Wochen das tägliche Fasten. Ich esse abends um 20 Uhr das Letzte, sicher nicht optimal, aber durch Arbeitszeit, Kochen etc. nicht anders zu schaffen. Daraus folgt, dass ich am folgenden Tag um 12 Uhr das nächste Mal etwas zu mir nehme. Ich habe grundsätzlich damit auch keine Probleme, kann man gut aushalten, wenn ich nicht so kalte Hände und Füße sowie eine innere Kälte verspüren würde. Morgens trinke ich eine Tasse Ingwertee, dann auf der Arbeit eine Tasse Kaffee (eine muss sein, da hab ich Appetit drauf) und danach viele Tassen Kräutertee, damit ich ständig was Warmes in den Händen habe. Um 12 Uhr trinke ich dann einen grünen Smoothie. Es dauert dann noch etwas und langsam wird mir wärmer. Muss sich der Körper erst noch daran gewöhnen? Jetzt wird es langsam immer wärmer, alle gehen schon in T-Shirt, nur ich könnte mit dicker Jacke rumlaufen. Wird das wohl besser werden bzw was kann ich ändern? Für einen Rat bin ich sehr dankbar. Ihre Seite ist wunderbar. Jeder sollte sie nutzen und umdenken. Vielen Dank dafür!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Bimu,
vielen Dank für Ihre Mail.
An die lange Pause wie beim täglichen Fasten muss sich der Organismus tatsächlich erst gewöhnen. Dem einen gelingt es schneller, der andere braucht Zeit dafür. Andererseits ist diese Methode auch nicht für jeden geeignet. Zwingen Sie sich also nicht dazu. Wenn Ihnen beispielsweise sehr viel wohler mit einem warmen basischen Frühstücksbrei ist, dann sollten Sie nicht zwanghaft darauf verzichten. Falls Sie abnehmen möchten, dann wird Ihnen das auch mit anderen Massnahmen gelingen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

falkexner schrieb am 13.01.2013

Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Artikel über die tägliche Fastenperiode hat mich sehr interessiert. Leider kam ein bischen zu kurz, wenn ich das richtig sehe,wie der Tag zeitlich so aufgebaut ist und was ich da essen kann. Denn wenn ich z.B., Zucker zu mir nehme, ist das Insulin gleich zur Stelle. Kann man sagen, wenn ich z.B., um 11Uhr gegessen habe, dass dann der Körper Zeit bekommen soll, dass was er da bekommen hat, Zeit benötigt, die Nahrung zu verarbeiten? Ich gehe also nicht darauf ein, wann mein Körper für sich Energie benötigt, sondern esse einfach, ohne Rücksicht darauf, was mein Körper damit macht? Mir ist klar, dass das, was wir heute essen, energetisch viel zu viel ist. Wir stopfen unseren Körper voll und er weis damit nicht, wohin damit und lagert es ab. Wir werden dick. Können Sie mir darüber noch mehr Infos geben? Oder ist dieser Artikel der einzige Anhaltspunkt? Mit freundlichen Grüßen Falk Exner

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Lieber Falk,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die im Text beschriebene Einhaltung einer langen nächtlichen Fastenzeit bis weit in den Vormittag hinein ist natürlich nur EIN Aspekt, der zur Gewichtsabnahme beitragen kann. Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung aus frischen Zutaten, die ausserdem frei ist von isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Weissmehl), ist zunächst die Grundlage einer jeden harmonischen Gewichtsregulierung. Wenn Sie nun diese Art der Ernährung auf zwei Mahlzeiten pro Tag aufteilen, nämlich eine um 11 Uhr und die zweite um 18 Uhr, dann können Sie die empfohlene nächtliche Fastenzeit von 16 Stunden hervorragend einhalten und geben Ihrem Körper darüber hinaus noch zwischen den beiden Mahlzeiten etwa 6 Stunden Zeit, in denen sich der Blutzuckerspiegel wieder regulieren kann und in denen - aufgrund des niedrigen Insulinspiegels - auch körpereigene Fettreserven abgebaut werden können. Vergessen Sie also nie, dass Ihr Körper dafür gemacht ist, dass er aus seinen Reserven auch dann mit Energie gut versorgt ist, wenn zunächst einmal ein paar Stunden lang keine Nahrung eintrifft.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit