Kommentare zu «Fructose (Fruchtzucker) - Die gefährlichste Form aller Zuckerarten»

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smd schrieb am 13.01.2018

Sehr guter und hochwertiger Artikel über Fructose!!
Gruß Dipl.oec.troph. Susanne Dethlefs

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe smd

Vielen Dank für Ihr Feedback, das uns sehr gefreut hat!

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Heaven schrieb am 30.09.2017

Hallo:) um meine Gesundheit zu erhalten verzichte ich auf Fructose. Nun habe ich gesehen, dass in einigen Produkten die ich gerne verwenden würde (z.B. Gelatine, Stevia Schokolade) Oligofructose enthalten ist. Ist diese auch ungesund, bzw. steigt dadurch das Diabetes Risiko oder können diese Produkte bedenkenlos konsumiert werden?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Heaven

Fructose ist erstens nicht in jedem Fall ungesund. Man muss sie also der Gesundheit zuliebe nicht konsequent meiden. Im Gegenteil. Früchte und Gemüse enthalten ebenfalls Fructose und sind wunderbar gesunde Lebensmittel. Oligofructose ist ein Ballaststoff, der aus einigen Fructosemolekülen besteht, die fest miteinander verbunden sind, so dass die Oligofructose im Dünndarm nicht verdaut wird. Erst im Dickdarm wird der Ballaststoff von den dort ansässigen Bakterien abgebaut – und zwar zu kurzkettigen Fettsäuren, also nicht zu Fructose. Oligofructose gilt im Allgemeinen als gesunder Ballaststoff, der – soweit uns bekannt ist – das Diabetesrisiko nicht steigen lässt. Im Gegenteil. Allerdings kann Oligofructose bei vielen Menschen zu Blähungen und ähnlichen Verdauungsbeschwerden führen. Wer so reagiert, sollte Oligofructose nicht verwenden, da ein irritierter Darm natürlich keine Basis für ein gesundes Leben darstellt.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

patricia schrieb am 26.08.2017

Hallo, ich lese mich aus aktuellem Anlass derzeit durch mehrere ihrer Artikel zum Thema Darmsanierung, Darmflora und Fructoseintoleranz. Leider ist es so, dass meine 7jährige Tochter nach einer Antibiotikatherapie seit nunmehr 7 Wochen unter Durchfällen und Bauchschmerzen leidet und auch sonst nicht gut beieinander ist. Bei ihrer älteren Schwester wurde schon vor mehreren Jahren eine Fructoseintoleranz per Atemtest festgestellt, so dass mir das Thema halbwegs vertraut ist, und auch bei ihr selber habe ich diese Anzeichen erkannt, wollte ihr aber den recht unangenehmen Test bisher ersparen. Dies also die Vorgeschichte. Seit dem Antibiotikum vor ca. 8 Wochen, geht nun aber so gut wie gar nichts mehr. Anfangs (1.Woche) Perenterol, dann das erste Probiotikum (2.Woche) mit nur 2 Stämmen- 2 Tage später (etwa 14 Tage nach Absetzen des Antibiotikums) begann dann aber vermehrt der Durchfall, der uns nun eben diesen schon recht langen Zeitraum begleitet, 3-7 Mal pro Tag (mal mehr, mal weniger), einige Zeit begleitet von heftigen Bauchschmerzen, wahlweise auch Kopfschmerzen, sehr lebensbeeinträchtigend (vor allem in den SOMMERFERIEN!!!!). Der Verdacht zunächst: ein Darmbakterium on top- auf den geschundenen Darm. Hat sich aber nicht bestätigt (Stuhltest negativ). Mein Verdacht ist, insbesondere je mehr ich darüber lese, dass 14 Tage nach Absetzen des Antibiotikums erst das komplette Ausmaß der Darmflorazerstörung eintrat und seither nicht wieder aufzubauen war. Stuhlproben, Bluttest etc. wurden durchgeführt, abschliessender Befund steht noch aus, bisher aber alles in Ordnung. Seit 6 Wochen nimmt sie Perenterol und Probiotika (10 Stämme) täglich, phasenweise 2 Mal (Perenterol) und 2 Mal (Probiotika) pro Tag, morgens und abends. Geholfen hat es nur mäßig bis gar nicht, jedenfalls hat sich keine nachhaltige Stabilisierung eingestellt. Immer noch leidet sie unter Durchfällen und Kopf- und Bauchschmerzen und ist auch insgesamt nicht gut beieinander. In Kombination mit der Fructoseintoleranz, die ja auch zuvor vermutlich schon negative Auswirkungen auf die Darmflora hatte, scheint eine Besserung und die Ansiedelung guter Darmbakterien offenbar derzeit nahezu unmöglich. Ich bin mit meinem Latein am Ende und sehr froh über Tipps. Können die von Ihnen angebotene Produkte (zB Colonpulver) und Probiotika-Kapseln auch von einer 7jährigen genommen werden? Und wo liegt im Zweifel der Unterschied zu anderen Probiotika aus der Apotheke, die ja offenbar bisher nicht viel bewirkt haben...?! Was ist in Sachen Ernährung zu empfehlen? Bestimmte Dinge (zB fermentiertes Gemüse)stehen leider nicht auf der Skala der Lieblingslebensmittel und sind im Hinblick auf die Fructose auch nicht immer unbedenklich... Zucker komplett vermeiden? Hab das Gefühl, dass nach dieser Komplett-Zerstörung -so scheint es mir- viele erworbene (und hoffentlich reversible) Unverträglichkeiten hinzugekommen sind, was ja offenbar auch nicht ungewöhnlich ist. Wo anfangen? Über Anregungen freue ich mich sehr! Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Patricia

Probiotika unterscheiden sich in einigen Punkten. Es gibt aktive/lebende probiotische Stämme und inaktivierte. Es gibt Produkte mit wenigen und vielen Stämmen sowie mit hoher und niedriger Gesamtzahl. Es gibt Probiotika mit zugesetzten unterschiedlichen Präbiotika (Inulin, FOS o. ä.). Letztere sind bei FI nicht immer verträglich. Und es gibt natürlich ganz unterschiedliche Zusammensetzungen der Probiotika, was bedeutet, dass ganz unterschiedliche Bakterienstämme miteinander kombiniert sein können. Je nach Zusammensetzung kann die Wirkung auch eine andere sein, da jeder Bakterienstamm seine spezifischen Eigenschaften hat. Bei Durchfall nach AB-Einnahme haben sich z. B. diese Stämme bewährt (die jedoch im Idealfall schon parallel zur AB-Einnahme eingenommen werden sollten): L. reuteri, L. casei, L. rhamnosus, L. delbrueckii subsp. Bulgaricus, B. animalis, S. boulardii und S. thermophilus.

Combi Flora Symbio enthält alle diese Stämme (bis auf letzteren, der in Combi Flora flüssig enthalten wäre, doch ist dieses bei FI nicht empfehlenswert, da fermentiert), doch auch Inulin…

Perenterol enthält Lactose und das Kinderprodukt zusätzlich Fructose. Besteht eine Lactoseintoleranz oder Fructoseintoleranz könnten diese Zusätze Beschwerden verstärken – obwohl der enthaltene Hefestamm (S. boulardii) natürlich grundsätzlich bei Durchfall hilfreich wäre.

Wir empfehlen Ihnen, die weitere Vorgehensweise in jedem Fall mit einem Arzt/Heilpraktiker zu besprechen. Denn zunächst muss ja geschaut werden, was die Ursache der Beschwerden ist.

Eine Testung der üblichen Intoleranzen/Nahrungsmittelunverträglichkeiten wäre sicher sinnvoll, damit Sie wissen, worauf Sie bei der Ernährung vorerst achten müssen. Ein Verdacht auf FI ist zwar schon einmal hilfreich, aber besser ist es doch, dies zu bestätigen bzw. ausschliessen zu können und zu wissen, ob noch andere Unverträglichkeiten vorliegen. Sie können ab sofort auch ein Ernährungstagebuch führen, um weitere Zusammenhänge feststellen zu können und um – falls Sie einen Ernährungsberater aufsuchen wollten – hilfreiche Informationen zur Hand zu haben.

Wie man bei diagnostizierter FI vorgeht, haben wir im Artikel beschrieben: Frucotse-Intoleranz – Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

Auch in unserem Artikel über das Leaky Gut Syndrom finden Sie viele Tipps, was zur Regeneration des Darmes umgesetzt werden kann.

Wichtig ist natürlich auch, was überhaupt der Grund für die Antibiotikatherapie war und welche Antibiotika gegeben wurden. Alle diese Aspekte wird Ihr Arzt/Heilpraktiker mit Ihnen besprechen und entsprechend darauf eingehen können.

Für uns aus der Ferne – ohne Ihre Tochter und ihre Vorgeschichte, ihre Werte etc. zu kennen – blieben nur rein spekulative Hinweise, was für Ihre Tochter letztendlich nicht so sehr hilfreich wäre.

Gute Besserung und alles Gute!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 29.07.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre ausführliche Berichterstattung zur Fructose. Unter dem Punkt "Fructose: Die Nachteile" ist Ihnen aber eine Verwechslung passiert. Hier wird Glucose zu beginn zweimal geschrieben, obwohl Fructose gemeint ist ;-) Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wir freuen uns immer, wenn Leser uns dabei helfen, kleine Fehler aufzuspüren und unsere Seite zu optimieren!

Im von Ihnen genannten Absatz ist uns jedoch kein Fehler aufgefallen. Zu Beginn des Absatzes wird tatsächlich zunächst die Verstoffwechslung der Glucose beschrieben, um dann im Verlauf des Absatzes darauf hinzuweisen ("Im Gegensatz zur Glucose..."), dass die Verstoffwechslung der Fructose ganz anders, nämlich insulinunabhängig und viel langsamer erfolgt.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ben schrieb am 25.03.2017

Hallo Zentrum der Gesundheit, "Fruchtzucker ist nicht gleich Fruchtzucker" - ich bin über diese Aussage gestolpert und wollte nachhaken, ob sie damit eine unterschiedliche Art der Fructose oder eine unterschiedliche Verwendung meinen. Ob Fructose aus Obst oder aus der Industrie, es ist und bleibt die selbe Substanz. Ist es nicht eher eine Frage der enthaltenen Menge, beziehungsweise der Tatsache, dass ein Apfel aufgrund seiner weiteren Inhaltsstoffe gesünder ist, als beispielsweise ein Stück Kuchen? Vielen Grüße Benjamin

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Benjamin

Selbstverständlich ist genau das gemeint. Denn während der Verzehr isolierter Fructose zu Gesundheitsproblemen führen kann, sind selbst Menschen, die vorwiegend von Früchten leben, gesund und munter.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

aszrael schrieb am 18.02.2017

Hallo Zentrum der Gesundheit, ich habe im Supermarkt dieses Produkt gesehen: (Anm. Redaktion: Link entfernt) Klingt für mich erstmal sehr positiv, aber im Internet habe ich kaum Meinung dazu gefunden, ob dieses Produkt ein geeigneter Ersatz für den klassischen 2-ketting Haushalts-Kristallzucker ist. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße aszrael

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Azrael

Da Fremdlinks in den Kommentaren zur Vermeidung von Schleichwerbung nicht gestattet sind, haben wir Ihren Link entfernt. Das genannte Produkt ist – wie auf der Verpackung ersichtlich – ein Glucosesirup – und damit ein hochkonzentrierter und isolierter Zucker, der (mit Ausnahme der Fructosewirkungen) annähernd sämtliche gesundheitlichen Nachteile eines Industriezuckers mit sich bringt. Wir haben hier die unserer Meinung nach empfehlenswerten Süssungsmittel aufgeführt: Die gesündesten Süssungsmittel

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Rene-Marco schrieb am 04.02.2017

Hallo Zentrum der Gesundheit. Jemand meinte zu mir, dass Smooties nicht so gesund seien, wegen den hohen Fruchtzuckeranteil. Aber das kann der Körper ja verkraften, weil der nicht industriell hergestellt wird. Wie sieht es zur Relation aus?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Rene-Marco,

Sie haben sich Ihre Frage schon selbst beantwortet. Es handelt sich im Smoothie nicht um industriell verarbeitete, isolierte und hochkonzentrierte Fructose. Darüber hinaus können Sie den Fruchtanteil im Smoothie ja selbst steuern. Erhöhen Sie einfach die Menge des grünen Blattgemüses und des Wassers und verwenden Sie weniger Früchte. Oder machen Sie sich herzhafte Smoothies mit Avocados und Blattgemüse und etwas Kräutersalz.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Barton schrieb am 09.04.2016

Guten Tag Interessanter Artikel. Ich trinke zu Mittag gerne Zitronenwasser aus einer halben Zitrone und süsse es mit Apfelsüsse. Ist diese Apfelsüsse auch Fructose und somit schädlich, oder ist es in Kombination mit der Zitrone in Ordnung und kann vom Körper verwertet werden? So lautet die Beschreibung von der Apfelsüse: *** ist ein flüssiger Apfelzucker aus biologischem Anbau, der sich ideal zum Süßen von Getränken, zum Kochen und Backen eignet. *** enthält fast nur Fruchtzucker und überlagert andere Aromen nicht, sondern unterstreicht sie kunstvoll. Ich habe es auch mal mit Xylit versucht, aber das löst sch nur langsam auf und mein Darm verträgt es nicht so gut. Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Barton
Um versteckte Werbung zu vermeiden, haben wir den Markennamen aus Ihrem Kommentar entfernt.
Jede Frucht enthält Fruchtzucker. Fruchtzucker aber ist in der natürlichen frischen Frucht nur in geringen Mengen enthalten. Im Apfel finden sich pro 100 g nur 6 g Fruchtzucker. In der konzentrierten Apfelsüsse jedoch sind pro 100 g 70 g Zucker enthalten, wovon etwa 53 g aus reinem Fruchtzucker bestehen. Nun kommt es darauf an, wie viel der Apfelsüsse Sie täglich verzehren. Bei einem Löffel ist es kein Problem. Würden Sie damit jedoch auch backen, Ihr Brot damit bestreichen, es in Desserts mischen etc., dann wäre diese Fruchtzuckermenge bedenklich.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schrieb am 13.09.2015

Sehr geehrte Damen und Herren, als Doktor der Naturwissenschaften und ehemaliger Leiter einer Nachwuchsgruppe mit stoffwechselphysiologischen Arbeitsschwerpunkt habe ihren Artikel über Fruchtzucker mit großem Interesse verfolgt. Allerdings sind mir einige Fragen bzw. Anmerkungen zu Ihrem Artikel aufgefallen die ich in dem angehängten pdf vermerkt habe. Ich würde mich sehr freuen wenn sie zu diesen Anmerkungen kurz Stellung nehmen könnten. Bitte betrachten sie meine Nachricht nicht als bloße Kritik sondern als einen Beitrag eines interessierten Lesers. Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen :-)
Nachfolgend finden Sie unsere Antworten in kursiv:

- Warum macht es einen Unterschied ob die Fructose in Form einer Bananen oder eines Getränks zu mir nehme.

Zunächst einmal können Getränke sehr schnell verzehrt werden, womit auch sehr viel leichter sehr grosse Mengen Fructose und auch sehr viel grössere Mengen Fructose aufgenommen werden als dies mit frischen Früchten der Fall ist. In einem fructosegesüssten Getränk befinden sich Wasser, Fructose, Aromen, Säuren u. ä. – abgesehen vom Wasser nichts, das in irgendeiner Weise nützlich wäre. In einer Frucht aber liegt die Fructose im natürlichen Verbund mit vielen anderen wertvollen Substanzen vor (Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien, Aminosäuren etc.). Alle diese Substanzen fördern die Gesundheit und verhindern gemeinsam mit der geringen vorhandenen Fructosemenge eine Schädlichkeit derselben.

- Oder liegt es nur an dem absoluten Gehalt an Fructose? Dann würde ich Beispiele anführen wie hoch die Menge Fructose in einer Banane ist verglichen mit dem Fructose -Gehalt eines Softdrinks.

Eine 100-kcal-Portion eines mit Fructose gesüssten Softdrinks (250 ml) liefert etwa 15 g Fructose (und wie schnell ist ein halber oder gar ein ganzer Liter getrunken…), eine 100-kcal-Portion Banane (ca. 110 g geschälte Banane – entspricht etwa 1 mittelgrossen Banane) liefert ca. 3,7 g Fructose. Um also in Sachen Fructose mit Bananen an einen halben Liter Softdrink zu gelangen, müsste man 8 Bananen essen. Und selbst das wäre aufgrund der enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe nicht in jedem Fall ein Problem.

- Hier meinen sie bestimmt Kohlenstoffmoleküle. Aus mehreren Zucker bestehende Zuckerarten bezeichnet man nämlich als Mehrfachzucker bzw. Polysaccharide.

Wenn Sie Fructose – ein Einfachzucker – zu sich nehmen, dann nehmen Sie nicht nur ein einziges Fructose-Molekül zu sich, sondern sehr viele einzelne Fructose-Moleküle. Daher steht in unserem Artikel: „Einfachzucker bestehen aus vielen einzelnen Zuckermolekülen.“ Damit ist also z. B. gemeint: Ein Löffel des Einfachzuckers Fructose besteht aus vielen einzelnen Fructosemolekülen. Ein Polysaccharid hingegen besteht aus mehreren miteinander verbundenen Einfachzuckermolekülen. In der Fructose jedoch liegen die einzelnen Fructose-Moleküle frei/einzeln, also ohne glycosidische Verbindung vor.

- Was meinen sie mit der natürlichen Form der Fructose? Ist die biochemisch gesehen anders aufgebaut als industriell hergestellte?

Nein, wir meinen das, was wir bereits in der ersten Antwort oben erklärt haben.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Basti1952 schrieb am 26.05.2015

Hallo, der Bericht ist richtig klasse! Ich hatte keine Ahnung was Fructose anrichten kann, bis eine nichtalkoholische Fettleber diagnostiziert wurde. Der Grund woher die nichtalkoholische Fettleber kam, war lange nicht klar, bis mein Arzt feststellte, dass Fructose der Grund dafür war. Seitdem nehme ich das Enzym Xylose-Isomerase. Das Fructose eine solche Auswirkung haben kann war mir nicht bekannt und ich denke, dass es auch vielen anderen noch nicht bekannt ist.

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