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Kommentare zu «Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird»

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Nelli P. schrieb am 17.01.2018

Hallo,
ich habe nach jedem Fruchtverzehr (Apfel, Trauben, Heidelbeere, Brombeere etc...)
Bauchkrämpfe und Durchfall.
Der Fructose Atemtest ist aber negativ ausgefallen.
Wie kann das sein? Woran kann das noch liegen?
Vielen Dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Nelli P

Tests sind nicht immer eindeutig. Wir würden uns daher eher auf das verlassen, was eindeutig beobachtbar ist. Wenn Sie also grundsätzlich nach Fruchtverzehr die entsprechenden Symptome entwickeln und es Ihnen ohne Fruchtverzehr prima geht, dann vertragen Sie Früchte defintiv nicht und meiden diese künftig bzw. so lange, bis sich Ihr Darm mit den im Text beschriebenen Massnahmen wieder erholt hat. Eine Regeneration ist insbesondere dann zu erwarten, wenn die Unverträglichkeit erst vor einiger Zeit einsetzte, also nicht angeboren ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Guten tag, habe eine kurze Frage Salat hatt ja eine kürzere Verweildauer im Magen als nüsse. Wenn ich beides aber mixe zu Einen Brei und mit Wasser sehr flüssig mache ist das dann für den Magen darm Trakt dann gut verträglich und kann man das bei einer fructoseunverträglichkeit und sorbit auch auf nüchtern Magen trinken.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind immer sehr individuell ausgeprägt, so dass hier jeder Betroffene selbst herausfinden muss, welche Mengen des jeweiligen Stoffes noch vertragen werden und welche nicht. Genauso verhält es sich mit Mischungen generell. Es gibt Menschen, denen ein Obstsalat mit Ölsardinen gar nichts ausmacht, um ein extremes Beispiel zu nennen, andere erleben ein Völlegefühl nach Salat-Nuss-Smoothies. Sie müssten es daher testen.

Die Mischung Salat und Nüsse ist jedoch extrem fructose- und sorbitarm. Die Verweildauer im Magen ergibt sich natürlich aus der Mischung Salat/Nuss, das heisst, sie wird nicht so schnell wie ein Salat verdaut, da ja die Fette, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Proteine der Nuss noch dabei sind, die verdaut werden müssen. Normalerweise aber ist die Mischung gut verträglich, da jedes Lebensmittel mit grünem Blattgemüse kombiniert werden kann.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Guten Abend ZDG Team, bei mir wurde damals eine Fructoseintoleranz festgestellt. In diesem Jahr wurde dann auch Morbus Crohn diagnostiziert. Gerne würde ich eine Darmreinigung bzw. Darmsanierung durchführen, da man aber in dieser Zeit sich möglichst Basisch ernähren sollte (nach Empfehlung), frag ich mich wie das zu vereinbaren ist. Nämlich bei manchen Sorten von Obst, Gemüse, Nüssen, ... kann es dann problematisch werden (wegen Morbus Crohn, ...). Oder würden Sie einen anderen Weg empfehlen? Und noch als Info: Was ich einnehme bzw. mal eingenommen habe: OPC, Weihrauch, Vitamin B12 und C, Curcuma, Vitamin D und K, Krillöl, Magnesium, MSM, .. Und noch die Medikamente wegen Morbus Crohn, also Budenofalk (3mg) und Pentasa (Mesalazin) Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hier hatten wir darüber berichtet, dass eine vegetarische Ernährung bei Morbus Crohn hilfreich sein kann.

Es ist in jedem Fall gerade bei Magen-Darmerkrankungen entscheidend, das zu essen, was vom Betroffenen am allerbesten vertragen wird.

Darmreinigende Massnahmen wirken überdies auch dann, wenn die Ernährung nicht den offiziellen basischen Kriterien entspricht, aber so zusammengestellt wird, dass der einzelne sie optimal verträgt.

Nahrungsergänzungsmittel - Vitamine, Mineralien etc. - sollten dem persönlichen Bedarf entsprechend eingenommen werden. Naturheilkundliche Mittel, wie z. B. Weihrauch oder MSM können entzündungshemmend wirken und werden daher bei M. Crohn häufig eingesetzt. Welche Mittel hier also für Sie optimal wären, können wir aus der Ferne nicht feststellen. Vielleicht könnten Sie das gemeinsam mit einem Heilpraktiker/Arzt tun?

Mit diesem sollten auch die jeweiligen Präparate für eine Darmreinigung ausgesucht werden, da diese immer zum Zustand des Patienten bzw. seines Verdauungsapparates passen sollten.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Johanna schrieb am 04.11.2017

Hallo, mich würde interessieren, inwieweit bei Fructosemalabsorption auch bestimmte Ballaststoffe zu meiden sind. Von Inulin habe ich das gehört, wie sehen Sie das? Gibt es noch andere Ballaststoffe, die man meiden soll? Wissen Sie, wo man eine Übersicht mit Gehalten dazu findet? Und welche Gehalte sind noch akzeptabel? Sie führen Kokosnuss bei den fructoseärmsten Lebensmitteln auf. Aber wie ist sie unter dem Aspekt Inulin zu bewerten? Auf amerikanischen Webseiten ist immer die Rede von hohem Inulingehalt (auf deutschen finde ich GAR nichts), aber konkrete Zahlen hab ich nicht gefunden. Gar nicht mehr essen wäre schwierig, da ich keine Milch, Getreide, Nüsse, Samen esse und dementsprechend bisher die Kokosnuss wichtig war (als Raspeln, Milch). Vielen Dank im Voraus!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Johanna

Die Fructoseunverträglichkeit ist immer sehr individuell ausgeprägt. Sie müssten daher die von Ihnen verträglichen Fructose- bzw. Ballaststoffmengen selbst austesten. Es ist also nicht möglich zu sagen, welche Gehalte akzeptabel sind und welche nicht. Dies ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich. Möglicherweise ist bei Ihnen eine Ernährung nach FODMAP eine gute Idee. Googeln Sie danach. Sie finden dann zahlreiche Hinweise. Bei FODMAP meidet man so gut wie möglich jegliche fermentierbaren Zuckerformen bzw. Ballaststoffe inkl. Inulin, FOS, Zuckeralkohole etc. Zum Thema Kokosnuss finden Sie hier eine sehr gute Information, falls Sie diese nicht schon kennen. Es kommt also auf das jeweilige Kokosprodukt an und auf die verzehrte Menge. Die natürliche Kokosnuss stellt kein Problem dar. Und auch bei anderen Kokosprodukten kann von einem hohen Inulingehalt nicht die Rede sein.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 04.11.2017

Sehr geehrte Damen und Herren Da ich vieles nicht esse, esse ich vor allem viele Früchte, Gemüse und Salat. Nun lese ich aber, dass auch Früchte (Fructose) nicht gut ist. Ich esse Morgens meistens Müesli (glutenfreie Flocken), Nüsse, Rosinen, Mandelmilch und 2-3 Früchte darin. Mittags meistens Salat, Gemüse, Früchte und etwas Kohlenhydrate. Nachtessen etwa analog Mittag. Wie viele Früchte sind gesund pro Tag bezüglich der Fructose? Was haben Sie mir für Tipps um zu mehr Eiweiss zu kommen bei vegetarischer oder auch veganer Ernährung? Freue mich auf Ihre Rückmeldung. Liebe Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Fructose ist in Form industriell hergestellter und isolierter Fructose ein Problem, beispielsweise in Softdrinks, Süssigkeiten und Fertiggerichten. In natürlichen Früchten aber stellt die Fructose keine Gefahr dar. Allenfalls wenn Sie ausschliesslich von Früchten, insbesondere Trockenfrüchten leben würden und gleichzeitig keine Blattgemüse und auch keine anderen vollwertigen Lebensmittel essen würden, könnte dies zu viel Zucker sein.

Im Rahmen einer gesunden Ernährung sind also z. B. drei Portionen frische Früchte pro Tag à 200 g (gesamt 600 g) und eine Portion Trockenfrüchte à 50 g sicher kein Problem - wobei es Menschen gibt, die problemlos mehr Früchte essen und vertragen können.

Informationen zu pflanzlichen Proteinen finden Sie z. B. hier:

Proteinbedarf vegan decken

Vegane Proteinquellen - Die Liste

Pflanzliche Proteine - Das Powerfood

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sabrina schrieb am 30.06.2017

Guten Tag, habe ein gutes Probiotikum,leider mit Inulin darin,habe eine Fructoseintoleranz und dadurch nun wieder einen Blähbauch.Kann ich einfach Traubenzucker dazu nehmen zur besseren Verträglichkeit oder ist das für die probiotische Wirkung irgendwie nachteilig?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sabrina

Der Inulinanteil ist normalerweise gering in Probiotika. Das heisst, die kompensierende Glucose-Menge wäre ebenfalls gering und kann daher eingenommen werden. Denn die Unverträglichkeit des Inulins wiegt schwerer als eine mögliche beeinträchtigende Wirkung einer derart winzigen Glucose-Menge. Bitte erkundigen Sie sich beim Probiotika-Hersteller, ob es nicht auch eine Variante ohne Inulin gibt. Da inzwischen fast alle Probiotika Inulin enthalten, sollten die Hersteller von möglichst vielen Menschen erfahren, wie gross die Nachfrage nach inulinfreien Probiotika ist, damit endlich ein solches auf den Markt gebracht wird. Bei einer FI kann es allerdings auch sein, dass in der Anfangszeit bereits die probiotischen Bakterien zu Blähungen etc. führen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jobalowin schrieb am 19.05.2017

Hallo, interessanter und ausführlicher Beitrag. Danke! Es gibt ja auch Tabletten die vor einem Essen mit Fructose genommen werden können. Jetzt würde mich interessieren ob diese auch zur Verbesserung beitragen. Also z.B. ob eine Erholung möglich ist, wenn Essen mit Fructose eingenommen wird aber die Tabletten davor genommen werden? Denn ich möchte nun die beschriebenen ganzheitlichen Maßnahmen Schritt für Schritt durchgehen (vor allem um Erholung Verdauungssystem, Darmsanierung etc. sicherzustellen), aber komme hin und wieder nicht um Fructose herum und deswegen die Frage ob dabei die Kombination mit Tabletten (natürlich nur in geringen Maßen) auch zu einer Heilung des Darms/Verbesserung FI führen? Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jobalowin

Die Tabletten können begleitend zu allen anderen Massnahmen eingenommen werden, wenn die Fructoseintoleranz so stark ist, dass auch eine fructosearme Ernährung nicht ausreicht, um die Beschwerden akut zu lindern. Allein auf die Tabletten sollte man sich jedoch nicht verlassen, da sie selbst zwar die Darmschleimhaut entlasten – wenn man sie passend zur Fructoseaufnahme dosiert, was nicht immer einfach ist – doch heilen können sie nicht. Auch ist nicht bekannt, wie sich die erhöhte Glucosebildung auf die Darmflora auswirkt. Gerade eine gestörte Darmflora liegt aber bei der FI bereits schon vor.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

jessi1987 schrieb am 29.04.2017

Hallo Zusammen, ich hatte ursprünglich eine Darmreinigungskur über 4 Wochen mit 3-Monatiger Einnahme eines Probiotikums geplant (Link). Leider hat mein Arzt jetzt eine Fructoseintoleranz festgestellt. Das in dem 3-Monats-Paket enthaltene CombiFloraSymBIO enthält Inulin, dass zu Fructoseunverträglichkeitsreaktionen führen kann. Ebenso enthält das von Ihnen unter 3. empfohlene Combi Flora Topinambur, was auch zu den verbotenen Lebensmitteln bei Fructoseintoleranz gehört. Ich habe die letzten Tage viel gelesen und bin nun mehr als verwirrt. Ich habe eine Darmsanierung aus verschiedenen Gründen dringend notwendig und weiß um ehrlich zu sein jetzt nicht so Recht, was ich machen soll und für welche Produkte ich mich entscheiden soll. Können Sie mir bitte einen Rat geben? Vielen Dank im Voraus und viele Grüße.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jessi

Sie könnten z. B. Combi Flora plus verwenden. Darin ist  – unseres Wissens nach – lediglich etwas Papaya enthalten, was aufgrund der minimalen Mengen keinen nachteiligen Effekt haben dürfte. Wir haben längst bei den Probiotikaherstellern angeregt, ein Produkt ohne jegliche Fructosequellen auf den Markt zu bringen – bislang leider ohne Erfolg. Zumindest scheint es kein entsprechendes Probiotikum zu geben, das fructosefrei ist und gleichzeitig aus der erforderlichen Anzahl an Darmbakterienstämmen besteht. Wir hoffen, dass sich dies bald ändern wird.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Enes1994 schrieb am 08.04.2017

Hallo, paar Fragen zu der Dünndarm Fehlbesiedlung: - Ich habe bisher einen Laktose- sowie Fruktose Test gemacht. Laktose ist positiv, aber Fruktose negativ ausgefallen. Jetzt habe ich gelesen, dass man zusätzlich als Diagnose für eine DDFB einen LACTULOSE sowie GLUKOSE Test machen sollte, um am Ende sagen zu können ob man eine DDFB hat oder nicht. Würden diese Tests Ihrer Meinung nach dann ausreichen, um entsprechend den Ergebnissen am Ende sagen zu können ob man eine DDFB hat oder nicht? Wenn Ihrer Meinung nach man noch andere Tests machen sollte - welche wären das? - Ich nehme seit einigen Monaten ein Probiotikum was bei mir einige Beschwerden ganz gut lindern konnte, aber leider habe ich noch ab und an noch etwas mit leichter bis mittelstarker Übelkeit 1-2 Std. nach der Nahrungsaufnahme zu kämpfen, sowie eine belegte Zunge, öfter Darmgeräusche beim oder nach dem Essen, Verstopfungen (mal stärker ausgeprägt mal weniger stark/teilweise Schmerzen dabei) vermehrtes Luft aufstoßen. Zudem auch mal Luft, die nicht sofort entweichen will. Außerdem habe ich manchmal einen schlechten Mundgeschmack noch nach dem Essen. Wenn sich schädliche Bakterien bei mir im Dünndarm befinden oder Bakterien im Dünndarm befinden, die nicht dahin gehören - Können diese mit einem Probiotikum (Flüssig Probiotikum - Keine Kapsel) ausreichend verdrängt werden? Oder sollte man dann hierzu noch auf andere natürliche Pflanzliche Mittel greifen, die das unterstützen können? Wenn ja, welche würden Sie empfehlen? Ich war schon wegen den Beschwerden bei einigen Ärzten, die das meistens nur auf die Psyche schieben oder oft nur ein Klassisches Mittel verschreiben, wie z.b. Pantoprazol was ich aber schon lange nicht mehr nehme, weil ich davon nix halte. Zu einem Heilpraktiker bin ich einige Male gegangen. Das letzte mal war ich bei einem Heilpraktiker, der mir ein Tee zur Darmsanierung empfohlen hat sowie Vitalpilze und Enzyme. Die Enzyme fand ich leider geschmacklich nicht so gut da ich den Inhalt der Kapseln immer nur konsumiere statt der ganzen Kapsel (wegen einer schlechten Erfahrung, die ich mit einer Kapsel gemacht hatte) Vitalpilze haben die Symptome bei mir trotz 2 Wöchiger anfangs einschleichender Einnahme verstärkt. Symptome wurden verstärkt wie stärkeren Verstopfungen und zusätzlichem Brennen am After, sehr starke Übelkeit und fauligen Mundgeschmack. Dazu sind Symptome wie starke Eingenommenheit gekommen, Nervösität und Gewichtsverlust sowie oft stark ausgeprägte Augenringe. Diese Pilze habe ich seit paar Wochen weggelassen und mir geht es wieder nur mit dem Probiotikum und dem Darmsanierungs-Tee besser, aber leider wie schon gesagt habe ich immer noch teilweise Beschwerden, die sehr lästig sind. Es wurde mal öfter erwähnt im Internet, dass im Falle einer DDFB komplett auf Zucker sowie komplexe Kohlenhydraten verzichtet werden sollte und man nur gute Fette und Fleisch 4 Wochen essen soll und dies dann weiterhin erstmal 1-2 Monate weiterführen soll, um dann anschließend wieder langsam kleine Kohlenhydrat-Portionen einzuführen. Somit soll man die Nahrung der schädlichen Bakterien oder den Bakterien, die im Dünndarm leben die Nahrung entziehen. Stimmt dies so Ihrer Meinung nach oder muss man im Falle einer DDFB nicht unbedingt komplett auf Kohlenhydrate verzichten? Außerdem ist mir auch hier die Frage eingefallen ob Fleisch Essen in diesem Fall dann jeden Tag ganz gut sei oder sogar nicht eher kontraproduktiv für die Bakterien im Dünndarm? Wenn Sie mich besonders in diesem Abschnitt ein wenig aufklären können, wäre ich Ihnen dankbar. Kann man Anhand verschiedener Diagnostiken, die ein Indiz für eine DDFB sind die DDFB trotzdem gut behandeln mit Maßnahmen, wie Probiotikum, Darmsanierung, Ausgewogenen Ernährung (kohlenhydrate+Fette+Proteine) und sonstigen pflanzlichen Mitteln? Oder muss man da eher zu Antibiotika greifen (von den Ärzten bekommen) + die Dinge als Unterstützung die ich in der vorigen Frage erwähnt habe? Ich danke für Ihre Antworten. Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Enes

Zur Diagnose der DDFB kann der Lactulose/Glucose-Atemtest erfolgen, aber auch eine Überprüfung der einschlägigen Vitalstoffe (Vitamine B12, A, D etc.). Eine DDFB geht normalerweise mit massiven Beschwerden einher, was bei Ihnen Ihren Beschreibungen zufolge offenbar nicht der Fall ist. Um Sicherheit zu bekommen, können Sie jedoch problemlos die genannten Tests durchführen lassen.

Da Menschen mit DDFB oder anderen Intoleranzen grundsätzlich sehr empfindlich reagieren, lassen sich aus der Ferne keine Tipps für eine Therapie geben. Hier muss man sehr individuell entscheiden, was der einzelne Mensch nun benötigt. Bei einer tatsächlichen DDFB, die ja oft organische Ursachen hat, sollten natürlich zunächst diese behoben werden, da man andernfalls erfolglos therapieren wird. Statt Antibiotika wird in der Naturheilkunde von manchen Phytotherapeuten eine Kombination antibiotisch wirksamer Pflanzenstoffe verwendet, z. B. Allicin, Oreganoöl und Zimt. Besprechen Sie die Dosierung am besten mit Ihrem Heilpraktiker.

Ob das Probiotikum parallel oder anschliessend eingenommen werden sollte, muss individuell entschieden werden.

Was nun die konkrete Ernährung bei DDFB betrifft, so gibt es hier keine Regeln, die pauschal für alle Menschen gleichermassen gelten. Man stellt seinen Speiseplan nach den vorliegenden Unverträglichkeiten/Verträglichkeiten sowie natürlich den persönlichen Kriterien entsprechend zusammen. Wenn Sie sich selbst damit überfordert fühlen, dann wenden Sie sich am besten an einen Ernährungsberater.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.02.2017

Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit Team, ich esse 3 mal am Tag eine Banane, ung. 100 Gramm pro Banane. Morgens, Nachmittags und abends gegen 21:30. Jetzt habe ich im Fernsehen und auch bei Ihnen gehört und gelesen, das Fructose sehr schädlich ist. Trifft das auch auf mich und meinen Konsum von 3 Bananen zu? Ich mache mir jetzt echt Sorgen deswegen. Ich trinke nur! stilles Wasser, Vittel. Süßigkeiten überhaupt nicht. Mache viel Sport und gehe am Tag ung. 15000 Schritte. MfG Vielen Dank!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte lesen Sie jedoch stets die vollständigen Artikel. In unserem Fructose-Artikel https://www.zentrum-der-gesundheit.de/fructose-schaedigt-das-gehirn-16080358-0816.html steht u. a. folgendes:

  • "Früchte

  • Früchte sind kein Problem. Man isst sie nicht kiloweise und nimmt gleichzeitig Ballaststoffe und Vitalstoffe zu sich. Überdies sind Früchte nicht annähernd so zuckerreich wie gezuckerte Getränke und Süssigkeiten.

Sie müssen sich wegen Ihrer drei Bananen keine Sorgen machen - ja, Sie können problemlos noch weitere Früchte in Ihren Speiseplan einbauen :-)

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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