Kommentare zu «Fructose-Intoleranz – Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird»

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Evelin G. schrieb am 23.07.2018

Hallo,

Hallo, weiß jemand, ob das Acerola Vitamin C (mit Hagebutte) bei FI verträglich ist?

Hallo, mich würde interessieren, ob das Acerola Vitamin C bei FI vertragen wird. Danke für die Antwort im Voraus und beste Grüße!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Evelin

Bitte erkundigen Sie sich beim jeweiligen Hersteller nach dem Fructosegehalt. Bei diesem Produkt beispielsweise nehmen Sie mit 1 Gramm 0,15 Gramm Fructose zu sich. Ob das Produkt also für Sie verträglich ist, hängt davon ab, wie viel Sie davon einnehmen, wie hoch der Fructosegehalt Ihrer übrigen Ernährung ist und wo Ihre persönliche Verträglichkeitsgrenze ist. Informationen zur Fructoseintoleranz finden Sie hier.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Xyz schrieb am 17.03.2018

Hallo,
Sie schreiben in diesem Beitrag,dass es möglich ist nach langer unerkannter Fructoseintoleranz noch andere intoleranzen also Folgeschäden zu bekommen.
Ist es denn möglich diese dann wieder zu verlieren nachdem man sich fructoseärmer ernährt ? Oder ist das dann auch ein dauerhafter selbst verschuldeter Schaden ?

Abgesehen davon würde mich interessieren ob meine weiteren Symptome die ich leider auch nach Wochen fructosearmer Ernährung noch habe auch mit einer fructoseintoleranz in Verbindung gebracht werden :
Besonders zu kämpfen habe ich mit Migräne,Gedächtnisproblemen und vorallem Hitzewallungen(besonders schlimm nachdem ich geschlafen habe egal um welche Uhrzeit)?

Ich danke im Voraus,
Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Xyz

Wenn die Intoleranz nicht bereits von Geburt an vorhanden, also angeboren ist, dann stehen die Chancen sehr gut, dass sie sich bei entsprechenden Massnahmen wieder zurückbilden. Ob Ihre Symptome auf die FI, auf andere Intoleranzen (sie erinnern an eine Glutenintoleranz oder Milchproteinunverträglichkeit) oder noch weitere Ursachen zurückzuführen sind (Hormonprobleme, Schilddrüsenprobleme o. ä.), lässt sich aus der Ferne nicht feststellen. Um die Ursachen Ihrer Symptome herauszufinden, muss eine umfassende Anamnese durchgeführt werden, wobei auch verschiedene Blut- und Stuhlanalysen berücksichtigt werden sollten. Ein Heilpraktiker oder ganzheitlicher Arzt kann Ihnen bei der Ursachenfindung weiterhelfen - und anschliessend auch bei der Erstellung eines ganzheitlichen Konzeptes.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Nelli P. schrieb am 17.01.2018

Hallo,
ich habe nach jedem Fruchtverzehr (Apfel, Trauben, Heidelbeere, Brombeere etc...)
Bauchkrämpfe und Durchfall.
Der Fructose Atemtest ist aber negativ ausgefallen.
Wie kann das sein? Woran kann das noch liegen?
Vielen Dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Nelli P

Tests sind nicht immer eindeutig. Wir würden uns daher eher auf das verlassen, was eindeutig beobachtbar ist. Wenn Sie also grundsätzlich nach Fruchtverzehr die entsprechenden Symptome entwickeln und es Ihnen ohne Fruchtverzehr prima geht, dann vertragen Sie Früchte defintiv nicht und meiden diese künftig bzw. so lange, bis sich Ihr Darm mit den im Text beschriebenen Massnahmen wieder erholt hat. Eine Regeneration ist insbesondere dann zu erwarten, wenn die Unverträglichkeit erst vor einiger Zeit einsetzte, also nicht angeboren ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Guten tag, habe eine kurze Frage Salat hatt ja eine kürzere Verweildauer im Magen als nüsse. Wenn ich beides aber mixe zu Einen Brei und mit Wasser sehr flüssig mache ist das dann für den Magen darm Trakt dann gut verträglich und kann man das bei einer fructoseunverträglichkeit und sorbit auch auf nüchtern Magen trinken.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind immer sehr individuell ausgeprägt, so dass hier jeder Betroffene selbst herausfinden muss, welche Mengen des jeweiligen Stoffes noch vertragen werden und welche nicht. Genauso verhält es sich mit Mischungen generell. Es gibt Menschen, denen ein Obstsalat mit Ölsardinen gar nichts ausmacht, um ein extremes Beispiel zu nennen, andere erleben ein Völlegefühl nach Salat-Nuss-Smoothies. Sie müssten es daher testen.

Die Mischung Salat und Nüsse ist jedoch extrem fructose- und sorbitarm. Die Verweildauer im Magen ergibt sich natürlich aus der Mischung Salat/Nuss, das heisst, sie wird nicht so schnell wie ein Salat verdaut, da ja die Fette, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Proteine der Nuss noch dabei sind, die verdaut werden müssen. Normalerweise aber ist die Mischung gut verträglich, da jedes Lebensmittel mit grünem Blattgemüse kombiniert werden kann.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Guten Abend ZDG Team, bei mir wurde damals eine Fructoseintoleranz festgestellt. In diesem Jahr wurde dann auch Morbus Crohn diagnostiziert. Gerne würde ich eine Darmreinigung bzw. Darmsanierung durchführen, da man aber in dieser Zeit sich möglichst Basisch ernähren sollte (nach Empfehlung), frag ich mich wie das zu vereinbaren ist. Nämlich bei manchen Sorten von Obst, Gemüse, Nüssen, ... kann es dann problematisch werden (wegen Morbus Crohn, ...). Oder würden Sie einen anderen Weg empfehlen? Und noch als Info: Was ich einnehme bzw. mal eingenommen habe: OPC, Weihrauch, Vitamin B12 und C, Curcuma, Vitamin D und K, Krillöl, Magnesium, MSM, .. Und noch die Medikamente wegen Morbus Crohn, also Budenofalk (3mg) und Pentasa (Mesalazin) Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hier hatten wir darüber berichtet, dass eine vegetarische Ernährung bei Morbus Crohn hilfreich sein kann.

Es ist in jedem Fall gerade bei Magen-Darmerkrankungen entscheidend, das zu essen, was vom Betroffenen am allerbesten vertragen wird.

Darmreinigende Massnahmen wirken überdies auch dann, wenn die Ernährung nicht den offiziellen basischen Kriterien entspricht, aber so zusammengestellt wird, dass der einzelne sie optimal verträgt.

Nahrungsergänzungsmittel - Vitamine, Mineralien etc. - sollten dem persönlichen Bedarf entsprechend eingenommen werden. Naturheilkundliche Mittel, wie z. B. Weihrauch oder MSM können entzündungshemmend wirken und werden daher bei M. Crohn häufig eingesetzt. Welche Mittel hier also für Sie optimal wären, können wir aus der Ferne nicht feststellen. Vielleicht könnten Sie das gemeinsam mit einem Heilpraktiker/Arzt tun?

Mit diesem sollten auch die jeweiligen Präparate für eine Darmreinigung ausgesucht werden, da diese immer zum Zustand des Patienten bzw. seines Verdauungsapparates passen sollten.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Johanna schrieb am 04.11.2017

Hallo, mich würde interessieren, inwieweit bei Fructosemalabsorption auch bestimmte Ballaststoffe zu meiden sind. Von Inulin habe ich das gehört, wie sehen Sie das? Gibt es noch andere Ballaststoffe, die man meiden soll? Wissen Sie, wo man eine Übersicht mit Gehalten dazu findet? Und welche Gehalte sind noch akzeptabel? Sie führen Kokosnuss bei den fructoseärmsten Lebensmitteln auf. Aber wie ist sie unter dem Aspekt Inulin zu bewerten? Auf amerikanischen Webseiten ist immer die Rede von hohem Inulingehalt (auf deutschen finde ich GAR nichts), aber konkrete Zahlen hab ich nicht gefunden. Gar nicht mehr essen wäre schwierig, da ich keine Milch, Getreide, Nüsse, Samen esse und dementsprechend bisher die Kokosnuss wichtig war (als Raspeln, Milch). Vielen Dank im Voraus!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Johanna

Die Fructoseunverträglichkeit ist immer sehr individuell ausgeprägt. Sie müssten daher die von Ihnen verträglichen Fructose- bzw. Ballaststoffmengen selbst austesten. Es ist also nicht möglich zu sagen, welche Gehalte akzeptabel sind und welche nicht. Dies ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich. Möglicherweise ist bei Ihnen eine Ernährung nach FODMAP eine gute Idee. Googeln Sie danach. Sie finden dann zahlreiche Hinweise. Bei FODMAP meidet man so gut wie möglich jegliche fermentierbaren Zuckerformen bzw. Ballaststoffe inkl. Inulin, FOS, Zuckeralkohole etc. Zum Thema Kokosnuss finden Sie hier eine sehr gute Information, falls Sie diese nicht schon kennen. Es kommt also auf das jeweilige Kokosprodukt an und auf die verzehrte Menge. Die natürliche Kokosnuss stellt kein Problem dar. Und auch bei anderen Kokosprodukten kann von einem hohen Inulingehalt nicht die Rede sein.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 04.11.2017

Sehr geehrte Damen und Herren Da ich vieles nicht esse, esse ich vor allem viele Früchte, Gemüse und Salat. Nun lese ich aber, dass auch Früchte (Fructose) nicht gut ist. Ich esse Morgens meistens Müesli (glutenfreie Flocken), Nüsse, Rosinen, Mandelmilch und 2-3 Früchte darin. Mittags meistens Salat, Gemüse, Früchte und etwas Kohlenhydrate. Nachtessen etwa analog Mittag. Wie viele Früchte sind gesund pro Tag bezüglich der Fructose? Was haben Sie mir für Tipps um zu mehr Eiweiss zu kommen bei vegetarischer oder auch veganer Ernährung? Freue mich auf Ihre Rückmeldung. Liebe Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Fructose ist in Form industriell hergestellter und isolierter Fructose ein Problem, beispielsweise in Softdrinks, Süssigkeiten und Fertiggerichten. In natürlichen Früchten aber stellt die Fructose keine Gefahr dar. Allenfalls wenn Sie ausschliesslich von Früchten, insbesondere Trockenfrüchten leben würden und gleichzeitig keine Blattgemüse und auch keine anderen vollwertigen Lebensmittel essen würden, könnte dies zu viel Zucker sein.

Im Rahmen einer gesunden Ernährung sind also z. B. drei Portionen frische Früchte pro Tag à 200 g (gesamt 600 g) und eine Portion Trockenfrüchte à 50 g sicher kein Problem - wobei es Menschen gibt, die problemlos mehr Früchte essen und vertragen können.

Informationen zu pflanzlichen Proteinen finden Sie z. B. hier:

Proteinbedarf vegan decken

Vegane Proteinquellen - Die Liste

Pflanzliche Proteine - Das Powerfood

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sabrina schrieb am 30.06.2017

Guten Tag, habe ein gutes Probiotikum,leider mit Inulin darin,habe eine Fructoseintoleranz und dadurch nun wieder einen Blähbauch.Kann ich einfach Traubenzucker dazu nehmen zur besseren Verträglichkeit oder ist das für die probiotische Wirkung irgendwie nachteilig?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sabrina

Der Inulinanteil ist normalerweise gering in Probiotika. Das heisst, die kompensierende Glucose-Menge wäre ebenfalls gering und kann daher eingenommen werden. Denn die Unverträglichkeit des Inulins wiegt schwerer als eine mögliche beeinträchtigende Wirkung einer derart winzigen Glucose-Menge. Bitte erkundigen Sie sich beim Probiotika-Hersteller, ob es nicht auch eine Variante ohne Inulin gibt. Da inzwischen fast alle Probiotika Inulin enthalten, sollten die Hersteller von möglichst vielen Menschen erfahren, wie gross die Nachfrage nach inulinfreien Probiotika ist, damit endlich ein solches auf den Markt gebracht wird. Bei einer FI kann es allerdings auch sein, dass in der Anfangszeit bereits die probiotischen Bakterien zu Blähungen etc. führen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jobalowin schrieb am 19.05.2017

Hallo, interessanter und ausführlicher Beitrag. Danke! Es gibt ja auch Tabletten die vor einem Essen mit Fructose genommen werden können. Jetzt würde mich interessieren ob diese auch zur Verbesserung beitragen. Also z.B. ob eine Erholung möglich ist, wenn Essen mit Fructose eingenommen wird aber die Tabletten davor genommen werden? Denn ich möchte nun die beschriebenen ganzheitlichen Maßnahmen Schritt für Schritt durchgehen (vor allem um Erholung Verdauungssystem, Darmsanierung etc. sicherzustellen), aber komme hin und wieder nicht um Fructose herum und deswegen die Frage ob dabei die Kombination mit Tabletten (natürlich nur in geringen Maßen) auch zu einer Heilung des Darms/Verbesserung FI führen? Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jobalowin

Die Tabletten können begleitend zu allen anderen Massnahmen eingenommen werden, wenn die Fructoseintoleranz so stark ist, dass auch eine fructosearme Ernährung nicht ausreicht, um die Beschwerden akut zu lindern. Allein auf die Tabletten sollte man sich jedoch nicht verlassen, da sie selbst zwar die Darmschleimhaut entlasten – wenn man sie passend zur Fructoseaufnahme dosiert, was nicht immer einfach ist – doch heilen können sie nicht. Auch ist nicht bekannt, wie sich die erhöhte Glucosebildung auf die Darmflora auswirkt. Gerade eine gestörte Darmflora liegt aber bei der FI bereits schon vor.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

jessi1987 schrieb am 29.04.2017

Hallo Zusammen, ich hatte ursprünglich eine Darmreinigungskur über 4 Wochen mit 3-Monatiger Einnahme eines Probiotikums geplant (Link). Leider hat mein Arzt jetzt eine Fructoseintoleranz festgestellt. Das in dem 3-Monats-Paket enthaltene CombiFloraSymBIO enthält Inulin, dass zu Fructoseunverträglichkeitsreaktionen führen kann. Ebenso enthält das von Ihnen unter 3. empfohlene Combi Flora Topinambur, was auch zu den verbotenen Lebensmitteln bei Fructoseintoleranz gehört. Ich habe die letzten Tage viel gelesen und bin nun mehr als verwirrt. Ich habe eine Darmsanierung aus verschiedenen Gründen dringend notwendig und weiß um ehrlich zu sein jetzt nicht so Recht, was ich machen soll und für welche Produkte ich mich entscheiden soll. Können Sie mir bitte einen Rat geben? Vielen Dank im Voraus und viele Grüße.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jessi

Sie könnten z. B. Combi Flora plus verwenden. Darin ist  – unseres Wissens nach – lediglich etwas Papaya enthalten, was aufgrund der minimalen Mengen keinen nachteiligen Effekt haben dürfte. Wir haben längst bei den Probiotikaherstellern angeregt, ein Produkt ohne jegliche Fructosequellen auf den Markt zu bringen – bislang leider ohne Erfolg. Zumindest scheint es kein entsprechendes Probiotikum zu geben, das fructosefrei ist und gleichzeitig aus der erforderlichen Anzahl an Darmbakterienstämmen besteht. Wir hoffen, dass sich dies bald ändern wird.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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