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Kinderpflegeprodukte mit Giftstoffen

Kinderpflegeprodukte mit Giftstoffen

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(Zentrum der Gesundheit) - Das Beste für zarte Babyhaut – so verspricht die Werbung. Leider sind selbst Kinderpflegeprodukte weit davon entfernt, das Beste für die Haut zu liefern. Im Gegenteil. Während die Slogans suggerieren, es handle sich um eine Hautpflege frei von jeglichen Schadstoffen, sind in vielen Kinderpflegeprodukten in Wirklichkeit eine Menge Giftstoffe enthalten. Zu den möglichen Folgen gehören Allergien, Unverträglichkeitsreaktionen, chronische Hautprobleme (u. a. auch Neurodermitis), ein geschwächtes Immunsystem, Verhaltensauffälligkeiten und sogar Krebserkrankungen.

Von wegen "natürlich": Gefährliche Inhaltsstoffe in Kinderpflegeprodukten

Die verschiedenen Hersteller von Kinderpflegeprodukten werben durchweg damit, dass ihre Produkte durchgehend auf natürlichen Zutaten basieren und daher besonders sanft seien. Das Gegenteil ist der Fall – zumindest dann, wenn es sich nicht um ausgewiesene Produzenten von Naturkosmetika handelt.

Zwar erscheinen uns Baby- und Kinderpflegeprodukte als sicher, dennoch enthalten sie dieselben Schadstoffe aus den chemischen Laboren der Kosmetikindustrie wie Pflegeprodukte für Erwachsene. Das Wörtchen "natürlich" auf den Packungen ist meist nur Augenwischerei, denn die Inhaltsstoffe der Kindercremes und Co. sind derartig chemisch aufbereitet, dass von "Natur" keine Rede mehr sein kann.

Ausserdem: Auch Erdöl entstammt der Natur, trotzdem will sich im Normalfall niemand damit eincremen – und dennoch sind Erdölderivate Bestandteil fast aller konventionell hergestellten Baby- und Kindercremes. Bereits im Jahre 2008 erschien in der US-amerikanischen Fachzeitschrift Pediatrics eine bemerkenswerte Studie über den Gehalt von Toxinen in Kinderpflegeprodukten. Darin sind Giftstoffe wie Duft- und Farbstoffe vorzufinden, zudem Salicylate, Detergentien, Phthalate, verschiedene Konservierungsstoffe, Tenside und Emulgatoren sowie zahlreiche andere potenziell schädliche Inhaltsstoffe. Vergiften wir also unabsichtlich unsere Kinder?

Warum Giftstoffe in Kindercremes besonders gefährlich sind

Abgesehen davon, dass Giftstoffe und Abfallprodukte aus der chemischen Industrie in der Hautpflege eigentlich nichts zu suchen haben, sind Kinder aufgrund ihrer entwicklungsbedingten Sensibilität durch derartige Inhaltsstoffe besonders gefährdet. Die kindliche Haut ist wesentlich dünner sowie lockerer strukturiert als die von Erwachsenen, zudem ist das Immunsystem noch längst nicht ausgereift. Ganz im Gegenteil: Das Abwehrvermögen in Form einer Barrierefunktion muss sich bei Babys und Kindern erst entwickeln.

Aus all diesen Gründen ist die kindliche Haut wesentlich durchlässiger als die der Erwachsenen, und selbst kleinste Mengen Gift-, Reizstoffe und Allergene gelangen so in die Blutbahn und damit direkt in den kleinen Körper. Die Stoffe können in der Regel nicht ausgeschieden oder anderweitig abgebaut werden, sondern lagern sich stattdessen in den Organen sowie im Bindegewebe ab und stören die kindliche Entwicklung.

Leidet vielleicht auch Ihr Kind an Allergien oder ist auffallend häufig krank? Sowohl die erhöhte Anfälligkeit für Infekte (z. B. für Erkältungskrankheiten) als auch für Allergien könnte ihre Ursache in der Anwendung von Kinderpflegeprodukten haben. Des Weiteren kann eine Belastung des kindlichen Organismus mit giftigen Chemikalien aus Kinderpflegeprodukten zu irreversiblen – d. h. nicht umkehrbaren – Schäden führen, was sogar für extrem niedrige Dosierungen (beispielsweise innerhalb des gesetzlichen Rahmens) gilt.

Antibakterielle Pflegeprodukte fördern Allergien

Gerade Allergien haben in den letzten Jahren stark zugenommen, so dass kaum ein Kind mehr frei von Heuschnupfen und Co. ist. Diese Entwicklung ist jedoch nicht nur irgendwelchen Giften in der Babycreme, sondern vor allem auch dem mütterlichen Bedürfnis nach Keimfreiheit geschuldet. Mittlerweile soll uns sogar simple Handwaschseife für den häuslichen Gebrauch potenziell gefährliche Bakterien vom Hals halten, wobei gerade diese Keimfreiheit uns krank macht.

Das kindliche Immunsystem kann sich nur entwickeln und stark gegenüber Krankheitserregern werden, wenn es mit ebendiesen konfrontiert wird – nicht umsonst sind insbesondere Bauernhofkinder auffallend gesund und frei von Allergien. In diesem Sinne: Finger weg nicht nur von krank machenden Chemikalien in Kinderpflegeprodukten, sondern auch von antibakteriellen Seifen, Sprays oder Tüchern.

Hormonell wirksame Bestandteile in Kinderpflegeprodukten

Im Frühjahr 2013 stufte die Weltgesundheitsorganisation WHO hormonell wirksame Chemikalien als "globale Bedrohung" ein. Dabei handelt es sich um synthetische, d. h. künstlich hergestellte Stoffe, die im Körper ähnlich wie Hormone wirken. Sie sind in zahlreichen Kosmetika und auch in Kinderpflegeprodukten enthalten und besonders für ungeborene Kinder, Kleinkinder und pubertierende Teenager extrem gefährlich.

Mit hormonell wirksamen Stoffen werden u. a. eine verfrüht einsetzende Pubertät (v. a. bei Mädchen), Missbildungen der Geschlechtsorgane (v. a. bei Jungen) sowie eine gestörte Fruchtbarkeit im Erwachsenenalter und ein Anstieg an hormonell bedingten Krebserkrankungen in Zusammenhang gebracht.

ADHS und Autismus durch Kinderpflegeprodukte?

Auch Auffälligkeiten wie beispielsweise die stark ansteigenden Raten an Allergien, Asthma sowie Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS, Störungen im Autismusspektrum sowie Lernschwierigkeiten (etwa LRS oder Dyskalkulie) lassen sich zum Teil durch künstliche Hormone erklären, wie eine Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschlands e. V. (BUND) zeigt.

In diese Gruppe gehören Stoffe wie Parabene (z. B. Methylparaben), UV-Filter und UV-Absorber (z. B. Etylhexyl Methoxycinnamate OMC) oder Antioxidationsmittel (z. B. Butylhydroxyanisol). Übrigens: UV-Absorber in Sonnenschutzcremes sollen nicht etwa die Haut vor den schädlichen UV-Strahlen schützen, sondern, ganz im Gegenteil, die Sonnenschutzcreme vor den Sonnenstrahlen. Was absurd klingt, hat jedoch einen tieferen Sinn. Die UV-Absorber erhöhen die Haltbarkeit des Produktes – und sorgen zugleich für eine Extra-Dosis an künstlichen Hormonen.

Natriumlaurylsulfat sorgt für viel Schaum – und löst Allergien aus

Gehören auch Sie zu den Menschen, die ein duftendes Schaumbad besonders geniessen und die sich umso sauberer fühlen, je mehr das Duschgel bzw. das Shampoo geschäumt haben? Tatsächlich schäumen Reinigungsprodukte nur, weil die Industrie so genannte Schaumbildner der Rezeptur hinzufügen. Diese haben allerdings mit der eigentlichen Reinigungswirkung überhaupt nichts zu tun.

Ohne Natriumlaurylsulfat oder Natriumlaurethsulfat (welches heutzutage vermehrt eingesetzt wird) würden die betreffenden Duschgels, Shampoos, Seifen, Waschmittel, Zahnpasten und Lotionen genauso gut reinigen, aber eben nicht schäumen.

Insbesondere das Tensid Natriumlaurylsulfat gilt als Allergieauslöser und hautreizend, es verursacht u. a. auch schmerzhafte Entzündungen der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum (Aphten). Auch Natriumlaurethsulfat reizt die Haut und trocknet diese zusätzlich aus. Manche Quellen sprechen sogar von einer karzinogenen, d. h. krebserregenden, Wirkung. Diese konnte allerdings in wissenschaftlichen Studien nicht bestätigt werden.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Kosmetikindustrie vielen Reinigungsmitteln schädliche Chemikalien beifügt, die mit dem eigentlichen Zweck desselben gar nichts zu tun haben, sondern einfach nur der Optik dienen. In diesem Fall ist der Verbraucher gefragt, der besser Produkten ohne Schaumbildner wählt.

Kinderpflegeprodukte enthalten Abfallprodukte aus der Mineralölverarbeitung

Würden Sie sich und Ihre Kinder täglich mit Erdöl eincremen? Nein? Warum tun Sie es dann? Die meisten konventionell hergestellten Kosmetika enthalten Erdölderivate, d. h. Abfallprodukte aus der Mineralölverarbeitung. Diese Stoffe werden als Paraffine bezeichnet und tauchen u. a. als Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Mineral Oil, Wax oder Vaseline in der Zutatenliste auf.

Neben Paraffin, das bei der Destillation von Erdöl anfällt, zählen auch Glycerin und Silikon in diese Gruppe. Nicht nur, dass Erdöl eine äusserst knappe Ressource ist, ihre Derivate eignen sich zudem nicht für die Hautpflege. Paraffine sind vor allem in Fettcremes enthalten und sollten die Haut mit Fett versorgen – erreichen aber das genaue Gegenteil, denn sie trocknen sie erst recht aus.

Des Weiteren enthalten viele Pflegeprodukte auf Mineralölbasis krebserregende Bestandteile, wie die Stiftung Warentest erst im Mai 2015 herausfand. Die Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons, also aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (kurz: MOAH), werden auch durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kritisch eingestuft. Dies betrifft selbst namhafte Hersteller von Baby- und Kinderpflegeprodukten.

Gefahrenquelle synthetische Konservierungsmittel

Ohne den Zusatz von Konservierungsmitteln würden Kinderpflegeprodukte nur für eine kurze Zeit haltbar sein, ergo werden den Rezepturen verschiedene synthetische Konservierungsmittel hinzugefügt. Diese können übrigens auch dann enthalten sein, wenn sich auf der Packung der Vermerk "Ohne Konservierungsstoffe" befindet. Das ist sogar legal, denn viele Chemikalien erfüllen nicht nur eine, sondern mehrere Funktionen – und wenn der konservierende Stoff auch noch "pflegende" Eigenschaften besitzt, wird er eben offiziell aus diesem Grund eingesetzt.

In Baby- und Kinderpflegeprodukten werden besonders häufig das Allergen DMDM Hydantoin sowie der vornehmlich hormonell wirkende Stoff Methylparaben verwendet. Während Methylparaben eine dem Östrogen ähnliche Wirkung hat und mit Missbildungen der Geschlechtsorgane sowie verfrühtem Eintreten der Geschlechtsreife in Zusammenhang gebracht wird, ist DMDM Hydantoin ein sehr aggressiver Reizstoff, der die Schleimhäute sowie das kindliche Immunsystem angreift und das Karzinogen Formaldehyd freisetzt.

Des Weiteren gelten synthetische Konservierungsmittel (und dabei insbesondere antibakteriell wirkende Stoffe aus der Gruppe der Isothiazolinone) als hochgradig allergieauslösend – nicht umsonst erkranken alljährlich etwa 80.000 Menschen an einer Kontaktallergie gegen bestimmte Kosmetika.

Vielleicht ist dieses Phänomen bereits Ihnen oder Ihrem Kind begegnet: Nach einem Bad oder einer Dusche rötet sich die Haut, sie schuppt und juckt stark – aber nur bei der Benutzung bestimmter Waschsubstanzen. In der Regel handelt es sich dabei um eine allergische Reaktion, die durch synthetische Konservierungsstoffe hervorgerufen wird. Werfen Sie einmal einen kritischen Blick auf das Etikett der Shampoo- oder Duschgelflasche!

Hautreizungen und Allergien durch synthetische Duft- und Farbstoffe in Kinderpflegeprodukten

Etwa zwei Prozent der Bevölkerung sind von einer Kontaktallergie auf synthetische Duftstoffe betroffen. Derartige Problematiken lassen sich oft durch die Verwendung natürlicher Düfte umgehen, wie eine Studie des BDIH ("Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e. V.") zeigen konnte.

Allerdings müssen die unproblematischeren natürlichen Parfümöle erst aufwändig aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden, während die Herstellung künstlicher Düfte schlicht einfacher und erheblich günstiger ist. Derzeit sind etwa 26 künstliche Duftstoffe als Allergene bekannt, dürfen aber auch bei entsprechender Kennzeichnung für Baby- und Kinderpflegeprodukte verwendet werden.

Als besonders gefährlich gelten dabei nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen, die sich in Tierversuchen zudem als krebsauslösend und erbgutverändernd erwiesen. In diesem Zusammenhang hat sich übrigens gezeigt, dass selbst Naturkosmetik nicht frei von Giftstoffen in Kinderpflegeprodukten ist: Der als allergieauslösend, krebsauslösend und leberschädigend geltende Duftstoff Coumarin findet sich häufig genau dort.

Phthalate in Kinderpflegeprodukten

Dass die Weichmacher Phthalate hormonell wirksam und daher nicht nur für den kindlichen Organismus giftig sind, ist vielen Verbrauchern schon seit einigen Jahren bewusst. Diese Stoffe sind insbesondere im Zusammenhang mit Spielzeug in Verruf geraten. Wenig bekannt allerdings ist, dass Phthalate auch in vielen Körperpflegeprodukten enthalten sind – und nicht einmal in jedem Fall gekennzeichnet werden müssen. Misstrauisch werden sollten Sie unbedingt bei der Inhaltsangabe "Alcohol denat.", denn Phthalate sind in vielen Fällen Bestandteil denaturierter Alkohole.

Künstliche Vitamine verursachen Überdosierung

Vitamine sind eigentlich immer positiv besetzt, schliesslich halten sie unseren Körper gesund und sorgen dafür, dass Kinder sich richtig entwickeln. Nichtsdestotrotz können sie durchaus auch schädlich sein, z. B. in Überdosen oder auch wenn sie Pflegeprodukten zugesetzt werden. Insbesondere Vitamin A (auch als Retinol bekannt) wird aufgrund seiner antioxidativen Wirkungen gern in Hautcremes gemischt, ist aber vor allem als Bestandteil von Sonnenschutz- oder Hautschutzcremes denkbar ungeeignet, wie etliche Studien des National Toxicology Program nachweisen konnten.

Wird eine retinolhaltige Creme auf die Haut aufgetragen und diese anschliessend der Sonne ausgesetzt, so zerfällt der Stoff und bildet freie Radikale. Diese wiederum belasten den Organismus und gelten zu allem Überfluss als krebserregend. Aus diesem Grund vermeiden Sie Kinderpflegeprodukte (besonders Sonnenschutzmittel), die Retinol, Betakarotin (eine Vorstufe des Vitamins), Retinylpalmitat oder Palmitinsäure enthalten.

Hält Kinderzahncreme Kinderzähne wirklich gesund?

Das Kind, das freiwillig und auch noch gern Zähne putzt, muss vermutlich erst noch geboren werden. Insbesondere Kleinkinder reagieren beim täglichen Zähneputzen, als wollten ihnen die Eltern ans Leben. Um den lieben Kleinen diese notwendige Reinigung zu erleichtern, haben viele Hersteller von Kinderzahncremes diesen Süssstoffe kombiniert mit Aromen beigemengt. Der süsse Geschmack – meist nach Erdbeere – soll die Kinder dazu verleiten, die Zahnpasta im Mund zu behalten und nicht sofort wieder auszuspucken.

Problem: Nicht wenige Kinder schlucken die Zahncreme – und mit der Zahncreme auch alle Giftstoffe, die in der Zahncreme sind. In einem Kinderzahncremetest von 2014 schnitten ausgerechnet die renommierten Hersteller Colgate, Odol-Med 3 und Signal schlecht ab, nämlich mangelhaft bis ungenügend. Ihre Kinderzahncremes enthielten alles, worauf man mit Handkuss verzichten möchte: Neben bedenklichen Farbstoffen, Parabenen und Natriumlaurylsulfat auch PEG/PEG-Derivate, also billige Emulgatoren mit krebserregendem Potential, die zudem die Haut durchlässiger machen. Und als wäre die übliche Fluoriddosis nicht schon hoch genug, enthielt eine gleich die doppelte Fluoridportion, die eigentlich nur für Erwachsene erlaubt ist.

Die Zähne mögen also mit Zahncremes gesund bleiben, aber was nützt es, wenn der Rest vom Mensch aufgrund der unnötigen schädlichen Zusatzstoffe nicht mehr auf der Höhe ist?

Wie Sie Gift in Kinderpflegeprodukten vermeiden können

Angesichts dieser langen Liste an giftigen Bestandteilen von Kinderpflegeprodukten fragen Sie sich sicherlich, wie Sie die schädlichen Stoffe vermeiden können – scheinbar sind nicht einmal Naturkosmetika gänzlich frei von derartigen Ingredienzien. Zunächst einmal können Sie folgende schlichte Faustregel beherzigen, die Sie auch ohne grossartige Kenntnisse der kosmetischen Chemie die richtigen Entscheidungen treffen lässt:

Je länger und komplizierter die Inhaltsliste erscheint, desto bedenklicher ist das betreffende Produkt. Bevorzugen Sie also Kinderpflegeprodukte, die ohne Inhaltsstoffe mit komplizierten und für Nichtchemiker unaussprechliche Namen auskommen. In der Regel finden Sie diese im Naturkostladen oder Reformhaus, denn auch wenn Naturkosmetik die eine oder andere bedenkliche Zutat enthält, sind die meisten Naturpflegeprodukte deutlich verträglicher als herkömmliche Kinderflegeprodukte. Naturkosmetika dürfen überdies gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ausschliesslich natürliche Bestandteile beinhalten.

Im Hinblick auf konventionell hergestellte Pflegeprodukte ist es übrigens völlig gleich, ob sie billige Produkte vom Discounter oder teure Markenprodukte wählen: Sie enthalten alle giftige oder zumindest potenziell schädigende Bestandteile, da sie sich alle aus derselben Palette künstlicher Stoffe bedienen. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie fragwürdige Inhaltsstoffe im Internet recherchieren oder die App "ToxFox" des BUND gleich im Laden nutzen. In einer grossangelegten Studie hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) etwa 60.000 Kosmetika im deutschsprachigen Raum auf eventuelle hormonell wirksamen Inhaltsstoffe untersucht, darunter viele Produkte für Babys und Kleinkinder.

Kinderpflegeprodukte ohne Giftstoffe

Eine weitere vorbeugende Massnahme besteht einfach darin, auf viele Pflegeprodukte für Babys und Kleinkinder zu verzichten – ihr Einsatz ist in vielen Fällen völlig unnötig. Gestillte Säuglinge beispielsweise verschmutzen selten so sehr, dass sie mit waschaktiven Substanzen gewaschen werden müssten. Meist genügt klares Wasser, das lediglich mit etwas Muttermilch angereichert wird.

Wenn Ihr Baby sehr trockene Haut hat, dann mischen Sie Vollmilch und Olivenöl im Verhältnis 1:1 und geben die Mischung dem Badewasser bei. Anschliessend sollte das Kind nur vorsichtig abgetupft werden, damit der Ölfilm auf der Haut bleibt. Ebenfalls unverzichtbar ist eine gute, fetthaltige Creme für den stark beanspruchten Windelbereich. Hierbei empfehlen sich Cremes mit Ringelblumenextrakt (Calendula), die den wunden Po beruhigen können. Wählen Sie diese Cremes und Kinderpflegeprodukte von hochwertigen Naturkostmetikherstellern wie z. B. Weleda. Auf diversen Internetseiten finden Sie zudem viele Vorschläge und Rezepte, wie Sie Kinderpflegeprodukte ohne Giftstoffe selbst herstellen können.

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Quellen:



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