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Kommentare zu «Geschmacksverstärker Glutamat»

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yogaqueen2 schrieb am 27.01.2018

Liebes Team!
Wie erkenne ich wo Glutamat enthalten ist? Es gibt so viele Bezeichnungen, kann man sich die alle merken? Was ist zb beim clfrischkäse da steht Salz drauf, heißt das es ist Glutamat enthalten? Was kann man sonst essen um es zu vermeiden? Fertiggerichte, Wurst, Käse etc ist mir klar aber wie sieht es mit allen anderen Lebensmitteln aus, zb Schokolade, geräucherter Lachs, Lebensmittel aus Bioprodukten etc? Ich habe das Gefühl dass dieses Glutamat schon überall drinnen ist, ich weiß schon gar nicht mehr was ich essen darf und was nicht. Vielleicht könnt ihr mir hier ein bisschen weiterhelfen. Vielen Dank und liebe Grüße Karin

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Karin

Der Begriff Salz bezieht sich meist auf Kochsalz, nicht auf Glutamat. Auf Ihr Gefühl müssen Sie nicht vertrauen, sondern auf die Zutatenliste ;-) Wenn Sie dort keinen Begriff mit "Glutamat" finden und auch kein E621 bis E625, dann vielleicht einen der Begriffe, die wir in diesem Artikel aufgeführt haben. Bioprodukte enthalten kein Glutamat, allenfalls Hefeextrakt, der jedoch nicht unbedingt mit Glutamat gleichzusetzen ist. Wenn Sie konventionelle Fertigprodukte meiden, dann meiden Sie meist auch automatisch Glutamat.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

mekano schrieb am 04.06.2016

Guten Morgen :) Wie "baerbelwiesa" bereits gefragt hat und wie in ihrer Antwort zu lesen ist, sollte man Hefe nicht unbedingt "essen", weil eben viel Glutamat enthalten ist, was auf Dauer schädlich ist. Nun habe ich allerdings ein Problem: Ich habe mir ja eine Liste von allen Vitaminen, Mineralien erstellt. Diese Liste ist sehr lang. Würde ich sie verfolgen wollen, müsste ich sehr lange in der Küche stehen. Das wird auch mit der Schule glaube ich ziemlich schwierig. Hefe wäre da ja perfekt, weil sie eben sehr viele B-Vitamine enthält. Natürlich würde ich auch Broccoli, Karotten, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erdnüsse, Dinkel, Kartoffeln dazu essen, also nicht nur Hefe :D Aber wie sieht es da mit dem Glutamat aus? Ich hätte ja nichts davon, wenn ich zwar alle Vitamine zu mir nehme, mit 50 oder so aber unter den gesundheitlichen Nachteilen von Glutamat zu leiden hätte. Viele Grüße mekano

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo mekano
Um vitalstoffreich zu kochen, müssen Sie nicht stundenlang in der Küche stehen, da die Zubereitungsdauer von Mahlzeiten nicht proportional zur Länge Ihrer Vitaminliste zunimmt ;-) Im von Ihnen erwähnten Kommentar geht es um Hefewürzflocken und nicht um ein Vitamin-B-Präparat auf Hefebasis, von dem deutlich weniger eingenommen wird. Abgesehen davon gibt es selbstverständlich auch Vitamin-B-Präparate ohne Hefe.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tini schrieb am 01.04.2016

Hallo, ich finde das sehr verunsichernd, weil in vielen natürlichen Lebensmitteln Glutaminsäure vorkommt. Auch in Nüssen, Mandeln, Getreide. Ich nehme Gerstengras und Spirulina zu mir, darin ist der Stoff ebenfalls enthalten. Beide Nahrungsergänzungen sollen doch so gesund sein. Hat man dann nicht auch mit einer gesunden Ernährung eine Art Summierung von Glutaminsäure? Kaum hört man, dieses und jenes ist gesund und kann gegessen werden, schon findet jemand etwas Schädliches.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tini
Glutaminsäure ist eine Aminosäure, die in fast jedem Lebensmittel enthalten ist. Glutamat ist ein im Labor hergestellter Geschmacksverstärker mit der vollständigen Bezeichnung: Mononatriumglutamat (621). Ebenfalls als Geschmacksverstärker im Einsatz sind die folgenden Glutamate: Monokaliumglutamat (E 622), Calciumdiglutamat (E 623), Monoammoniumglutamat (E 624), Magnesiumdiglutamat (E625) - und genau um diese Glutamate geht es hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

baerbelwiesa schrieb am 10.06.2014

Ich habe im Reformhaus Melasse Würz-Hefeflocken gekauft-ist da auch Glutamat drin? Kann man die Flocken verwenden oder ist davon eher abzuraten?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Baerbelwiesa
Hefeprodukte (Nährhefe, Hefeflocken etc.) enthalten naturgemäss Glutamat. Der Glutamatgehalt schwankt je nach Hefeprodukt. Viel Glutamat ist im Hefeextrakt, weniger in den Hefeflocken. Mit reinem Glutamat, das in chemisch isolierter Form (z. B. Mononatriumglutamat) vielen Fertiggerichten zugesetzt wird, sind Hefeflocken nicht unbedingt zu vergleichen, da sie erstens nicht zu 100 % aus Glutamat bestehen und zweitens noch viele andere Stoffe enthalten, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente etc.

Zwar wäre das Würzen mit Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen (Kurkuma, Cumin, Cayenne, Pfeffer etc.) deutlich empfehlenswerter, doch können Hefeflocken gelegentlich in kleinen Dosen verwendet werden (gerade in der Umstellungsphase), ohne dass sich dadurch negative Folgen ergeben würden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sina S. schrieb am 22.01.2014

Hallo liebes Team von ZdG, Ist der Hefeextrakt in der Reformhaus-Gemüsebrühe auch ungesund? Oder ist dieser natürlich und harmlos? Ich esse außerdem seit Jahren gern Vitam-R, den Brotaufstrich (seit ich auf Ihren Seiten lese, esse ich allerdings ohnehin nur noch selten Brot) aus Hefeextrakt und Meersalz, in der Annahme, dass dieser so gesund ist, wie die Verpackung verkündet, empfohlen unter anderem wegen der B-Vitamine für Schwangere, Sportler, bei Stress etc.. Ist Hefeextrakt nun an sich ungesund? (Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, das er säurebildend ist..?)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Grünling
Bitte lesen Sie zu Ihrer Frage die anderen Kommentare. Dort beantworteten wir bereits zahlreiche ähnliche Fragen, auch solche, die sich den Hefeprodukten widmeten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

peter-karol schrieb am 02.07.2013

Ein sehr interessanter Artikel. Durch den Einsatz von Glutamat werden Milliardenbeträge verdient, da ungenießbares plötzlich genießbar und wohlschmeckend wird. Siehe diesen Film hier

Kurt schrieb am 12.06.2013

Hallo Team vomZentrum der Gesundheit! Auf Ihrer Seite habe ich über das Thema Glutamat gelesen, jedoch im Standard steht das Gegenteil, ein Widerspruch?: Zu Googeln: derstandard.at/1361241218599/Glutamat-Alles-wird-gut Was stimmt jetzt?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Kurt,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir empfehlen Ihnen das Buch "Der Gefrässigmacher" von Hermanussen und Gonder. Dort werden die Wirkungen von Glutamat in aller Ausführlichkeit beschrieben und wissenschaftlich belegt.
Zwei Bemerkungen am Rande:
Wenn Glutamat in so hohen Dosen in Tomaten und Pilzen enthalten wäre, dann würde niemand mehr Gewürze geschweige denn Salz zur Tomatensosse oder zum Pilzgericht benötigen. Wenn ferner bereits Sterneköche für Glutamat plädieren, dann ist die Frage, wie weit es mit deren Kochkunst her ist? Oder ist der Geschmackssinn der Restaurantbesucher von glutamatreichen Fertigprodukten derart verdorben, dass sie das glutamatfreie, aber hochwertige Sterne-Menü nicht mehr mögen und dort jetzt auch Glutamat benötigen?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schrieb am 31.10.2012

hallo zentrum der gesundheit, ich habe ihren artikel über glutamat gelesen und ich weiß auch schon seit längerem, dass es schädigend ist. ihre aufklärung hilft mir aber nicht weiter, denn meine eltern benutzen täglich maggi-fix gewürzmischungen (glutamat, gen-mais usw.) und wollen auch nicht darauf verzichten, da es schnell und einfach geht. vielleicht sollten sie auf ihrer seite auf alternativen verweisen, denn die unverfügbarkeit eben dieser ist meiner meinung nach auch der grund, warum keiner darüber spricht. so wird es einfach hingenommen. ich finde es wirklich schade, dass eine online plattform wie sie rein gar nichts verändert, denn ich sehe immer noch keine alternativen zu solchen schädlichen produkten. sie sollten aktiver sein als "zentrum der gesundheit"

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zu möglichen Alternativen finden Sie die passenden Informationen, wenn Sie die Kommentare/Fragen (unserer Leser) zu diesem Artikel und unsere Antworten darauf lesen. Im Grunde ist es ganz einfach: Zunächst gilt es zu erkennen (wie im Artikel erwähnt), dass Glutamat ein (schädliches) Suchtmittel ist und es infolgedessen einiges an Überwindung und starkem Willen braucht, um den persönlichen Geschmackssinn (der auf Glutamat eingestellt ist) so umzupolen, dass die Mahlzeiten auch wieder ohne Glutamat schmecken. Gleichzeitig wählt man natürliche Würzmittel wie Kräutersalz, Kräutermischungen, Gewürzmischungen sowie glutamat- und hefefreie Würzprodukte, die es allesamt in reicher Auswahl im Naturkosthandel zu finden gibt. Wem die Umgewöhnung auf natürliche Würzmittel allzu schwer fällt, nimmt während der Umstellungszeit Sojasauce oder z. B. auch Hefeflocken. Beides enthält einen hohen Anteil an natürlicher Glutaminsäure, jedoch keine isolierten Geschmacksverstärker wie z. B. isoliertes Mononatriumglutamat.

Allerdings nützen all diese Informationen und Vorschläge nichts, wenn man in Wirklichkeit gar nicht auf den Glutamat-Geschmack verzichten will. Etwas Engagement und Selbstdisziplin zugunsten der eigenen Gesundheit ist für die Umstellung schon erforderlich.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

daslicht schrieb am 25.04.2012

Herstellerkönnen ihre Produkte als "Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe" oder "Ohne Geschmacksverstärker" oder "Ohne zugesetztes Glutamat" etc. deklarieren, OBWOHL diese sehr wohl einen Geschmacksverstärker und auch Glutamat enthalten. Wie Koennen wir das Gesetzlich unterbinden ?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo daslicht,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ein entsprechendes Gesetz wäre zwar herzlich willkommen, doch kann man glücklicherweise vorab noch selbst entscheiden, was man isst und was man kauft. Wer sich für gesunde Ernährung und gesunde Lebensmittel interessiert und Glutamat meiden möchte, informiert sich ausserdem ausgiebig - zum Beispiel auf unserer Seite :-)

So haben wir beispielsweise in diesem Artikel: Geschmacksverstärker Umami oder auch in unseren Antworten auf die zahlreichen Leseranfragen zu diesem Artikel: Glutamat bereits sehr viele Bezeichnungen angegeben, hinter denen sich Glutamat verbergen kann. Es ist also nicht sooo schwierig, Glutamat zu meiden - wenn man das wirklich will. Der sicherste Weg, Geschmacksverstärkern aus dem Wege zu gehen, ist jedoch immer noch das Selberkochen :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hitt schrieb am 14.02.2012

Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Artikel über die schädlichen Wirkungen von Glutamat fand ich sehr interessant. Ich hab seit ca. 25 Jahren fast täglich, mindestens jedoch 300 mal im Jahr, zum Frühstück ca. 10g Hefeextrakt auf eine Scheibe Brot gestrichen und darüber eine Lage Avocado gegeben. Diese Kombination schmeckt sehr gut, da die Avocado alleine fad schmeckt und nachsalzen wollte ich vermeiden. im laufe eines Jahres hab ich so immer mindestens 3 kg Hefeextackt zu mir genommen, im guten glauben etwas gesundes zu tun und mich ausreichend mit B-Vitaminen zu versorgen. Als mir die schädlichen Einflüsse von Glutamat klar wurden, habe ich sofort aufgehört Hefeextrakt zu verwenden.

Einige Schäden, die laut Literatur möglicherweise durch Glutamat verursacht sein könnten, konnte ich bei mir feststellen. U.a. eine Netzhautschädigung am linken Auge, obwohl ich nie einen erhöhten Augendruck hatte und auch jetzt nicht habe. Ich werde gegen diesen Schaden mit Injektionen in den Augapfel behandelt, welche das Fortschreiten der Erkrankung verzögern oder vielleicht auch stoppen können. In dieser Problematik hätte ich noch gerne gewusst, ob Hefeextrakt durch Bierhefepulver oder Hefeflocken als Vitamin B Quelle ersetzt werden können, oder ist hier auch wieder Glutamin im Spiel. Es war mir bis jetzt nicht möglich, auch von Lebensmittelchemikern, eine klare Aussage zu erhalten. Würde mich sehr interessieren.

Vielen Dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Sehr geehrte/r Frau/Herr Hitt,
vielen Dank für Ihre Mail.
Glutamat ist in allen Hefeprodukten enthalten, allerdings in der höchsten Konzentration im Hefeextrakt (abgesehen vom isolierten und biotechnologisch hergestellten Glutamat, das natürlich in Reinstform vorliegt) und in etwas geringeren Dosen in Hefeflocken/Hefepulver. Zur Deckung des Vitamin-B-Bedarfes empfehlen wir eine insgesamt hochwertige Ernährung aus frischen Zutaten. Besonders Vitamin-B-reich sind Amaranth, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erbsen, Erdnüsse, Vollkornreis etc. Um die Gesundheit und Genesung Ihrer Augen zu unterstützen, finden Sie in unserem Informationstext zum Thema Augengesundheit interessante ganzheitliche Massnahmen:

Sehschwäche

Es geht dabei nicht nur - wie der Titel glauben machen könnte - um Sehschwächen, sondern auch um wichtige Hinweise zur allgemeinen Augengesundheit).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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