Glutenfreie Rezepte

Glutenfreie Tagliatelle – selbst gemacht

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.09.2018
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Glutenfreie Tagliatelle – selbst gemacht
© ZDG/nigelcrane

Damit Sie auch glutenfrei in den Genuss von Nudeln kommen, haben wir dieses Rezept für Sie kreiert! Die Nudeln sind in rund 30 Minuten fertig und sie lassen sich problemlos auf Vorrat zubereiten, denn Sie können die Tagliatelle anschliessend einfrieren. Selbstverständlich können Sie auch eigene Kreationen dieser Nudeln ausprobieren und Ihre liebsten Kräuter oder Gewürze unter den Teig mischen. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Zutaten für 3 Portionen

Für die Tagliatelle

  • 200 g Buchweizenmehl
  • 100 g Sojamehl (oder Maismehl)
  • Sojamehl oder Maismehl für die Arbeitsfläche
  • 6 TL Ei-Ersatz
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 g Flohsamenschalen

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten, Kochzeit ca. 30 Minuten

Das Mehl mit den Flohsamenschalen auf die Arbeitsfläche geben und mit der Faust eine Mulde formen. Den Ei-Ersatz dazugeben, das lauwarme Wasser und Olivenöl langsam hineinträufeln und etwa 10 Minuten von Hand zu einem elastischen Teig kneten. Anschliessend mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde ruhen lassen.

Hinweis: Es ist wichtig, dass der Teig schön elastisch ist. Natürlich kann man auch den Teig gemütlich von der Küchenmaschine kneten lassen.

Etwas vom Sojamehl oder Maismehl auf die Arbeitsfläche stäuben, den Teig nochmals durchkneten und in ca. 4 gleichgrosse Teiglinge schneiden.

Der Pasta-Teig trocknet schnell aus, deshalb zügig verarbeiten!

Jeden Teigling mit dem Nudelholz (zuvor mit etwas Mehl einreiben) ca. 1-mm-dünn und möglichst rechteckig auswallen, dabei den Teig öfters drehen und erneut Mehl darauf stäuben. Die kürzeren Seiten sollten ca. 20 cm lang sein (das ist die Länge einer Nudel). Die längere Seite liegt vor Ihnen.

Dann das ganze Nudelblatt mit Mehl bestäuben, anschliessend mit einem Pizzaroller oder Messer ca. 8-mm-breite Streifen schneiden.

Tipp: Wenn Sie 2-cm-breite Streifen schneiden erhalten Sie Pappardelle. Sie können den Teig grundsätzlich nach Lust und Laune formen.

Wenn Sie das ganze Nudelblatt geschnitten haben, bestäuben Sie die Tagliatelle mit etwas Mehl und lockern sie vorsichtig auf, damit sie nicht aneinander kleben. Danach mit einer Teigkarte auf ein bemehltes Brett geben.

Diesen Vorgang mit allen Teiglingen wiederholen.

In der Zwischenzeit einen grossen Topf mit reichlich Wasser füllen, zum Kochen bringen und kräftig salzen. Dann die Hitze etwas reduzieren.

Sobald alle Tagliatelle auf dem Brett liegen, diese vorsichtig ins köchelnde Wasser (es darf nicht zu sehr kochen!) gleiten lassen und gelegentlich langsam umrühren. Nach 1 bis 2 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Anschliessend in eine Sauce Ihrer Wahl geben, etwas ziehen lassen und servieren.

Hinweis: Falls Sie die Nudeln nicht sofort verwenden, sollten Sie diese über einem Sieb kalt abschrecken, abtropfen lassen und einen Schuss Olivenöl dazugeben (sonst kleben die Tagliatelle aneinander).

Tipp: Wer genug Platz im Gefrierfach hat, kann die Tagliatelle nach dem Schneiden mit Mehl bestäuben und häufchenweise auf eine mit Backpapier ausgelegte Platte geben. Diese dann ins Gefrierfach stellen und über Nacht gefrieren lassen. Am nächsten Tag aus dem Gefrierfach nehmen, in einen Gefrierbeutel geben und erneut einfrieren. So können die Nudeln ca. 4 Monate aufbewahrt werden.

Die gefrorenen Nudeln für den Verzehr einfach in kochendes Salzwasser geben und 2 bis 3 Minuten köcheln lassen.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 420 kcal
  • Kohlenhydrate: 52 g
  • Eiweiß: 18 g
  • Fett: 11 g

Hier finden Sie unsere Kochfilme bei YouTube.

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