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Kommentare zu «Sechs Zeichen für Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit)»

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Botticelli schrieb am 02.04.2018

Ich kann nicht einmal ein kleines Stückchen Brot essen,dann habe ich schon Durchfall , ich habe auf einem Handy eine App da kann ich beim einkaufen alle Einkäufe vorher testen . Ich passe sehr auf und trotzdem passiert mir immer wieder ein Maleur bis ich jetzt heraus gefunden habe, dass das stille Wasser welches ich nur trinke auch Gluten enthält , außer es ist Quellwasser das ist in Ordnung . Viele Wurstsorten und Käse haben Gluten , am besten man ißt Schinken oder Marmelade, wobei auch da teilweise Gluten drin ist. Ein Problem ist nicht ,das ich zunehme im Gegenteil ich nehme sehr ab aber das kommt weil ich schon Angst habe etwas zu essen Barbara Pallasch

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Botticelli

Ja, eine Zöliakie, die offenbar bei Ihnen vorliegt, äussert sich durch eine Gewichtsabnahme und auch dadurch, dass man schon auf Glutenspuren reagiert. Im Text geht es jedoch weniger um die Zöliakie als vielmehr um die zöliakieunabhängige Glutenintoleranz/Glutensensibilität. Weitere Informationen zu versteckten Glutenquellen finden interessierte Leser auch hier: Glutenquellen

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

chrissy schrieb am 09.06.2017

Guten Tag Ich habe vor ca. 5 Jahren einen Test gemacht, da ich oft Verdauungsbeschwerden und immer müde war. Der Test war damals negativ und Glutenunverträglichkeit war damals nicht wirklich "bekannt". Zwei Jahre später habe ich dann den Laktoseintoleranz-Test gemacht und es war positiv. Seither vermeide ich so gut es geht Milchprodukte. Da ich in der letzten Zeit oft Stress hatte und aus diesem Grund viel mehr Nahrung zu mir nehme (leider!), habe ich vermehrt Verdauungsbeschwerden, wie Magenkrämpfe, Durchfall oder Verstopfungen. Müdigkeit und Antriebslosigkeit und innere Unruhe macht es mir nicht leichter. Ich leide unter einer Anämie (liegt in der Familie) und bekam im Februar zwei Infusionen. Seit 2009 leide ich an Aphten, man kann sagen, das es chronisch ist. Ich habe schon alles probiert, eine Biopsie wurde ebenfalls durchgeführt und es war alles i. O., aber niemand konnte mir weiterhelfen und mir sagen was die Ursache ist. Könnten diese Symptome (vor allem die Aphten) wegen einer Glutenunverträglichkeit verursacht werden? Oder liege ich da völlig falsch? Beste Grüsse Chrissy

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Chrissy

Es ist bekannt, dass Aphthen häufiger bei Menschen mit Zöliakie auftreten, wenn diese Gluten zu sich nehmen. Es kann daher durchaus sein, dass auch Sie, wenn Sie eine Glutenintoleranz/zöliakieunabhängige Glutensensitivität haben, verstärkt Aphthen entwickeln, nachdem Sie Gluten zu sich genommen haben. Probieren Sie es daher einfach aus! Es gibt sehr feine vollwertige und gleichzeitig glutenfreie Teig- und Backwaren, so dass eine glutenfreie Ernährung heute nicht mehr problematisch ist. Wichtig ist jedoch, dass Sie Produkte aus glutenfreien Auszugsmehlen meiden und darauf achten, vollwertig zu essen. Glutenfreie Rezepte finden Sie auch in unserer Rezepte-Rubrik, z. B. hier

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

chantiiii96 schrieb am 10.03.2017

hallo ich habe eigentlich alle Symptome sogar die Rheumatische Artritis. Die anderen Symptome habe ich seit ca. 2 Jahren und bei mir kam nach einem Laktose- und Fruktosetest vor 3 Wochen die Diagnose Reizdarm obwohl ich glaube, dass ich eher Glutenunverträglich sein könnte, da wirklich ALLE Symptome zutreffen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Chantiiii

Wenn Sie eine Lactose- und Fructoseunverträglichkeit haben, dann haben Sie eher keinen Reizdarm, sondern die betreffenden Unverträglichkeiten. Lediglich wenn der Lactose- und Fructosetest negativ ausfiel und chronische Verdauungsbeschwerden vorliegen, die der Arzt nicht zuordnen kann, könnte ein Reizdarm diagnostiziert werden. Dazu muss jedoch vorher eine Zöliakie sowie eine Glutenintoleranz (und weitere Intoleranzen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten) ausgeschlossen worden sein. Falls dies bei Ihnen noch nicht der Fall war, wenden Sie sich noch einmal an Ihren Arzt.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

frieda1903 schrieb am 17.02.2014

Nach jahrelangen schlechten Blut- und Nährwerten (erhöhte Leukozyten, Lipase, Eisen, Magnesium, Kalium), hat meine HP im Herbst über einen Bluttest festgestell, dass ich Gutenprodukte (Weizen, Roggen, Hafer, Hefe) nicht vertrage und mir zu einer glutenfreien Ernährung geraten. Damit habe ich beste Erfahrungen gemacht, insbesondere die Müdigkeit war wie weggeblasen und ich konnte mein Gewicht wesentlich besser kontrollieren.

Vor wenigen Wochen wurde nun noch eine Histaminintoleranz festgestellt und mein HP riet mir, eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen. Bis zu meiner Darmspiegelung (Ende März) soll ich laut meinem Internisten jedoch wieder glutenreich essen, um die Ursachen festzustellen. Mir ist jedoch unklar, was das bringen soll, da es doch bereits erwiesen ist, dass es mir mit einer glutenfreien Ernährng wesentlich besser geht.

Der Rückkehr in die "alte Ernährung" fällt mir extrem schwer, zumal nun wieder die störenden Symptome auftreten (Blähungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Gefühl der "Völlerei"). Teilen Sie die Ansicht meines Internisten, dass eine glutenreiche Ernährung für eine Diagnose erforderlich ist?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Frieda
Der Rat zu einer glutenhaltigen Ernährung vor einer Darmspiegelung beruht auf der Überlegung, dass man nur dann die Schäden an Ihrer Darmschleimhaut sehen kann, die das Gluten im Falle einer Zöliakie bei Ihnen auslösen könnte. Man will also eine Zöliakie diagnostizieren oder ausschliessen können.

Eine Glutenunverträglichkeit ist jedoch nicht in jedem Falle eine Zöliakie. Es könnte also sein, dass Sie Gluten essen und bei der Darmspiegelung festgestellt wird, dass Sie keine Zöliakie haben, obwohl Sie selbst längst wissen, dass es Ihnen wesentlich besser geht ohne Gluten.

Entscheiden Sie also selbst, ob Ihnen eine bestimmte Diagnose (in diesem Fall Zöliakie) wichtig ist oder ob Sie sich einfach gut fühlen möchten :-)

Nichtsdestotrotz ist die Darmspiegelung natürlich nicht umsonst, da ja auch andere Probleme erkannt oder ausgeschlossen werden könnten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Natur pur schrieb am 10.02.2014

Ich habe den Verdacht, dass ich nicht Gluten bzw. keine Mehlprodukte vertrage. Seit einer Woche ernähre ich mich fast ausschließlich von Obst. Ich fühle mich schon viel besser, aber meine Leber scheint sich nicht gut zu fühlen. Der Juckreiz (hatte z.B. auch die "Schwangerschaftsallergie") ist in dieser Woche ganz schlimm geworden. Liegt es daran, dass die Leber noch mehr Zeit braucht? Ich nehme wenig Fette zu mir, kein Alkohol, keine scharfen Sachen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Natur Pur
Wenn Sie eine Glutenintoleranz oder erhöhte Glutensensitivität haben, dann meiden Sie glutenhaltige Produkte, alle anderen Lebensmittelgruppen sollten Sie jedoch zu sich nehmen. Natürlich spricht nichts gegen einige Obsttage, allerdings kann zu viel Fructose eine angeschlagene Leber belasten. Daher sollten Sie auf Dauer insbesondere reichlich Gemüse und Salate essen, dazu Saaten, Nüsse, Sprossen, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth), Hirse, Kartoffeln, Avocados - und all das (falls Sie nicht vegan leben) ergänzt mit Bio-Eiern, Fisch oder Bio-Fleisch.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

maxmelow schrieb am 27.01.2014

Liebes ZDG Team, seit einer Woche ernähre ich mich vollkommen vegan und glutenfrei, da ich seit Jahren mit den oben genannten Symptomen wie Verdauungsprobleme aber auch mit einem Ekzem und Allergien zu kämpfen habe. Besonders Verdauungsbeschwerden in Form von bekannten Magengewitter und Blähungen machen mir zu schaffen. Doch es scheint sich trotz der konsequenten Diät nichts daran zu bessern…

Heute habe ich auch auf die empfohlene Lebensmittelkombination von Dr. Bass beachtet, indem ich etwas Papaya als Vorspeise und 40 min später erst Süßkartoffeln und dann (glutenfreie) Falafel gegessen habe. Mir geht es ähnlich wie Raviva, dass mir allmählich die Optionen ausgehen.

Für den Fall, dass Sie eine Entschlackung empfehlen: Diese habe ich mir schon vorgenommen, nur wollte ich zunächst auf Gluten verzichten, sozusagen als Selbsttest auf eine vermeintliche Unverträglichkeit. Könnte es sein, dass aber genau eine solche Entgiftung erst die physischen Grundlagen bietet, um beschwerdefrei zu werden? Oder braucht es einfach noch ein paar Tage, bis der Körper lernt, mit neuen Ernährungsweise klar zu kommen?

Über jegliche Hilfe würde ich mich freuen! Besten Dank im Voraus von MM

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Maxmelow
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Unsere Artikel möchten gerne Anregungen für ein gesünderes Leben geben und weisen ausserdem in manchen Fällen auf mögliche Ursachen von chronischen Beschwerden hin, die von der Schulmedizin bei der Ursachensuche (falls eine solche stattfindet) gewöhnlich nicht berücksichtigt werden.

Wenn wir nun Gluten als mögliche Ursache für manche Symptome vorstellen, dann handelt es sich um EINE mögliche Ursache von vielen. Bei manchen Menschen ist Gluten der Schlüssel zu mehr Gesundheit, bei anderen Menschen liegt der Grund ihrer Beschwerden woanders.

Gerade Allergien und Ekzemen liegen häufig viele verschiedene Ursachen gleichzeitig zugrunde. Dem Betroffenen wird daher nichts anderes übrig bleiben, als sich auf die Suche nach seinem persönlichen und ganz individuellen Weg zu machen - wobei Sie jedoch die Hilfe eines ganzheitlichen Therapeuten in Anspruch nehmen sollten, der Ihnen sehr viel besser helfen kann als wir. Er kann eine ausführliche Anamnese durchführen, Sie untersuchen, mit Ihnen alle in Frage kommenden Ursachen durchgehen und für Sie ein ganzheitliches Programm zur Linderung Ihrer Problematik entwickeln.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

raviv schrieb am 16.01.2014

Liebes ZDG-Team, Seit ungefähr zwei Jahren habe ich Probleme bei meiner Ernährung, ich vertrage so gut wie nichts. Wenn ich etwas esse (oder im Café einen Kaffee trinke) wird mir direkt schlecht und ich bekomme Bauchschmerzen im Unterbauch. Ich war schon oft beim Arzt, aber es konnte nie etwas festgestellt werden. Eine Freundin hat mir neulich erzählt, dass ich womöglich unter Glutenunverträglichkeit leide.

Ich habe mir den Artikel durchgelesen und tatsächlich haben einige Symptome gepasst wie zum Beispiel Rückenschmerzen, ständige Müdigkeit, "keine Lust zu gar nichts" und ich habe auch immer Probleme einzuschlafen. Ich bin mir ziemlich unsicher was das alles angeht, weil die Ärzte schon nach meinem Essverhalten fragen und ob ich magersüchtig sei. Meine Probleme werden also gar nicht wirklich ernst genommen. Ich bitte Sie dringend um eine Antwort, da ich mich kaum noch traue zu essen und endlich wieder normal essen möchte. Schon mal vielen Dank und liebe Grüße, Raviva

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Raviva
Die Symptome einer Glutenverträglichkeit können natürlich auch auf andere Ursachen schliessen lassen. Doch sollten Sie systematisch vorgehen und eine mögliche Ursache nach der anderen überprüfen (lassen), um den tatsächlichen Grund Ihrer Beschwerden herauszufinden. Wenn Ihre Ärzte dies nicht tun wollen, dann müssen Sie einen Arzt finden, der Ihnen wirklich helfen möchte.

Denken Sie dabei nicht nur an Gluten. Auch andere Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile können zu Unverträglichkeiten führen (Fructose, Lactose, Histamin, Sorbit etc.). Ein einfacher Atemtest bzw. Bluttest (bei Histamin) kann Ihnen darüber Aufschluss geben. Auch die Schilddrüse sollte untersucht werden, falls noch nicht geschehen. Genauso sollten Sie mögliche hormonelle Gründe (Östrogen, Progesteron) nicht ausser Acht lassen. Selbstverständlich können auch zwei oder mehr Ursachen gleichzeitig vorliegen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

satnam86 schrieb am 09.09.2013

Liebes ZDG-Team, vielen Dank für diesen Beitrag! Erschreckender weise habe ich alle(!) 6 "Anzeichen" für eine Glutenunverträglichkeit. Die Abgeschlagenheit und ständig Müdigkeit machen mir sehr zu schaffen, Schuld war, so dachte ich immer, meine Schilddrüsenunterfunktion, die trotz der Medikamente nicht richtig eingestellt zu sein schien (was mir bei verschiedenen Blutuntersuchungen immer nicht bestätigt wurde). Mein Arzt meinte irgendwann, es sei vielleicht Stress.. nun habe ich einen erneuten Arzttermin vereinbart und möchte einen Bluttest zur Glutenunverträglichkeit machen.

Die Ernährung stelle ich aber dennoch um (aus den von Ihnen genannten Gründen). Der erste Einkauf gestaltete sich allerdings schwierig. Nicht alle Produkte im Bio-Markt waren als "glutenfrei" gekennzeichnet, können Sie mir sagen, ob es Vorschriften gibt diesbezüglich? Kann ich nur noch Produkte kaufen, auf denen ausdrücklich vermerkt ist, dass sie glutenfrei sind? Außerdem bin ich über einen Satz in ihrem Artikel gestoplert- oft wird Glutenunverträglichkeit mit Untergewicht assoziiert, so glaubte ich immer. Ich kämpfe seit Jahren mit 5-10 Kilo, die ich abnehmen möchte und kann diese selbst bei sehr gesunder Ernährung und Bewegung einfach nicht loswerden.

Das Ganze hat mich oft genug zum Verzweifeln gebracht, Schuld war wieder mal die Schilddrüse oder einfach ein schlechter Stoffwechsel, dachte ich. Wie genau hängt ihrer Meinung nach Übergewicht mit Glutenunverträglichkeit zusammen?! Vielen Dank bereits im Voraus! Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Satnam86
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Fragen.

Der Einkauf glutenfreier Produkte setzt das Wissen voraus, welche Getreide glutenhaltig sind, so dass Sie schon einmal jene Produkte meiden können, die diese Getreide enthalten.

Mit "glutenfrei" dürfen nur solche Produkte gekennzeichnet sein, die weniger als 20 mg Gluten pro Kilogramm enthalten (20 ppm). Wenn Erzeuger ferner davon ausgehen, dass ihre Produkte mit Gluten "verunreinigt" sein könnten, z. B. weil in derselben Produktionsstätte glutenhaltige Getreide verarbeitet werden oder wenn während der Ernte von eigentlich glutenfreien Erzeugnissen (z. B. Reis) aufgrund der Nähe von Feldern mit glutenhaltigem Getreide auch mehr als 20 mg glutenhaltige Getreide pro Kilogramm Reis (versehentlich) enthalten sein könnten, wird ebenfalls nicht mit "glutenfrei" ausgelobt, obwohl der Glutenanteil sicher nur sehr gering ist.

Ob Sie nur noch konkret als "glutenfrei" gekennzeichnete Produkte kaufen können, hängt von der Intensität Ihrer persönlichen Glutensensitivität ab. Menschen mit Zöliakie vertragen allerhöchstens die genannten 20 ppm. Viele glutensensitive Menschen hingegen können mehr Gluten vertragen und erfahren schon eine Verbesserung ihrer Beschwerden, wenn sie lediglich die üblichen glutenhaltigen Getreide meiden, spüren also keine gravierende Verschlechterung, wenn sie etwas Gluten aufnehmen, weil z. B. ein paar Weizenkörner in den Reis gerieten.

Wollen Sie jedoch konsequent möglichst alle Glutenspuren meiden, dann können Sie sich an die Deutsche Zöliakie Gesellschaft wenden, wo es auch Listen mit eindeutig glutenfreien Produkten gibt.

Informationen dazu, wie und warum Weizenprodukte zu Übergewicht führen können, finden Sie z. B. hier.
Auch das Buch von Dr. med. William Davis ist hier aufschlussreich. Es heisst: Warum Weizen dick und krank macht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G. schrieb am 08.09.2013

Ich werde den 60 Tage Test mal machen, ich hatte zwar schon einmal eine glutenfreie Zeit, aber es waren glaube nicht 2 Monate und ich habe da nicht so bewusst geschaut ob es mir besser geht. Was ich schön fände, wäre, wenn Sie an dieser Stelle im Text auch gleich Rezepte für glutenfreies Brot aufführen würden. Glutenfreies Brot kaufen ist leider sehr teuer und ich kann es mir nicht leisten und möchte aber auch auf "Brot" nicht verzichten. Ein Rezept habe ich da zwar schon, aber es gibt vielleicht auch noch bessere... Eine andere Frage wäre für mich noch, wie das bei gekeimten Getreide ist? Ich habe keimfähige Roggenkörner und Gerstenkörner noch da. Wird beim Keimen das Gluten abgebaut oder nicht?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anne
Danke für Ihre Anregung, unseren Text mit einem Rezept für ein glutenfreies Brot zu ergänzen, was wir ggf. noch nachholen werden. Auch Roggen und Gersten enthalten Gluten. Beim Keimen verringert sich zwar der Glutenanteil je nach Keimdauer. Essen Sie jedoch die Körnchen mit, dann ist darin stets noch Gluten enthalten. Glutenfrei wäre ausschliesslich der Grünanteil der länger gekeimten Körner, wenn Sie das Grün OHNE die Körner essen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim 60-Tage-Test :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annalena schrieb am 08.09.2013

Liebes ZDG-Team, dieser Beitrag ist für mich sehr spannend, danke dafür! Sie sprechen in dem Beitrag von Verdauungsbeschwerden, die ich mit meinem Empfängerhorizont insbesonder im Datmbereich verstehe. Bezüglich Ihrer Informationen zu dem Magenkeim Heliobacter pylori würde mich einmal interessieren, ob es zwischen Glutensensivität und diesem Keim Zusammenhänge gibt, jedenfalls aber zwischen chronischer Gastritis und Glutensensivität. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Viele Grüße Annalena

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Annalena
Interessanterweise können beide dieselbe Symptomatik auslösen - H. pylori und Glutensensitivität, so dass bei einer Helicobacter-Infektion die Symptome oft schon allein dadurch schwinden, wenn man - bei vorliegender Glutensensitivität - Gluten meidet. Gleichzeitig kann der Glutenverzehr bei Glutensensitivität das Immunsystem schwächen, zu chron. Entzündungen und einem insgesamt irritierten Verdauungssystem (einschl. des Magens) führen, was es dem H. pylori natürlich leicht macht, sich anzusiedeln und zu vermehren. Daher wird in naturheilkundlichen Kreisen nicht selten beobachtet, dass eine erfolgreiche Eradikation des H. pylori bei Glutensensitivität erst nach einer mind. 60tägigen glutenfreien Phase möglich ist.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit