Kommentare zu «Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit»

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anonym schrieb am 12.05.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Fernsehen kam ein Bericht wonach grüne Smoothies von Patienten mit Blutverdünner nicht verwendet werden sollten. Ich bekomme Xarelto 20mg, dazu noch L-Thyroxin 150 und 175IE und Atorvastatin 20mg. Ich hatte eine starke Schilddrüsenüberfunktion welche mein Herz stark in Mitleidenschaft gezogen hatte. Die Herzkontraktion hat sich nach entfernen der Schilddrüse von 30 wieder auf 60-65 erhöht und ist somit wieder fast normal. Ich esse wenig tierische Lebensmittel und möchte gern Smoothies in meiner Ernährung mit aufnehmen. Der Bericht über grüne Smoothies hat mich jetzt verunsichert. Könnten Sie mir bitte einen Rat geben?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und mich bedanken,
mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Grüne Smoothies, die einen hohen Anteil an grünem Blattgemüse aufweisen, sind sehr Vitamin-K-reich. Vitamin K mindert die Wirkung der älteren Blutverdünnermedikamente (Marcumar u. ä.), die zur Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten gehören.

Die neuen Blutverdünnermedikamente wie Xarelto u. ä. sind von Vitamin K nicht beeinflussbar, so dass - unserer Ansicht nach - grüne Smoothies bei Xarelto-Einnahme problemlos getrunken werden können. Halten Sie jedoch vorab vorsichtshalber Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Selbst bei der Einnahme von Vitamin-K-Antagonsten raten die meisten Ärzte heute nicht mehr von grünem Blattgemüse ab. Man sollte lediglich darauf achten, täglich in etwa dieselbe Menge Gemüse zu sich zu nehmen, dann kann man sich medikamentös entsprechend einstellen.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Robert schrieb am 20.03.2018

Achso, und ich wollte noch hinzufügen, dass ich Grapefruit und Zitronen immer komplett mit Schale im Smoothie verarbeite (natürlich Bio-Qualität).

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robert

Das können Sie tun, wenn Ihnen die Schale schmeckt und diese definitiv unbehandelt ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Robert schrieb am 20.03.2018

Hallo liebes ZdG-Team,
ich muss sagen, dass ich meine grünen Smoothies mittlerweile am liebsten bitter mag. Das hat für mich einen besonders spürbaren Nebeneffekt: Ich habe quasi keine Heißhungerattacken mehr. Neben den grünen Blattgemüsesorten (i.d.R. Spinat, Rucola, Wirsing, Petersilie, Dill, Brokkoli-/Alfalfasprossen, Pak Choy, Grünkohl) füge mittlerweile immer sehr gerne Beifuß mit dazu, zudem als Obst nur noch Grapefruit und/oder Zitrone und noch etwas Alfalfa-Pulver oder Dinkelgras-Pulver. Ich meide Kultursalate, weil diese nicht so nährstoffreich sind. Ist diese Art der Zubereitung empfehlenswert? Oder sollte ich doch lieber mehr variieren?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robert

Die genannten Zutaten klingen bereits sehr variantenreich, so dass wir nicht glauben, dass Sie noch weiter variieren müssten. Obst muss im Grunde überhaupt nicht in den Smoothie. Es dient ja nur des besseren Geschmacks. Wenn Sie aber sowieso gerne den bitteren Geschmack haben, dann ist das Obst nicht mehr nötig. Im Frühjahr, Sommer und Herbst können Sie immer auch Wildpflanzen verwenden. Diese sind ebenfalls angenehm bitter, z. B. Wegerich, Löwenzahn, Giersch etc.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Robert schrieb am 09.03.2018

Hallo,
wieviele verschiedene Zutaten (Blattgemüse, Wildgemüse, Früchte, Gewürze, ...) sind im Durchschnitt für einen grünen Smoothie empfehlenswert? Bzw. welche Zusammensetzung sollte ein grüner Smoothie idealerweise haben?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robesk

Ideal sind wenige Zutaten, z. B. 1 bis mehrere grüne Blattgemüse, 1 - 2 Früchte und Wasser. Gewürze und Fette/Öle gehören in den Original Grünen Smoothie nicht hinein. Dieser wurde dazu konzipiert, den Verzehr grüner Blattgemüse zu erhöhen und diese schmackhaft zu machen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anette schrieb am 05.02.2018

Tolle Seite, viele Infos, viele Antworten - großartig! Und damit komme ich zu meiner Frage: Nachdem mir eine Ärztin dringend grüne Smoothies (im Hinblick auf eine Darmsanierung) empfohlen hat, habe ich mir direkt einen Smoothiemaker besorgt und bin begeistert, welche Möglichkeiten mir das eröffnet und es macht riesig Spaß und mir schmeckt auch alles irgendwie. Bin aber noch totale Anfängerin und habe als erstes Feldsalat genommen, den ich noch am Abarbeiten bin. So ein Päckchen reicht ja loch für 4 Tage...
Aber es wimmelt leider von falschen und richtigen Informationen rund um dieses Thema, und ich sortiere gerade, wie ich den grünen Smoothie RICHTIG und am Sinnvollsten und Effektivsten in meinen Alltag integrieren kann. Gut, dass ich auf diese Seite gestoßen bin!
Da ich auch mit dem (Kraft-)Sport begonnen habe und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Aufnahme von hochwertigen Protein essentiell zum Muskelaufbau scheint, frage ich mich, ob es im Sinne einer Darmsanierung kontraindiziert ist, wenn ich einem klassischen grünen Smoothie ein hochwertiges Eiweißpulver beimenge, damit ich auf mein Protein-Soll komme. Ich finde es schon schwierig genug, mit nur 3 Mahlzeiten am Tag auf ca. 100 g Protein zu kommen. Wenn ich jetzt noch den grünen Smoothie an normalen Arbeitstagen als erstes Frühstück nehme, was ja wohl am Besten wäre, fehlt mir wieder Zeit für ein Proteinfrühstück. Kann ich das also miteinander verbinden?
Freue mich auf Ihre Antworten und - weiter so! *Daumenhoch*

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anette

Vielen Dank für Ihr tolles Feedback, das uns sehr gefreut hat :-)

Zu Ihrer Frage: Nein, ein klassischer grüner Smoothie besteht aus Wasser, grünem Blattgemüse und Früchten - nichts weiter. Wenn Sie jedoch einen grünen Smoothie zubereiten und trinken möchten, der nicht zu den klassischen Smoothies gehört, dann können Sie das Proteinpulver dazu geben. Allerdings trinkt man grüne Smoothies ja nicht, um den Proteinbedarf zu optimieren, sondern um in den Genuss von grösseren Mengen grünen Blattgemüses und dessen gesundheitlicher Eigenschaften zu gelangen. Ein Proteinshake kann immer noch als Zwischenmahlzeit genommen werden, z. B. im Laufe des Vormittags oder am Nachmittag oder am Abend vor dem Abendessen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 17.01.2018

Ist es möglich, dass roher Spinat (in einem grünen Smoothie) eine Gallenkolik, bei einem Patienten mit Gallensteinen hervorrufen könnte??

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Eine Gallenkolik tritt dann auf, wenn sich ein bestehender Gallenstein in den Gallenwegen verklemmt. Eine gesunde Ernährung, die auch Smoothies inkl. rohen Spinats enthält, kann natürlich u. U. dazu führen, dass die Gallenblase versucht, ihre Steine loszuwerden bzw. anders ausgedrückt: Grüne Smoothies können - wenn man sie nicht gewöhnt ist - den Gallenfluss anregen und so das Ausschwemmen des Steins in die Gallenwege begünstigen. Ob es aber tatsächlich der grüne Smoothie, der Spinat oder etwas ganz anderes war, darüber kann man erst dann spekulieren, wenn man den Patienten, seine vollständige Ernährung, seinen Zustand, sein Alter, seine Krankengeschichte etc. kennt.

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 09.09.2017

Hallo Smoothie-Experten, oft ist zu lesen, dass TK-Gemüse vitaminreicher sei als frisches - weil das frische oft zu lange steht, bevor es verarbeitet wird. Meine Frage: Kann ich für meine grünen Smoothies somit auch etwa Tiefkühl-Blattspinat verwenden, ohne irgendwelche Positiveffekte einzubüßen? Vielleicht sogar im Gegenteil?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wenn das Tiefkühlgemüse nicht blanchiert wurde und Ihnen der Geschmack von aufgetautem Tiefkühlblattgemüse zusagt, können Sie es problemlos für den Smoothie verwenden. Natürlich sollte das Gemüse ungewürzt und auch sonst keinerlei weitere Zutaten enthalten.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.03.2017

Guten Tag! Suche überall nac h Rezepten auch Smothies mit BE Angaben,. Vielleicht können Sie mir helfen. LG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Sie haben Recht, es ist nicht einfach, Smoothie-Rezepte mit BE-Angaben zu finden. Da Smoothies aber für gewöhnlich nur aus wenigen Zutaten bestehen, können Sie mit Hilfe der im Netz oder als App erhältlichen BE-Rechner oder BE-Tabellen einfach selbst die BE-Menge der Smoothies feststellen.

Oder Sie schauen nach dem Kohlenhydratgehalt der einzelnen Zutaten und teilen diese Menge durch 12. Mit der Zeit bekommen Sie dann sehr schnell ein Gespür dafür, aus welchen Zutaten und welchen Mengen Ihr Smoothies bestehen darf.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marijana S. schrieb am 10.12.2016

Liebes Team, mich irritiert die Aussage (Anmerkung: Wurzel – und Knollengemüse oder auch Gemüse wie Brokkoli bzw. Blumenkohl gehören nicht in den grünen Smoothie.) Da manche Nutzer schon die Frage"WARUM NICHT" gestellt haben, wurde denen nur oberflächlich darauf geantwortet, unter anderem wegen des Stärkegehalts de Brokkolies, was auch nicht präzise begründet wurde. In einem anderem Artikel auf Ihrer Seite wird aber geschrieben " Roher Brokkoli und Brokkoli-Sprossen lassen sich auch prima in verschiedene Smoothie-Rezepte einarbeiten. Nicht nur grünes Blattgemüse, sondern auch Brokkoli, Karotten oder Früchte sind leckere und enorm gesunde Zutaten für Smoothies. Man kann zum Beispiel die Brokkoli-Röschen eines Brokkolis zusammen mit einem Esslöffel Brokkoli-Sprossen, einem Esslöffel Mandelmus, einer Karotte, etwas Spinat, einem Apfel, zwei Orangen und etwas Wasser mixen und einen tollen Vital-Smoothie mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen herstellen. Da ich seit ca. 2 Jahren Kundin und Leserin von ZdG bin ,und durch euch um viele gute und nützliche Informationen reicher geworden bin, würde es mich freuen, wenn mir die Frage " WARUM NICHT" gründlich beantwortet wird, obwohl in dem Artikel über Brokkoli genau das Gegenteil steht, von dem was hier behauptet wird . Übrigens trinken wir zu Hause Smoothies mit Brokkoli sehr gerne, und vertragen die problemlos. Liebe Grüße aus Waiblingen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Marijana Safaric

Sie können Ihren Smoothie so zusammenstellen, wie Sie mögen und wie Sie ihn vertragen. Es gibt keine Regeln und keine Gesetze zur Smoothieherstellung.

Ursprünglich wurde der Smoothie jedoch dazu entwickelt, um modernen Menschen, die nur noch wenig grünes Blattgemüse essen, den Verzehr von täglich viel grünem Blattgemüse wieder schmackhaft zu machen. Denn grüne Blattgemüse schmecken häufig etwas bitter und werden daher nicht gerne roh gegessen (z. B. Grünkohlblätter, Kräuter, Löwenzahn, Giersch, Klee und andere Wildpflanzen, hier z. B. haben wir 50 grüne Blattgemüse aufgeführt .

Also – so die Idee – mischt man diese bitteren Blätter mit Früchten, um jetzt die wunderbar gesunden Blattgemüse trotz bitteren Geschmacks geniessen zu können.

Im Mittelpunkt steht also beim traditionellen Smoothie das grüne Blattgemüse. Die Originalrezeptur des grünen Smoothies besteht daher aus nichts anderem als grünem Blattgemüse, 1 – 2 Sorten Obst und Wasser.

Damit soll nicht nur der Verzehr des grünen Blattgemüses erhöht werden, sondern das grüne Blattgemüse wird durch diese einfache Rezeptur auch leicht verdaulich. Mischt man nun noch Fette hinzu oder stärkereiche Gemüse, dann verlangsamt und erschwert man die Verdauung wieder. Je mehr Nicht-Blattgemüse überdies in den Smoothie gemischt werden, umso weniger Platz haben jetzt dort die Blattgemüse.

Rohe Möhren beispielsweise schmecken aber so lecker, dass man diese wunderbar in Salatform oder als Rohkost zum Knabbern verzehren kann. Sie sollten im Smoothie dem grünen Blattgemüse nicht den Platz wegnehmen. Selbst junger Spinat ist eigentlich zu schade für den Smoothie. Denn Spinat schmeckt köstlich im Salat. Für Anfänger in Sachen grünes Blattgemüse kann aber natürlich auch gerne erst einmal Spinat verwendet werden, um sich langsam an das Grün zu gewöhnen.

Will man also einen traditionellen grünen Smoothie trinken, um grünes Blattgemüse zu sich zu nehmen (nicht nur 1-2 Blätter, sondern wirklich 30 - 50 g), dann kann man dort problemlos auch Brokkoliblätter dazugeben, aber eben keinen Brokkolistrunk. Es hängt folglich davon ab, welchen Sinn und Zweck Sie persönlich mit dem Smoothie verfolgen. Wenn Sie damit Ihren Verzehr an rohem Brokkoli erhöhen wollen, dann ist das ebenfalls super, hat aber mit dem ursprünglichen Ziel des grünen Smoothies nichts mehr zu tun.

Es gibt also so viele Smoothiemöglichkeiten wie Sand am Meer. Geniessen Sie daher Ihren Smoothie, wie Sie und Ihre Familie ihn mögen und lieben!

Viele Grüsse ins Schwabenländle :-)

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grüner Stahl schrieb am 14.10.2016

Moin liebes Team von Zentrum der Gesundheit. Mich würde interessieren welche Art bzw welches Material von Flaschen bzw thermosflaschen, Isolierflaschen etc für den Transport von Smoothies geeignet sind, damit sie auch lange kühl bleiben. Man beachte auch die Säure in einigen Früchten. Ich danke euch.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Grüner Stahl

Wählen Sie am besten Glasflaschen oder auch weichmacherfreie Kunststoffe wie z. B. Tritan.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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