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Ernährung
Grüner Tee - Heilung bei Leukoplakie

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 02.11.2017
Grüner Tee - Heilung bei Leukoplakie
© Africa Studio - Shutterstock.com

Liebhaber des Grünen Tees gönnen sich nicht nur wegen des guten Geschmacks, sondern auch weil dem Grünen Tee allgemein ein hoher gesundheitlicher Nutzen zugesprochen wird, gerne mal ein Tässchen dieses köstlichen Getränks.

Grüner Tee wirkt auf Mundschleimhäute

Eine im Fachblatt Cancer Prevention Research veröffentlichte Studie zeigte, dass es bei Menschen mit präkarzinogenen oralen Läsionen (Schädigung der Mundschleimhaut im Krebs-Vorstadium) gelang, den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen, indem sie einen sehr wirksamen Extrakt aus Grünem Tee eingenommen haben.

Noch erstaunlicher: Die Extrakte schafften es sogar, die Läsionen bei einigen Teilnehmern der Studie komplett verschwinden zu lassen.

Curcuperin

Heilung bei Leukoplakie

Um die Effektivität des Grünen Tees zu testen, führten die Forscher der University of Texas mit 41 Leukoplakie-Patienten die Studie durch. Leukoplakie ist eine Erkrankung, bei der sich fleckenhafte schuppige Stellen im Mund bilden; typischerweise entstehen die Läsionen auf der Zunge oder auf der Innenhaut der Wangen.

Auch wenn Leukoplakie behandelbar ist und die typischen Schleimhautveränderungen meistens gutartig sind, bilden manche Patienten Mündhöhlenkarzinome aus, deren Vorläufer eben jene Läsionen im Mundraum darstellen.

Jeder Teilnehmer der Studie hatte mindestens eine krebsartige Läsion und nahm über einen Zeitraum von 12 Wochen eine von vier verschiedenen Substanzen 3 Mal täglich ein.

Die erste Gruppe bekam 1000mg Extrakt aus Grünem Tee-Extrakt, die zweite Gruppe 750mg, die dritte Gruppe 500mg und die vierte bekam ein Placebo.

Nach Ablauf der drei Monate nahmen die Forscher über den Zeitraum von weiteren 12 Wochen orale Gewebeproben von den Teilnehmern.

Je höher die Dosis desto grösser der Erfolg

60% der Probanden mit der höchsten Dosis konnten ein völliges Verschwinden der Läsionen verzeichnen. Auch bei den Probanden, die 750mg des Extraktes eingenommen hatten, fand eine signifikante Schwächung der Läsionen statt.

Selbst bei der geringen Dosis von 500 mg bildeten sich bei 35% der Teilnehmer die Läsionen zurück.

Eine Studie über Grünen Tee, die im Jahr 2003 stattfand zeigte bereits, dass dessen Extrakte Krebszellen in ihrer Entwicklung hemmen, indem sie die Moleküle "verschliessen", die krebserregende Stoffe dringend benötigen.

Es wird geschätzt, dass jedes Jahr ca 12.000 Menschen an Mundhöhlenkrebs erkranken, was 2% aller Krebserkrankungen ausmacht. Wie bei den meisten Krebserkrankungen ist die Überlebenschance vom Zeitpunkt der Diagnose abhängig.

Da mehr als die Hälfte der Mundhöhlenkarzinome zu spät entdeckt werden, liegt die Sterblichkeitsrate bei annähernd 50%.

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Anonym schrieb am 31.03.2017

1) Dem grünem Tee werden positive Eigenschaften zugeschrieben - gilt dies nur für den losen Tee oder auch für den Beuteltee? 2) der Shake Slimsalabim gefällt mir sehr gut gerade weil er frei ist von Soja und sonstigen künstlichen Zusätzen. Wird der Shake sauer oder basisch verstoffwechselt?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Beim grünen Tee kann die Frage nicht pauschal beantwortet werden. Es gibt sehr viele Qualitäten und Varietäten. Es kommt auf die Anbauweise (Bio oder nicht) und somit auf die Schadstoffbelastung an, es kommt auf die Sorte an, auf die Erntezeit und nicht zuletzt auf den Konsumenten selbst, darauf, wie viel er täglich vom Grüntee trinkt, wie er Koffein verträgt, wie er den Tee zubereitet und welche möglichen Beschwerden er hat.

Ein schadstofffreier Bio-Grüntee - ob lose oder im Beutel - wird bei 2 Tassen (300 ml) täglich bei Personen, die Koffein vertragen, eher positive Auswirkungen haben. Für weitere Informationen geben Sie bitte "Grüntee" oder "grüner Tee" in unsere Suche ein.

Der Slimsalabim Shake besteht in grossen Teilen aus pflanzlichen Proteinpulvern und gehört daher - nach unserer Beurteilung - zu den guten Säurebildnern. Informationen zu den guten und schlechten Säurebildnern finden Sie hier.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Quellen

  • Tsao AS et al., "Phase II randomized, placebo-controlled trial of green tea extract in patients with high-risk oral premalignant lesions." Cancer Prev Res (Phila). 2009 Nov;2(11):931-41. (Phase-IIrandomisierte,Placebo-kontrollierte Studievon Grüntee-Extraktbei Patienten mitHochrisiko-oralen Präkanzerosen.) (Studie als PDF)
  • Hu G et al., "Downstream Carcinogenesis Signaling Pathways by Green Tea Polyphenols: A Translational Perspective of Chemoprevention and Treatment for Cancers." Curr Drug Metab. 2013 Dec 11. (Stromabwärts-Signalwege der Krebsentstehungim Zusammenhang mit den Polyphenolen aus Grünem Tee: Eine translationalePerspektive derChemopräventionund Behandlung vonKrebserkrankungen.) (Studie als PDF)
  • Henning SM et al., "Epigenetic effects of green tea polyphenols in cancer." Epigenomics. 2013 Dec;5(6):729-41. (Epigenetische Effekteder Polyphenole aus Grünem Teebei Krebs.) (Studie als PDF)
  • Gaur S, Agnihotri R. "Green tea: A novel functional food for the oral health of older adults." Geriatr Gerontol Int. 2013 Nov 21. (Grüner Tee: Ein neuartigesfunktionelles Lebensmittelfür dieMundgesundheit vonälteren Erwachsenen.) (Studie als PDF)