Kommentare zu «Hanf - die verbotene Wunderpflanze»

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Robi schrieb am 12.06.2018

Hallo.

Zuerst einmal wollte ich mich bedanken. Zentrum der Gesundheit hat mir in sehr vielen Ernährungsfragen die Augen geöffnet. Es war nicht immer leicht gesund um zu denken, aber da Zentrum der Gesundheit die Vorteile einer gesunden Ernährung immer optimistisch hervorhebt ,bin ich mit den Jahren nach und nach einer gesunden Ernährung immer näher gekommen und bin heute sogar fast ein Vollblutveganer und fühle mich auch besser so.

Nun aber zu meiner Hanffrage:

Ich bin Extremsportler, Thaiboxer. Ich trainiere jeden Tag und bin irgendwann auch Hanfmehl gekommen (NICHT Hanfprotein). Ich mache mir täglich mehrere Smoothies mit Biobanane, wobei ich auch die Schale der Banane mitmixe wegen dem Magnesium, Vitamin B12 und sonstiger Vorteile. Deswegen verwende ich auch nur Bio-Bananen.

Am Tag aber komme ich ungefähr auf 200 Gramm Hanfmehl. Denn ich verwende Hanfmehl zB auch in der Salatsosse.

Ich hatte dadurch tatsächlich eine Leistungssteigerung obwohl ich mich generell irgendwie ruhiger und harmonischer fühle.

Aber auf Hanfmehlpackungen steht oft "nicht mehr als 15Gramm täglich" usw.

Jedoch ist Hanfmehl für mich zum.Grundnahrungsmittel geworden und ich fühle mich auf einer Ebene wie die hier im Artikel erwähnten Völker die Hanf nutzen.

Meine Frage:

Was ist dran an dem empfohlenen Limit von 15 Gramm? Warum muss man Hanf in der Ernährung mit einer Briefwaage abwägen? Liegt es daran weil Nutzhanf noch einen Bruchteil THC besitzt? Ich las von 0,01% Rest-THC.

Und tatsächlich, ich kenne die Wirkung von Mariuana, und nach dem ersten Tag des Konsumes von 200 Gramm hatte ich tatsächlich eine sehr leicht berauschte Wirkung. Minimal aber wahrnehmbar ,da ich SEHR empfindlich auf THC reagiere.

Ich weiss nicht ob meine Infos richtig sind und mein "berauschendes" Gefühl evtl ein Placebo- oder Memoryeffekt waren, ABER:

IST ES DENN IHRER MEINUNG NACH NEGATIV ZU BEWERTEN 200 GRAMM HANFMEHL (nicht Protein) AM TAG ZU KONSUMIEREN ALS EXTREMSPORTLER?

Wie gesagt, bis auf eine im Alltag beruhigende Wirkung, gab es mir sogar einen Leistungsschub. Trotz Allem macht man sich halt Gedanken wenn nur täglich 15 Gramm empfohlen werden usw.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robi

Vielen Dank für Ihr Feedback, das uns sehr gefreut hat! :-)

Hersteller von Hanfmehl müssen diesen Hinweis aufführen, um tatsächlich bei möglichen THC-Gehalten kein Risiko einzugehen. Es könnte sein, dass bei grossen Verzehrmengen bei Blutproben (Verkehrskontrolle) ein THC-Gehalt nachgewiesen werden kann.

Abgesehen davon wäre es aus gesundheitlicher Sicht kein Problem, einige Wochen regelmässig Hanfmehl in grösseren Mengen zu nutzen. Doch würden wir nicht dazu raten, dauerhaft und täglich 200 g Hanfmehl zu verzehren. Wechseln Sie lieber mit anderen proteinreichen Mehlen ab. Denn auch in der Natur steht nie ein Lebensmittel das ganze Jahr durchgehend zur Verfügung, sondern immer nur dann, wenn es gerade reif ist.

Alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 19.05.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wollte nur mal sagen, dass ihr auf eure Webseite echt nützliche Informationen habt, aber das ihr in bestimmte Artikeln Cannabis bzw. Mariuhana als gutheißen tut, ist einfach falsch und geht garnicht! Cannabis mit dem Wirkstoff THC hat vieleicht gewisse Wirkungen, aber die Nebenwirkungen sind einfach größer und gravierender, als das es helfen soll. Es mag schon sein, dass Cannabis gegen Asthma oder Muskelschmerzen helfen kann, aber dafür schadet es dem Gehirn und der DNA und viele, viele andere Schäden die Cannabis verursachen kann. Ich hatte einen Freund der mehrere Jahre Cannabis konsumiert hat und er hat das gleiche behauptet wie ihr, nähmlich, dass Cannabis vorteilhaft für die Gesundheit wäre und so weiter... und jetzt ist er durch den Cannabiskonsum psychisch krank geworden. Also hört bitte auf Cannabis schön zu reden! Ich glaube gegen Hanf der nicht berauscht bzw. kein THC enthält hat keiner etwas auszusetzen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte lesen Sie genau unsere Beiträge zu Cannabis. Darin wird nicht das langfristige Rauchen von Cannabis gutgeheissen, das manche Menschen pflegen, um zu entspannen oder sich kurzfristig wohler zu fühlen.

Sicher wissen Sie überdies, dass es sehr schwere Krankheiten gibt, wozu Krebs, schwere Asthmaanfälle und starke chronische Schmerzkrankheiten gehören. In derart oft hoffnungslosen Fällen treten die Nebenwirkungen von Cannabis in den Hintergrund, und die positiven Auswirkungen überwiegen eindeutig. Doch auch in diesen Fällen raten wir nicht zum dauerhaften Rauchen von Cannabis. Wir raten dazu, mit dem Arzt die medizinische Anwendung von Cannabispräparaten zu beantragen und diese kurweise (also nicht langfristig) anzuwenden. Bei Asthma hatten wir auf die Möglichkeiten der Anwendung über einen Vaporizer aufmerksam gemacht.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ceyn2000 schrieb am 14.01.2017

Guten Tag, ich möchte mich zur Zeit rein basisch ernähren, muss aber auf eine eiweißreiche Kost achten, da ich an Myothoner Dystrophie (Muskelschwund) erkrankt bin. In ihren Berichten finde ich Lupinenmehl hoch gelobt, jedoch keinen Hinweis ob ich meinen Eiweißbedarf basisch auch mit Hanfpulver decken kann. Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen dankbar. LG Kerstin Senger

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Kerstin

Mit einer rein basischen Ernährung ist der Eiweissbedarf langfristig nur schwer zu decken. Das Lupinenprotein gilt als basisches Protein. Alle anderen pflanzlichen Proteine passen aber ebenfalls sehr gut in die basenüberschüssige Ernährung. Denn wenn Sie unsere Kriterien an eine gesunde Ernährung durchlesen, werden Sie feststellen, dass nicht die basische, sondern die basenüberschüssige Ernährung die auf lange Sicht gesehen beste Ernährung ist. Basisch können Sie sich kurweise z. B. über einen Zeitraum von 10 – 14 Tagen ernähren, z. B. zur Entschlackung. Anschliessend aber sollte man sich basenüberschüssig ernähren. Welches pflanzliche Protein für Sie das beste ist, finden Sie hier erklärt. Proteinreiche und gleichzeitig gesunde Lebensmittel stellen wir hier vor.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

toni schrieb am 13.02.2016

eine frage: sind unverträglichkeite gegn hanf bekannt? immer, wenn ich hanfsamen ins essen mische, wird mir danach schlecht. das öl vertrage ich gut, aber von hanfsamen wird mir jedesmal übel.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo toni
Es kann auf nahezu jedes Lebensmittel individuelle Unverträglichkeiten geben. Wenn Ihnen die Hanfsaat nicht bekommt, dann steigen Sie einfach auf andere Lebensmittel um. Oder Sie testen die geschälte Saat oder das Hanfprotein, falls Sie die Nährstoffe des Hanfs nicht missen möchten und schauen, ob auch da die Beschwerden auftreten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit