Kommentare zu «Hanföl - Das beste aller Speiseöle»

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Elke schrieb am 10.03.2018

Liebes Team,

ich bin schon seit geraumer Zeit eine absolut begeisterte und sehr zufriedene Anwenderin von Bio Hanföl. Sie führen in obigem Bericht die Einnahme von 1 bis 2 EL als optimalen Verzehr an. Ich verwende seit längerem sogar 3 EL, da ich in einem externen Bericht unter anderem darüber las, dass zur Stärkung des Immunsystems und Vorbeugung gegen Krankheiten in der heutigen Zeit eine sehr gute Unterstützung mit einer solchen Einnahme-Menge gewährleistet sei. Weiterhin informiert dieser Bericht darüber, wer keinen Fisch isst, kann sich über einen Umweg mit DHA und EPA versorgen, und zwar mit der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA). Ich gehöre dazu, dass ich keinen Fisch und ganz wenig Fleisch esse.

Ich teile die Menge an Hanföl mit 3 Esslöffeln auf, indem ich am Vormittag ca. 1 1/2 EL und am Abend nochmals die gleiche Menge einnehme.

Meine Fragen:
1. Ist diese Mengen-Aufteilung gut dosiert oder müsste man die Menge in noch geringere Einheiten aufteilen?

2. Kann man auch 2 EL auf einmal nehmen?

Wie oben in dem erwähnten externen Bericht aufgeführt, kann man sich durch ALA mit DHA und EPA versorgen. Es wird ebenfalls darüber informiert, dass Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen, 0,5 % der gesamten Energie über ALA aufzunehmen, das entspricht etwa 1,5 Gramm pro Tag.
Weiterhin schreiben Sie in obigem Bericht über die Stearidonsäure, ebenfalls eine Omega-3-Fettsäure, die noch effektiver als die ALA in die entzündungshemmende EPA umgewandelt werden kann.

Meine beiden Bio-Hanföle (von verschiedenen Firmen) haben jeweils auf dem Etikett der Flasche aufgeführt, dass das Hanföl pro 100 ml an ALA 17 g enthalten, das wären pro EL ca. 2,55 g.

Meine Fragen:
3. Ist diese Menge pro EL an ALA eine ausreichende Menge für die Umwandlung in EPA und DHA?

4. Kann man selbst die Umrechnung aus ALA in DHA und EPA vornehmen?
Wenn ja, wie rechnet man die Umwandlung aus?

5. Bei allen Hanfölen ist doch natürlicherweise die von Ihnen aufgeführte Stearidonsäure enthalten.
Wird damit nicht doppelt eine Umwandlung in EPA intensiviert?

In obigem Bericht sowie in Ihrem Bericht "Hanföl liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren" wird jeweils immer darüber informiert, dass Hanföl das beste aller Speiseöle sei sowie das optimale Fettsäuren-Verhältnis aufweise und dadurch ein perfektes Öl sei. Auch schreiben Sie über eine Expertin von der Uni Kuopio, die aussagt, dass Hanföl wohl das gesündeste Öl sei, das auf dem Markt erhältlich ist.

Meine Frage:
6. Ich kann nicht nachvollziehen, warum immer wieder darüber informiert wird, dass Leinöl das beste Öl für die Omega-3-Versorgung sei, wenn doch Hanföl das beste Fettsäuren-Verhältnis mit 1 : 3 (Omega-3 zu Omega-6) bietet?

Vielen Dank für Ihre Mühen und Rückinformation.

Elke

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Elke

Bitte nutzen Sie die Suchfunktion auf unserer Seite. Sie finden dann u. a. diesen Artikel, der Ihre Fragen grösstenteils beantworten wird. Was andere Seiten schreiben und ob deren Inhalte stimmig sind, besprechen Sie bitte mit den entsprechenden Verfassern. Es wäre zu zeitaufwändig, andere Webseiten zu überprüfen und deren Inhalte zu beurteilen. Lieben Dank für Ihr Verständnis.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 17.01.2018

Hallo liebes ZDG-Team,

ist CBD-Öl eigentlich Hanföl? Oder unterscheiden diese sich?

LG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wir haben den Unterschied hier erklärt, unter "Hanfextraktöl und Hanföl - Der Unterschied", wobei Hanfextraktöl = CBD-ÖL

Einen schönen Tag!

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

cidsmile schrieb am 02.06.2017

Guten Tag kann ich bedenkenlos Hanföl auch für die Beikost meines Babys (7 Monate) verwenden? Da es viel Omega 3 liefert. Oder lieber Leinöl (starker Eigengeschmack), Sesamöl bzw. Kokosöl? Oder sollte besser abgewechselt werden? Das normalerweise empfohlene Rapsöl möchte ich nicht nehmen, da es sehr stark verarbeitet wird. Besten Dank für Ihren Standpunkt dazu.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Cidsmile

Wir würden eher ein Omega-3-Öl oder die entsprechenden veganen Kapseln z. B. Opti-3 (öffnen und in die Beikost geben) empfehlen. Darin ist die Omega-3-Dosis (die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA) sehr viel höher als in Lein- oder Hanföl, wo ja insbesondere die kurzkettige ALA enthalten ist. ALA müsste vom Babyorganismus erst in DHA und EPA umgewandelt werden, was noch nicht so umfangreich gelingen dürfte. Daher sind Babys normalerweise auf die Omega-3-Versorgung aus der Muttermilch angewiesen. Wird nicht mehr ausreichend gestillt, dann sollten die langkettigen Fettsäuren wie beschrieben in die Beikost gegeben werden.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 15.04.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Arzt hat bei mir hohe LDL Werte festgestellt. Habe gelesen, daß Hanföl eine gute Ergänzung zur Reduzierung LDL sei. Nun bin ich mir nicht sicher, ob Kapseln oder Direktöl ( 2 Eßlöffel pro Tag) besser sind. Bitte was ist Ihre Empfehlung. Oder generell vielleicht andere Öle? Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

da Hanföl ein vorzügliches Salatöl ist, würden wir empfehlen, dieses auch genau dafür zu verwenden, also für Salate und Rohkostgerichte, da Hanföl nicht erhitzt werden soll.

Andernfalls würden Sie über die Kapseln nur unnötigerweise zusätzliche Kalorien zu sich nehmen, was meist nicht erwünscht ist, wenn hohe Cholesterinspiegel vorliegen.

Denken Sie jedoch daran, dass zu einer cholesterinsenkenden Ernährung noch viel mehr gehört als die Wahl des richtigen Fettes:

  • Wählen Sie ausschliesslich gesunde und hochwertige Fette - zum Kochen Olivenöl nativ extra, für Salate Hanföl oder Walnussöl (meiden Sie Gebratenes und Frittiertes).
  • Ernähren Sie sich zuckerfrei, denn Zucker erhöht den Cholesterinspiegel.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich (wählen Sie also immer Vollkornprodukte und nehmen Sie täglich 1/2 TL Flohsamenschalenpulver auf leeren Magen mit einem grossen Glas Wasser ein), denn Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel.
  • Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen, da ein Vitamin-D-Mangel den Cholesterinspiegel hebt.
  • Wählen Sie als Hauptgetränk Mineralwasser oder gefiltertes Leitungswasser. Meiden Sie Alkohol, Softdrinks und koffeinhaltige Getränke.
  • Ernähren Sie sich antioxidantienreich: Viel Obst und Gemüse und ab und zu einen Früchteshake
  • Kümmern Sie sich um eine gesunde Darmflora, denn die Einnahme bestimmter Probiotika kann zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.
  • Achten Sie ferner auf viel Bewegung!

Alles Gute und frohe Ostertage!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit