Kommentare zu «Hausmittel gegen Verstopfung»

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anonym schrieb am 12.04.2018

Guten Tag,

können Sie mir bitte die Quelle zu diesen Angaben nennen?

Um welche Studie handelt es sich?

Im Jahr 2011 erschien eine randomisierte einfach verblindete Studie mit 40 Patienten, die grösstenteils mit der bisherigen medikamentösen Therapie ihrer chronischen Verstopfung unzufrieden waren. Sie erhielten nun über 3 Wochen hinweg zunächst getrocknete Pflaumen (50 g pro Tag, was 6 g Ballaststoffen entspricht) und anschliessend für weitere 3 Wochen Flohsamen (11 g, was ebenfalls 6 g Ballaststoffen entspricht).

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Die in unseren Artikeln genannten Studien finden Sie bei den Quellenangaben des jeweiligen Artikels, die ganz am Ende aufgeführt sind. Oft findet man sie leicht anhand der Jahreszahl.

Es ist diese.

Ihr ZDG-Team

Claudel schrieb am 14.03.2018

Hallo liebes ZdG Team,
Ich mache nun seit Wochen eine Darmreinigung mit Colon Plus, esse basenüberschüssig, verzichte auf Zucker und ernähre mich fast nur von Rohkost, Suppe, und Vollkornprodukten. Morgens esse ich ein selbstgemachtes Müsli, i.d.R. bestehend aus Haferkleie (20g), Emmerflocken oder Haferflocken (20g) und 5-10g Nüsse/Saat/Rosinen und frischem Obst.
Mittags und Abends dann Rohkost und oder Vollkorn. So gut wie keine Milchprodukte (Müsli mit Hafer- oder Mandelmilch).
Ich trinke gut 2-2.5 Liter stilles Wasser und Kräutertee am Tag.
Warum habe ich immer Verstopfung? Bewegung habe ich mit 4 Tagen Sport die Woche auch ausreichend.
Fehlt mir irgendein Bestandteil, weswegen die Verstopfung nicht verschwindet? Ich leide mittlerweile auch an Fissuren im Enddarm und habe leider noch keinen Arzttermin bekommen...
was kann man noch probieren?
Vielen Dank vorab.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Claudel

Im Artikel werden noch weitere Massnahmen beschrieben, die Sie ausprobieren können: Bauchmassage, Hocksitzhaltung, Pflaumensaft, Akupressur etc. Wir würden ausserdem Nahrungsmittelunverträglichkeiten abklären, die ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden führen können sowie mögliche Mineralstoffmängel (Magnesium? z. B. zweimal täglich 150 bis 200 mg). Wenn die Fissuren abgeheilt sind, können Sie auch Einläufe einsetzen, damit sich die Verstopfung nicht verstärken kann und Ihr Darm an eine regelmässige Entleerung gewöhnt wird.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 28.10.2017

Ich esse relativ regelmäßig morgens auf nüchternen Magen 5_6 Trockenpflaumen ,die ich am abend vorher in Wasser eingelegt habe.Könnte das mit der Zeit nicht zuviel Zucker sein,was sich ev . beim nächsten Blutbild bemerkbar macht ? Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wie alle Trockenfrüchte liefern natürlich auch Dörrpflaumen fruchteigenen Zucker. Doch kommt es natürlich auf die Gesamtzuckeraufnahme pro Tag an und auf die Qualität Ihrer Ernährung. Denn allein die Dörrpflaumen können unserer Ansicht nach nicht zu einer Verschlechterung von Blutwerden führen. Wenn Sie also eine insgesamt vollwertige Ernährung praktizieren, viel Gemüse und viele Salate zu sich nehmen, dann ist der Verzehr von Trockenfrüchten kein Problem.

Wenn Sie im Tagesverlauf zuckerhaltige Snacks zu sich nehmen, empfehlen wir Ihnen, die morgendliche Einnahme der Pflaumen wie eine Süssigkeit zu betrachten und stattdessen einen anderen kohlenhydratreichen Snack zu streichen. Insgesamt gelten Früchte jedoch als vorteilhaft in der Diabetesprävention.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sabrina schrieb am 15.07.2017

Guten Tag, Habe ein diagnostiziertes Leaky Gut Syndrom mit Pseudoallergien. Hatte gut ein Jahr Durchfall, der hat durch Probiotika Einnahme jetzt endlich aufgehört, nun starke Dauerverstopfung. Habe auch eine Fructose,Lactose,Histamin und vermutlich Salicylat Intoleranz. Abführmittel soll ich laut Arzt keine nehmen um den Darm nicht noch weiter zu irritieren. Trinke viel Wasser,nehme Ballaststoffe wie Haferflocken und Flohsamenschalen mit viel Wasser. Aufgrund meiner vielen Intoleranzen kann ich ja auch sowas wie Dörrpflaumensaft etc nicht nehmen. Hab zwar den Artikel zur Verstopfung durchgelesen aber weiß nicht so wirklich. Kann man bei einem Leaky Gut Syndrom mit Verstopfung Darmeinläufe machen? Weiß nicht ob das den Darm wieder irritiert und wie viele man bei starker Verstopfung pro Woche so machen kann? Die andre Frage ist ob es bei hartnäckiger Verstopfung mit Leaky Gut Syndrom und so vielen Intoleranzen außer Darmeinlauf,Probiotika,Wasser,Bewegung,Ballaststoffe noch weitere Möglichkeiten gibt die Verstopfung zu lösen? Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sabrina

Einläufe mit körperwarmem gefiltertem Wasser (also nicht mit gechlortem Leitungswasser) irritieren den Darm nicht, sondern bringen ihm Erleichterung, indem anschliessend der verhärtete Stuhl ausgeschieden werden kann. Die von Ihnen genannten Massnahmen sind überdies bereits sehr zahlreich und wirkungsvoll. Bei den Ballaststoffen könnten Sie sanftere Varianten testen, also statt Flohsamenschalen/-pulver besser die ganzen Flohsamen oder die ganzen Leinsamen mit sehr viel Wasser. Testen Sie erst einmal kleine Mengen, denn es kann auch sein, dass Ihr Darm zu viele Ballaststoffe nicht verkraftet, diese ihn austrocknen und in ihm verklumpen.

Wurde schon nach den Ursachen Ihrer Beschwerden gesucht? Falls Stress beteiligt sein sollte, so ist dieser nicht zu unterschätzen. Kümmern Sie sich in diesem Fall um Entspannungsmassnahmen und ein wirkungsvolles Stressmanagement. Gleichzeitig würden wir in jedem Fall zu Selbstmassagen raten.

Aus ganzheitlicher Sicht fokussiert man sich überdies nicht ausschliesslich auf bestimmte Symptome, sondern ergreift Massnahmen, die den Organismus insgesamt wieder in ein Gleichgewicht bringen, was dann auch automatisch die Verdauungsbeschwerden beheben wird. Gerade bei Allergien und dem Leaky Gut Syndrom liegen beispielsweise chronische Entzündungen vor. Also ergreift man entzündungshemmende Massnahmen und überprüft die Vitalstoffversorgung, die optimiert werden sollte. Magnesium kann beispielsweise Verstopfungen beheben, genauso Vitamin C oder Omega-3-Fettsäuren, wenn diese Nährstoffe bisher mangelhaft vorhanden waren.

Gute Besserung!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gesundheitsfan schrieb am 14.08.2016

Vielen Dank. Mein Physiotherapeut sagte mal, dass Mg am besten aus der Nahrung aufgenommen wird.

Welche Lebensmittel enthalten am meisten Magnesium (ausser Bananen, die ja verstopfend wirken) ?.

In welcher Form liegt Mg in Lebensmitteln vor?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Gesundheitsfan

Bitte nutzen Sie bei Fragen immer erst unsere Suchfunktion. Sie gelangen dann zu diesem Artikel. Wenn Sie ferner Nährwerttabellen suchen, dann nutzen Sie bitte das Netz, wo Sie zu jedem Nähr- und Vitalstoff ausführliche Lebensmitteltabellen finden.

Wer starken Magnesiummangel hat oder Magnesium therapeutisch einsetzen möchte, kann die erforderlichen Mengen in den seltensten Fällen allein mit der Nahrung zu sich nehmen.

Bananen wirken nicht verstopfend. Sie regulieren allenfalls zu dünnen Stuhl.

In Lebensmitteln liegt Magnesium u. a. gebunden an Aminosäuren vor.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Gesundheitsfan schrieb am 13.08.2016

Hallo,

ich leide seit Jahren unter hartnäckigster Verstopfung (max. 1 x Stuhlgang/Woche). An Hausmitteln habe ich alles probiert, auch Abführmittel und sogar Resolor habe ich genommen. Abführmittel und Resolor vertrage ich nicht.

Ich bin Coffein- empfindlich und habe daher grünen Tee immer 10 Min. (bei 70 Grad) ziehen lassen.

Der stopfte natürlich, deshalb lasse ich diesen und auch Schwarztee weg. Mein Schwäche ist 80%- ige Schokolade. Diesen Genuss kann ich einschränken, jedoch nicht darauf verzichten.

Was hilft WIRKLICH dauerhaft gegen Obstipation ? Würde mir die Rotulme helfen und wo kann ich sie kaufen ? Durch die Verstopfung bin ich müde und habe ständig Infekte. Wenn ich Abführtropfen nehme bekomme ich Bauchschmerzen und auch Kopfschmerzen, als wenn der Körper mit aus dem Darm freigesetzten Toxinen überschwemmt wird. Ist das so ?

Für jeden Tipp bin ich dankbar.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Gesundheitsfan

Um Ihnen sinnvolle Tipps geben zu können, müsste man Ihre Lebens- und Ernährungsweise anschauen, Ihr Befinden, Ihren Vitalstoffstatus, eine mögliche Medikamenteneinnahme sowie alle Massnahmen, die Sie schon getestet haben. Tipps, die man einfach so aus der Ferne gibt, können wirken oder auch nicht. Daher sollte man hier ganz individuell vorgehen. Besuchen Sie zu diesem Zweck einen ganzheitlichen Gesundheitsberater oder einen Heilpraktiker. Optimieren Sie in jedem Fall Ihren Magnesiumspiegel (mit Magnesiumcitrat, z. B. 2 x 200 mg) und testen Sie das Trinken von Pflaumensaft morgens und abends. Dazu Trockenpflaumen in Wasser einweichen und dies nach einigen Stunden mixen. Zur Ausleitung der Gifte können Sie Bentonit oder Zeolith einnehmen. Morgens nüchtern ½ Stunde vor dem Frühstück 1 TL mit sehr viel Wasser (400 ml). Befragen Sie im Zweifel Ihren Arzt, ob diese Massnahmen von Ihnen durchgeführt werden dürfen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

 

Anne G. schrieb am 30.05.2013

Die Antworten von Ihnen überraschen mich jetzt, es gibt tatsächlich Tees die stopfend wirken? Welche wären denn das? Ich wechsle meine Sorten nämlich immer mal, bisher trank ich viel Brennesseltee, jetzt auch Spitzwegerichtee wegen meinen gereizten Schleimhäuten. Schafgarbe und Frauenmantel auch ab und an. Wegen den Leinsamen, das deprimiert mich etwas, denn es bedeutet dann ja auch, dass alle Rezepte wo Leinsamen und Flohsamen enthalten sind für mich tabu wären. Leinsamen kommt bei mir auch oft an Cracker oder ins gebackene Brot und das nicht zu wenig. Außerdem liebe ich meine selbst gemachte Schokolade aus Kokosöl, gemahlenen Leinsamen und Kakaopulver. Sind solche Rezepte dann generell ungünstig? Und was wäre eine Alternative zu Leinsamen, vielleicht Chiasamen? Oder wirken die ganz genauso? (die enthaltenen Omega 3 Fettsäuren sind mir eben auch wichtig) Noch mal vielen Dank für Ihre Antworten :-) liebe Grüße, Anne

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anne,
je nach enthaltener Gerbstoffmenge wirkt der Tee stopfend.
Weichen Sie den Leinsamen auf jeden Fall vor Verwendung in Ihren Rezepturen über Nacht in Wasser ein, dann quillt er wenigstens nicht mehr so stark. Von uneingeweichtem Leinsamen in Mahlzeiten gemischt würden wir bei Verstopfung abraten. Auch Chiasamen sollten Sie vor der Verwendung über Nacht einweichen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G. schrieb am 27.05.2013

Eine Frage hatte ich noch vergessen, sind Bananen ungünstig bei Verstopfung?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anne,
Bananen wirken verdauungsregulierend, können also auch bei Verstopfung aufgrund ihres Pektingehaltes - ein löslicher Ballaststoff - vorteilhafte Auswirkungen haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G. schrieb am 27.05.2013

Vielen Dank für die vielen Tipps was man bei Verstopfung tun kann. Ich werde davon einiges ausprobieren, habe aber noch Fragen: Sie schreiben es ist wichtig ausreichend stilles Wasser zu trinken. Ist Wasser bei Verstopfung denn günstiger als Tee? Ich trinke auch stilles Wasser, bevorzugt aber Kräutertee, vor allem weil ich sehr kälteempfindlich bin und Tee mich wärmt. Außerdem frage ich mich wie ich es handhaben soll, wenn ich in meinen Frühstücksbrei Leinsamen oder Flohsamen gebe (das ist mir lieber als die Samen extra einzunehmen). Man soll dazu immer ausreichend trinken, jedoch gilt generell ja zu den Mahlzeiten besser nichts zu trinken, weil das die Verdauung behindert. Ist es hier besser dennoch viel dazu zu trinken? Und bezüglich des Öls am Morgen, hier funktioniert das sicher auch mit jedem anderen Öl, oder? Ich denke da an Leinöl zum Beispiel. Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen, liebe Grüße, Anne

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anne,
das kommt auf Ihren Tee an :-)
Es gibt sehr tanninhaltige Tees, die stopfend wirken, andererseits gibt es Tees, die die Verdauung fördern wie z. B. Holunderblüten-, Fenchel- und Anistee. Durchschlagende Wirkung hat das Wasser, in das zuvor 2 - 3 Dörrpflaumen über Nacht eingeweicht wurden. Dieses Wasser kann auch erwärmt werden und muss nicht kalt getrunken werden.
Wenn Sie zu Verstopfung neigen, sollten Sie Leinsamen & Co nicht im Müsli essen, sondern tatsächlich separat, da Sie mit dem Müsli wirklich nicht so viel Flüssigkeit aufnehmen sollten/können, wie das zur idealen Wirkweise des Leinsamens nötig wäre. Andernfalls kann der Leinsamen sogar die Verstopfung verstärken.
Oiven und Olivenöl sind bekannt für ihre ganz besonders verdauungsfördernde Wirkung.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit